Ausgabe 626 vom 19. Januar 2010
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Das war das Urlaubsjahr 2009
Übernachtungsstatistik der Hansestadt - Gemeinsames Gastgeberverzeichnis
Die Hansestadt Lübeck zieht eine positive Bilanz in der Übernachtungsstatistik Januar bis November 2009. Laut Angaben des Bereiches Logistik, Statistik und Wahlen der Hansestadt Lübeck konnte von Januar bis November mit 1.029.239 Übernachtungen insgesamt ein leichtes Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraumes (2008: 1.013.037) erzielt werden. Damit wurde erneut die Millionengrenze bei den Übernachtungen in Lübeck und Travemünde überschritten. Die Zahl der Ankünfte ging um 1,8 Prozent zurück und liegt bei 475.115 (2008: 483.829). -
Hinweise auf Streupflicht
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Verkehrsdienstes verteilten vergangene Woche zahlreiche Handzettel, mit denen auf die bestehende Streupflicht hingewiesen wurde. Außerdem führten sie viele Gespräche mit Grundstückseigentümern. "Das Ergebnis ist überaus erfreulich!", bilanziert Kai Soomann, Leiter des städtischen Ordnungsdienstes. "Fast alle angesprochenen Bürger reagierten sofort und holten aus den Kellern oder Hinterhöfen Streumaterial und streuten die entsprechende Wegfläche ab. Wir brauchten kein einziges Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten." -
Grenzgänge - 20 Jahre Mauerfall
Zu einem zweistündigen Konzert mit dem Titel "Grenzgänge - 20 Jahre Mauerfall" lädt das Kulturforum Burgkloster in Lübeck am Donnerstag, 21. Januar, ein. Das Schweriner Blechbläser-Collegium mit Musikern der Orchester Schwerin, Lübeck und Hamburg spielt Werke von Georg Friedrich Händel. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 9 Euro/6 Euro. Das Konzert gehört zur Veranstaltungsreihe "Klangbilder". -
Jahresrechnung und Schlussbericht
Der Schlussbericht und die Prüfung der Jahresrechnungen der Hansestadt Lübeck und der von ihr verwalteten Stiftungen für das Haushaltsjahr 2008 liegen jetzt vor. Die Unterlagen können bis zum 5. März von Jedermann in der Bürgermeisterkanzlei, Rathaus, Breite Straße 62, Zimmer 18, eingesehen werden. Es wird um telefonische Terminabsprache unter Telefon 0451/122-10 25 gebeten. -
Schwimmen für Kinder
Im Sportbad St. Lorenz in der Ziegelstraße sind noch Plätze beim Vorbereitungskurs für Kinder ab fünf Jahren frei. In diesem Kurs werden die Kinder auf den richtigen Schwimmkurs vorbereitet. Dieser Kurs wird nicht nur spielerisch gestaltet, sondern es wird auch geschult - eventuell sogar bis hin zum Seepferdchen. -
Fördermittel-"Abwrackprämie"
Geld vom Staat für alte Heizungen und mehr
Haben auch Sie eine hohe "zweite Miete"? Im Rahmen der Lübecker Heizspiegelkampagne 2009 unterstützt Sie der Bereich Umweltschutz an dieser Stelle regelmäßig rund ums Energiesparen. -
Besuch aus dem Morgenland
Katholische Sternsinger segneten das Rathaus
Lübecks Politik hat jetzt den offiziellen Segen: Kürzlich kamen die Sternsinger ins Rathaus und schrieben "20 - C - M- B - 10" für "Christus mansionem benedicat" oder auf deutsch "Christus segne dieses Haus" an die Tür. -
Gemeinnützige: Dienstagsvortrag
Der Dienstagsvortrag am 26. Januar um 19.30 Uhr im Großen Saal des Gesellschaftshauses, Gemeinnützige, Königstraße 5, heißt "Der Leuchtturm Roter Sand" (Lichtbilder-Vortrag) und wird von Willi Scheyka M. A., Kapitän zur See a. D. gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gehalten. Der Eintritt ist frei. -
Gymnastik im Wasser
Freie Plätze gibt es noch bei der Wassergmynastik im Therapiezentrum Lübeck, Am Behnkenhof 60. Die Kurse finden mittwochs von 11.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14.30 bis 15 Uhr statt. Zehn Einheiten kosten 40 Euro. Infos und Anmeldungen gibt es unter Telefon 0451/ -
Aqua-Fitness für Schwangere
