Ausgabe 152 vom 21. November 2000
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Sturz in die Kloake
Vor-Eröffnung des Archäologiemuseums trotz Bauarbeiten schon für 2002 geplant
Lübeck ist führend in der Stadtkernarchäologie. Dies beweisen nicht nur zahlreiche Publikationen. Lübecks Kompetenz steht 2002 ganz groß im Rampenlicht bei der Ausstellung "Archäologie in Deutschland" in Berlin. Ab Dezember 2002 präsentieren dort alle Bundesländer ihre Funde und Erkenntnisse. Und Lübeck allein wird den gesamten Bereich der Stadtkernarchäologie abdecken. "Die Hansestadt verfügt über den bedeutendsten Fundkomplex, ist die archäologisch am besten erforschte Stadt Nordeuropas - rund 2,5 Millionen Kostbarkeiten lagern in unseren Magazinen", sagt Dr. Manfred Gläser, Bereichsleiter Archäologie, stolz. -
Knusper, knusper, Knäuschen...
Das Grimmsche Märchen zeigen Vier- bis Zehnjährige im JUZE Moisling
Knapp zwei Wochen vor der Aufführung am 1. Dezember um 15.30 Uhr im Jugendzentrum Moisling sind die 16 Kinder fleißig am Proben. Hänsel & Gretel, frei nach den Grimmschen Märchen, zeigen die Vier- bis Zehnjährigen der Theater-Gruppe unter Leitung von Helga Kinnert zu Weihnachten im Haus der Mitte. "Wir mußten ein paar Rollen dazu erfinden, damit alle mitspielen können", schmunzelt Kinnert. So gibt es Sonne, Mond, Katze, Vogel und Lebkuchenkinder sowie Sterne als Schutzengel von Hänsel und Gretel. -
Frauenprojekt im Ostseeraum
Im Zuge der Zusammenarbeit im Ostseeraum haben sich Frauen aus den Städten Lübeck, Sundsvall (Schweden) und Lahti (Finnland) zusammengeschlossen, um die Zukunft ihrer Städte aus dem Blick von Frauen ins Auge zu fassen. Hjördis Höglund leitet das Projekt "Gleichstellung von Frauen und Männern in der Lokalen Agenda 21", das die Präsenz von Frauen in Entscheidungsgremien verstärken soll. -
APROPOS
Für die nächste Sitzung der Lübecker Bürgerschaft am Donnerstag, 30. November, können ab Montag, 27. November, die Vorlagen im Büro der Bürgerschaft, Rathaus, Zimmer 7, während der Dienststunden eingesehen werden, am Sitzungstag jedoch nur bis 9 Uhr. Tribünenkarten für diese um 10 Uhr beginnende Sitzung sind kostenlos beim Rathauspförtner erhältlich. -
Abendmusiken wiederbelebt
Die Tradition der "Abendmusiken", mit denen Dietrich Buxtehude die Hansestadt im 17. und 18. Jahrhundert als Musikstadt des Nordens weit über ihre Grenzen bekannt gemacht hat, wird wieder aufgenommen. Sein dreiteiliges Oratorium "Wacht! Euch zum Streit" wird am Sonntag, 26. November, um 18 Uhr in der Marien-Kirche aufgeführt - in seiner ursprünglichen Fassung, die fast drei Stunden dauert. -
APROPOS
Für die nächste Sitzung der Lübecker Bürgerschaft am Donnerstag, 30. November, können ab Montag, 27. November, die Vorlagen im Büro der Bürgerschaft, Rathaus, Zimmer 7, während der Dienststunden eingesehen werden, am Sitzungstag jedoch nur bis 9 Uhr. Tribünenkarten für diese um 10 Uhr beginnende Sitzung sind kostenlos beim Rathauspförtner erhältlich. -
Editorial
November 1999:Die Mienen der Computerexperten werden angestrengter. Es geht auf den Jahreswechsel zu und keiner weiß, ob wider Erwarten das sogenannte "y2k"- Problem den Millenniumswechsel nicht doch vergällen wird. Nun, bekanntlich ist das Computerchaos ausgeblieben, wenn wir `mal von der Anzeigentafel am ZOB absehen. Ganz Schlaue haben damals ja sofort darauf hingewiesen, daß der eigentliche Jahrtausendwechsel erst noch stattfindet, von 2000 auf 2001; insofern haben wir wieder etwas, worauf wir uns freuen können. -
Statt Asphalt Sonne und Grün
Der Marktplatz in Travemünde wird neu gestaltet
Der 600 Quadratmeter große Marktplatz in der Travemünder Altstadt war bei Einheimischen und Touristen schon immer beliebt, doch durch die neue Gestaltung wird er noch attraktiver, ist sich Christian Gomlich von Pro Travemünde sicher. So wird der Brunnen, der an die ehemalige Pferdeschänke erinnern soll, "etwas aufgepeppt und vergrößert" und der Asphalt durch Kopfsteinpflaster ersetzt. "Der Brunnen bildet den Mittelpunkt, wie eine Sonne, von der strahlenförmig nach außen die Steine im Muster verlegt werden", schwärmt Claus-Wilfried Stasch von Pro Travemünde. Rund 18 000 Steine wollen Markus Roßburg, Inhaber der Firma Kulf, und seine Mitarbeiter bis Ende Januar verlegen. Vorgesehen werden auch acht Pflanzplätze für Bäume sowie Stellflächen für Bänke. -
