Ausgabe 001 vom 18. November 1997
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Stadt sichert sich Kuchenstück
Tochtergesellschaft der Stadtwerke steigt in die Telekommunikation ein
Eine Gratwanderung ist zur Zeit der Spaziergang durch manche Straße in der Innenstadt geworden: Im Auftrag der jetzt von den Stadtwerken zu gründenden Telekommunikationsgesellschaft (TK-Gesellschaft) werden Bürgersteige aufgerissen, um in etwa 60 Zentimeter Tiefe Leitungen zu verlegen, die den Datenfluten der Moderne standhalten können. -
Der Hafen boomt
Rekordumschlag erwartet - Große Investitionen
Es boomt in den Lübecker Häfen. Für 1997 wird erneut ein Rekordumschlag erwartet. Waren es 1996 insgesamt 22 Millionen Tonnen, sollen es 1997 nach Angaben der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) weit über 24 Millionen Tonnen sein - ein Plus von rund 12 Prozent. Aber der Aufschwung soll weitergehen. Prognosen sagen bis zum Jahr 2010 nahezu eine Verdopplung des heutigen Umschlags voraus. Mit erheblichen Investitionen bauen Hansestadt Lübeck und LHG daher die Häfen aus. -
Eine Million aus Kiel für Bundesstraße 75
Einen Zuschuß von einer Million Mark stellt das Verkehrsministerium Kiel für den Ausbau der Wallbrechtstraße zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Vorhabens sind mit 1,6 Millionen veranschlagt. -
Die Brandruine steht vor dem Abriß
Bis Ende November soll das Haus in der Hafenstraße 52 von der Bildfläche verschwunden sein. Das ehemalige Asylbewerberheim wird zur Beweissicherung von der Staatsanwaltschaft nicht länger benötigt und ist an ein Lübecker Abbruchunternehmen übergeben worden. In den nächsten Tagen soll das Gebäude abgerissen werden, um Raum für einen Parkplatz für die benachbarten Mühlenwerke Brüggen zu schaffen. -
Plan für Gleistrasse nach Hamburg liegt aus
Der Beschluß des vom Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Hamburg, ausgeführten Planfeststellungsverfahrens und der festgestellte Plan liegen jetzt aus. Interessierte können die Unterlagen im Großen Börsensaal des Lübecker Rathauses, Eingang Markt, bis zum 24. November montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr einsehen. -
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Sie halten die erste Ausgabe der Lübecker Stadtzeitung (SZ) in Händen, die ab heute für Sie kostenlos jede Woche da sein wird. -
Die Gebühren reichen nicht aus
Ab 1998 voraussichtlich vier Mark mehr für 120-Liter-Müllcontainer
Erst Anfang dieses Jahres wurden die Müllgebühren erhöht, nun steht zum 1. Januar 1998 aller Voraussicht nach wieder eine Erhöhung um vier Mark monatlich ins Haus. "Die Gebührensenkung von 1996 beruhte auf einer Fehlkalkulation", erklärt Jürgen Held, kommissarischer Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft. "Und dieser Fehler muß im nachhinein ausgeglichen werden." -
Eine neue Zeitung für Lübeck
Nachrichten aus dem Rathaus sollen umfassend informieren
Die Idee, eine städtische Wochenzeitung durch die Hansestadt selbst herauszugeben, ist keineswegs neu und einzigartig. Derzeit gibt es in Deutschland über 1300 kommunale Amtsblätter, und auch in Lübeck wird seit 14 Jahren daran gearbeitet, die städtischen Kommunikationsbedürfnisse mit Hilfe eines eigenen Druckwerkes besser zu bedienen. -
150 Millionen für Abwasser
Die Hansestadt Lübeck will in den kommenden acht Jahren rund 150 Millionen Mark investieren, um die Abwässer noch besser zu reinigen. -
Gesundheitstag macht Schule
Das Lübecker Gesundheitsamt richtet zusammen mit der Türkisch-Deutschen-Gesundheitsstiftung einen Gesundheitstag aus. An einer Info-Bar können sich Interessierte über das Angebot informieren. Neben Seh- und Hörtest gibt es dort Impf- und Suchtberatungen, Zahnuntersuchungen sowie Blutdruckkontrollen. -
