Ausgabe 112 vom 15. Februar 2000
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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wir starten heute das LÜBECK FORUM - Äußern Sie Ihre Meinung!
Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) ist im November 1997 von der Hansestadt als kommunale Wochenzeitung im Rathaus gegründet worden. Die Initiatoren des bundesweit Aufsehen erregenden Vorhabens hatten damals vor allem eins im Sinn: Das "Demokratieprojekt Lübeck" voranzubringen und die Teilhabe möglichst vieler Menschen am lokalen Gemeinwohl zu erhöhen. -
Fachbereiche werden neu verteilt
Bürgermeister Bouteiller legt Umstrukturierungsplan vor
Lübecks Bürgermeister Michael Bouteiller wird noch vor Ablauf seiner Amtszeit Ende April einen neuen Fachbereichsgliederungsplan vorlegen. Dies teilte er am Freitag den Fraktionen der Bürgerschaft mit. "Ich habe mich zu diesem Schritt entschlossen, weil durch die öffentliche Diskussion der letzten Tage deutlich wurde, daß eine Einigung der CDU- und SPD-Fraktion in der Frage der Stellenausschreibung und der damit verbundenen Frage der Fachbereichsgliederung nicht besteht." -
Verkauf wird überprüft
Im Einvernehmen mit dem für den Bereich Liegenschaften zuständigen Wirtschaftssenator Gerd Rischau hat Bürgermeister Michael Bouteiller vergangene Woche eine Untersuchung des Verkaufs des Stadtpalais angeordnet. Das Gebäude Fleischhauerstraße 18 wurde an die Hamburger Immobilien Kontor GmbH & Co. (IKH) verkauft. Bouteiller: "Diese Untersuchung ist nicht zuletzt zum Schutz der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Liegenschaften notwendig." -
Über eine Million Mark für Travemünde
Staatssekretär Rüdiger von Plüskow überreichte vergangenen Freitag Senator Gerd Rischau zwei Zuwendungsbescheide: Für die Umgestaltung des Godewindparks 661 000 Mark, für den Neubau der DRLG-Hauptwache 350 000 Mark. Lübeck erhält für die beiden Vorhaben genau 50 Prozent der jeweils förderfähigen Summen. "Nur mit einer zeitgemäßen Infrastruktur kann man dem wachsenden Konkurrenzdruck im Tourismus künftig standhalten", sagte von Plüskow, der im Auftrag des Tourismusministeriums gekommen war. -
Editorial
Wir kommen nicht umhin, unserem werten Bürgermeister ins Wort zu fallen und ihm in einer entscheidenden Aussage zu widersprechen. "Die Bimbesrepublik ist längst in Lübeck angekommen", hatte er argumentiert. Mit Verlaub, Herr Bürgermeister, Sie sind im Irrtum. "Bimbesrepublik - was soll das sein?" wurde wir in den letzten Tagen häufig gefragt. "Bimbes, habt Ihr das selbst erfunden?" -
Hilfe für mürben Gotland-Sandstein
Mit Förderprojekt wird Sanierung der Renaissance-Fassade des Rathauses vorbereitet
Voraussichtlich in einem Jahr wird mit der Sanierung der Renaissance-Fassade des Lübecker Rathauses begonnen. Vorangegangen sind langjährige Voruntersuchungen und Forschungsprojekte, von denen eins derzeit noch läuft. -
IGS Buntekuh demnächst unter neuem Namen
"Baltic-Gesamtschule Integrierte Gesamtschule Lübeck" könnte schon bald der neue Name der Integrierten Gesamtschule (IGS) Buntekuh sein. In ihrer März-Sitzung soll die Bürgerschaft dies beschließen. Der Ausschuß für Schule und Sport hat den Antrag der Schule bereits Anfang Februar befürwortet. Der Name "Integrierte Gesamtschule Buntekuh" war seinerzeit als vorläufiger Name angesehen worden, heißt es in der Begründung der Schule. Nach mehrjähriger Arbeit in verschiedenen Gremien hätte man sich auf den neuen Namen "Baltic-Gesamtschule" geeinigt. Dieser nehme Bezug zum Baltischen Meer - der Ostsee -, das unter anderem historisch gewachsene, große Teile Europas verbinde, das Sinnbild eines lebhaften Austausch von Menschen und Meinungen sei und die lübsche Gesamtschule mit seiner Partnerschule in Schweden verbinde. -
