Ausgabe 142 vom 12. September 2000
-
Die Königin gibt sich die Ehre
Hansestadt Lübeck bewirbt sich um Ausrichtung des Hansetages
Das mittelalterliche Treiben auf dem Markt während des Altstadtfestes am vergangenen Wochenende hat einen Eindruck davon vermittelt, wie es in der Hansestadt Lübeck zuging, als sie noch zu Recht "Königin der Hanse" genannt wurde: Sie war der Mittelpunkt pulsierenden Lebens und Handelns. Daß Lübecks Geschichte und Wachstum untrennbar mit der Hanse verbunden ist (der letzte Hansetag der alten Zeit fand 1669 statt), wissen die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner zumeist; daß aber auch die Neuauflage dieses Städtebundes für Lübeck viele Vorteile hat, ist eher unbekannt. Dies könnte sich schon bald ändern, denn die Bürgerschaft hat in der Sitzung am Donnerstag Bürgermeister Bernd Saxe beauftragt, sich für die Ausrichtung des Hansetages im Jahr 2014 zu bewerben. Dann werden wieder viele Menschen aus den Hansestädten für mehrere Tage in Lübeck zusammenkommen, gemeinsam feiern und Handelsbeziehungen knüpfen - so wie früher. -
Die Führungen waren stets ausgebucht
Denkmalschützer zufrieden mit der Resonanz auf Besichtigungsangebote
Lübecks Denkmalschützer sind zufrieden mit der Resonanz auf das Angebot, hinter Fassaden zu blicken, die den Betrachterinnen und Betrachtern normalerweise nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Am Sonnabend und Sonntag waren zum "Tag des offenen Denkmals", der in diesem Jahr zum achten Mal stattfand, elf Gebäude in der Hansestadt zur Besichtigung freigegeben. -
Die Mischung hat gestimmt
Bunte Luftballons stiegen am Sonntag nachmittag vor dem Holstentor auf. Jeder für sich warb für den guten Zweck des 13. Altstadtfestes, nämlich für die Restaurierung der Terrakottafliese am Holstentor. Jeder, der einen Luftballon gekauft hatte, hatte automatisch für diesen Zweck gespendet. Neben dieser guten Tat hatten die über 250 000 Gäste viel Spaß während der drei tollen Tage. Fazit der Veranstaltung:Die Mischung hat gestimmt. -
Staffellauf bei jedem Wetter
Am Freitag findet der 51. Staffeltag der Lübecker Schulen auf dem Sportplatz Buniamshof statt. Um 10.45 Uhr beginnen die Vor- und Endläufe. Rita Beckmann, die Kreisschulbeauftragte weist darauf hin, daß die Läufe bei jedem Wetter stattfinden. Bereits um 9.30 Uhr treffen sich die ZeitnehmerInnen und die WechselrichterInnen zur Besprechung. Der ganze Lauf steht unter dem Motto "Fair geht vor". 83 Schulgruppen nehmen teil. -
Jugendliche qualifizieren
Das Arbeitsamt und die Hansestadt Lübeck finanzieren mit 500 000 Mark ein neues Arbeitsmarktprojekt. Im neuen lokalen Qualifizierungsbüro in St. Lorenz-Süd wird für benachteiligte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren ein sogenanntes "Freiwilliges Soziales Trainingsjahr" (FSTJ) angeboten. Es soll den Jugendlichen die Integration in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. -
APROPOS
Im Rahmen der Ausstellung "Von Zinken, Serpenten und Giraffenklavieren" im Museum Behnhaus referiert Dr. J. Walter am Sonnabend, 16. September, um 15 Uhr über die Entdeckung der Musik Buxtehudes und Bachs im Lübeck des 19. Jahrhunderts. Am Sonntag um 15 Uhr spielt das Ensemble "Ludus Venti" Musik des 16. Jahrhunderts auf alten Instrumenten. -
Editorial
Michael Schumacher weint bei der Siegerehrung des 14. Laufs zur Formel 1 Weltmeisterschaft.
