Ausgabe 625 vom 12. Januar 2010
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Erfolg für Bürgerbegehren
Initiatoren sammelten 56.076 Unterschriften für Erhalt des Flughafens
Die Lübecker haben sich zum Flughafen Blankensee bekannt - mit über 56.000 Unterschriften. Initiiert wurde das Bürgerbegehren von der CDU, Bürger für Lübeck (BfL) und der FDP. In 18 Aktenordnern wurden die Unterschriften am Donnerstag an Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) übergeben. -
Neujahrsempfang des Verkehrsvereins
Steigende Zahlen im Tourismus - Lob an die LTM und Michael P. Schulz
Für eine Überraschung auf dem Neujahrsempfang des Lübecker Verkehrsvereins sorgte Bürgermeister Bernd Saxe. Der Tourismus habe sich in Lübeck nicht nur bei einer Million Übernachtungen gehalten, sondern sei um 1,6 Prozent gewachsen. -
TL: Zufriedener Jahreswechsel
Das Theater Lübeck konnte eine nahezu komplette Auslastung für alle Vorstellungen an den Weihnachtstagen, Silvester, Neujahr sowie zum Auftakt des Jahres 2010 verbuchen. Im Großen Haus waren die Vorstellungen von "Siegfried", "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" und "Un ballo in maschera" am 1. und 2. Weihnachtstag sowie am 27. Dezember nahezu ausverkauft, zahlreiche Familien mit Kindern genossen zudem die letzte Vorstellung des diesjährigen Weihnachtsmärchens "Peter Pan". Auch in den Kammerspielen erfreuten sich die Vorstellungen von "Rio Reiser - Der Kampf ums Paradies" und "Hans Albers - Flieger, grüß` mir die Sonne" sehr großer Nachfrage: "Es sind leider keine Karten mehr erhältlich" hieß es darum mehrfach. Bis auf den letzten Platz gefüllt waren zudem die Doppelvorstellungen von "Der Zigeunerbaron" im Großen Haus und "Walking down Abbey Road" (Arbeitstitel) in den Kammerspielen an Silvesterabend. Und GMD und Operndirektor Roman Brogli-Sacher freute sich über eine Auslastung von über 90 Prozent in der MuK, wo er und das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck mit Beethovens Neunter Sinfonie zum Neujahrskonzert luden. -
Therapiezentrum: Wassergymnastik
Freie Plätze gibt es noch bei der Wassergmynastik im Therapiezentrum Lübeck, Am Behnkenhof 60. Die Kurse finden mittwochs von 11.30 bis -
Veranstaltungen MuseumsKinder
Gleich zwei Angebote der Veranstaltungsreihe "MuseumsKinder" stehen am 17. Januar ab 11 Uhr zur Auswahl: Ein echtes Dinsosaurier-Ei - wie alt mag das sein? Wo kommt es her? Wer hat es gelegt? Und was hat es mit den alten Knochen eigentlich auf sich? Diesen und anderen spannenden Fragen möchte Katharina Mehler, die derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Museum für Natur und Umwelt absolviert, mit begeisterten Forschern ab sieben Jahren auf den Grund gehen. Untersucht wird ein echtes versteinertes Dinosaurier-Ei der Ausstellung des Naturkundemuseums. Wer sich für diese Reise in die Vergangenheit interessiert, kann sich telefonisch unter 0451/122 2296 oder direkt am Infostand des Museums anmelden. Die Dauer der Veranstaltung beträgt zirka zwei Stunden. Der Eintrittspreis liegt bei sieben Euro pro Kind. -
Der Winter hat Lübeck fest im Griff
Schwierigkeiten beim Entleeren von Abfalltonnen - Vorsicht bei Eisflächen
Die Hansestadt bibberte und zitterte vorige Woche, ein Sturmtief brachte am Wochenende zudem Chaos. Meteorologen erwarten die nächste Kältewelle. -