Ab dem 26. Januar bietet das Zentralbad Lübeck in der Schmiedestraße ein neues Angebot für Schwangere an: Aqua-Fitness im Tiefwasser. Der Kurs wird immer dienstags um 11 Uhr stattfinden. Eine Einheit dauert 30 Minuten, der Preis beträgt 3,50 Euro plus Eintritt. Aus haftungsrechtlichen Gründen ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Arztes, für eine sportliche Betätigung im Wasser erforderlich. Anmeldung und Informationen gibt es unter Telefon 0451/317722-10. -
Hilfe bei sozialer Phobie
Für eine Selbsthilfegruppe, die sich mit sozialen Phobien beschäftigt, werden weitere Interessierte gesucht, wie die KISS Lübeck jetzt mitgeteilt hat. -
Über 1700 Teller Labskaus
IHK-Empfang: "Volle Kraft für Wachstum und Beschäftigung"
Über 1700 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung kamen vergangene Woche zum traditionellen Labskaus-Schmaus in der MuK zusammen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wertete den Neujahrsempfang der IHK als "das erste große öffentliche Ereignis im Land" und dankte den zumeist familiengeführten Unternehmen für ihre Entschlossenheit, Arbeitsplätze zu erhalten und junge Menschen auszubilden. -
Preisnachlässe
Verkauf von Erbbaugrundstücken
Die Hansestadt Lübeck setzt den Verkauf von Erbbaugrundstücken zu günstigen Sonderkonditionen fort: Sie fördert den Grundstückskauf, indem sie den Erbbauberechtigten in einer zeitlich begrenzten Aktion bis zum 31. Dezember 2013 je nach Höhe der Rendite einen Preisnachlass zwischen 15 und 35 Prozent auf den Kaufpreis für das Grundstück gewährt. -
Beschlüsse abarbeiten
Autor: Peter Reinhardt
Die SPD-Bürgerschaftsfraktion versteht das Bürgerbegehren als demokratisches Recht, und nimmt somit auch die mit 56076 Unterschriften über Erwarten große Zahl der gesammelten Unterschriften als ein wichtiges und überaus deutliches Meinungsbild der Lübeckerinnen und Lübecker sehr ernst. Dennoch stehen wir zur Beschlusslage der Bürgerschaft. Laut Auftrag der Bürgerschaft ist der Bürgermeister aufgefordert, das Verfahren zur Investorensuche zügig voranzutreiben, dass zur Februar-Sitzung eine ausreichende Bewertung der rechtsverbindlichen Erklärungen der potentiellen Investoren vorgenommen werden kann. Deshalb steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Änderung der Beschlusslage auch in der Januar-Sitzung nicht auf der Agenda unserer Politik. Die Eckpunkte bleiben unverändert: -
Flughafen - Danke für das Engagement
Autor: Andreas Zander
Der Erfolg des Bürgerbegehrens zum Erhalt des Flughafens ist ein Erfolg aller Lübeckerinnen und Lübecker. Bürgerschaftliches Engagement beschränkt sich in unserer Stadt nicht nur auf die Spendenbereitschaft der oberen Zehntausend, es waren unzählige Bürger Lübecks, die in den letzten Wochen aktiv Unterschriften gesammelt und damit den Anspruch geltend gemacht haben, die Politik in unserer Stadt mitzubestimmen. Gemeinsam mit den Mitinitiatoren des Bürgerbegehrens, Bürger für Lübeck (BfL) und FDP sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lübecker Flughafens, danken wir für den beeindruckenden Einsatz. Die Lübecker Politik sollte beweisen, dass er nicht umsonst war. Der Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Reinhardt, den Flughafen nunmehr auch durch finanzielle Beteiligung der Unterzeichner zu erhalten, ist hierzu kein Beitrag - er ist absurd. Die Unterzeichner sind Steuerzahler. Das Bürgerbegehren, das mit -
Rettet CDU die Bürger
Autorin: Heidi Näpflein
Lübeck wird von Rot-Rot-Grün regiert - beklagt Herr Zander (CDU) in den LN am 5.1.2010. Rot-Rot-Grün ist keine Farbe, sondern Programm. Deshalb erfreut es die GRÜNE Fraktion, einige ihrer Wahlversprechen eingelöst zu haben. Es fanden sich z.B. Mehrheiten zur Abwicklung des Lübecker Flughafens zum Wohle der Stadtkasse und für das Schließen des Tierparks zum Wohl der Tiere. Auch weitere Entscheidungen erfreuen unsere WählerInnen: Die Stelle der Bereichsleitung Stadtwald wird zeitnah ausgeschrieben, damit das bewährte Waldkonzept weiterhin umgesetzt werden kann. Die Kinderbetreuung in der Hansestadt wird ausgebaut, städtische Gesellschaften erhalten Zielvereinbarungen und es werden notwendige Stellen im sozialen Bereich