Obwohl alle wissen, daß Autorennen Zuschauer anlocken, weil Tod und Sieg so nahe beieinander liegen, nimmt man ihm die Tränen ab. Denn der durch die Luft wirbelnde Autoreifen hatte einen Unschuldigen getroffen und getötet; einen, der das Feuer löschen sollte, damit kein Rennfahrer verbrennt, einen Bekämpfer der Katastrophe, die zu diesem "Sport" dazugehört. Der Rennfahrer läßt sich auf das gefährliche Spiel ein, vielleicht weil er den "thrill", die Angstlust liebt, die Kombination von Lust an der hohen Geschwindigkeit und Todesangst. Vielleicht auch nur, weil er so gut verdient, wenn er anderen, die sich nicht selber der Gefahr aussetzen müssen, dieses Prickeln verschafft. Bei den Autorennen wird das Auto wegen seiner wahnsinnigen Geschwindigkeit gefeiert. Aber auch beim "normalen" Gebrauch auf der Autobahn ist die Geschwindigkeit mittlerweile so hoch, daß der Tod ständig mitfährt. Tempolimits reduzieren die Todesgefahr deutlich. In den Städten bewirkt die Senkung der Geschwindigkeit von 60 auf 30 Stundenkilometer, daß Unfälle nicht schwer oder tödlich verlaufen, sondern in der Regel glimpflich abgehen. Am 22. September, dem autofreien Tag, können wir noch einmal überlegen, was wir vom Auto wollen, wo wir es wollen und wie schnell. Nutzen wir ihn, meintIhre SZ-Redaktion -
Austausch über Medizintechnik
Japanische Wirtschaftsdelegation in Lübeck - Viele Empfänge im Rathaus
Begleitet vom Surren zurückspulender Fotoapparate tauschten Bürgermeister Bernd Saxe und Vertreter einer Delegation von Wirtschaftsfachleuten aus der japanischen Hafenstadt Hyogo bei einem Empfang im Rathaus in der vergangenen Woche freundliche Worte aus. Die japanischen Experten hatten zuvor schon Kiel, Norderstedt und Neumünster besucht. Das Thema ihrer Reise war die Medizintechnik. -
Travemünder Allee wird herausgeputzt
Bauarbeiten zur Fahrbahnerneuerung haben begonnen - Verkehrsbehinderungen
Das Straßenbauamt Lübeck hat den Auftrag zur Deckenerneuerung des Haupt- und Überholfahrstreifens der Bundesstraßen 75 beziehungsweise 104, Travemünder Allee, zwischen Sandberg und Kreuzwegbrücke stadteinwärts, sowie des westlichen Teils der Anschlußstelle Schlutup vergeben. Mit den Arbeiten wurde am Montag begonnen. Die Durchführung der Bauarbeiten erfolgt unter halbseitiger Sperrung der Straßen. -
STICHWORT
Das Herbstprogramm des Kinder- und Jugendhauses Röhre liegt vor. Es ist in den Räumen in der Mengstraße 35 und Gerade Querstraße 2 erhältlich, sowie im Vorraum der Bürgerinformation, Breite Straße 62, und in der Stadtbibliothek, Hundestraße 5 bis 17. -
Diskussion mit der Polizei
Am Donnerstag, 14. September, 16 Uhr, tagt der Jugendhilfeausschuß im Stadtteilzentrum Burgtor. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl der JugendschöffInnen sowie eine Diskussion mit der Polizei über die Situation in Kücknitz im Bereich Blessensahl. Am Montag, 18. September, 16 Uhr, tagen der Bauauschuß im Kleinen Bauhof 11 sowie um 17 Uhr der Gesundheitsausschuß im Krankenhaus Süd. Auch am Dienstag, 19. September, tagen zwei Ausschüsse: der Sozialausschuß um 16 Uhr im Alten- und Pflegeheim Wilhelmine Possehl, Mönkhofer Weg, und der Tourismus-Ausschuß um 16.30 Uhr in der MuK. Die Sitzungen sind öffentlich. -
Informationen über Kiesabbau