Startschuß für Projekt "Soziale Stadt"
Am Donnerstag, 17. Februar, wird die Eröffnung des neuen Büros des Stadtteilmanagements von St. Lorenz, Dornestraße 62 a, ab 12 Uhr mit einem Tag der Offenen Tür gefeiert. Das Projekt "Soziale Stadt St. Lorenz" hat das Ziel, einen Prozeß umfassender sozialer und ökonomischer Stabilisierung des Stadtteils zu initiieren. Insgesamt rund 2,3 Millionen Mark - zirka 1,6 Millionen Mark Bundes- und Ländermittel und rund 700 000 Mark von der Hansestadt Lübeck - sollen über einen Zeitraum von fünf Jahren nach St. Lorenz fließen. Bis zum Herbst stellt die Büroleiterin Karen Hartmann zusammen, was in St. Lorenz gebraucht wird. -
Ausschüsse
Der Schul- und Sportausschuß am Donnerstag, 17. Februar, fällt aus. -
Rathausgeflüster
Eine Illusion
Eine "Maritime Traumreise", direkt an der Strandpromenade im Kurhaus, im Umfeld von Spielbank, Diskothek, Automaten-Spielwelt, Café und Restaurant gleich dem Erlebnis-Mekka Las Vegas - eine Zukunftsvision für Travemünde, aber schon längst Realität im nur rund 150 Kilometer entfernten Warnemünde. -
"Das Gefolgschaftsprinzip - unser Verderben" (2)
Bürgermeister Michael Bouteiller über die "Bimbes-Republik" und die Folgen des Spendenskandals für Lübeck
SZ: Wollen Sie sagen, das sei ausnahmslos so, wie Sie es beschreiben? -
Motor der Stadtentwicklung
Der Stiftungsgründer Emil Possehl war ein erfolgreicher Kaufmann
Die Possehl-Stiftung fördert soziale und kulturelle Einrichtungen in Lübeck, dementsprechend bekannt ist sie den Bürgerinnen und Bürgern. Wesentlich unbekannter geblieben ist dagegen der Gründer, Emil Possehl (1850-1919). In einer Doktorarbeit wird jetzt die Geschichte des erfolgreichen Kaufmannes nacherzählt. Im April wird die Dissertation im Rahmen der Veröffentlichungen des Archivs der Hansestadt Lübeck unter dem Titel "Vom Handwerker zum Unternehmer" (Reihe B, Band 32) erscheinen und dann im Buchhandel erhältlich sein - passend zu einem runden Geburtstag: am 14. Februar wäre Possehl 150 Jahre alt geworden. -
Illusionen im Theater
Der "Hexer": 100 Minuten Show wie in Las Vegas
Auf eine "Maritime Traumreise" entführen der "Hexer" und seine Assistentin Iris das Publikum am Sonnabend, 4. März, im Großen Haus des Theater Lübeck. 100 Minuten Magie und Illusionen werden die Zuschauer verzaubern. "Es wird heiß hergehen", verspricht der "Hexer", alias Frank. So wird der Wismaraner innerhalb von zwei Sekunden eine Hansekogge auf die Bühne zaubern, läßt eine Windrose entstehen und bittet den Dieb von Bagdad auf die Bretter, die die Welt bedeuten. "Das Publikum - ob groß oder klein - zum Staunen zu bringen, ist mein Ziel", erklärt er. Damit er das erreicht, präsentiert der 36jährige viele selbsterfundene Tricks wie zum Beispiel den weltgrößten Eierschneider. -
Gespräche und Spiele
Senioren-Treff am Koberg beliebter Treffpunkt
"Wenn ich abends hier weggehe, dann weiß ich, daß ich etwas Gutes getan habe", begründet Christa Mollenhauer ihr ehrenamtliches Engagement im Senioren-Treff im Heiligen-Geist-Hospital am Koberg. Die 64jährige betreut seit 1994 die Besucherinnen und Besucher, mittlerweile leitet sie zusammen mit Lore Kornemann, 71, den Senioren-Treff. Die Gäste, überwiegend Alleinstehende, schätzten die ungezwungene Atmo-sphäre und freuten sich auf Gespräche oder Spiele, sagt Mollenhauer. Außerdem können sie hier über ihre Sorgen und Nöte sprechen. Soweit möglich, helfen die Betreuerinnen mit Rat und Tat. Viele Gäste kommen bereits seit Jahren hierher. Allein im Jahr 1998 nutzten über 6800 Bürgerinnen und Bürger das Angebot. -