Aus für Travemünde
Landesgartenschau ist im Ostseeheilbad nicht realisierbar
Mit rund 30 bis 35 Millionen Mark würde die Durchführung einer Landesgartenschau in Travemünde im städtischen Haushalt zu Buche schlagen. Etwa acht bis zehn Millionen könnten durch Einnahmen gedeckt werden. Eine Beteiligung des Landes Schleswig-Holstein an den Kosten ist zur Zeit auszuschließen, so ein Bericht des Bereichs Stadtplanung. Ausführlich wird auf die Voraussetzungen, notwendigen Investitionen und Folgekosten eingegangen. -
Es rauscht im Äther
Preisverleihung im Offenen Kanal
Die Verleihung des Hörfunkpreises "Ätherrauschen" der Norddeutschen Bürgermedien findet am Sonnabend, 25. November, im OK Lübeck, Kanalstraße, statt - live übertragen von 17 bis 20 Uhr (Frequenzen: Antenne: 98,8; Kabel: 106,5). Ab 19 Uhr spielt die Jazz-Formation Reso KikNadze und Band, an-schließend legt die Redaktion "Mo'vibes" Soul, Funk und Jazziges zum Tanzen auf. -
"Wenig hilfreich"
Sparpläne: SPD weist CDU-Kritik zurück
Niemandem sei gedient, wenn die CDU öffentlich verkünde, daß die Sparvorschläge des Bürgermeisters nicht hieb- und stichfest seien und statt dessen eine eigene Streichliste präsentiere, die hauptsächlich der eigenen Wäh- lerschaft entgegenkommt. Mit diesen deutlichen Worten reagierte die Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Gabriele Hiller-Ohm auf entsprechende Äußerungen des CDU-Frak-tionsvorsitzenden Klaus Pu-schaddel. Hiller-Ohm weiß sich in dieser Kritik einig mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Wolfgang Baasch. "Die CDU Lübeck ist anscheinend noch nicht bereit, konstruktiv am Ziel der Haushaltskonsolidierung mitzuwirken", so Baasch. Die Stellungnahme Puschaddels sei "wenig hilfreich" und belege sehr kraß die "höchst einseitige Klientel-Politik der CDU." -
Streit um Brief
Jansen: Träger brauchen Finanzmittel
Das Schreiben des städtischen Bereichs Jugendarbeit an freie Träger mit der Bitte, angesichts der Sparnotwendigkeit der Hansestadt Lübeck gegebenenfalls auf einen Teil der städtischen Zuwendungen des Jahres 2000 zu verzichten, bezeichnet das fraktionslose Bürgerschaftsmitglied Antje Jansen als "frech und höhnisch". Die gewährten Zuwendungen seien die "zwingend erforderliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Jugendarbeit". -
Gewerkschaft ehrte Jubilare
Die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) Lübeck hat kürzlich im Hotel Mövenpick langjährige Mitglieder geehrt. Kreisgeschäftsführer Peter Thieß gratulierte dem 85jährigen Walter Schmidt, der seit 70 Jahren ÖTV-Mitglied ist. Paul Schmitt, seit 75 Jahren, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Empfang teilnehmen. Außerdem wurden 36 Mitglieder für 50 Jahre Mitgliedschaft, 53 Mitglieder für 40 Jahre und 135 Mitglieder für 25 Jahre Treue zur Gewerkschaft geehrt. -
"Umgehungsstraße ist notwendig"
Der Lübecker Bundestagsabgeordnete Reinhold Hiller, SPD, hält den Bau der Ortsumgehung Ratzeburg weiterhin für notwendig. Es handele sich um einen Lückenschluß, der im Zuge der Deutschen Einheit vernachlässigt wurde. Hiller reagiert damit auf eine Aussage Kurt Bodewigs, damals noch Parlamen- tarischer Staatssekretär, der im Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages erklärte, der Bau der Umgehung sei offen. -
Schubert: Brief an Gewerbeaufsichtsamt
Das Bürgerschaftsmitglied Hans-Jürgen Schubert von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat sich wegen der Arsenverschmutzungen im Boden des ehemaligen Pfleiderer-Grundstücks in Schlutup an das Gewerbeaufsichtsamt gewandt. Zur Zeit sei nicht klar, "bei welcher Institution sich die in Frage stehenden Unterlagen befinden." Laut Aussage des Fachbereichs Umwelt, so Schubert in seinem Schreiben, seien die Auflagen vom Gewerbeaufsichtsamt erteilt worden und nicht vom damaligen Lübecker Umweltamt. Konkret will Schubert wissen, welche Umweltschutzauflagen der Firma Pfleiderer in den Jahren 1993 bis 1995 aufgegeben wurden. -