Die Firma Possehl Umweltschutz hat bei der Unteren Wasserbehörde der Hansestadt einen Antrag auf Genehmigung zum Kies- und Sandabbau gestellt. DasVorhaben wird zur Zeit auf seine Umweltverträglichkeit geprüft. Am Mittwoch, 27. September, 18 Uhr, findet dazu im Trave-Gymnasium eine Informationsveranstaltung statt. -
Neuer Belag für B 207
Mit den Bauarbeiten zur Deckenerneuerung der Bundesstraße 207 vom Ortsausgang Lübeck in Richtung Groß Grönau wurde am Montag begonnen. Die Fräsarbeiten finden tagsüber und abschnittsweise statt, später wird Asphaltbinder eingebaut. Hinweise auf die Bauarbeiten sind weiträumig aufge- stellt, trotzdem ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen insbesondere bei den notwendigen halbseitigen Sperrungen zu rechnen. Auch die angrenzenden Radwege werden saniert. Die gesamte Baumaß nahme kostet rund 1,2 Millionen Mark. Die Arbeiten sollen Mitte Oktober beendet sein. -
Die Situation zum Beginn des neuen Schuljahres
Diskussionen um Schulkindergarten und Englisch-Unterricht - Anbau der Vorwerk-Schule ist fertig
Am Sonnabend wurden in Lübeck die Erstkläßlerinnen und Erstkläßler eingeschult. In der Hansestadt gibt es 38 Grundschulen für die laut Schulamt insgesamt 1894 Kinder (Stand Juli 2000) angemeldet waren. Rund 60 Kinder mehr waren es bei der tatsächlichen Einschulung. Die Tabelle rechts zeigt die Zahl der Erstkläßler nach Auskunft der einzelnen Schulen oder des Schulamts (Stand 6. September 2000) und vergleicht sie mit denen des Vorjahres. Nicht erfaßt sind 50 zusätzliche Kinder in den ersten Klassen der Waldorfschule Brandenbaum sowie 43 Kinder in der Anton-Schilling-Sprachheilschule. -
Gute Ideen und viel Schwung
Die Hansestadt Lübeck hat drei neue Schulleiterinnen
Zum neuen Schuljahr nehmen drei Rektorinnen ihre Arbeit an Lübecker Grundschulen auf. -
"Die Mischung hat gestimmt"
Über 250 000 Gäste beim 13. Lübecker Altstadtfest - Organisatoren ziehen positive Bilanz
Die Polizei meldet "keine besonderen Vorkomnisse" und die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz des 13. Altstadtfe-stes, das nach ersten Schätzungen über 250 000 Gäste aus nah und fern am Wochenende in Lübecks Innenstadt gelockt hat. Das größte Gedränge herrschte erwartungsgemäß am Sonnabend, wogegen der Besucheransturm am Sonntag bereits merklich nachließ. -
Geistreich
Marktbeschickerinnen
Bei meinem jüngsten Gang in das Zentrum war auf dem Markt eine kleine Bühne aufgebaut, es sprachen der amtierende Bürgermeister in buntem Hemd, eine Frau aus der Kie-ler Ministerinnenriege und eine Vorsitzende eines Arbeitskreises. -
ADRESSEN
Behnhaus/Drägerhaus- Königstraße 9 bis 11, Tel. 122 41 48 -
BAUSTELLEN
Achternhof/Karpfenbruchwiese- Fernwärmeleitungen werden verlegt -
KINO
Der Spielplan der folgenden vier Kinos ist gültig bis einschließlich Mittwoch. Den aktuellen Plan ab Donnerstag finden Sie im LüBECK-Fenster der Hansestadt Lübeck im Internet. Die Adresse: -
STADTVERWALTUNG