geschaffen, anstatt weiterhin am Rasenmähermodell "Personal minus 500" festzuhalten. Darüber hinaus werden wir weitere Forderungen unseres Wahlprogramms umsetzen! "Das bürgerliche Lager wolle rot-rot-grüne Fehlentscheidungen zurückdrehen" kündigt Herr Zander von der CDU an, als ob nur Konservative und Liberale Anspruch auf die Bezeichnung bürgerlich haben. Nach der Definition von Wikipedia z.B. dürften sich wohl sämtliche Parteien dem bürgerlichen Lager zurechnen: "Als sich in der Zeit des Absolutismus die moderne Staatsgewalt herausbildete, bezeichnete man die Staatsangehörigen, welche einem mit legalen Mitteln nicht absetzbaren Regime (einer Monarchie) unterworfen waren, als Untertanen. In diesem Sinne steht der Untertan im Gegensatz zum freien Bürger einer Republik." Das GRÜNE Programm richtet sich an alle freien Lübecker BürgerInnen! -
Buntekuh - unser Viertel für das Ganze
Autor: Wolfgang Drozella
Aufmerksame Zuhörer konnten es bei der Bürgerschaftssitzung und im Sozialausschuss erleben: Es gibt Stimmen, die auf Buntekuh neidisch sind! In Buntekuh, das Viertel mit großen Grünflächen zwischen den Wohnanlagen, werden in 2010 interessante Aktivitäten für die Anwohner angeboten. Die ersten Hürden für die von Bürgern und Institutionen vorgeschlagenen Mikroprojekte räumte nach offener Diskussion, in einem langen Auswahlverfahren der Begleitausschuss zum Projekt "Stärken vor Ort", aus dem Weg. Dem Ausschuss gehörten u. a. Anwohner an, die im Stadtteil verwurzelt sind. Vorrangig wurden Projekte befürwortet, die Schülern Starthilfen für das Berufsleben bieten und zur Integration beitragen können. Die FDP Lübeck ist der Meinung, dass hier öffentliche Gelder sinnvoll und für die Anwohner nachvollziehbar ausgeben werden sollen. Im Stadtteil leben verschiedene Einkommensschichten und Nationalitäten. Mit dem Projekt "Stärken vor Ort" und den geplanten Umgestaltungen im Viertel kann die Wohn- und Lebensqualität sowie die soziale Situation Einzelner gestärkt werden. Es hat Freude gemacht, im Begleitausschuss mitzuarbeiten. Nun müssen nur noch die Zielgruppen der Projekte die Angebote lebhaft nutzen und mit Leben erfüllen, damit die Stärken vor Ort Realität werden und Buntekuh ein modernes "Viertel für das Ganze" wird. Dafür arbeiten unsere Bürgerschaftsmitglieder - für das Ganze - wenn sie nicht gerade in Buntekuh spazieren gehen. -
Fünf Jahre Hartz IV
Autor: Hans-Jürgen Martens
Fünf Jahre Hartz IV ist in Lübeck wie auch in ganz Deutschland keine Erfolgsgeschichte. Kein Gesetz hat bis jetzt so zur Polarisierung der Gesellschaft beigetragen wie Hartz IV. Armut und Reichtum nehmen gleichermaßen zu. Immer mehr Leute müssen sich bei Suppenküchen anstellen und ihre Lebensperspektiven tendieren gen Null. Auf der anderen Seite gibt es eine Schicht die immer reicher wird. Hartz IV ist nicht nur eine Armuts- und Niedriglohnmaschine, sondern auch ein Bürokratiemons-ter, dass sich immer mehr als Arbeitsbeschäftigungsmaßnahme für Sozialgerichte entpuppt. Ein besonderer Skandal ist die immer größere Zahl der "Aufstocker", das sind Menschen die zwar eine Arbeit haben, aber von ihren Gehalt nicht leben können. Hier stockt der Staat das Gehalt auf, damit diese Menschen eine Existenzsicherung haben. Ich war im Jahre 2004 in Lübeck auf der Straße und habe gegen dieses Gesetz demonstriert. Ich habe eine große Hochachtung vor der kleinen Gruppe die immer noch unentwegt, jeden Montag, in der Fußgängerzone gegen Hartz IV demonstrieren. Vertreter der IHK Lübeck fordern heute mehr Flexibilität und noch mehr Niedriglohn-Jobs. Da wird deutlich wie diese Leute gestrickt sind, sie kriegen den Hals wieder einmal nicht voll. Selbst wenn die Arbeitslosen für sie umsonst arbeiten würden, wären sie immer noch nicht zufrieden. Auch wenn sich der DGB und seine Erwerbslosenberater, von denen einige früher strikte Hartz IV Gegner waren, sich für Hartz IV aussprechen. Für DIE LINKE bleibt es dabei: Hartz IV ist Armut per Gesetz und muss abgeschafft werden. -
BfL sagen Danke!