Nicht mehr über Pfützen springen
Die Entsorgungsbetriebe befestigen 17 Containerstellplätze
In ganz Lübeck gibt es rund 460 Plätze mit Altglas- und Altpapiercontainern - alle so gelegen, daß die Lübecker und Lübeckerinnen sie gut zu Fuß erreichen können. 17 dieser Plätze werden gerade befestigt. Fußgänger können dann ihre Flaschen einwerfen, ohne durch tiefen Matsch waten oder über Pfützen springen zu müssen, und die Container stehen eben auf einer gepflasterten Fläche, die leicht gereinigt werden kann. -
Erkrankungen auch vom Status abhängig
Senator Wolfgang Halbedel stellt ersten Kindergesundheitsbericht vor
Wirtschafts- und Sozialsenator Wolfgang Halbedel hat am Montag den ersten Lübecker Kindergesundheitsbericht vorgestellt. Es ist der erste kommunale Kindergesundheitsbericht Schleswig-Holsteins. Erarbeitet wurde er unter Federführung des Lübecker Gesundheitsamtes. Enthalten sind Erkenntnisse über Aspekte der gesundheitlichen Lage der Lübecker Kinder, aus denen konkrete Empfehlungen für neue Zielsetzungen, Verbesserungen und Interventionen im Gesundheitswesen formuliert werden können, erläuterte Dr. Michael Ham- schmidt, Leiter des Gesundheits- amtes. -
Einträge prüfen
Die Lohnsteuerkarten sind verteilt
Die Lohnsteuerkarten für das Jahr 2001 wurden den Bürgerinnen und Bürgern mittlerweile zugestellt. Arbeitnehmer, die noch keine Lohnsteuerkarte erhalten haben, aber am Stichtag 20. September mit Hauptwohnung in Lübeck gemeldet waren, werden gebeten, ihre Karte bei der Meldestelle, Dr.-Julius-Leber-Straße 46 bis 48, 23539 Lübeck, oder in den Stadtteilbüros St. Lorenz, Fackenburger Allee 29, im Stadtteilbüro Moisling, Am Moislinger Berg 1, oder im Stadtteilbüro Travemünde, Parkallee 1, zu beantragen. Die Öffnungszeiten der Stadtteilbüros: montags und dienstags von 8 bis 14 Uhr, mittwochs geschlossen, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. -
Klauen erlaubt!
Mit-Mach-Messe als Ideenlieferant
Unter dem Motto "Mach mit, mach's nach ... !" veranstaltet der Bereich Jugendarbeit/Jugendamt am Freitag, 24. November, von9 Uhr bis 17 Uhr in der Geschwister-Prenski-Schule, Travemünder Allee 5a, eine Mit-Mach-Messe. Dazu haben sich knapp 40 verschiedene Gruppen angemeldet - vom Café BALI über Mädchen- und Jungen-Gruppen verschiedener Jugend- und Freizeitzentren bis hin zu Vereinen und Schulinitiativen. Sie präsentieren Projekte, bei denen Kinder oder Jugendliche zum Mitreden und Mitgestalten aufgefordert waren. -
Im neuen Glanz
Klosterhofschule hat moderne Toiletten
Mehrere Wochen dauerte die Sanierung, bis die Toiletten sowohl im Grundschul- sowie im Hauptschulteil der Klosterhofschule im neuen Glanz erstrahlten. Nacheinander, wäh- rend des laufenden Schulbetriebes, wurden die Arbeiten ausgeführt. So konnte auf die Nutzung von mobilen Toiletten verzichtet werden. -
Mehr Sicherheit auf Marli
Ein neuer Zebrastreifen an der Kreuzung Kantstraße und Goebenstraße
Die Straßenkreuzung Kantstraße/Goebenstraße ist für die Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer geworden. Seit einigen Tagen können sie einen Zebrastreifen benutzen, um zum Einkaufsmarkt "Plaza" und im weiteren Verlauf zum Meesenring zu kommen. "Seit über zwei Jahren haben wir dafür gekämpft", sagt Erwin Stallbaum, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Marli und Bürgerschaftsmitglied. Immer wieder seien die Parteimitglieder insbesondere von älteren MitbürgerInnen auf den fehlenden Übergang angesprochen worden. Nach mehreren vergeblichen Anläufen schaltete Stallbaum die - damals noch zustän- dige - Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp ein, die wiederum einen gemeinsamen Ortstermin mit VertreterInnen aller zuständigen Behörden initiierte. Diese Besprechung führte schließlich zu dem jetzt sichtbaren Ergebnis. "Ich freue mich, daß wir dies erreichen konnten und danke allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit", so Stallbaum. -
Eine Grundlage für die Stadtentwicklung
Bausenator stellt Verkehrsentwicklungsplan vor - Anhörung geplant