Jahreswirtschaftsbericht für 1999 liegt vor
Die Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH hat jetzt ihren Jahreswirtschaftsbericht für das Jahr 1999 vorgelegt. Er gibt einen Überblick über Projekte und Ereignisse des vergangenen Jahres und legt Rechenschaft über die Arbeit der Gesellschaft ab. Ziel aller Anstrengungen sei, den Verlust von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe durch Neuansiedlungen, Existenzgründungen und Betriebserweiterungen, vor allem im Dienstleistungssektor, aber auch im Bereich des produzierenden Gewerbes aufzufangen, heißt es in dem Bericht. -
Personalien
Udo Willhöft, 55, hat bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) die Leitung des Bereichs Marketing und Vertrieb übernommen. -
kurz notiert
Die Einwohnerversammlung zum Leitbild und zur Lokalen Agenda 21, die für den 18. Februar in der St. Petri-Kirche geplant war, fällt aus. Die Veranstaltung wird in den April dieses Jahres verschoben, ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben. -
Geist Reich
Ziegelstraße
Eine Architektur wie aus der Reha-Klinik, die abgerissene preußische Kaserne ein Stück weiter hinter Teller und Gymnasium wiedererstanden? Dabei fängt alles so gut an, wenn man einbiegt in die Ziegelstraße, weil ein verpaßter Zug nach Hamburg einem eine Stunde schenkt. Wenn man die unter Denkmalschutz stehende Jugendstilgarage passiert und den aufgerissenen Hochbunker aus den Phantasien des Herrn Hespele, der an den geplanten Endsieg erinnert, hinter sich gelassen hat, ist es nicht mehr weit bis zur neuen Landesversicherungsanstalt. Rauchende Frauen auf den die Fassaden begleitenden Laufstegen. Transparenz um jeden Preis, die normale Etagenplatte gestückelt, überall geht es etwas vor und ein bißchen zurück, dann um die Ecke; vibrierende Flächen, ungerade Zahlen, keine Symmetrie, über- all oben, niemals unten, immer vor, kaum zurück, eher undicht als zu dicht, eher rauh als zu glatt, Profil wird plastisch, Handlauf befreit sich, Träger laufen einfach weiter. Rohre reißen ab und blau und gelb und rot - das Bauhaus lacht. -
Ausstellungen
Geschichtswerkstatt Herrenwyk -
Donnerstag, 17. Februar
Theater -
Freitag, 18. Februar
Theater -
Sonnabend, 19. Februar
Theater -
Sonntag, 20. Februar
Theater -
Montag, 21. Februar
Theater -
Dienstag, 22. Februar
Theater -
Mittwoch, 23. Februar
Theater -
Neuer GMD gesucht
Erich Wächter scheidet 2001 aus dem Amt
Generalmusikdirektor (GMD) Erich Wächter geht als Rekordhalter in die gut 100-jährigen Annalen des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck ein:Wenn er Mitte 2001 ausscheidet, ist er mit zwölf Jahren Amtszeit der längstgediente Chefdirigent des Orchesters. Der Aufsichtsrat der Theater Lübeck GmbH hat vergangene Woche beschlossen, den Vertrag mit Wächter nicht zu verlängern.Der Grund: Nicht etwa Verstimmung oder Unzufriedenheit mit dem GMD, sondern die notwendige künstlerische "Erneuerung" - nach so langer Zeit stellen sich Gewöhnungsfaktoren ein, sind neue Impulse wichtig. Das weiß auch Wächter, der nach der dritten Verlängerung von sich aus 2001 seine Lübecker Zeit beendet hätte. -
Augen-Blick
Kunst aus Afrika
Ahnen-Marionette in Völkerkundesammlung -
Ein deutsches Programm
Lena Neudauer und Elio Boncompagni im 5. Sinfoniekonzert in der MuK
