Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ausgabe vom 01. Dezember 2009

Neue Chance für den Koberg

Die weiteren Entscheidungen der Bürgerschaft in der Ganztages-Sitzung

Seit Jahren wird über die Gestaltung des Kobergs diskutiert. Jetzt gibt es eine neue Hoffnung, dass der Platz völlig neu gestaltet wird. Die Politiker in Lübeck sind sich einig, dass die Aufenthaltsqualität steigen soll. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Hansestadt Lübeck, Karl-Theodor Junge, berichtete von vielen Beschwerden der älteren Leute: Der Platz sei kalt. Man mag sich dort nicht aufhalten. Außerdem sei die Fahrbahn aus Granitpflaster nicht nur laut, sondern führe auch zu Erschütterungen in den historischen Gebäuden.

Die FDP brachte das Thema am Donnerstag in die Bürgerschaft ein. Und stieß überraschend auf große Resonanz. Zustimmung kam aus allen Parteien. Das umstrittene Geibel-Denkmal hat allerdings keine Chance wieder auf den Platz zu kommen. Ein Vorschlag aus der Politik wäre ein Erich Mühsam-Denkmal.

Die Politik beauftragte den Bürgermeister nach neuen Lösungen für den Platz zu suchen. Gespräche wird es auch mit der Possehl-Stiftung geben, die traditionell die Umbau-Maßnahmen des Kobergs finanziert - und das defekte Lichtquadrat noch entfernen müsste. Etwas gemütlicher könnte es schon in Kürze werden. "Die Pläne für die Aufbringung von Flüsterasphalt sind fertig", so Bausenator Franz-Peter Boden. Im Moment fehle nur das Geld für die Bauarbeiten.

Hier die weiteren Entscheidungen der Bürgerschaft in ihrer Ganztages-Sitzung:

Vertagungen

Haushaltsrelevante Entscheidungen, wie die Zukunft der Völkerkundesammlung, die Tarife der Priwallfähre und die Unterstützung des Projektes "Frühe Hilfe", wurden auf die Februar-

Sitzung vertagt. Dann berät die Bürgerschaft den Haushalt für das Jahr 2010.

Mehr Sicherheit in Bussen

Linke und CDU hatten je einen Antrag eingebracht, wie die Sicherheit im

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