Was tun die Städte, um dem befürchteten "Verkehrsinfarkt" zu entgehen? Wie kann der beständig steigende Straßenverkehr für alle Betroffenen akzeptabel geregelt werden? Ant- worten für die Hansestadt Lübeck auf diese Fragen versucht der Verkehrsentwicklungsplan (VEP) zu geben, der nach mehrjähriger Arbeit in diesem Jahr vorgestellt worden ist. In einer gemeinsamen Sitzung von Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsausschuß vergangene Woche stellte Bausenator Dr. Ing. Volker Zahn den Plan noch einmal ausführlich vor. -
Ehrung für Treue
Urkunden für langjährige Mitarbeiter
Mit einem Empfang im Audienzsaal ehrte Bürgermeister Bernd Saxe Anfang des Monats insgesamt 16 Lübeckerinnen und Lübecker für ihre 40jährige ununterbrochene Tätigkeit in hiesigen Betrieben. Die Arbeitsjubilare erhielten außerdem die von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis verliehenen Medaillen und Urkunden. -
Frischer Wind
Förderverein hat neue Vorsitzende
Brigitte Schäfer-Howaldt ist die neue Vorsitzende des Fördervereins der Lübecker Selbsthilfegruppen. Ihr zur Seite steht künftig Gesine Bothe als zweite Vorsitzende. Beide wurden auf der Mitgliederversammlung gewählt, bei der turnusgemäß Neuwahlen auf der Tagesordnung standen. Als ein wichtiges Ziel ihrer Arbeit nannte die neue Vorsitzende die Intensivierung der Zusammenarbeit der Selbsthilfegruppen. Außerdem wolle sie die wertvolle Arbeit der Selbsthilfegruppen bei Ärzten und in der Öffentlichkeit allgemein bekannter machen. -
"Die Aktion zeigt: Spaß kann helfen"
Party im Casino brachte 10 004,12 Mark - Weitere Sponsoren für Tierpark gesucht
Mit einem strahlenden Lachen nahmen die Besitzer des Lübecker Tierparks ,das Ehepaar Lehmensieck, den Scheck über 10 004,12 Mark vom Team 412 vergangenen Mittwoch entgegen. Zusammen mit Mike Hasemann und der Agentur pro happening hatte das Team im November eine Partygala zugunsten des Tierparks im Casino veranstaltet. "Die Aktion hat gezeigt: Spaß kann helfen", freut sich Matthias Graf vom Team 412 über den Erfolg. Nicht nur jeder Gast hätte dazu beigetragen, selbst das Personal habe an diesem Abend freiwillig auf sein Trinkgeld verzichtet. -
"Den Alltag von damals quasi miterleben"
Ehemaliges Beichthaus wird Archäologisches Museum - Inszeniertes Mittelalter: Rekonstruktionen in Originalgröße
Die frühe Geschichte der "Königin der Hanse" durch archäologische Funde anschaulich darstellen. Diesen Wunsch hatte der Bereich Archäologie seit langem. "Bisher waren nur Bruchstücke in Lübeck zu sehen - es fehlte einfach der Platz", erläutert Bereichsleiter Dr. Manfred Gläser. Ende Oktober nun beschloß die Bürgerschaft, das ehemalige Beichthaus des Burgklosters zum Museum umzubauen. Auf rund 900 Quadratmetern soll dort im Jahr 2004 die Dauerausstellung "Archäologie in Lübeck - von der slawischen Burg bis zur mittelalterlichen Großstadt" Platz finden. -
Zentrum der Stadtkernarchäologie
Die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges ermöglichten ausgedehnte Grabungen
"Lübeck ist die archäologisch am besten untersuchte Stadt Nordeuropas und verfügt über den bedeutendsten Fundkomplex der Stadtkernarchäologie", so Dr. Manfred Gläser, Leiter des Bereichs Archäologie. Rund 2,5 Millionen Einzelfunde, darunter zahlreiche kunsthistorische Kostbarkeiten, die teilweise einen sechsstelligen Wert haben, schlummern in den lübschen Archiven. -
HINTERGRUND
Das Beichthaus ist der letzte unsanierte Bauteil des ehemaligen Maria-Magdalenen-Klosters der Dominikaner. In den Schriftquellen wird es erstmals 1367 erwähnt, also kurz nach der großen Pest von 1350. Aus Furcht vor der Wiederkehr des "Schwarzen Todes" stieg die Spendenbereitschaft der Lübecker BürgerInnen, so daß vermehrt in Testamenten Gelder für religiöse Einrichtungen zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem wurden in den Jahren nach der Pest Geißelbrüderschaften und Bußvereine gegründet, die die Dominikaner bekämpfen sollten. Die von den Bischöfen ernannten Beichtväter nahmen die Beichte außerhalb der Klausur in eigens dafür errichteten Beichthäusern ab. -