Auskunft Telefonzentrale 12 20 * Abfall Kundeninformation der Entsorgungsbetriebe 122 70 07- Abfallberatung 122 70 25- Abwasser Entwässerung 122 17 24 - Entwässerungsangelegenheiten 122 68 45 oder 122 68 48- Behindertenberatung 122 53 85 oder 122 53 86- Bürgertelefon 122 33 44- Büro der Bürgerschaft 122 10 12- Energie und Wasser Lübeck GmbH Service-Line (0180) 222 88 80 (12 Pfennig pro Anruf) * Fahrradbeauftragter 122 66 03- Fischerei/Seemannsamt 122 59 19- Flughafen Auskunft 58 30 10- Frauenbüro 122 16 01 oder 122 16 15- Fundbüro 122 32 56- Gesundheitsamt Aids-Beratung 122 53 70- Beratung für sexuell übertragbare Krankheiten 122 53 27 oder 122 53 28- Sozialpsychiatrischer Dienst 122 53 42- Impfzentrum 122 53 39- Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) 122 53 77- Schwangeren-Beratung 122 53 91- Tuberkuloseberatung 122 53 61- Umweltmedizinische Beratung 122 53 21- Zahnärztlicher Dienst 122 53 81- Hotline gegen Rechts 01805 23 45 66- Kinder- und Jugendnotdienst 707 15 70- Kindertagesbetreuung 122 51 16- Klimaschutzleitstelle 122 39 83 oder 122 39 84- Kraftfahrzeug-Zulassung 122 33 42- Lokale Agenda 21 Büro 122 39 12 oder 122 39 06- Medienzentrum 122 40 74 oder 122 40 77- Nachbarschaftsbüros Hudekamp89 33 16- Marli-Forum 62 12 03- Vorwerk/Falkenfeld 408 23 08- Naturschutztelefon allgemeine Auskünfte 122 39 69- Recht Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle 122 44 09- Kriminalpräventiver Rat 122 12 15- Recycling-Höfe Niemark 5 21 80- St. Lorenz 47 53 22- Herrenwyk 30 94 46- Schiedsamt Innenstadt: Rasmus Claußen 7 68 60- St. Jürgen 1: Udo Steffen 6 83 26- St. Jürgen 2: Günther Koolmann 50 14 67- St. Lorenz 1: Jörg Semrau 8 41 24- St. Lorenz 2: Klaus Meß 49 53 12- St. Gertrud 1: Elke Schwen 609 24 84- St. Gertrud 2: K.-H. Lauenstein 60 14 63- Schlutup: Christa Gieseler 6 99 50- Kücknitz: Ernst Bachert 30 16 39- Travemünde: Helgart Büchel (04502) 7 84 32- Buntekuh: Ulrich Robrahn 89 33 30- Moisling: Heinz-Jürgen Waschkau 80 69 59- Schiffsmeldestelle122 59 20- Schulpsychologischer Dienst 122 40 61- Schwimmen Zentralbad 70 25 80- Schwimmhalle St. Lorenz 47 44 22- Schwimmhalle Kücknitz 30 21 22- Aqua Top (04502) 8 04 42- Sekten Beauftragter für Sekten- und Psychokulte 122 57 40- Seniorenbeirat 122 10 16- Stadtbibliothek 122 41 14- Ausleihe 122 41 13- Hansering 86 19 28- Klosterhof 59 45 33- Kücknitz 30 31 85- Marli-Brandenbaum/Fahrbibliothek 122 42 20- Moisling 80 15 53- St. Lorenz Nord 4 48 28- Travemünde (04502) 63 41- Magazin Priwall (04502) 32 74- Stadtpflegetelefon 122 77 77- Stadtteilbüro Travemünde (04502) 8 62 70- St. Lorenz 122 75 30- Moisling 122 75 72, 122 75 73, 122 75 74 und 122 75 75- Stadtverkehr Lübeck GmbH Service-Center ZobB 888 28 28- Fundbüro 888 28 93- Service-Büro Königstraße 888 27 55/56- Stadtwald Holzverkauf Wesloe 6 36 33- Stadtwerke GmbH Kaufmännische Verwaltung, Zentrale 88 80- Öffentlichkeitsarbeit 888 15 10/11- Straßenbeleuchtung Störung 40 88 70- Suchthilfe-koordinator 122 53 22- Tourist-Information Breite Straße 62, Hotline (01805) 88 22 33- Strandpromenade 1b, Hotline (01805) 88 22 33- Umwelt Stadtgrün 122 67 01- Umwelttelefon 122 39 29- Volkshochschule Hüxstraße 118 bis120, Tel. 122 40 21 und 122 40 22- Schwartauer Allee 44 bis 44a, Tel. 122 40 48- Wochenmärkte 122 71 72 -
AUSSTELLUNGEN
Buddenbrookhaus -
DIENSTAG, 12.9.
-
MITTWOCH, 13.9.
-
DONNERSTAG, 14.9.
THEATER -
FREITAG, 15.9.
THEATER -
SONNABEND, 16.9.
THEATER -
SONNTAG, 17.9.
-
Montag, 18.9.
SONSTIGES -
Dienstag, 19.9.
THEATER -
MITTWOCH, 20.9.
THEATER -
Donnerstag, 21.9.
