Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 18. April 2019

Ausgabe vom 09. Mai 2000

Für Beibehalten der Sozialstaffel und bedarfsgerechte Kita-Platz-Gestaltung

SPD

Die SPD-Fraktion ist für ein Beibehalten der Sozialstaffel und eine bedarfsgerechtere Gestaltung der Kita-Plätze.

Um mehr Beitragsgerechtigkeit je nach Leistungsfähigkeit der Eltern zu schaffen, wurde 1995 die Sozialstaffel eingeführt. Beiträge nach der Sozialstaffel erheben zur Zeit etwa 75 Prozent aller Kindertagesstätten (Kitas). Zu ihnen gehören alle Städtischen Kitas, die Diakonie, die Caritas, die AWO und das Studentenwerk.

Im September 1999 hat der Jugendhilfeausschuß in einer Sondersitzung über die bisherigen Erfahrungen mit der Sozialstaffel diskutiert: Welche Veränderungen man eventuell noch vornehmen müßte, wie sich die Einnahmen entwickelt haben und ob sich die Erwartungen erfüllt haben oder ob man wieder zu einem festen Regelbeitrag zurückkehren sollte.

Transparenz notwendig

Das Ergebnis der Diskussion war, daß der Ausschuß mehrheitlich ein Festhalten an der Sozialstaffel für richtig hält, jedoch weitere Transparenz der sich entwickelten Kosten und Verbesserungen im Verfahren notwendig ist.

Die SPD-Fraktion setzt sich für ein Beibehalten der Sozialstaffel ein.

Wir wollen, daß das Angebot an städtischen Kita-Plätzen bedarfsgerecht gestaltet wird.

Das heißt

*wir brauchen zum Beispiel mehr Angebote für Halbtagsplätze mit Mittagessen

*wir brauchen mehr Angebote außerhalb von Kernzeiten

*wir brauchen mehr Krippen- und Hortplätze

*wir müssen die Menge der urlaubs- und krankheitsbedingten Schließungszeiten reduzieren, damit wir Eltern ein Angebot bieten können, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.

Spielstuben unverändert

All dieses soll in das Gebührenkonzept eingearbeitet werden.

Städtische Spielstuben wollen wir nicht einbeziehen und wie bisher belassen.

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