Frauen im Ostseeraum arbeiten zusammen
EU-Projekt über Gleichstellung der Geschlechter steht vor dem Abschluß
"Da reden wir die ganze Zeit über Frauenemanzipation und bei euch sind nicht einmal die Grundlagen dafür geschaffen! Wie wollt ihr das denn schaffen, wenn ihr nachmittags die Kinder immer habt?" Diesen Satz einer Schwedin aus Sundsvall über die Situation der Lübecker Frauen erinnert Gisela Heinrich vom Frauenbüro gut. Am Rande des EU-Projektes "Gleichstellung von Frauen und Männern in der Lokalen Agenda 21" lernten sich die beteiligten Frauen aus den drei Städten Lübeck, Sundsvall und Lahti in Finnland gut kennen. Sie arbeiteten nicht nur intensiv an dem gemeinsamen Thema, sondern erfuhren auch, wie unterschiedlich Frauen in den Ländern Schweden, Finnland und Deutschland leben. Ist es zum Beispiel in Schweden und Deutschland üblich, daß Frauen mit Kindern Teilzeit arbeiten, gibt es Teilzeitarbeit in Finnland fast überhaupt nicht: Dort ist die Kinderbetreuung so flexibel organisiert, daß auch Mütter voll beruftstätig sein können. Die Lübeckerinnen empfanden die Schwedinnen und Finninnen als sehr selbstbewußt, überzeugt davon, daß es ihren Kindern gut tue, berufstätige, und daher zufriedene Mütter als Vorbild zu haben. -
Der Gleichheit auf der Spur
Zählen, messen und analysieren mit der "3-R-Methode"
Um festzustellen, ob und inwieweit Frauen und Männer gleichgestellt sind, hat der schwedische kommunale Spitzenverband SALA (Swedish Association of Local Authorities), vergleichbar mit unserem Städtebund, die sogenannte "3-R-Methode" entwickelt. Die drei "R" stehen für "representation" (Repräsentation oder Beteiligung), "ressources" (Ressourcen oder Mittel) und "realia" (Realität oder tatsächliche Zusammenhänge). -
IM GESPRÄCH
Wie kam es zu diesem EU-Projekt? -
GEISTREICH
Klapproller
"Riesenauswahl an Klapp- rollern" stand in Klebebuchstaben auf einem Schaufenster in einer belebten Straße. Ich stutzte einen Moment und stellte mir vor, wie das vor zehn oder zwanzig oder sogar dreißig Jahren gewesen wäre, als es noch diese armseligen Roller gab mit wackelnden Metallrädern, schlechter Führung und Scharnierlenkung. -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Baustellen
Alt Herrenwyk - Die Straßendecke zwischen Herrenwyker Straße und Hochofenstraße wird saniert -
Stadtverwaltung
Abfall Kundeninformation der Entsorgungsbetriebe 122 70 07 - Abfallberatung 122 70 25 - Abwasser Entwässerung 122 17 24 - Entwässerungsangelegenheiten 122 68 45 oder 122 68 48 - Behindertenberatung 122 53 85 oder 122 53 86 - Bürgertelefon 122 33 44 - Büro der Bürgerschaft 122 10 12 - Energie und Wasser Lübeck GmbH Service-Line (0180) 222 88 80 (12 Pfennig pro Anruf) - Fahrradbeauftragter 122 66 03 - Fischerei/Seemannsamt 122 59 19 - Flughafen 58 30 10 - Frauenbüro 122 16 01 oder 122 16 15 - Fundbüro 122 32 56 - Gesundheitsamt Aids-Beratung 122 53 70 - Beratung für sexuell übertragbare Krankheiten 122 53 27 oder 122 53 28 - Sozialpsychiatrischer Dienst 122 53 42 - Impfzentrum 122 53 39 - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) 122 53 77 - Schwangeren-Beratung 122 53 91 - Tuberkuloseberatung 122 53 61 - Umweltmedizinische Beratung 122 53 21 - Zahnärztlicher Dienst 122 53 81 - Hotline gegen Rechts (01805) 23 45 66 - Kinder- und Jugendnotdienst 707 15 70 - Kindertagesbetreuung 122 51 50 - Klimaschutzleitstelle 122 39 83 oder 122 39 84 - Kraftfahrzeug-Zulassung 122 33 42 - Lokale Agenda 21 Büro 122 39 12 oder 122 39 06 - Medienzentrum 122 40 74 oder 122 40 77 - Nachbarschaftsbüros Hudekamp 89 33 16 - Marli-Forum 62 12 03 - Vorwerk/Falkenfeld 408 23 08 - Naturschutztelefon Auskünfte 122 39 69 - Recht Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle 122 44 09 -Kriminalpräventiver Rat 122 12 15 - Recycling-Höfe Niemark 5 21 80 - St. Lorenz 47 53 22 - Herrenwyk 30 94 46 - Schiedsamt Innenstadt: Rasmus Claußen 7 68 60 - St. Jürgen 1: Udo Steffen 6 83 26 - St. Jürgen 2: Günther Koolmann 50 14 67 - St. Lorenz 1: Jörg Semrau 8 41 24 - St. Lorenz 2: Klaus Meß 49 53 12 - St. Gertrud 1: Elke Schwen609 24 84 - St. Gertrud 2: Karl-Hans Lauenstein 60 14 