Tief "Daisy" bescherte Hochwasser
Wasser trat in Lübeck und Travemünde über die Ufer
Das Sturmtief "Daisy" hielt Lübeck und Travemünde am Wochenende in Atem. Durch den starken Nord-Ost-Wind stieg der Pegelstand der Trave in der Altstadt auf 6,60 Meter. Bereits am Sonnabendnachmittag warnten Polizei und Feuerwehr die Anwohner vor dem Hochwasser, damit diese ihre Häuser sichern und ihre Autos aus dem Gefahrenbereich bringen konnten. In Travemünde peitschte die Ostsee so sehr gegen die Strandpromendade, dass Ziegelsteine aus der Mauer gerissen wurden und unkontrolliert umherflogen. Die Priwallfähre musste ihren Betrieb zeitweise einstellen. Von der Landseite aus war der Priwall durch hohe Schneewehen ebenfalls nicht erreichbar. Auch kleine Ortschaften, wie Blankensee, Vorrade oder Wulfsdorf sowie viele Dörfer in Ostholstein waren nicht erreichbar. msn -
Das Werk von Caspar David Friedrich
In der VHS - Forum für Weiterbildung Lübeck referiert Dr. Hans Thomas Carstensen aus Hamburg am Donnerstag, 14. Januar, um 18 Uhr über das Thema "Gescheiterte Hoffnungen - Leben und Werk von Caspar David Friedrich". Heute gelten manchen Betrachtern die Landschaften des Malers (1774 - 1840) als Spiegelungen der deutschen Seele, anderen als Inbegriff einer unzeitgemäßen Naturverklärung. Seine radikalen Bilder begeisterten anfangs, dann irritierten und verstörten sie. Zum Schluss wurden sie abgelehnt und gerieten für lange Zeit in Vergessenheit. Friedrich war zu seinen Lebzeiten politisch und künstlerisch gescheitert. Heute wirkt sein Werk wie ein Aufbruch in die Moderne. Der Eintritt beträgt sechs, ermäßigt 4,50 Euro. -
Jugendamt: Pflegeeltern gesucht
Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/Jugendamt der Hansestadt Lübeck sucht Pflegefamilien und Pflegepersonen. Jeden zweiten Donnerstag im Monat bietet der Pflegekinderdienst eine Informations- und Fragestunde zu diesem Thema an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 14. Januar, von 16 bis 18 Uhr im Verwaltungszentrum Mühlentor, Haus Trave, 3. Stock. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die Lebensentwürfe und Lebenslagen von Kindern und ihren Familien sind weiter dabei sich zu verändern. Familien und Alleinerziehende sind nicht selten mit schwierigen Lebensumständen belastet. Hiervon sind am stärksten die Kinder betroffen. Vollzeitpflege ist eine "Hilfe zur Erziehung", die zur Unterstützung dieser Familien angeboten wird. -
Damit Kinder stark werden
Suchtbelastete Familien gefährden gesundes Aufwachsen
Kinder aus suchtbelasteten Familien sind selbst gefährdet, später einmal suchtkrank zu werden. Deshalb startet jetzt eine therapeutische Gruppe, die den Jüngsten Hilfe geben soll. -
Literatur im Gespräch
Am Mittwoch, 13. Januar, lädt das Günter Grass-Haus in Lübeck zum Gesprächskreis ein. Innerhalb der Veranstaltungsreihe "Literatur im Gespräch" können sich Literaturfreunde über das berühmte erste Kapitel der Blechtrommel "Glaube, Liebe, Hoffnung" von Günter Grass austauschen. Durch den Abend führt der Leiter des Literaturmuseums, Jörg-Philipp Thomsa. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Seminarraum (Eingang über das Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße) und dauert anderthalb Stunden. Der Text kann zur vorherigen Lektüre im Shop des Buddenbrookhauses abgeholt werden. Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf Euro. Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt. -
