Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. April 2019

Ausgabe vom 06. Juni 2000

"Eine kühne Architekturidee"

Richtfest der Dreifelder-Sporthalle am Burgfeld - Fertigstellung im Dezember

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Der Stahlbauer Heinz Jungnitsch spricht den Richtspruch und läßt sein Glas auf dem Grund der Halle zerschellen; Foto: M. Rulfs

Kein Zimmermann, sondern ein Stahlbauer brachte den Richtspruch auf die neue Sporthalle am Burgfeld am vergangenen Dienstag aus. Denn statt eines Holzdachstuhls überspannt eine gewaltige Stahldachkonstruktion mit vier Schettdächern die drei Felder der Sporthalle und einen Nebenraumtrakt mit Umkleiden, Geräte- und Technikräumen.

Nach einem Bürgerentscheid für die Halle im April 1991 - dem ersten und bislang einzigen der Hansestadt - war im November 1991 das Kieler Architekturbüro Hoffmann und Krug mit seiner laut Bausenator Dr. Volker Zahn "kühnen Architekturidee" als Sieger aus dem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangen. Aber erst im Juli 1999 begannen die Bauarbeiten, im Dezember 2000 wird nun mit der Fertigstellung des Baus gerechnet.

Um das neue Gebäude am Burgfeld, zwischen Travemünder Allee, Am Gertrudenkirchhof und Jerusalemsberg weniger massiv erscheinen zu lassen, wurde es drei Meter tief in den Boden gesenkt. Natürliches Tageslicht fällt durch viele Glasflächen im Dach, deren Stahlkonstruktion auch nach der Eindeckung von innen zu sehen sein wird. An den Kosten von 8,3 Millionen Mark beteiligt sich das Land Schleswig-Holstein mit 3,4 Millionen Mark, einschließ-lich einer Sonderförderung von 85 000 Mark für behindertengerechtes Bauen.

Auf der Galerie, von der aus Zuschauer in die drei Sporthallen blicken können, richteten Schülerinnen der Berufsfachschule Sozialwesen der Dorothea-Schlözer-Schule den Richtschmaus für die Festgesellschaft aus.

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