63 - Schlutup: Christa Gieseler 6 99 50 - Kücknitz: Ernst Bachert 30 16 39 - Travemünde: Helgart Büchel (04502) 7 84 32 - Buntekuh: Ulrich Ro-brahn 89 33 30 - Moisling: Heinz-Jürgen Waschkau 80 69 59 - Schiffsmeldestelle122 59 20 - Schulpsychologischer Dienst 122 40 61 - Schwimmen Zentralbad 70 25 80 - Schwimmhalle St. Lorenz 47 44 22 - Schwimmhalle Kücknitz 30 21 22 - Aqua Top (04502) 8 04 42 - Sekten Beauftragter für Sekten- und Psychokulte 122 57 40 - 122 10 16 - Spielplätze 122 67 01 - Stadtbibliothek 122 41 14 - Ausleihe 122 41 13 - Hansering 86 19 28 - Klosterhof 59 45 33 - Kücknitz 30 31 85 - Marli-Brandenbaum/Fahrbibliothek122 42 20 - Moisling 122 42 10 - St. Lorenz Nord 4 48 28 - Travemünde (04502) 63 41 - Magazin Priwall (04502) 32 74 - Stadtgrün 122 67 01 - Stadtpflegetelefon 122 77 77 - Stadtteilbüro Travemünde (04502) 8 62 70 - St. Lorenz 122 75 30 - Moisling 122 75 72, 122 7573, 122 7574, 122 7575 - Stadtverkehr Lübeck GmbH Service-Center ZOB 888 28 28 - Fundbüro 888 28 93 - Service-Büro Königstraße 888 27 55 und 888 27 56 - Stadtwald Holzverkauf Wesloe 6 36 33 - Stadtwerke GmbH Kaufmännische Verwaltung, Zentrale 88 80 - Öffentlichkeitsarbeit 888 15 10 und 888 15 11 - Straßenbeleuchtung Störung 40 88 70 - Suchthilfekoordinator 122 53 22 - Tourist-Information Hotline (01805) 88 22 33, Breite Straße 62 und Strandpromenade 1b - Umwelt Umwelttelefon 122 39 29 - Volkshochschule Hüxstraße 118 bis 120, Tel. 122 40 21 und 122 40 22 - Schwartauer Allee 44 bis 44a, Tel. 122 40 29 - Wochenmärkte 122 71 72 -
Dienstag, 21.11.
THEATER -
Mittowch, 22.11.
THEATER -
Donnerstag, 23.11
THEATER -
Freitag, 24.11.
THEATER -
Sonnabend, 25.11.
THEATER -
Sonntag, 26.11.
THEATER -
Montag, 27.11.
THEATER -
Dienstag, 28.11.
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Mittwoch, 29.11.
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Die "Sieben" hat ihr Glück gebracht
Nordische Filmtage: Valeria Hesse aus Lübeck gewinnt Silberkette
Die 42. Nordischen Filmtage werden Valeria Hesse aus Lübeck lange im Gedächtnis bleiben: Sie hatte die Preisrätsel-Frage, wieviele finnische Filme gezeigt wurden (sieben), richtig beantwortet und wurde von "Glücksfee" und Bereichsleiterin Kunst und Kultur Dr. Ada Kadelbach als Gewinnerin gezogen. In der vergangenen Woche holte sich die 25jährige ihren Gewinn im Geschäft Kalevala Schmuck in der Breiten Straße ab: eine silberne Halskette, die im vergangenen Jahr in Finnland mit dem Designer-Preis ausgezeichnet wurde. Das Geschäft hatte den Preis zur Verfügung gestellt. "Es würde uns freuen, wenn weitere skandinavische Einzelhändler durch Aktionen wie diese ihre Verbundenheit mit den Nordischen Filmtagen dokumentieren würden", freute sich Kadelbach über die gelungene Zusammenarbeit. Sie sei regelmäßig bei den "Nordischen" dabei, bekundete Valeria Hesse. Besonders die Kriminalfilme hätten es ihr angetan. Deshalb habe ihr die diesjährige Retrospektive besonders gefallen. Sie stand unter dem Motto:"Nordische Morde". -
Zum ersten Mal wieder vollständig
Buxtehudes Oratorium in St. Marien im Rahmen der Lübecker "Abendmusiken"
Als einen weiteren Höhepunkt im Rahmen des Bach-Jahres bezeichnet die Leiterin des Bereichs Kunst und Kultur, Dr. Ada Kadelbach, die Wiederbelebung der alten Lübecker Tradition der "Abendmusiken", die die Hansestadt im 17. und 18. Jahrhundert als Musikstadt des Nordens weit über ihre Grenzen bekannt gemacht hat. Damals lockten sie die begabtesten Musiker ihrer Zeit in die Hansestadt, zum Beispiel den 20jährigen Johann Sebastian Bach, der sich im Herbst 1705 "zu Fusse" aufgemacht hatte, um den großen Buxtehude nicht nur als Orgelvirtuosen, sondern auch als Veranstalter der Abendmusiken zu "behorchen". Dafür dehnte er die auf einen Monat geplante Reise um das Vierfache aus. -
Aktive Hochschule
Sinfoniekonzert und Wettbewerb
Ein großes Sinfoniekonzert bestreitet das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck am Donnerstag, 23. November, 20 Uhr, im Großen Saal der Musikhochschule. Marcis Kulis spielt das Klarinettenkonzert von John Corigliano, Barbara Martini das vierte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und Susanne Murlowski das Bratschenkonzert von William Walton. Dirigent ist der Engländer John Carewe, der in früheren Jahren bereits zweimal am Pult der Lübecker Philharmoniker gestanden hat. -