Seniorenpass
Hier ist er erhältlich
In unserer Ausgabe vom 29. Dezember berichteten wir über den druckfrischen Freitzeit- und Seniorenpass. -
Herreninsel langfristig gesichert
Autor: Jörn Puhle
Die SPD kämpft seit langem dafür, dass auch bei einem Ausbau des Terminals am Seeland-Kai die jetzigen Mieter nicht von der Herreninsel vertrieben werden. Wir hatten deshalb im Januar 2009 durchgesetzt, dass die Verwaltung durch einen Sachverständigen/ Gutachter für jedes bewohnte Haus der Siedlung Herreninsel ermitteln lässt, welche passiven Lärmschutzmaßnahmen und deren Kosten nötig sind, um dort eine Wohnnutzung für die Grundstücksmieter weiter zu ermöglichen. Gleich-zeitig wurden die bestehenden Mietverhältnisse über den 30. 9. 2009 hinaus um weitere 12 Monate verlängert. Der vorgelegte Zwischenbericht zum Lärmschutz für die Herreninsel hat ein erfreuliches Ergebnis erbracht. Für die meisten Häuser sind keine größeren Lärmschutzmaßnahmen nötig. Ein Nebeneinander von Wohn- und Hafen-Nutzung ist auch weiterhin möglich und machbar. SPD, Grüne und Linke haben deshalb gegen die Stimmen von CDU, BfL und FDP durchgesetzt, den jetzigen Mietern der Grundstücke auf der Herreninsel ein Wohn- und Mietrecht auf Lebenszeit einzuräumen und darüber im Abschlussbericht ebenfalls zu berichten. -
CDU auch bei Twitter und Facebook
Autor: Andreas Zander
Politische Gruppierungen - auch Fraktionen - sollten sich heutzutage nicht mehr darauf verlassen, über Telefon und Faxgerät ansprechbar zu sein. Es ist nicht nur die jüngere Generation, die das Internet auch zur politischen Meinungsbildung nutzt. Vielmehr sind es Vertreter aller Alterskategorien, die über das Internet und die neuen Web-2.0-Angebote ein niederschwelliges Angebot an Informationen und Dialog schätzen. Die CDU-Fraktion nutzt daher seit einigen Wochen auch die Angebote von Twitter und Facebook - nicht um Belanglosigkeiten mitzuteilen, sondern ausschließlich zu politischer Information und Kommunikation. Obwohl alle Mitglieder der CDU-Bürgerschaftsfraktion als ehrenamtliche Politiker ohnehin für die Lübeckerinnen und Lübecker als Mitglieder im selben Sportverein oder Arbeitskollegen ansprechbar sind, möchte die CDU-Fraktion sämtliche Gelegenheiten wahrnehmen, um mit interessierten Bürgern in Dialog zu treten. Gleichzeitig darf es u.E. auch zukünftig nicht zu einer Schlechterstellung derjenigen Bürgerinnen und Bürgern kommen, die den Zugang zu modernen Internetformaten bisher nicht genutzt haben. Ihnen sei versichert, dass die CDU-Fraktion auch weiterhin über die traditionellen Kommunikationskanäle erreichbar bleiben wird. Der Reiz von Facebook und Twitter liegt vor allem darin, dass es für Sender und Empfänger kos-tenfrei ist, ihr Angebot zu nutzen. Man kann sich als "Follower" (Twitter) und "Fan" (Facebook) eintragen, indem man die Verlinkung auf www.cdu-fraktion-luebeck.de anklickt und sich anschließend registriert. -
Blank am See
Autor: Karl-Heinz Haase
