Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 24. Juni 2019

Ausgabe vom 09. Mai 2000

Hintergrund

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Nettostromerzeugung nach Energieträgern 1997 in Deutschland SZ-Grafiken -- Anteile des Stroms aus erneuerbaren Energien in Deutschland 1997 in Millionen kWh

Das Angebot an erneuerbaren Energien ist nach menschlichem Ermessen mengenmäßig unbegrenzt und unerschöpflich. Bei ihrer Nutzung entstehen keine oder nur geringe Mengen von Luftschadstoffen, und es kommt zu keiner Freisetzung des klimarelevanten Kohlendioxids (CO2). Bei der energetischen Nutzung von Biomasse wird - abgesehen von Begleitstoffen - nur soviel CO2 freigesetzt, wie die Pflanze während ihres Wachstums aufgenommen, in Kohlenstoff umgewandelt und gespeichert hat.

Bei der Nutzung von Wasser, Sonne oder Wind wird Strom erzeugt, ohne den Rohstoff zu "verbrauchen". Nach der Nutzung fließt er wieder in seinen natürlichen Kreislauf zurück.

Doch die erneuerbaren
Energien haben auch nicht zu übersehende Nachteile: Die Natur bietet sich nicht stetig an, Wind wechselt mit Flauten, Sonne scheint nicht immer und Wasser bleibt zum Beispiel wegen fehlender Niederschläge aus. Deshalb ist Strom aus erneuerbaren Energien teuer. Hohe Investitionen stehen nach Angaben der Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft einer niedrigen Wirtschaftlichkeit gegenüber.

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