Der zweite sinfonische Gastdirigent bei den Lübecker Philharmonikern in dieser Saison ist Elio Boncompagni. Der Italiener bringt am 20. und 21. Februar ein deutsches Programm: "Ernster Gesang für Orchester" von Wolfgang Rihm, das Violinkonzert von Richard Strauss und die 2. Sinfonie von Johannes Brahms. Das Programm ist wohlüberlegt. Einerseits stellt es erstmals einen wichtigen Zeitgenossen vor und zum anderen Bezüge her. Rihms "Ernster Gesang" bezieht sich speziell auf Brahms' "Vier ernste Gesänge". Rihm, Jahrgang 1952, zählt zu den produktivsten Komponisten unserer Tage. Seine Musik ist von einer starken und innigen Erfindungskraft getragen; sie stellt alles so plastisch dar, daß die Hörer es nachvollziehen können. Rihm nähert sich stets Tonalem und romantischer Gestik an, bedient sich postmoderner Zitier-Praktiken. So geht er auch im "Ernsten Gesang" (1996) subjektiv auf Meister Brahms ein. -
Kurz notiert
Ein italienisches Orgelfest der Musik-hochschule beginnt am Sonntag, 20. Februar, 16 Uhr, in St. Petri:Die Orgel aus dem 18. Jahrhundert wird eingeweiht. -
Leselust am Abend
Das Literarische Caféhaus ist zu Gast in Lübeck
Das Literarische Caféhaus ist zu Gast in Lübeck. Am Dienstag, 7. März, lädt Wend Kässens um 20 Uhr in den Großen Saal der Gemeinnützigen, König-straße 5, zu Gesprächen und Lesungen mit drei bekannten und erfolgreichen deutschsprachigen Autoren ein. Renan Demirkan, Christoph Peters und Ludwig Harig lesen Passagen aus ihren neuesten Romanen, die eins gemeinsam haben: Sie bereiten der Leserin und dem Leser Vergnügen. Leselust ist denn auch der Titel dieses Literarischen Caféhaus-Abends in Lübeck. Bereits seit 1998 gibt es diese Sendereihe im Hörfunkprogramm des Norddeutschen Rundfunks (NDR). -
Modernes Schauspiel: "Hautnah" hat Premiere
Ein verwickeltes Beziehungsgeflecht zwischen vier Menschen hat der englische Autor Patrick Marber, 35, in "Hautnah" aufgestellt. In seinem Schauspiel zeigt er die Abhängigkeiten von eigenen Sehnsüchten in der heutigen Zeit. Alice, Anna, Dan und Larry sind immer auf der Suche nach Neuem - alles, nur kein Stillstand, scheint die Devise zu lauten. Und dann kommt der unerbittliche Umgang mit der Verletzbarkeit des Partners. Durch das virtuose Anwenden komödiantischer Stilmittel und dras-tisch-sexistischer Sprache werden die Sehnsüchte, Verletzungen und Einsamkeiten freigelegt. In der Inszenierung von Peter Hailer - Ausstattung Pia Maria Mackert - spielen Katrin Grumeth, Elke Wollmann, Jörg-Heinrich Benthien und Sven Simon. Die Musik schrieb Wolfgang Siuda für ein Stück, das in den vergangenen 20 Monaten an 20 deutschen Bühnen aufgeführt wurde. "Hautnah" hat Premiere in den Kammerspielen am kommenden Freitag, 18. Februar, 20 Uhr. -
Kinotip
"Get real"
ist eine britische Komödie, die zeigt, daß man die Probleme dieser Welt häufig viel genauer in den Blick bekommt, wenn man sie mit Sinn für komische Perspektiven betrachtet. -
Verkehrsplanung auf lange Sicht
Straßenkonzepte werden vorgestellt - Prüfung der Stadtbahn empfohlen
Der Straßenverkehr im Lübecker Stadtgebiet hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Ursachen dafür sind vor allem die Folgen der Deutschen Einheit, der vergrößerte Einzugsbereich sowie die Zunahme an Kfz-Zulassungen. -
Kostenlose Sammelstellen
Baum- und Strauchschnitt wird bis 25. März in den Stadtteilen abgeholt
Noch bis zum 25. März können Bürger aus Lübeck und Krummesse Baum- und Strauchschnitt bis zu einem Kubikmeter aus privaten Haushalten kostenlos an den aufgeführten Sammelstellen entsorgen. Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe werden die Sammelstellen beaufsichtigen. -
