Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 21. Mai 2019

Ausgabe vom 01. August 2000

Verschärfte Gesetze für Hundehalter

Zu: "Gemeinsames Handeln für die Sicherheit". SZ vom 11. Juli

Da werden Hunde getötet, weil es Hundehalter gibt, die ihre Tiere als "Waffen" mißbrauchen. Wann werden bestimmte Automarken verschrottet, weil ihre Fahrzeughalter anderen die Vorfahrt nehmen?

Ist doch verrückt, daß Normalbürger darunter leiden sollen.

Daher fordere ich ein polizeiliches Führungszeugnis für die Haltung größerer Hunde und anderer gefährlicher Tiere; den Nachweis einer artgerechten Unterbringung des Tieres; einen Hundeführerschein; eine Hundesteuer nach Größe und Schadenshäufigkeit des Tieres/der Rasse des Tieres; eine obligatorische Tierhaftpflichtversicherung, gestaffelt nach Schadenshäufigkeit und Schadenshöhe der Tierart inklusive Schadensfreiheitsrabatte (siehe PKW-Haftpflicht); den Tierpaß, in dem Halter inklusive Anschrift und Halterwechsel registriert werden sowie Name des Züchters und Tiercode und besondere Auflagen festgehalten werden - die gleichen Daten werden auf einem Chip registriert; erhebliche Geldbußen für Hundehalter, die für ihre Tiere Kinderspielplätze benutzen. Und: Minderjährige sind von der Aufsichtspflicht für bestimmte Tiere ausgeschlossen.

Der Gesetzgeber muß verpflichtet werden, den überwiegenden Teil der Hundesteuer zweckgebunden einzusetzen, daß heißt Auslaufmöglichkeiten zu schaffen, zu denen kleinere Kinder keinen Zugang haben.

Und Hundehalter müssen verpflichtet werden, die Exkremente ihrer Tiere zu entsorgen.

Barbara Uduwerella,

Hamburg

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