Verkehrsbehinderungen am Moislinger Berg
In der Straße Moislinger Berg ist in Richtung Moisling bis Ende November mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. -
LÜBECK STATISTISCH
Trotz erkennbarer Entlastung auf dem Wohnungsmarkt, liegen die Baugenehmigungen in der Hansestadt Lübeck weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. In den ersten neun Monaten des Jahres genehmigte die Baubehörde den Bau von 191 Wohngebäuden mit insgesamt 616 Wohnungen. Dabei sollen 87 Wohnungen mit ein bis zwei Räumen, 379 Wohnungen mit drei bis vier Räumen und 150 Wohnungen mit fünf und mehr Räumen entstehen. Die Zahl der genehmigten Wohnungen liegt damit um rund 55 Prozent über dem Vorjahresergebnis, als 398 Wohnungen in 112 Wohngebäuden genehmigt wurden. -
Baum- und Strauchabfuhr in St. Gertrud
Baum- und Strauchschnitt aus Privathaushalten wird am Freitag, 21. November, zwischen 13 und 18 Uhr in St. Gertrud vom Amt für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung abgeholt, und zwar am Torneiweg/Glashüttenweg, am Wochenmarktplatz Meesenring, am Volksfestplatz (hinter den Bahnschienen rechts), beim Kleingartenverein Am Rittbrook (Zufahrt über Arnimstraße) und am Gothmunder Weg (ehemaliger Festplatz). Außerdem werden in St. Gertrud am Sonnabend, 22. November, von 8 bis 13 Uhr Grünabfälle abgeholt: An der Waldstraße (Höhe Zoo), am Wochenmarktplatz Meesenring, am Volksfestplatz, beim Kleingartenverein Am Rittbrook und am Gothmunder Weg. -
Grünabfälle mit Papier gegen Frost schützen
In den Wintermonaten können die Grünabfälle in der braunen Tonne festfrieren. Das Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung empfiehlt deshalb einen geschützten, frostfreien Standort, zum Beispiel Garage oder Carport, zu wählen und den Inhalt der Tonne vor der Abfuhr mechanisch aufzulockern. -
Angehörige gründen Selbsthilfegruppe
Angehörige von Zwangserkrankten haben sich entschlossen, eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Zwangserkrankung bedeutet, daß sich Handlungen und Gedanken gegen den eigenen Willen immer wiederholen, wie die Angst, sich zu infizieren oder zu beschmutzen. Dies kann dazu führen, daß sich die Betroffenen ständig die Hände waschen. Zwangserkrankung ist ein Leiden, das den Alltag stark beeinträchtigt. Angehörige von Betroffenen, die sich für die neue Selbsthilfegruppe mit dem Schwerpunkt Informationsaustausch interessieren, wenden sich an die Kontakt- und Informationsstelle im Gesundheitsamt (KISS), Telefon 1 22 53 77. -
STICHWORT
Nur in Bad Segeberg müssen die Bürger und Bürgerinnen weniger zahlen als die Lübecker Bevölkerung, nämlich 242,40 Mark im Jahr (Lübeck: 248,40 Mark). Allerdings müssen die Bad Segeberger ihre Mülltonnen selbst zur Straße schleppen, während dieser Service im Lübecker Preis inbegriffen ist. In den anderen Kommunen bewegt sich der Jahrespreis zwischen 330 (Kiel) und 772,80 Mark (Schleswig/Flensburg). In Neumünster kostet die Abfuhr 421 Mark, in Flensburg 405,60 Mark, Ostholstein 417,60 Mark und der Kreis Stormarn 512,04 Mark. -
Acht Gebäude bis Ende '97 am Glasfaserkabelnetz
Neue Technologie verbessert Telefon- und Datenkommunikation zwischen Verwaltungsgebäuden
Das 600 Kilometer lange Nachrichtenkabel, das sich im gesamten Versorgungsgebiet der Stadtwerke Lübeck befindet, durfte bislang nur für innerbetriebliche Zwecke genutzt werden. So konnte beispielsweise eine Netzwerkstörung, die durch einen Wasserrohrbruch oder einen Kurzschluß hervorgerufen war, erkannt und deren Ursache ermittelt werden. In naher Zukunft sollen nicht nur die Bedürfnisse der Stadtwerke abgedeckt werden; auch die Ämter, städtische und private Betriebe sollen sich die neuen Möglichkeiten der Datenübertragung durch die GmbH zunutze machen können. -
Stadtinterne Datenautobahn ?