Bauarbeiten
Am Graben/Katerstieg: -
Wichtige Voraussetzung geschaffen
Der Bebauungsplan Paul-Brümmer-Straße/Verlängerung der Vogteistraße wird am Mittwoch, 16. Februar 2000, rechtskräftig. Damit wird eine dringend notwendige Straßenbaumaßnahme ermöglicht, die für alle weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse "Altstadtrand Travemünde" und "Zentrales Kurgebiet und Vorderreihe" sowie der verkehrlichen Neuordnung erforderlich ist. -
Achtung: Bewerbungsfrist endet
Bewerbungen für die Ausbildungsberufe Bauzeicher/innen, Forstwirte/innen, Gärterner/innen (Garten- und Landschaftsbau, Friedhof), Hauswirtschafter/innen, Kfz-Mechaniker/innen und Ver- und Entsorger (Abfall Abwasser) zum 1. August beziehungsweise 1. September dieses Jahres nimmt die Stadt noch bis zum 24. Februar entgegen. Die Bewerbung ist zu richten an die Hansestadt Lübeck, Der Bürgermeister, Personal- und Organisationsservice, Fischstraße 2 bis 6, 23539 Lübeck. Telefonische Auskunft gibt es unter den Rufnummern 122 11 74, 122 11 79 oder 122 11 10. -
Künstlerisch arbeiten unter Anleitung
Malen, zeichnen oder Collagen herstellen oder Holz und Metall unter fachmännischer Begleitung des Kunstmalers Jakov Vynopal bearbeiten, das können Kunstinteressenten jeweils mittwochs im Stadtteilzentrum Burgtor. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 7 55 32 oder beim Stadtteilzentrum Burgtor, Große Burgstraße 2, Telefon 122 51 48. -
Baugebiet Haler Ort in Schlutup wird vorgestellt
Am Mittwoch, 23. Februar, stellen Mitarbeiter des Bereichs Stadtplanung in der Mensa der Gesamtschule Schlutup, Kirchstraße 10, um 19 Uhr der Entwurf des Bebauungsplans für das Gebiet Haler Ort vor. BürgerInnen können sich in dieser Veranstaltung zum Bebauungsplan äußern. Die bisher gewerblich genutzte Fläche Haler Ort eignet sich aufgrund der vorhandenen Infrastruktur für eine Wohnbebauung. Der Bebauungsplanentwurf sieht für das Gebiet in Schlutup zwischen der Straße Haler Ort und der Kampstraße, westlich der Schlutuper Wiek beziehungsweise der Untertrave, den Bau von etwa 40 Wohneinheiten in Einfamilien-, Doppel- und Kettenhäusern vor. Der Entwurf wird vom 24. Februar bis zum 10. März im Bereich Stadtplanung, Mühlendamm 10, öffentlich ausgehängt. -
Vortrag soll Angst vor Hörgeräten nehmen
Die nächste Veranstaltung der vom Fachbereich Soziales durchgeführten Vortragsreihe "Man lernt nie aus - Informationen für Seniorinnen und Senioren" findet am Montag, 21. Februar, um 10 Uhr im Senioren-Treff im Heiligen-Geist-Hospital (Eingang Koberg 11) statt. Hellmut Kroschel hält einen Vortrag mit dem Titel "Gutes Hören im Alter - keine Angst vor Hörgeräten". Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind hierzu herzlich eingeladen. -
Jugendzentrum Burgtor plant "Kultur Club"
Das Jugend- und Stadtteilzentrum Burgtor, Große Burgstraße 2, beabsichtigt, einen "Kultur-Club Internationale Begegnungen" zu gründen. Ini- tiatorin ist die Internationale Begegnungsstätte Lübeck in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum. Es gibt bereits seit längerem eine Gruppe, die sich regelmäßig sonntags trifft. Dieses Angebot soll nun erweitert werden. Für alle Interessenten bietet sich die Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung. Die Kurse und Treffen finden an folgenden Tagen statt: sonntags von 11 bis 14 Uhr, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Fragen müssen in der Demokratie erlaubt sein