THEATER -
Der Prozeß von Werden und Vergehen
Im St. Annen-Museum werden Arbeiten des Künstlers Harald Frackmann gezeigt
Der Maler Harald Frackmann befaßt sich in seinen Arbeiten mit menschlichen Grenzsituationen. 60 Arbeiten des 1944 in Plauen geborenen und heute in Hamburg lebenden Künstlers werden vom 17. September bis 26. November im St. Annen-Museum, St. Annen-Straße 15, gezeigt. In die Ausstellung einführen wird am Sonntag, 17. September, 11.30 Uhr, der Direktor des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Dr. Thorsten Rodiek. Der Künstler wird zugegen sein. -
Endlich wieder ein Ensemble
Musikalischer Saison-Auftakt mit guten Stimmen im Großen Haus
Mehrere tausend Besucher eroberten beim Altstadtfest das mit viel Phantasie bestückte Theater. "Auftakt" hieß dabei die Matinee zur Eröffnung der Spielzeit 2000/2001:Der neue Gene-ralintendant Marc Adam präsentierte das Gros des festen Opernensembles. Mit Ehrenmitglied Hans-Georg Knoblich zählt es jetzt 14 SängerInnen - darunter sieben neue - und darf endlich wieder ein Ensemble genannt werden. Elf davon begeisterten am Sonntag ein großes Publikum im Großen Haus. Nur die Sopranistin Majken Bjerno und der Baß Klaus Esch fehlten. -
"Zeige Herz"
Ausstellung über Schuldirektor Göring
"...beherrsche den Gegenstand, kenne Deine Schüler und habe und zeige Herz und Gefühl!" Diese Grundforderung richtete Friedrich August Göring (1771-1840), Direktor des Lübecker Katharineums von 1816 bis 1830, an seine Kollegen. Ihm ist eine Ausstellung gewidmet, die die Bibliothek der Hansestadt in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte in dessen Räumen im Behnhaus, Königstraße 9 bis 11, noch bis zum 1. Oktober täglich, außer montags, von 10 bis 17 Uhr zeigt. -
Was ist Bildung?
Ansichten (5): Senator Meyenborg
Nicht wenige Zeitgenossen konstatieren einen Umbruch von der Bildungs- zur Wissensgesellschaft. Dazu nehmen Persönlichkeiten aus der Hansestadt dazu Stellung. Zum Schluß: Kultursenator Ulrich Meyenborg, SPD. -
Kinotip
Ein Sommer auf dem Lande
Der französische Film "Ein Sommer auf dem Lande" von Jean Becker nach einem Roman von Georges Montforez spielt in einer reizvollen französischen Flußlandschaft der 30er Jahre. Er erzählt von einem Sommer im Grünen und von den zwei Freunden Garris und Riton, die mit viel Geschick mit dem, was sich ihnen bietet, Geld verdienen. Sie sammeln Weinbergschnecken, Maiglöck-chen oder Frösche und verkaufen sie in der nahegelegenen Kleinstadt. Aber viel wichtiger als das Geld ist ihnen ihre Freiheit. So lautet auch das Motto des Films: "Das Glück, frei zu sein, die Freiheit glücklich zu sein." -
"Die Arbeit der Bürger würdigen"
Westlicher Altstadtrand: Bürgerschaft beschließt Wettbewerb zur Umgestaltung
Die Bürgerschaft hat beschlossen, für die Entwicklung und Umgestaltung des westlichen Altstadtrandes einen städtebaulichen Wettbewerb durchzuführen. Das Gebiet umfaßt die Straßen- und Uferzone zwischen Trave und den Altstadthäusern von der Dankwartbrücke bis zur Hubbrücke, das heißt die Straßen Obertrave und Untertrave. -
Ein starker Zusammenschluß
Fortsetzung von Seite 1 - 208 Städte aus 17Nationen bilden die neue Hanse
Der Hansetag findet jährlich in wechselnden Hansestädten statt. Lübeck, traditionelles Haupt der Hanse, war bereits 1983 Ausrichter eines Hansetages, was allerdings damals in der Hansestadt eher unbeachtete geblieben ist. Dies dürfte im Jahr 2014 anders sein. -