Verwaltung erwägt Abgabe des städtischen Kabelnetzes an GmbH
"Die Datenautobahn darf mit der Modernisierung des Netzes zwischen den acht Dienstgebäuden nicht am Ende sein", finden Norbert Siegrist und Heinz-Joachim Rieckhof vom Amt für Zentrale Verwaltungsaufgaben. Schließlich sei die Stadt an insgesamt 280 Standorten vertreten - Schulen und Kindertagesstätten eingeschlossen - die immer mehr Daten zu verarbeiten hätten. "Es gibt gute Gründe, das Kabelnetz der Stadtverwaltung in die TK-Gesellschaft einzubringen." -
HINTERGRUND
Grundlage dafür, daß die Stadtwerke sich in den Wettbewerb auf dem freien Markt begeben können, ist die Abschaffung des Übertragungswegemonopols am 1. August 1996 und des Telefondienstmonopols der Deutschen Bundespost ab Januar 1998. Dieses Telekommunikationsgesetz ist am 25. Juli 1996 vom Bundestag verabschiedet worden und schafft den ordnungspolitischen Rahmen für einen Wettbewerb auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt. -
IM GESPRÄCH
"Keine grüne Wiese mehr"
Gespräch über die Ziele der Stadtwerke mit Direktor Wolfdieter Reichelt (Foto: C. Przywara) -
ADRESSEN
Arbeitslosenzentrum (ALZ), Schwartauer Allee 39 - 41, Tel. 42660 -
Ausstellung
Arbeit im Hochofenwerk-Leben in der Werkskolonie" -
MITTWOCH 19. November
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DONNERSTAG 20. November
Theater -
FREITAG 21. November
Theater -
SONNABEND 22. November
Theater -
SONNTAG 23. November
Theater -
MONTAG 24. November
Theater -
DIENSTAG 25. November
Musik -
GmbH-Debatte: Theater ums Orchester
Der lange Weg vom Regiebetrieb zu einer selbständig wirtschaftenden Gesellschaft
Nein, verstehen kann er es nicht. Theaterintendant Dietrich von Oertzen schüttelt den Kopf. "Warum nur tut sich Lübeck mit dem Gedanken an eine GmbH so schwer?" Bremen hat eine, Hamburg hat eine, warum also nicht auch Lübeck? Die CDU reagierte auf die Vorlage im Kulturausschuß ablehnend, denn sie will zuerst den künftigen Status des Orchesters geklärt wissen. Die SPD befürwortet die GmbH. Am 27. November fällt in der Bürgerschaft die Entscheidung. -
Ein Bruchteil kommt ins Kino
Rückblick auf die 39. Nordischen Filmtage Lübeck - Besucherrekord
Mit den Nordischen Filmtagen leistet Lübeck einsame Pionierarbeit. Nur ein Bruchteil der gezeigten Filme kommt anschließend bundesweit in die Kinos. Von Island bis Estland arbeiten viele hervorragende Filmemacher, die in ihren Ländern enormen Besucherzahlen haben. In Deutschland sind ihre Filme nur in Lübeck zu sehen. Nordische Filme glauben deutsche Filmverleiher und Kinobetreiber, sind nicht gefragt. Zu 75 Prozent setzen sie auf US-amerikanische Kassenschlager, die nur ein Kriterium kennen: die Interessen von vielen Kinogängern unter einen Hut zu bekommen. Die Folge ist, daß die Filme sich immer ähnlicher werden: ein bißchen Sex, ein bißchen Crime, ein bißchen Tiefgang. -
Die Millionen-Spende
Beim St. Annen-Museum wird tief gebohrt