Zum Besuch von Außenminister Joschka Fischer in Lübeck -
A 20-Anhörung:Aus Lübeck niemand dabei
Zum Bau der Ostseeautobahn A 20 -
In Travemünde gibt es viel zu tun
Zu: "Keine Basis für Zusammenarbeit." SZ vom 25. Januar -
Zweifelhafte Events bringen uns in Verruf
Zu: "Keine Basis für Zusammenarbeit" SZ vom 25. Januar -
Feuerwehr sucht Nachwuchs
Bewerbungen zum neuen Lehrgang sind bis 26. Februar möglich
Dietmar Schiemann sträubt sich gegen das Klischee. "Wir sind hier nicht die Helden, aber man muß bereit sein, seine Gesundheit und sein Leben aufs Spiel zu setzen. Wir minimieren die Gefahr durch eine gute Ausbildung, dennoch bleibt ein Restrisiko." Er ist zuständig für Aus- und Fortbildung bei der Berufsfeuerwehr. Wenn er erzählt, was Feuerwehrleute alles können müssen, hört es sich aber doch so an, als würden Helden gesucht. "Jeder muß alles können. Jeder muß irgendwann auf die Leiter. Jeder ist irgendwann Fahrer, jeder gehört irgendwann zum Angriffs-trupp, der mit Atemmaske ins brennende Gebäude reinstürmt. Jeder ist irgendwann Sanitäter, der im Rettungswagen einen lebensbedrohlich Verletzten versorgt." -
Stichwort
Die Berufsfeuerwehr Lübeck sucht junge Männer und Frauen, die Feuerwehrleute werden wollen. Zu den Einstellungsvoraussetzungen ge-hören: -
Die neue Struktur
Bouteillers Gliederungsplan - Saxe
Wie auf Seite 1 bereits kurz berichtet, legt Bürgermeister Michael Bouteiller noch vor Ablauf seiner Amtszeit Ende April einen neuen Fachbereichsgliederungsplan vor. In einem Brief an die Fraktionsspitzen in der Lübecker Bürgerschaft teilt Bouteiller mit, daß er die Stelle der zum Ende Juni ausscheidenden Sozialsenatorin Dagmar Pohl-Laukamp, CDU, unverzüglich ausschreiben werde. Ferner beabsichtige er, die Hauptsatzung zu ändern und der Bürgerschaft zur März-Sitzung einen Neugliederungsplan der Fachbereiche zuzuleiten, der die Zahl der Senatorinnen und Senatoren von fünf auf vier verringere. Dieser Plan geht aus von einer Stärkung des Bereichs Wirtschaft als "Chefsache" des Bürgermeisters. Wirtschaftssenator Gerd Rischau, CDU, scheidet mit Ablauf des Monats April aus seinem Amt aus. -
Empfang für Senioren
Hansestadt lädt 70jährige ins Rathaus ein
Die Hansestadt lädt Lübecker Bürgerinnen und Bürger des Jahrgangs 1930 zu einem Empfang im Rathaus ein. Wie Sozialsenatorin Dagmar Pohl-Laukamp mitteilte, werden aufgrund der großen Anzahl gleich zwei Termine angeboten: Stadtpräsident Peter Oertling wird in Anwesenheit weiterer Kommunalpolitikerinnen und -politiker die Seniorinnen und Senioren daher am Donnerstag, 2. März, und am Donnerstag, 9. März, jeweils um 11 Uhr, im Rathaus begrüßen. Nach dem Empfang können die Gäste an einer Führung durch die historischen Räume des Rathauses teilnehmen. -
SZ-intern
Stern-Stunden verglühen schnell
Zeitungsfotografen und Textjournalisten haben zwar sehr verschiedene Berufe, doch trifft eine wesentliche Anforderung auf beide zu: Sie müssen eine Geschichte auf den Punkt treffen, beim Schreiben wie beim Fotografieren genau fokussieren und in einer klaren (Bild-)Sprache kommunizieren. -
Zum ersten Mal zwei Stimmen
Landtagswahl: Neue gesetzliche Regelungen - In Lübeck treten 21 Kandidaten an