Diskussion über Handelsrecht
Im Rahmen der Vortragsreihe "Handel, Geld und Politik" referiert Prof. Dr. Albrecht Cordes aus Frankfurt am Main am Dienstag, 28. November, 20 Uhr, im Kulturforum Burgkloster über "Lübisches Recht, hansisches Seerecht und die Diskussion um ein universales mittelalterliches Handelsrecht". Anhand von Rechtsstreitigkeiten zwischen Schiffseignern und Befrachtern wegen Seewurf, Kaperung und Schiffbruch untersucht Cordes, ob überregionale Rechtssätze im mittelalterlichen Handelsverkehr auf ein universales Handelsrecht zurückzuführen sind oder auf ähnliche Antworten, die von gleichartigen Herausforderungen erzwungen wurden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt fünf Mark, für Schüler und Jugendliche bis 18 Jahre eine Mark. -
Jubiläumskonzert des Kammerchors
Vor 50 Jahren hat Günter Pods den Lübecker Kammerchor gegründet. Das international renommierte Ensemble lädt nun zu seinem Jubiläumskonzert am Sonnabend, 25. November, 17 Uhr, in die St. Petri-Kirche ein. Auf dem Programm stehen A-capella-Werke aus mehreren Jahrhunderten: Von Frank Martin die Messe für zwei Chöre, von Josquin Desprez "Qui habitat", von Johann Sebastian Bach "Komm, Jesu, komm" und von Kurt Hessenberg "O Herr, mache mich zum Werkzeug". Die Leitung hat Andreas Krohn. Karten für das Konzert zu 20, ermäßigt zehn Mark, gibt es im Musikhaus Robert und im Klassik-Kontor. -
Weihnachtsmärchen hat Premiere
Das Gespenst von Canter-ville, die Erzählung von Oscar Wilde, steht in diesem Jahr als Weihnachtsmärchen auf dem Programm des Theater Lübeck. Der Premierenvorhang hebt sich am Freitag, 24. November, 10 Uhr, im Großen Haus. Die vergnügliche Geschichte ist eine Parabel auf das Wesen von Geschichte und Entwicklung. -
Schriften über Erich Mühsam
Die in Lübeck beheimatete Erich-Mühsam-Gesellschaft legt vier neue Schriften vor, die im Buddenbrookhaus sowie im Buchhandel erhältlich sind. Das Mühsam-Magazin (Heft 8) enthält unter anderem das von Mühsam und Freunden 1915 verfaßte Theaterstück "Im Nachthemd durchs Leben". Heft 16 der Schriftenreihe legt Aufsätze zum Thema "Mühsam im Spannungsfeld zwischen Pazifismus und Militarismus" vor und in Heft 18 geht der Hamburger Politologe Thomas Dörr den antisemitischen und nationalsozialistischen Tendenzen des Graphikers A. Paul Weber nach. Schließlich enthält der vierte neue Band jüngere Texte des Kabarettisten Dietrich Kittner. -
Kurz Notiert
Das Figurentheater Strandgut führt am Donnerstag, 23. November, 11 und 15 Uhr, das Stück "Ernas Verwandlung" in der Stadtteilbibliothek Moisling auf. Der Eintritt ist frei. -
Kurz Notiert
Zu einem Runden Tisch in der Gesamtschule Buntekuh mit Senator Wolfgang Halbedel lädt das Gesundheitsamt Bürger und Bürgerinnen aus dem Stadtteil Buntekuh am Montag, 27. November, um 17 Uhr. Themen sind unter anderen der erste Kindergesundheitsbereicht bezogen auf Buntekuh und das Hochhaus Pinassenweg. -
Erst beim zweiten Mal mitmarschiert
Lübecker BläserInnen reisten zur Steubenparade nach New York und Philadelphia
Für ihre Amerika-Reise war den Blechbläsern aus Moisling keine Mühe zu groß: Sie ließen sich sogar unter einem anderen Namen ins Vereinsregister eintragen. Hießen sie bisher "Blas- orchester Moisling von 1986", nennen sie sich nun, großstädtisch, "Blasorchester Lübeck, Spielvereinigung Moisling von 1986". Schließlich kann man von den Amerikanern nicht erwarten, daß sie Moisling kennen. Vom 14. bis 25. September reiste das Blasorchester nach Amerika, um an der Steubenparade in New York und Philadelphia teilzunehmen und Konzerte bei deutschen Vereinen und Organisationen zu geben. Begleitet wurden sie von Stadtpräsident Peter Oertling und seiner Frau. -
Entsorgung vor Ort
Schadstoffmobil steht am Meesenring