Hintergrund
Projekt "Hanseweb" tagt im Rathaus
Zu einem Treffen des Hanseprojektes "Hanseweb" kommt es am heutigen Dienstag im Kanzleigebäude des Rathauses. Unter Federführung des Bereichs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit brütet die Projektgruppe "Hanseweb - Die Hanse im Internet" über Strukturen, Arbeitsverteilung und Finanzierungsmodellen. -
SITZVERTEILUNG
Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck hat 49 Mitglieder. Die SPD hat 23 Sitze (= Stimmen), die CDU 22 und Bündnis 90/Die Grünen drei. Außerdem sitzt eine Parteilose im Stadtparlament. -
Hilbrecht ist Stellvertreterin
Susanne Hilbrecht ist die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünnen. Die SZ hatte fälschlicherweise ihrem Fraktionskollegen Hans-Jürgen Schubert diese Position zugeschrieben. -
Das Semesterticket wird teurer
Die Bürgerschaft hat einstimmig die Erhöhung des sogenannten "Semestertickets" von derzeit 30 Mark auf 45 Mark(23 Euro) mit Beginn des Sommersemesters 2001 beschlossen. Mit diesem Ticket können Studentinnen und Studenten die Busse und Bahnen der Tarifgemeinschaft Lübeck nutzen. Als Fahrausweis gilt der Studenten- ausweis. Mit dem neuen Ticket können auch die Priwallfähren als Fußgänger inklusive Fahrrad kostenlos genutzt werden. Der neue Tarif wird für zwei Jahre festgeschrieben. Voraussetzung für die Tariferhöhung ist die Zustimmung des Verkehrsministeriums in Kiel sowie der StudentInnen. Wenn die StudentInnen nicht zustimmen, wird das "Semesterticket" mit Ablauf des Wintersemesters nicht mehr angeboten. -
Fährpreise: Protest hat Wirkung
Der Protest der Priwallianer hatte Wirkung: Die Bürgerschaft hat vorerst den stufenweisen Abbau des Sondertarifs für die PriwallbewohnerInnen und die benachbarten Gemeinden und Ortschaften abgelehnt. Stattdessen wurde die Verwaltung beauftragt, "Alternativen der Fährtarifgestaltung vorzulegen, die die Betroffenen von weiteren Belastungen freihalten", hieß es in einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der mit den Stimmen der CDU angenommen wurde. Die SPD hingegen hatte für einen "Ökotarif" plädiert. Danach sollte der Tarif für Fahrzeuge wie vorgesehen erhöht werden. Für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Fahrräder dagegen sollten die derzeitigen Fährpreistarife gültig bleiben. -
STIMMEN
Eigentlich gibt es nicht viel dazu zu sagen -
Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) freut sich über jede Zuschrift.
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Anwohner wurden nicht informiert
Zu:"Für die Jugend." SZ vom 29. August
Sie schreiben von Planung der Skateranlage. Unter einer Planung versteht man, daß ein Projekt im Vorwege detailliert durchdacht wird. Im konkreten Fall heißt das, daß die Anwohner über dieses Projekt informiert und angehört werden müssen. Dies war hier nicht der Fall. -
'Aussagen über Auflagen fehlen'
Arsenfunde in Schlutup: Schubert kritisiert Verwaltungsantwort
Unzufrieden mit der Antwort der Verwaltung zeigte sich Hans-Jürgen Schubert von der Frak-tion Bündnis 90/Die Grünen. Er hatte in einer Anfrage wissen wollen, welche Umweltschutzmaßnahmen die Hansestadt Lübeck von der Firma "Pfleiderer Verkehrstechnik" gefordert habe, bevor diese die Imprägnierung von Eisenbahnschwellen in ihrem Werk in Schlutup einstellte. Dagegen sagte die zuständige Senatorin Dr. Beate Hoffmann, daß neben dieser Antwort alle offenen Fragen zur Altlastenverseuchung auf dem Pfleiderer-Gelände bereits im Umweltausschuß von den Sachverständigen Dr. Hans-Ulrich Mücke und Prof. Dr. Asaf Pekdeger hinreichend beantwortet worden seien. -