Autor: Lars Ulrich
Über 56.000 Lübecker Einwohner sprechen sich für den Bürgerentscheid zum Flughafen aus: Ein sensationelles Ergebnis, das seitens der Bürger für Lübeck (BfL) mit einem herzlichen Dank an alle Stimmensammler, alle Fürsprecher in Unternehmen und Organisationen sowie alle engagierten Beteiligten verbunden wird. Bedenkt man, dass zur letzten Kommunalwahl rund 175.000 Bürger aufgefordert wurden ihre Stimme abzugeben, letztendlich eine Wahlbeteiligung von etwas mehr als 40% - also etwa 70.000 Menschen - dabei herauskam, bekommt dieses Ergebnis doch eine ganz neue, noch größere Dimension. Entgegen aller Rot-Rot-Grünen Bedenkenträger zeigt der überwältigende Erfolg der Initiative für das Bürgergehren, dass sich Rot-Rot-Grün beim Flughafen an den Interessen der Lübecker Bürger vorbei verlaufen hat. Die Bürger für Lübeck sehen die nunmehr auch sichtbar in 17 Aktenordnern vorliegende Unterschriftenflut erneut als überdeutlichen Hinweis an die Fraktionen der Lübecker Bürgerschaft, einen gemeinsamen Weg für eine zügige Bestätigung der Planfeststellung zu beschreiten. Eine Unterschriftenzahl, die eindeutig belegt, dass eine große Mehrheit der Lübecker Bürger für den Flughafen ist. Es ist richtig, dass noch eine Reihe von Verhandlungen mit dem Land und den Fluggesellschaften, insbesondere auch Ryanair, geführt werden müssen. Hierfür muss aber gemeinsam der jetzt aufgenommene Schwung mit dem Rückhalt der Lübecker Bevölkerung offensiv genutzt werden, statt Gesprächsverweigerung zu demonstrieren, diese große Zahl von Befürwortern zu diskreditieren und so als schlechte Verlierer dazustehen. -
Winterdienst auch fürs Radfahren
Autor: Raúl Mácola Navarro
Eine clevere Antwort Lübecks auf die Klimabedrohung könnte heißen, sich zu einer echten Fahrradstadt zu entwickeln, wo die Bürger ihr Auto stehen lassen und alle kurzen und mittellangen Strecken mit eigener Kraft und schadstofffrei zurücklegen. Das ebene Gelände der Hansestadt ist dazu die beste Voraussetzung. An anderen günstigen Bedingungen hapert es allerdings noch sehr. Wir haben weder ein leistungsfähiges und komfortables Radwegenetz, noch eine ausreichende Pflege der vorhandenen Strecken. Dazu gehört auch ein guter Winterdienst, den wir in diesen Schneetagen schmerzlich vermissen. Viele Lübecker schütteln ihre Köpfe, wenn sie sehen, dass es trotz Eis und Schnee Leute gibt, die nicht auf den Drahtesel verzichten. Doch für diese Leute ist es wegen hoher Bus- und Benzinpreise die einzige Möglichkeit zur Arbeit, Schule oder zum Sport zu kommen. Das muss auch im Winter möglich sein! Doch wie wir in den vergangenen Tagen leider erleben mussten, sind die meisten Wege abseits der Autostraßen nicht geräumt. Im Gegenteil: Der Schnee von den Autostraßen landet auf Rad- und Fußwegen und wird dort tagelang nicht beseitigt, wie auf der Burgtorbrücke - eine besonders gefährliche Ecke. Scharfkantiger Split sorgt zudem für Plattfüße, Spurrillen erhöhen überall die Sturzgefahr. Auch Kantsteine, die unter Schnee versteckt sind, sind eine echte Gefahr. Im nächsten Winter, wenn statt "Daisy" vielleicht Sturmtief "Günther" kommt, wünschen wir uns für Fußgänger und Radfahrer durchgehend und öfter geräumte Straßen - zumindest an den Hauptverkehrachsen. Das ist doch nicht zuviel verlangt!