Man nehme eine kleine Stadt, eine ehrgeizige kleine Stadt. Diejenige, von der hier die Rede sein soll, hat bereits eine Spitzenposi_tion erreicht. Im Schuldenstand. Aber das reicht ihr nicht. Weil sie einst "Königin" (der Hanse) war und über den Verlust des Titels traurig ist, möchte sie jetzt wieder Königin werden, zur Not auch Schuldenkönigin. Und das geht so, man nehme: 1. Einen Flughafen, der so defizitär ist, dass sein privater Betreiber gerade das Handtuch geworfen und ihn erleichtert an die Stadt zurückgegeben hat. 2. Eine Schar visionär schäumender Gernegrößen. Diese Leute beschwören immer wieder, dass ein Flughafen lebenswichtig sei für die Stadt - und glauben sich das auch selbst. 3. Eine Kampagne, damit die Geschichte schön emotional wird. Das mit der Kampagne wiederum geht so: Es gibt in der kleinen Stadt Menschen, die sich über einen Flughafen vor der Haustür freuen. Sie unterschreiben gern, dass sie ihn behalten möchten. Das ist menschlich verständlich. Zugleich ist das Verfahren politisch und moralisch fragwürdig, weil es die Leute missbraucht. Für die Bevölkerung ist es nicht zu überblicken, in welchem Umfang so ein Flughafen Geld verschlingen wird, das der überschuldeten Stadt dann fehlt. Fünf weltweit erfahrene Unternehmen haben abgewinkt, weil sie nicht an die Wirtschaftlichkeit Blankensees glauben. Das ist Beweis genug. Die schäumenden Visionäre ihrerseits arbeiten daran, dass die Menschen gar nicht erst nachdenklich werden. Sie trompeten tagein, tagaus, wie wichtig der Flughafen für die Stadt sei. Und sagen ihm eine rosige Zukunft voraus - immer wieder. -
Dank an die Pflegekräfte!
Autor: Wolfgang Drozella
Seit vielen Jahren hat die FDP Lübeck gefordert, die Berichte über die Situation in den Alten- Pflegeheimen zu veröffentlichen. Widerstand gegen die berechtigten Forderungen für die -
Was wollen die Lübecker Bürger?
Autor: Wilfried Link
Diese Frage ist scheinbar schwer zu beantworten. Wenn man den Äußerungen von CDU, FDP, der Geschäftsleitung des Flughafens u.s.w. glaubt, dann entspricht die Mehrheitsent- scheidung der Bürgerschaft nicht dem Willen der Lübecker Bürger. Herr Schallis, Herr Zander und die Geschäftsführung des Flughafens werden zu Helden des Widerstandes. Wen interessiert da noch, dass die Lübecker Wähler mehrheitlich sozialdemokratisch, grün und links gewählt haben. Das bürgerliche Lager profiliert sich als Vorkämpfer für die Sicherung von etwa 140 Arbeitsplätzen. Sie verschweigen aber, dass fast ebenso viele bei der LMG in Gefahr sind. Einer Resolution zur Einhaltung der Tariftreue und Sicherung dieser Arbeitsplätze, eingebracht von den Grünen und der Linken, verweigerten sie in der Bürgerschaft die Zustimmung. Als die Entscheidungsfindung für oder gegen den weiteren Betrieb des Flughafens in der jetzigen Form anstand, lag den Abgeordneten so gut wie kein überprüfbares Zahlenmaterial vor. Niemand konnte oder wollte sagen, wie viele versicherungspflichtige Arbeitsplätze das Unternehmen hat. Der neuseeländische Flughafen-Inves_tor hatte wegen der Rentabilitätssituation schon im Januar 2009 seinen Ausstieg bekannt gegeben. Laut Vertrag bekamen die Neuseeländer ihre Einlagen in zweistelliger Millionenhöhe von der Hansestadt erstattet. "Investoren", mit denen im November verhandelt wurde, stellen harte Bedingungen: Die Stadt soll alle Risiken tragen, wie beispielsweise Geldstrafen wegen der Rynair-Subventionen. Die Landesregierung will den Flughafen, aber zahlen sollen allein die Lübecker Bürger. -
