Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. April 2019

Ausgabe vom 03. Februar 1998

Kann Licht ins Dunkel der Wege kommen?

Zwei junge Bürger aus dem Stadtteil Buntekuh haben sich Gedanken über die Beleuchtung der Wanderwege im Stadtteil Buntekuh gemacht. Sie haben den Wunsch geäußert, daß die Hansestadt Lübeck prüft, ob es möglich sei, die Wanderwege zu beleuchten.

Burmester: Das Problem besteht eigentlich schon seit der Gründung des Stadtteils. Bei der Planung wurde bewußt eine Beleuchtung der Wanderwege ausgespart, weil alle Wohnungen, alle Blocks und alle öffentlichen Einrichtungen durch ein gut bedachtes Straßensystem zu erreichen sind. Aus diesem Grunde hat man darauf verzichtet, auch noch die Wanderwege des Stadtteils zu beleuchten. Nur der Weg zwischen Ewerstraße und dem Einkaufszentrum und ein Weg von der Fregattenstraße zum Einkaufszentrum wurden beleuchtet, weil es sich hier um Wege handelt, die außerhalb der öffentlichen Straßen zum Erreichen des Einkaufszentrums aus Richtung Ewerstraße, Briggstraße so wichtig sind, daß auf eine Beleuchtung nicht verzichtet werden sollte.

Die Hansestadt Lübeck wird von dem damaligen Konzept auch nicht abweichen. Denn unabhängig von dem richtigen Konzept würde eine Beleuchtung dieser Wege zusätzliche Installationskosten und Energiekosten, aber auch Verpflichtungen zur Schnee- und Glättebeseitigung nach sich ziehen.

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