Am Sonntag, 27. Februar , wird der 15. Schleswig-Holsteinische Landtag gewählt. Weit über hundert Kandidatinnen und Kandidaten aus zahlreichen Parteien stehen zur Wahl. 75 von ihnen werden den neuen Landtag bilden. Zum ersten Mal haben die Wählerinnen und Wähler zwei Stimmen. Außerdem wird der Landtag diesmal auf fünf statt bisher vier Jahre gewählt. Im Gegensatz zur Bürgermeisterwahl im Dezember sind bei der Landtagswahl in der Hansestadt Lübeck die Bürgerinnen und Bürger aus den Staaten der Europäischen Union (EU) nicht wahlberechtigt. Auch die 16jährigen, die den neuen Verwaltungs- chef mitbestimmen konnten, dürfen diesmal nicht an die Urne: Bei der Landtagswahl dürfen nur jene Deutschen ihre Stimme abgeben, die bis zum Wahlsonntag das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Zahl der Wahlberechtigten beträgt daher in der Hansestadt diesmal nur knapp 165 000; bei der Bürgermeisterwahl waren noch über 170 000 stimmberechtigt. -
Geld und Zeit gespart
Kooperation zwischen Verwaltung und Post
Die Zustellung der Wahlbenachrichtigungskarten ist mittlerweile abgeschlossen. Wer bis jetzt noch keine Benachrichtigung erhalten hat, sollte umgehend im Wahlbüro in der Großen Börse im Rathaus, Telefon 122 40 40, nachfragen. -
Alle Ergebnisse
Am Wahltag Hochrechnungen aus dem Land
Der Bereich Statistik und Wahlen präsentiert die Wahlergebnisse am Sonntag, 27. Februar, ab 18 Uhr in der Großen Börse - wie bei vorangegangenen Wah-len auch - auf einer Großleinwand. Dabei biete man diesmal als Service für die Bürgerinnen und Bürger auch die Ergebnisse aus dem ganzen Land an, berichtet Bereichsleiterin Renate Junghans. Das heißt, an die Computer des Bereichs wird ein Fernseher mit angeschlossen, so daß die jeweils aktuellen Hochrechnungen und Ergebnisse sofort auf die Leinwand projeziert werden können. Mit den endgültigen Lübecker Ergebnissen rechnet der Bereich gegen 20.30 Uhr. -
Das Wahlbüro in der Großen Börse ist geöffnet
Wer jetzt schon wählen möchte, kann dies unter Vorlage eines Bundespersonalausweises oder unter Vorlage der Wahlbenachrichtigungskarte im Wahlbüro, Großer Börsensaal, Rathaus, Eingang Marktseite, tun. Das Wahlbüro ist bis zum 25. Februar zu folgenden Zeiten geöffnet: Montags bis mittwochs jeweils von 8.30 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 19 Uhr und freitags von 8.30 bis 13.30 Uhr. Telefonisch ist das Wahlbüro unter der Rufnummer 122 40 40 zu erreichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Statistik und Wahlen geben Auskunft über das Wahlrecht, die Briefwahl, die Wahlberechtigung und das Wählerverzeichnis. -
Stimmabgabe in anderen Räumen
Auf den Wahlbenachrichtigungskarten, die mittlerweile verschickt wurden, sind die Wahlräume aufgeführt, in denen am 27. Februar die Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben können. Bei der Auswahl der Wahlräume hat es für Wählerinnen und Wähler der folgenden Wahlbezirke Änderungen gegenüber der Bürgermeisterwahl gegeben: Die Wahlbezirke 0208 und 0209 befinden sich für die Landtagswahl wieder im Gemeinschaftshaus Gärtnergasse, Nachtigallensteg 23. Der Wahlbezirk 0723 (Hegelweg, Herbartweg, Kantstraße, Kaufhof, Leibnitzweg, Nietzscheweg, Philosophenweg, Schellingweg, Schlutuper Straße und Schopenhauerstraße) ist von der Landesbezirkskasse, Meesenring 7, verlegt worden und befindet sich wieder in der BfG Bank AG, Filiale Lübeck, Kauf-hof 1. Der Wahlbezirk 0404 (Karavellenstraße, Korvettenstraße Nr. 65 bis 115, und Nr. 66 bis Ende) ist von der BfG Bank AG, Filiale Lübeck, Korvettenstraße 67-69, in die Integrierte Gesamtschule Buntekuh, Karavellenstraße 8, umgezogen. -
Briefwahlunterlagen jetzt beantragen