2010: Eigeninitiativ und solidarisch
Autor: Dr. Raimund Mildner
Gesellschaftliches Leben findet in der Kommune statt: in Stadtvierteln, Hausgemeinschaften, Familien. Unser Sozialsystem stellt am Ende auf die Organisation des Wohlfahrtsstaates auf kommunaler Ebene ab. Allein ist eine Stadt zunehmend überfordert, Sozialaufgaben umfassend wahrzunehmen. Aber ist unsere Anspruchshaltung gegenüber dem Sozialstaat nicht überzogen? Haben wir nicht zu guten Teilen verlernt, eigene Initiativen zu ergreifen, statt nach dem Staat zu rufen? Und dabei auch ein Stück Selbstverantwortung verloren? Jeder Einsparvorschlag wird in Lübeck jedenfalls erst einmal abgelehnt und vom Ruf nach städtischer Finanzierung begleitet. Zuwendung und Zuschuss sind bzw. waren so einfach und werden von mancher Bürgerschaftsfraktion nach wie vor ohne Sinn und Verstand gefordert. Statt notwendiger Aufbruchstimmung und positiver gesellschaftlicher Dynamik wird allerdings noch immer vor allem nach dem Staat als Reparaturbetrieb für gesellschaftliche Probleme gerufen. Der mühsame Königsweg liegt vor uns: Bürger müssen wieder mehr persönliche Solidarität üben, Eigeninitiative im persönlichen Umfeld entwickeln, beim Kümmern um die eigene Familie, aber auch um die alte Nachbarin, in Kindergarten und Schule, bei der Förderung von Jugendlichen, der Unterstützung alleinerziehender Mütter, usw.! Also gehören Eigeninitiative und Solidarität zusammen. Staat und Stadt können hier unterstützen; ersetzen dürfen sie unsere Selbstverantwortlichkeit nicht. In diesem Sinne sagen die BfL Danke für das Engagement beim Flughafen-Bürgerbegehren und wünschen alles Gute für das Neue Jahr 2010. -
Gnädige Schneepracht
Autorin: Dr. Hildegund Stamm
Eine Schneepracht, so üppig, wie wir sie seit Jahren in Lübeck nicht hatten, überdeckt derzeit gnädig den schlechten Zustand von Straßen, Plätzen und Wegen - zumindest für ein paar Tage oder Wochen. Wenn der Winter Abschied genommen hat, werden uns die Versäumnisse der vergangenen Jahre und die neuen Frostaufbrüche wieder mit Macht erreichen und das wegen Geldmangels verrottete Straßennetz erneut ins Bewusstsein heben. Die öffentlichen Klagen, die dann einsetzen, glauben wir jetzt schon hören zu können. Wieso kann sich die Hansestadt keine intakten Straßen und Radwege leisten und mutet seinen Bürgern fortwährend Gefahren und teure Materialschäden an ihren Fahrzeugen zu? Die Antwort ist einfach: Weil das vorhandene Geld woanders hin geflossen ist und weiterhin fließen soll. Womit wir bereits beim Thema der Woche wären: dem Flughafen Blankensee. Kann sich die hoch verschuldete Hansestadt, die im vergangenen Jahr ein Haushaltsloch von 178 Millionen Euro produzierte, es weiterhin leisten, aus städtischen Mitteln einen Flughafen für eine Billigfluglinie zu subventionieren? Die Antwort auf diese wichtige Frage finden wir leider auch nicht in dem Antrag des Bürgerbegehrens, den viele Tausend Bürger unterschrieben haben. Dort wird lapidar vorgeschlagen, den Flughafen mit Verkaufserlösen von städtischen Grundstücken zu finanzieren. Damit ist allerdings nicht das Gelände des Flughafens selbst gemeint, den derzeit kein Investor haben will. Lübeck muss sich entscheiden, was es will: Weiterhin große Sprünge mit leerem Beutel machen oder die vordringlichen Probleme des Alltags lösen.