Beim St. Annen-Museum wird zur Zeit das Baugeländeuntersucht. Hintergrund ist die 10 Millionen Mark Spende der Possehl-Stiftung an die Stadt. Mit dem Geld, so der Wunsch der Gönner. soll das St. Annen-Museum erweitert werden. Die letzte Bürgerschaftssitzung hat für dieses Vorhaben grünes Licht gegeben. Allerdings sehen die Grünen Probleme bei der Denkmalpflege. Die CDU wiederum sieht mögliche Folgekosten auf die Stadt zukommen. Vertreter der SPD hoben hingegen hervor, daß bereits in der Planungsphase auf möglichst kostensparende Varianten hingearbeitet werde. -
Archäologie im Weltkulturerbe
Das Amt für Archäologische Denkmalpflege zeigt im Burgkloster zu Lübeck bis zum 11. Januar die "Funde des Monats" der letzten eineinhalb Jahre. Anlaß der Schau unter dem Namen "geFUNDEn in Lübeck - Archäologie im Weltkulturerbe" ist der zehnte Jahrestag der Eintragung Lübecks in die Liste der UNESCO. -
Ignaz Bubis und "Lecker Fischbrät" in der MuK
Lübecks Sportler wenden sich gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Am 25. November laden sie in die Musik- und Kongreßhalle. -
Lesung zum 200. Geburtstag Heines
Das Buddenbrookhaus in Lübeck lädt am 19. November, 20 Uhr, zu einer Lesung anläßlich des 200. Geburtstags Heinrich Heines in den historischen Gewölbekeller ein. Thema: ,,O Freiheit! Du bist ein böser Traum''. Der Schauspieler und Rezitator Hans-Jürgen Merziger führt die Zuhörer auf einer literarischen Reise durch das Europa des 19. Jahrhunderts. -
Christoph Meckel im Literaturtelefon
Im Lübecker Literaturtelefon liest der Schauspieler Werner Berndt von Freitag, 14. November, bis zum 20. November Gedichte des Autors Christoph Meckel. -
FILMTIP
Ivan und Abraham
Eine Welt an der Grenze zwischen sich auflösenden Traditionen, ein Stimmengewirr aus Jiddisch, Polnisch, Russisch und Romani, soziale Not und Ausbruchsversuche: So stellt sich ein Dorf im russisch-polnischen Grenzgebiet Anfang der 30er Jahre dar. In dieser Welt werden der christliche Junge Ivan und der jüdische Junge Abraham Freunde. Zaubermans Film beschwört eine zerstörte Welt, die vor dem Ausbruch der Vernichtungsgewalt zwischen Tradition und Aufbruch begriffen war. Indem die Freundschaft der Jungen die traditionellen Grenzen überschreitet wird sie zum Hoffnungsbild: In ihrer Umarmung teilen beide die Trauer und den Schmerz über die geschehene Zerstörung und sind doch zugleich mehr als Opfer. -
Konzerttip
Traditioneller Jazz vom Feinsten
Wer ein ganz gewöhnliches Konzert besuchen möchte, sollte woanders hingehen. Hier geht es früher los (19 Uhr), und es dauert länger, viel länger. Wie jeder Marathon braucht der 4. Lübecker Jazz Marathon seine Zeit. Zeitlos aber ist, was zu hören sein wird: Traditional Jazz vom Feinsten. Mit dem Trompeter Kenny Ball and his Jazzmen, dem Klarinettisten Mr. Acker Bilk and his Paramount Jazz Band und Monty Sunshine kommen drei der wichtigsten englischen Bands des Traditional Jazz in die MuK. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Risse am Haus durch Raser in Tempo-30-Zone
Als Anwohner der Siemser Landstraße sind wir - ebenso wie unser Haus - jedes Mal erschüttert, wenn Lastwagen und Autos mit überhöhtem Tempo durch die Tempo-30-Zone fahren. Dann klirren bei uns regelmäßig die Gläser im Schrank, das Haus hat durch die Erschütterungen bereits Risse an den Außenwänden erlitten. -
Preiserhöhung - neuer Service für Jugendliche?