25 "Zivis" in der Verwaltung
Von 65 Zivildienststellen in verschiedenen Dienststellen innerhalb der Hansestadt Lübeck sind derzeit 25 besetzt, teilte die Verwaltung auf Anfrage von Kai Burmeister, SPD, jetzt mit. -
"Keine Rechten im Öffentlichen Dienst"
Die Bürgerschaft hat Bürgermeister Bernd Saxe aufgefordert, zu prüfen, ob gegen Umwelttechniker Dieter Kern ein erneutes arbeitsrechtliches Verfahren eingeleitet werden kann mit dem Ziel, dem als rechtsradikal bekannten Vorsitzenden des "Bündnis Rechts" zu kündigen. Kern arbeitet im Bereich Umweltschutz bei der Hansestadt Lübeck. "Wir wollen damit ein Zeichen setzen:Neofaschisten haben in der Verwaltung nichts zu suchen", begründete Kai Burmeister den SPD-Antrag, der einstimmig angenommen wurde. Saxe erwiderte, daß er das Votum der Bürgerschaft als Resolution verstehe, denn formal seien Personalangelegenheiten ausschließlich Sache des Bürgermeisters. In dieser Frage sei er sich allerdings mit der Politik völlig einig. -
Erst Workshop, dann Entscheidung
Vertagt hat dieBürgerschaft die Entscheidung zur Fortschrei- bung des Einzelhandelsentwick- lungskonzepts. Abgewartet werden soll zunächst ein Workshop mit Vertretern der Wirtschaftsverbände, der Politik und der Verwaltung Anfang Oktober. Die CDU hatte der SPD im Vorfeld vorgeworfen, mit ihrem Antrag bereits vor dem Workshop Fakten schaffen zu wollen (die SZ berichtete). -
Im Oktober geht es schon um 14 Uhr los
Die Tagesordnung der 22. Sitzung der Lübecker Bürgerschaft in der Wahlperiode 1998-2003 war so umfangreich, daß die Volksvertreter das Pensum nicht geschafft haben. 17 Anträge der Fraktionen sowie 26 Berichte des Bürgermeisters wurden vertagt. Trotzdem hatten die Bürgerschaftsmitglieder die Beratungspunkte des öffentlichen Teils der Sitzung erst um 23.15 Uhr "abgearbeitet". Nun müssen sie am 19. Oktober früher ran: Peter Sünnenwold als amtierender Sitzungspräsident kündigte an, diese Sitzung werde bereits um 14 Uhr beginnen. -
Stenogramm
Auszüge aus der Bürgerschaftssitzung am Donnerstag, 7. September.
Die Abschrift kann ab Montag, 18. September, im Büro der Bürgerschaft, Rathaus, Zimmer 7, eingesehen werden -
Zukunft der Stadt
Deutscher Städtetag startet Diskussion
Der Deutsche Städtetag will in den kommenden Monaten gegenüber Politik und Öffentlichkeit die Leistungsfähigkeit der Städte für Demokratie und Gesellschaft deutlich machen. Er will auf eine stärkere und erneuerte kommunale Selbstverwaltung hinarbeiten. Und er will vor dem Hintergrund von Globalisierung und Liberalisierung Antworten auf die Frage suchen, welche Aufgaben in Zukunft sinnvollerweise in welcher Form von den Städten wahrzunehmen sind. -
Standortbestimmung für Lübeck
Kommt er oder kommt er nicht? Ein Interesse an dem Standort Lübeck ist offensichtlich vorhanden. Aber wie ernst ist es dem Automobilkonzern BMW tatsächlich mit einer Einbeziehung der Hansestadt Lübeck in seine Standortüberlegungen? Rund 2 000 neue Arbeitsplätze sind mit der Entscheidung von BMW verbunden. Wir wollen die Arbeitslosigkeit in unserer Stadt abbauen, deshalb werden wir alle Möglichkeiten nutzen, um dem Standort Lübeck eine gute Chance in der Balz um den heiß umworbenen Automobilgiganten einzuräumen. -
Wo spielt Zinedine Zidane? Beim Weltmeister!