Das Schadstoffmobil steht am Sonnabend, 25. November, von 8 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarktplatz Meesenring. Als Sonderabfälle, die aus privaten Haushalten kostenlos abgegeben werden können, gelten unter anderem Energiesparlampen, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Chemikalien, Spraydosen, Farben und Lacke sowie Leuchtstoffröhren. Nicht entgegengenommen werden Autoreifen, asbesthaltige Abfälle, wie zum Beispiel Asbestzement-Faserplatten, Feuerlöscher oder Elektrogeräte. -
Ehrung der Toten
Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen
In zahlreichen Gedenkfeiern erinnerten VertreterInnen der Hansestadt Lübeck am vergangenen Sonntag an die Toten beider Weltkriege und an alle Opfer von Terror und Gewalt. Die zentrale Feier gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge fand im Au-dienzsaal des Rathauses statt. Die Erste stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Beate Hoffmann hielt die Rede. Zuvor hatte sie die Hansestadt beim Gottesdienst in der Christopherus-Kirche vertreten. -
Auch in dieser Woche Grünschnittabfuhr
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck fahren Baum- und Strauchschnitt aus privaten Haushalten ab. Bis zu einem Kubikmeter Grünschnitt können Bürgerinnen und Bürger kostenlos entsorgen. Die Container oder Press-fahrzeuge stehen am Freitag, 24. November, von 13 bis 18 Uhr in Travemünde:Parkplatz Godewind, Parkplatz Kaiserallee, Lofotenweg (Wendeplatz), Teutendorfer Weg (Ecke Siebenberg). Am Sonnabend, 25. November, wird von 8 bis 13 Uhr gesammelt, ebenfalls in Travemünde:Parkplatz Godewind, Lofotenweg (Wendeplatz), Teutendorfer Weg (Ecke Siebenberg) sowie auf dem Priwall: Pötenitzer Weg (Höhe Hausnummer 9). Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 122 70 07. -
Kinotip
Heimweg
Nur auf den ersten Blick ist Zhang Yimous betont simpler Film "Heimweg" ein Melodram über die Macht der Liebe. Zwischen den Zeilen steckt eine berührende Lovestory mit überwältigenden Cinemascope-Bildern voller Zündstoff und Gesellschaftskritik. -
Leserbriefe
Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Warum in die Ferne schweifen?
Zu: "Es bleiben Fragen offen". SZ vom 7. November
Warum in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah?! -
Braucht Lübeck einen Flughafen?
Zu: "Kommune in höchster Not?. SZ vom 24. Oktober
Die zur Diskussion gestellten Spar- und Privatisierungsvorschläge würden in erster Linie die Schwachen in Lübeck treffen. Zudem fehlt ein Bild der Stadtentwicklung für die nächsten zehn bis 15 Jahre. Doch soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, daß eine Kritik am Kaputtsparpaket mit einem "Weiter so" einhergeht. Zu überlegen ist, wie mit dem städtischen Flughafen in Zukunft zu verfahren ist. Jahr für Jahr muß die Stadt sowohl das Defizit decken als auch immer wieder neue Investitionen in Millionenhöhe finanzieren. Begründet werden die Investitionen damit, doch irgendwann einmal einen rentablen Betrieb zu gewährleisten. Jedoch scheinen nur Glaubenssätze Antriebsfeder dieser frommen Hoffnung zu sein, denn jährlich wiederholt sich diese Diskussion. -
Interessengemeinschaft für den Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals
Die SPD-Fraktion beantragt zur nächsten Sitzung der Lübecker Bürgerschaft: -
Änderung des Finanzausgleichs:
Chancen für Schulen und Kindergärten
V.i.S.d.P.: Carl-Wilhelm Howe -
Hansestadt Lübeck-Leiste
Das Städt. Krankenhaus Süd ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität zu Lübeck mit dem Zentrum für Chirurgie, dem Zentrum für Innere Medizin, der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowie der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin. Das Städt. Krankenhaus Süd verfügt über insgesamt 418 Betten. -
Bekanntmachung
Planfeststellung nach § 139 Abs. 1 Landeswassergesetz für den Bau eines kombinierten Verkehrs (KV) - Terminals im südwestlichen Bereich des Skandinavienkais zwischen der "Travemünder Landstraße" und der Straße "Sandfeld" in
Wesentlicher Inhalt des Planes: -
Tagesordnung
für die Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck am Donnerstag, dem 30. November 2000, 10.00 Uhr, im Bürgerschaftssaal des Rathauses
Nr. 24/1998 - 2003