Seit dem 01. November gibt es ein erneuertes Angebot der Stadtwerke im Bereich des Asti-Nachttaxis. Bisher konnte man sich von neun Haltestellen innerhalb der City bis direkt vor die Haustür fahren lassen - wenn man nicht in der Innenstadt wohnte. -
Lieber schöne Fußwege als mehr Parkplätze
Als Oberzentrum sollte sich Lübeck nicht in der provinziellen Diskussion um Kurzzeitparkplätze vor jedem Geschäft verlieren. Die City lebt nicht vom Fleischer allein, dafür kommt kein Ratzeburger, Plöner oder Ratekauer. Diese Umlandbesucher, die für Lübeck so wichtig sind, fahren auch nicht in die Altstadt, um gezielt einen Toaster oder ein Paar Strümpfe zu kaufen und dann wieder nach Hause zu fahren. Sie wollen bummeln. Sie wollen dies und das sehen und kaufen und dabei die Altstadt genießen. Und dazu braucht man eben - gerade am Wochenende mit der Familie - mehr Platz als ein bis zwei Meter Bürgersteig wie in vielen Straßen üblich und möglichst wenig Lärm. Und dazu stört auch nicht ein längerer Fußweg durch die Altstadt, Hauptsache der Weg ist attraktiv gestaltet. Genau hier muß das Management ansetzen und aktiv werden. Statt dessen werden Parkplätze an der Kanalstraße mit Granit gepflastert, während dem Schrangen, kahl und in Teer, auch nach dem Neu- beziehungsweise Umbau des Karstadt-Gebäudes wenig innerstädtischer Charme abzugewinnen ist. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
Lärmbelästigungen durch den Vorwerker Hafen
Eine Anliegerfamilie in der Schwartauer Allee beklagte sich bei der Kanzlei des Bürgermeisters wegen erheblicher Lärmbelästigung durch löschende Schiffe im Vorwerker Hafen. -
Baustellen können nerven
Lübecks rege Bautätigkeit (wir hier in der Mühlenstraße) führt zu etlichen Anfragen, die sich auf Probleme mit bestehenden Baustellen beziehen. Der Ombudsmann kann an dieser Stelle nur exemplarische Fälle aufgreifen. Im übrigen bemüht sich die SZ-Redaktion um rechtzeitige Unterrichtung die Planungen und Umsetzungen. -
Behinderten-Parkplätze in der Innenstadt
Johannes M. beschwert sich, daß es im Bereich der Innenstadt immer noch zu wenig Parkplätze für Behinderte gäbe. Die wenigen seien oft besetzt - sogar von Rädern - und die Suche nach einem freien Platz erfordere zu lange Wege. -
Ewige Baustelle in der Kanalstraße
Wolfgang D. fragt, wie lange in der Kanalstraße noch gebaut wird. Seit dem Sommer sei die Straße eingeengt und mit tiefen Absätzen auf den Fahrspuren versehen, die auch bei Tempo 30 für die Stoßdämpfer der Autos nicht ungefährlich seien. -
Hundekot - überall in der Fußgängerzone
Herbert R. ärgert sich seit langem über die zahlreichen Häufchen Hundekot in der Breiten Straße, der Promeniermeile der Stadt. "Ist es nicht möglich, daß dort Automaten für Hundekotbeutel aufgestellt werden?" fragt er. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung Ombudsmann kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der Bürger und Bürgerinnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. In der Hansestadt Lübeck bekleidet Verwaltungsrat Gerhard Burmester diese Funktion. Sie wurde entwickelt aus dem bereits bestehenden Eingabewesen, das in der früheren Senatskanzlei im Rathaus bearbeitet wurde. -
Gemüse und Obst unterm Riesenrad
In den Wochenmarkt auf dem Koberg soll wieder Leben kommen - Amt wirbt um Händler