V.i.s.d.P.: Hans-Jürgen Schubert -
Jetzt alle 14 Tage
Die Müllabfuhrzeiten werden geändert
Immer mehr Haushalte in Lübeck und Krummesse nutzen die Bioabfallsammlung der Entsorgungsbetriebe Lübeck. Diese Haushalte entsorgen ihre Bioabfälle über die "Braune Tonne". Durch die ständig steigende Nachfrage, wird es daher erforderlich, die Abfuhrtermine der "Braunen Tonnen" zu ändern. Die Umstellung erfolgt ab Montag, 18. September. Die "Braunen Tonnen" werden in den Lübecker und Krummesser Haus- halten im wöchentlichen Wechsel mit den Restmülltonnen geleert. Die Abfuhrtermine der grauen Restmülltonnen bleiben bestehen. Das bedeutet: Wird die Restmülltonne an einem Mittwoch abgeholt, wird am darauffolgenden Mittwoch die "Braune Tonne" geleert. Jede Tonne wird also im 14tägigen Wechsel abgeholt. -
Eine Daueraufgabe
"Aktion gegen Rechts" bildet Netzwerk
Eine Plakataktion sowie weitere Informationsveranstaltungen plant die "Lübecker Aktion gegen Rechts". An der Auftaktveranstaltung nahmen über 60 Lübeckerinnen und Lübecker aus allen gesellschaftlichen Bereichen teil. -
Die Verbraucher haben viel Macht
Aktion "Fair kauft sich besser" am 16. September auf dem Lübecker Markt
Am Sonnabend, 16. September, veranstalten das Agenda-Team Lübeck und der Eine-Welt-Laden auf dem Markt einen Aktionstag zur Förderung des fairen Handels. Dabei wird von 10 bis 16 Uhr nicht nur informiert, sondern es werden auch fair gehandelte Produkte angeboten. Ein buntes Kultur- und Musikprogramm sowie Mitmachangebote für Kinder runden die Veranstaltung ab. -
Mehr wissen
Hansestadt weitet Umweltberatung aus
Der Bereich Umweltschutz der Hansestadt Lübeck weitet sein Beratungsangebot aus. Jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bürgerinformation, Breite Straße 62, eine persönliche Umweltberatung an. -
Jugendliche fördern
500 000 Mark für neues Projekt
Das Arbeitsamt und die Hansestadt Lübeck finanzieren mit 500 000 Mark ein neues Arbeitsmarktprojekt. Im neuen lokalen Qualifizierungsbüro in St. Lorenz-Süd wird für benachteiligte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren ein "Freiwilliges Soziales Trainingsjahr" (FSTJ) angeboten, in dem sie die Möglichkeit haben, Grundqualifikationen zu erwerben, die ihnen eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. -
Kurz Notiert
Armbänder, Kleidung, Brillen, Broschen, Fahrräder, Halsketten und noch viele weitere Gegenstände wurden im August im Fundbüro, Dr.-Julius-Leber-Straße 46 bis 48, Zimmer 109, abgegeben. Die BesitzerInnen können sich ihr Eigentum dort abholen. -
Lügen-Lernen ohne rot zu werden
"Wie jetzt, Du langweilst Dich zwischen Schulaufgaben und schlafen gehen?" fragt das Theater am Tremser Teich Jugendlichen ab 14 Jahren. Es bietet ihnen an, endlich Lügen zu lernen ohne rot zu werden, oder: das Schauspielhandwerk von der Pieke auf zu erlernen. Der Kurs hat zwar schon angefangen, aber es sind noch einige Plätze frei. Unter der Rufnummer 479 20 47 können sich die Jugendlichen anmelden. -
Gesundes Gemüse vom Biolandhof
Auf dem Biolandhof Ziegelhorst, kurz vor Rothenhusen an der Wakenitz, werden ohne Einsatz von Pestiziden und Herbiziden alle Arten Gemüse und Kartoffeln angebaut. Menschen mit und ohne Behinderungen informieren am Sonnabend, 16. September, von 10 bis 12 Uhr, in der Vorwerker Passage, Vorwerker Straße 33, über ihr Leben und Arbeiten auf dem Hof. -
Öffentliche Ausschreibung Nr. 255
a) Auftrageber : Entsorgungsbetriebe Lübeck, Malmöstr. 22, 23539 Lübeck, -
Amtliche Bekanntmachung
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck -
Amtliche Bekanntmachung
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Bekanntmachung der Aufstellungsbeschluss gemäfl § 2 (1) Satz 2 BauGB für die 51. Änderung des Flächennutzungsplanes der Hansestadt Lübeck für den Teilbereich "Schüsselbuden / Ehemalige Post" im Stadtteil Innenstadt und den Bebauungsplan 01.10.01 (1. Änderung) - Innenstadt / Schüsselbuden / Ehemalige Post - sowie der ^ffentlichen Auslegung der Entwürfe für die 51. Änderung des Flächennutzungsplanes der Hansestadt Lübeck für den Teilbereich "Schüsselbuden / Ehemalige Post" im Stadtteil Innenstadt und den Bebauungsplan 01.10.01 (1. Änderung) - Innenstadt / Schüsselbuden / Ehemalige Post - nach § 3 (2) BauGB -
Diplom-SozialpädagogIn / -arbeiterIn (FH)
Wir suchen für unseren Fachbereich Kultur, Bereiche Jugendhilfe - Jugendamt - und Erwachsenenhilfe eine / einen




