Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 24. Juni 2019

Ausgabe vom 07. November 2000

"Eine wertvolle Informationsquelle"

Lob, Kritik und Anregungen von Lübeckerinnen und Lübeckern zur 150. Jubiläumsausgabe

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Kommentare von den einzelnen Personen sind im Artikel der Reihenfolge nach zu finden. (links nach rechts)

Hans-Ernst Böttcher
Präsident des Landgerichts

Ich bin für Meinungsvielfalt, für Pluralität und für Qualität, in der Justiz wie bei den Medien. Besonders bei den Printmedien kann da ein "Mehr" in Lübeck nur gut sein. Deshalb war und bin ich für die Stadtzeitung. Und dann schon allein wegen der Kolumne "GeistReich" des verehrten Jonas Geist.

Prof. Dr. Ing. Hans W. Orth Rektor Fachhochschule

Mit Erstaunen nimmt man zur Kenntnis, daß es die Lübecker Stadtzeitung schon drei Jahre gibt. Drei Jahre, in denen die Hansestadt Lübeck ihren BürgerInnen zu aktuellen Themen in und um Lübeck ein zusätzliches Informationsangebot macht. Die Artikel sind zum großen Teil sorgfältig recherchiert und stoßen in ihrer Themenvielfalt auf das Interesse der LübeckerInnen, auch wenn sie sich dem Ruch der Hausberichterstattung nie werden ganz entziehen können. Als Rektor der Fachhochschule hätte ich mir allerdings etwas mehr Berücksichtigung von Themen gewünscht, die unsere Studierenden und den Bildungs- und Forschungsbereich der Hochschule betreffen.

Eva-Maria Mester,
dpa-Korrespondentin

Die SZ hat sich als Informa-tionsmedium über die Arbeit von Bürgerschaft und Verwaltung bewährt. Die kompakten Berichte über die Bürgerschaftssitzungen lassen sich prima archivieren. Weniger glücklich finde ich, daß die SZ immer wieder auch Vorgänge in der Stadt nicht nur kritisch betrachtet, sondern politisch bewertet.

Prof. Jörg Linowitzki
Prorektor Musikhochschule

Die Lübecker Stadtzeitung ist eine sinnvolle und wichtige Ergänzung der Presselandschaft unserer Hansestadt. Besonders in der Darstellung täglicher Probleme und in der Information der Bürger kann Konkurrenz ein Grund für gewissenhafte, gut recherchierte und alle gesellschaftlichen Gruppen berücksichtigende Berichterstattung sein. Die Berichte Kultur und Jugendarbeit kommen zur Zeit noch etwas zu kurz.

Angelika Birk
Landtagsabgeordnete

Das Ziel wurde erreicht, mehr seriöse Berichterstattung in die Stadt zu bringen. Daran kann die LN jetzt auch nicht mehr vorbei. Sehr gut finde ich, daß die SZ mehr Raum für längere Texte und Auseinandersetzungen bietet. Und welche andere Zeitung ermöglicht den Fraktionen wöchentlich ein ausführliches Forum? Mein Wunsch: noch mehr Kontroversen aufnehmen.

Klaus Mai
Stadtplaner und Architekt

Die Artikel in der Stadtzeitung, insbesondere über den Bereich Planen und Bauen, sind gründlich recherchiert und vermitteln häufig ergänzende Informationen zu Berichten in der Tageszeitung. Die SZ ist daher für mich eine wertvolle Informationsquelle, die ich sehr schätze.

Horst Schlichting
Verleger, Travemünde

Die Stadtzeitung liefert eine interessante Berichterstattung, auch über segelsportliche Themen. Jede Woche ist sie eine angenehme Abwechslung im Blätterwald.

Dr. Helmut Pfeifer
Vors. Possehl-Stiftung

Die Stadtzeitung hat in den Jahren ihres Bestehens wiederholt über die Leistungen der Possehl-Stiftung für die Hansestadt Lübeck und ihre Bürger in erfreulicher Weise berichtet und da- durch die Arbeit und das Ansehen der Stiftung in Lübeck gefördert.

Burghard Pieske
Weltumsegler, Abenteurer

Die Stadtzeitung ist für meine Heimatstadt und meinen "Heimathafen" Lübeck ein wichtiges Medium, in dem sich die regionale Kultur und die Ereignisse am besten reflektieren. Das liegt daran, daß die SZ dafür mehr Platz hat als andere Medien.

Heinrich Wille
Ltr. Oberstaatsanwalt

Ich wünsche mir eine Stärkung des Bewußtseins, daß Lübeck der Mittelpunkt einer Region ist. Das sollte sich im redaktionellen Konzept stärker widerspiegeln.

Wolfgang Piest
Präsident des VfBLübeck

Ich halte es für wichtig, daß es neben der Tageszeitung und den Anzeigenblättern eine Zeitung gibt, die nicht von Schlagzeilen und dem Wunsch nach Auflagensteigerung abhängig ist. Aus Lesersicht sehe ich allerdings keine Gründe, warum die Stadtzeitung dem Sport in seiner Vielfalt keinen Platz einräumt. Dadurch würde sie auch für Jugendliche attraktiver. Vielleicht könnte man sie sogar zu einem Forum für Jugendliche machen:Beiträge von und für Jugendliche, ähnlich strukturiert wie der Offene Kanal. Eine grundsätzliche Ablehnung der Stadtzeitung allein aus Kostengründen halte ich jedenfalls für unüberlegt und zu flach.

Manfred Rüscher
freier Journalist

Es ist gut, daß es mit der Stadtzeitung ein weiteres Informationsmedium in Lübeck gibt. Ich halte es für sinnvoll, daß in Zeiten steigender Politikverdrossenheit die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern die Verwal- tungsarbeit und die Entscheidungen der Kommunalpoliti-
kerInnen erläutert und transparent macht, gerade auch bei schwierigen politischen Entscheidungen wie zum Beispiel Haushaltsberatungen. Die SZ sollte noch stärker als bisher gerade über diese Hintergründe informieren, um auch schmerzhafte Entscheidungsprozesse verständlich und deutlich zu machen.

Michael Luppatsch
Leiter des Offenen Kanals

Ein so großer Betrieb wie die Stadtverwaltung muß eine klare und gute

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