"Besser wäre es, wenn mehr Händler ihre Stände hier aufbauen würden", findet die Angestellte Christine Criwitz, die jeden Dienstag und Freitag zwischen 10 und 18 Uhr auf dem Koberg-Markt Gemüse verkauft. Auch Marktamtsleiter Helmut Häffner ist daran gelegen, den verwaisten Platz zu beleben: Das Geschäft der Marktleute und damit der Stadtkassen soll in Schwung kommen, den Kunden und Kundinnen soll Vielfalt geboten werden. "Wir werden nicht denselben Fehler wie im Vorjahr machen", verspricht Häffner. "Der Wochenmarkt läuft dieses Mal auch während des Weihnachtsmarktes weiter". -
Neues Haushaltsbuch
Verwaltung soll transparenter werden
Parallel zum Haushaltsplan für das Jahr 1998 legt die Hansestadt Lübeck in diesem Jahr auch ein sogenanntes Haushaltsbuch vor. Es umfaßt 224 Seiten im DIN-4-Format und beschreibt zum ersten Mal detailliert die Aufgaben, Dienstleistungen und Ziele aller städtischen Dienststellen auf einen Blick. "Lübeck gehört somit zu den bislang wenigen Städten Deutschlands, denen es gelungen ist, den nur schwer verständlichen Haushaltsplan mit derart anschaulichen Erläuterungen und zusätzlichen Informationen zu versehen", sagte Bürgermeister Michael Bouteiller bei Vorlage des Werkes. -
Zehn Jahre Partner
Rückblick auf die Städtefreundschaft mit Wismar
Die Städtepartnerschaft sollte weiter ausgebaut werden, darin waren sich die Bürgermeister aus Lübeck und Wismar, Bürgerschaftsmitglieder und Bürger einig. Sie waren zum zehnjährigen Bestehen der Partnerschaft zu einer Diskussionsrunde im Wismarer Rathaus zusammengekommen. -
KURZ NOTIERT
Rhythmikunterricht
Die Kindertagesstätte Brüder-Grimm-Ring bietet seit Januar den Kindern jede Woche Rhythmikstunden an. -
Vier Wochen Urlaub in Spokane/USA
Land und Leute im Staat Washington kennenlernen - dazu lädt Lübecks Schwesterstadt Spokane ein. -
Stadt Pflege-Telefon: 12 2 7777
Unter der Lübecker Telefonnummer 12 2 7777 ist die zentrale Anlaufstelle für die Stadtpflegemaßnahmen zu erreichen. Dieses "StadtPflege-Telefon" der Hansestadt Lübeck nimmt unabhängig von den jeweiligen Zuständigkeiten in der Verwaltung alle Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern entgegen, die auf eine Verbesserung des Erscheinungsbildes von Straßen, Wegen, Plätzen, Grünanlagen, Toilettenanlagen und sonstigen Objekten des öffentlichen Raumes in der Altstadt abzielen. -
Masten verlassen das Schiff
Zweite Phase der Sanierung des Großseglers - Passat- beginnt
In dieser Woche ist es so weit: Die Takelage ist fast vollständig entfernt, Fock-, Groß- und Kreuzmast der "Passat" werden demontiert und zur Überholung in die große Reparaturhalle der Flender-Werft gebracht. Bereits "gezogen" wurden Besanmast und Bugspriet. Damit beginnt die zweite Phase der am 3. August begonnenen Generalsanierung des Lübecker Flaggschiffes, das inzwischen wieder Wasser unter seinem Kiel hat. -
Die SPD-Fraktion begrüßt das Erscheinen der Stadtzeitung
Der Vorsitzende der SPD-Frak-tion in der Lübecker Bürgerschaft, Dietrich Szameit, freut sich, daß die Stadtzeitung endlich erscheint. -
Die Lübecker Stadtzeitung soll nicht zu einem öden Amtsblatt werden
Dieser Platz steht der Bürgerschaftsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen für Mitteilungen zur Verfügung. Heute teilen wir jedoch nur mit, daß wir diesen Platz noch nicht nutzen möchten.




