Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 17. November 2018

Ausgabe vom 25. Juli 2000

kinotip

Stimmungsvoll, aber ohne romatische Übertreibung erzählt Gérard Depardieu in seiner zweiten Regiearbeit "Die Brücke von Ambreville" die altbekannte Geschichte der Ménage-à-trois. Insbesondere der Schmerz des verlassenen Ehemannes, den er selbst spielt, kommt hautnah zum Ausdruck.

Mina ist eine jener Frauen, die zu früh geheiratet haben. Sie ist nicht unglücklich aber auch nicht glücklich mit ihrem Mann George, einem bodenständigen, praktisch denkenden Typ, der sie zwar liebt, aber nicht versteht. Ihre Träume von einem Leben voller Aufregung und großer Gefühle findet Mina nur im Kino wieder. Dort lernt sie eines Tages Matthias kennen, einen Ingenieur, der die neue Brücke baut. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen und eine leidenschaftliche Liebesaffäre beginnt. Während George, der nach langer Arbeitslosigkeit eine Anstellung beim Brückenbau gefunden hat, auf der Baustelle schuftet, verbringt Mina die Abende mit ihrem Geliebten. Ihr Sohn Tommy wird bald zum Komplizen und Mitwisser. Bis George dahinter kommt - Minas Traum droht wie eine Seifenblase zu zerplatzen.

Der Film wird am 27., 28., 29. und 30. Juli im Kommunalen Kino, Mengstraße 35, jeweils um 20 Uhr, gezeigt.

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de