Die Kreiswahlleiterin, Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp, weist auf die Möglichkeit der Briefwahl hin. Wahlberechtigte, die sich am Wahltag nicht in Lübeck aufhalten oder gehindert sind, ihren Wahlbezirk aufzusuchen, können bis zum 25. Februar, 18 Uhr, von der Briefwahl Gebrauch machen. Der Antrag dafür ist auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte vorbereitet. In den Stadtteilbüros St. Lorenz, Fackenburger Allee 29, und Travemün- de, Parkallee 1, werden während der dortigen Dienststunden ebenfalls die Briefwahlunterlagen ausgegeben. -
Wahlvorstände werden intensiv geschult
Die Anhebung des Auslagensatzes von bisher 50 auf jetzt 100 Mark für die Wahlvorstände hat positive Wirkung: Wurde es in der Vergangenheit zunehmend schwieriger, ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu bekommen, war diesmal das Interesse deutlich höher, berichtet Renate Junghans, Leiterin des Bereichs Statistik und Wah-len. Bis zur Wahl in knapp 14 Tagen werden die ehrenamtlichen Wahlvorstände jetzt intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet. Dafür bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs in den nächsten Tagen insgesamt 12 Schulungsseminare an - damit am Wahlsonntag alles reibungslos klappt. -
Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet: Leider nicht so einfach
In Lübeck gibt es inzwischen 90 Tempo 30-Zonen. Damit sind fast alle Wohngebiete für den Straßenverkehr geschwindigkeitsbegrenzt. Nur in den Bereichen um den Hansering, die Fregattenstraße und den Andersenring konnte diese Regelung wegen der großen Fahrbahnbreiten noch nicht eingeführt werden. Für den Haushalt 2000 sind allerdings entsprechende bauliche Maßnahmen vorgesehen. -
Ein klares "Nein" zum ECE ist ein klares "Ja" für Lübeck
Im letzten Herbst hat die Lübecker Bürgerschaft - gegen die Stimmen der grünen Fraktion - beschlossen, die Ansiedlung eines Einkaufszentrums der Firma ECE am Holstentor zu prüfen. BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN haben in den letzten Monaten - unter Einbeziehung von Fachleuten aus Gewerkschaften und Altstadtinitia-tiven - sowohl diesen als auch mögliche andere Standorte intensiv diskutiert. Im Ergebnis lehnen wir die Ansiedlung eines Einkaufszentrums durch die Firma ECE aus folgenden Gründen ab: -
Hansestadt Lübeck
eine EDV-Systembetreuerin bzw.
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck betreiben zur Zeit an vier, zukünftig an drei Hauptstandorten insgesamt etwa 110 überwiegend vernetzte NT-Clients. -
Hansestadt Lübeck-Leiste
eine Fachärztin/einen Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie
mit mehrjähriger Erfahrung in der interventionellen Kardiologie und der Elektrophysiologie sowie aller echokardiographischen Techniken. -
Bekanntmachung
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Öffentliche Ausschreibung
Der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Fachbereich 6: Stadtplanung, 651 Bereich Hochbau, Mühlendamm 14, 23552 Lübeck, schreibt folgende Maßnahme nach VOB, Teil A aus: -
Amtliche Bekanntmachung Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Öffentliche Unterrichtung und Erörterung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung zur Beteiligung der Bürger nach § 3 (1) Satz 1 BauGB für die 49. Änderung des Flächenutzungsplanes der Hansestadt Lübeck für den Teilbereich "Schlutup/Haler Ort" und den Bebauungsplan 26.10.00- Schlutup/Haler Ort.- -
erletzung von Verfahrens- und Formvorschriften, Mängel der Abwägung
(§ 215 (2) BauGB) -
Wahlbekanntmachung
1. Am Sonntag, dem 27. Februar 2000, findet die Wahl zum Schleswig-Holsteinischen Landtag statt. -
Öffentliche Bekanntmachung Aufforderung zur Anmeldung unbekannter Rechte
I. -
Öffentliche Bekanntmachung Aufforderung zur Anmeldung unbekannter Rechte
I.




