Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 18. August 2019

Ausgabe vom 17. Februar 1998

Jährlich 40 neue Auszubildende

Die Hansestadt Lübeck als Arbeitgeber - Abwechslungsreiche Stellen

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Gartenbaulehrlinge mit ihrem Ausbilder Andreas Braeger. V.l.: Sarah Tewolde (3. Ausbildungsjahr), Nadine Moll (1.) und Melanie Drefahl (1.); Foto: M. Erz

"Karriere mit Lehre" (Ka-Mi-Le) heißt die Ausstellung des Arbeitsamtes und der Industrie- und Handelskammer im April, bei der die Hansestadt Lübeck mit einem Stand vertreten sein wird. Der Personalservice will Jugendlichen zeigen, wie abwechslungsreich Ausbildung und Arbeit in der Verwaltung sein können.

"Wir versuchen, möglichst jeden Azubi zu übernehmen", erklärt Detlef Schlichting, Bereichsleiter Personal-service. "Falls nach der Ausbildung nicht sofort ein adäquater Arbeitsplatz zur Verfügung steht, überbrücken wir die Zeit bis dahin häufig durch Zeitverträge für Vertretungstätigkeiten."

117 Auszubildende bei Hansestadt

Insgesamt 117 Azubis lernen derzeit in drei verschiedenen Ausbildungsjahren bei der Hansestadt. Davon haben allein 50 die Verwaltungsfachangestellten-Laufbahn eingeschlagen. Die anderen werden StadtinspektorenanwärterIn, HauswirtschafterIn, GärtnerIn, Brandmeister- oder Brandoberinspektoren-AnwärterIn, ForstwirtIn, BauzeichnerIn, Ver- und EntsorgerIn, Stadtassisten-AnwärterIn, HerrenschneiderIn oder Kfz-MechanikerIn.

Die Hansestadt Lübeck nimmt jährlich im Durchschnitt 40 Auszubildende auf, die im ersten Ausbildungsjahr zwischen 1000 und 1600 Mark - letzteres gilt für Inspektorenanwärter - verdienen.

Alle vier Schulabschlüsse sind gefragt: Hauptschulabsolventen (vorwiegend gewerblich-technische Berufe und Verwaltungsfachangestellte), Realschulabsolventen (Schwerpunkt Verwaltungsfachangestellte), Abiturienten und Fachoberschulabsolventen (vorwiegend Stadtinspektoren) werden eingestellt.

Wer aber beispielsweise mit Fachoberschulabschluß Verwaltungsfachangestellten-Azubi wird, kann sich nach Abschluß der drei Lehrjahre immer noch zum Stadtinspektoren-Anwärter weiterqualifizieren.

Laut Frauenförderplan wird angestrebt, Frauen und Männer zu je 50 Prozent in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes einzusetzen. "Es wäre schön, wenn es uns gelänge, die klassische Struktur aufzuweichen", so Brigitte Richter, Abteilungsleiterin unter anderem für die Ausbildung. "Es fehlen aber Bewerberinnen für die gewerblich-technischen Berufe."

Die Hansestadt kooperiert mit der Berufsschule: Lehrer werden aus der Verwaltung gestellt, der Unterricht in Lübeck erteilt, und auch die Prüfungen werden hier abgenommen.

Schüler können durch ein- bis zweiwöchige Schnupperpraktika einen kleinen Einblick in die Arbeit in einer Verwaltung, die Schwerpunkte wie Jugend, Umwelt oder Bauen haben können, gewinnen.

Wer sich für die Ausbildung zur/m ForstwirtIn, GärtnerIn, HauswirtschafterIn, Kfz-MechanikerIn oder Ver- und EntsorgerIn interessiert, muß sich sputen: Für den Ausbildungsstart in diesen Berufen (1. August und 1. September 1998) werden nur noch bis zum 24. Februar Bewerbungen entgegengenommen. Stellenangebote der Hansestadt - sowohl für Ausbildungsplätze als auch für Arbeitsplätze - sind regelmäßig im Anzeigenteil der SZ zu finden.

Ein Informationsheft über die Berufsausbildung bei der Hansestadt Lübeck und nähere Informationen gibt es beim Personalservice, Werftstraße 2, 23554 Lübeck. Telefonisch erteilen außerdem Carmen Baroth (Telefon 12-211-04), Brigitte Richter (12-211-21) und Ulla Breitrück (12-211-09) Auskunft.

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