Ausgabe 003 vom 02. Dezember 1997
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Nur knapp ein Fünftel war dafür
Volksentscheid zum Bußtag: Ergebnis Lübecks spiegelt Landesresultat wider
Das erste Abstimmungsergebnis war bereits um 18.08 im Wahlbüro in der Großen Börse und kam aus Kronsforde. Das letzte aus Schlutup landete um 19.10 Uhr in der Zentrale. "Wir waren uns bereits um 18.17 Uhr darüber im klaren, daß in Lübeck die 25-Prozent Hürde nicht genommen wird", so der Leiter des Wahlamtes Heinz Meußler. -
Inhaltsschweres Buch
Umweltbilanz der Hansestadt Lübeck 1986-1996
Neue Broschüre der Hansestadt "Umweltbilanz 1986-1996" informiert über Umweltsituation -
Riesiger Andrang auf den Weihnachtsmärkten
Am ersten Adventssonntag erlebte die Lübecker Innenstadt einen riesigen Besucheransturm: In der Innenstadt gab es zeitweilig kein Durchkommen, die meisten Hotels und Ferienwohnungen waren ausgebucht. Am Abend stauten sich auf den Ausfallstraßen die Autos Stoßstange an Stoßstange. Selbst auf der Autobahn Richtung Hamburg konnte von Verkehrsfluß keine Rede mehr sein. -
Weihnachtsbäume brauchen noch Paten
All die Tannenbäume, die das Grünflächenamt an allen wichtigen Plätzen in der Innenstadt und in den Stadtteilen in dieser Woche aufgestellt hat, sollen Weihnachtsstimmung vermitteln. Allerdings fehlt noch der Lichterschmuck. Für die Bäume auf dem Priwall, An der Priwallfähre, auf dem Kaufhof Ecke Walderseestraße, am Burgtor, am Mühlentorteller und für zwei Bäume am Tor der Hoffnung werden noch Paten gesucht. -
Editorial
Gute und gutgemeinte Ratschläge, Angebote uns zu helfen und viele Tips gehen bei uns täglich ein. Leserinnen und Leser decken uns mit Zuschriften ein, darunter viele, die schon vor Jahren geschrieben wurden und nun an das Tageslicht der Öffentlichkeit drängen. "Schreiben Sie mal dies", "Das müssen Sie unbedingt aufgreifen", "Können Sie nicht mal..." beginnen viele Telefonate, die im Presse- und Informationsamt auflaufen. -
Unentgeltlich aber nicht umsonst
Ehrenamt: Lübecker Jugendamt will eine Freiwilligenagentur gründen
In der Realschule war er Schülersprecher, für den Jugendtreff Schlutup setzt er sich ein und dann ist er noch im Unabhängigen Lübecker Jugendrat aktiv. Jan Lindenau, gerade mal 18 Jahre alt, hat ein bewegtes Leben. Ganz nebenbei macht er noch eine Bankerlehre. Er ist einer von 12 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, die sich regelmäßig ehrenamtlich engagieren. "Inzwischen ist es schon zu einem Fulltimejob geworden," erzählt Lindenau, der mit Begeisterung bei der Sache ist: "Man gibt etwas, aber man bekommt auch was. Ehrenamtliche Arbeit macht süchtig." Gute Aussichten für das Ehrenamt, wenn das stimmt. -
Mehr tröpfelnd als stetig
An der Bußtags-Wahlurne blieb immer mal wieder Zeit für einen Plausch
"Darf ich gleich für meinen Mann mit abstimmen? Der ist leider verhindert", fragte eine Wählerin, in der Hoffnung, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Die Ehrenamtlichen nahmen dieses Ansinnen mit Humor, zumal die Lage in dem für den Bußtagsentscheid eingerichteten Wahllokal im ehemaligen LVA-Gebäude mehr als entspannt war. -
Durch die Königstraße auch sonnabends
Auch an den Sonnabenden wird in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit die gewohnte Linienführung der Busse durch die Königstraße beibehalten. Nach Mitteilung der Stadtwerke soll auf eine Umleitung über Wahm- und Falkenstraße zum Gustav-Radbruch-Platz in diesem Jahr verzichtet werden. -
Lohnsteuerkarte vor Weitergabe prüfen
Arbeitnehmer, die noch keine Lohnsteuerkarte erhalten haben, aber am 20. September 1997 mit Hauptwohnung in Lübeck gemeldet waren, sollten die Karte beim Ordnungsamt Lübeck, Dr.-Julius-Leber-Straße 50/52, Zimmer 1, 23539 Lübeck, beantragen. -
Sportamt zieht in den Rathaushof
Das Sportamt wird am 9. und 10. Dezember von der Alfstraße in den Rathaushof 16 ins erste Obergeschoß ziehen. Deshalb bleibt das Amt an diesen Tagen geschlossen. Ab Donnerstag, 11. Dezember, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sportamtes in den neuen Räumen zu erreichen. Telefonnummern und Öffnungszeiten ändern sich durch den Umzug nicht. -
LÜBECK STATISTISCH
Das Gesundheits- und Sozialwesen hatte laut Angaben des Statistischen Amtes im vergangenen Jahr unter anderem folgende Leistungen: -
Kriegsflüchtlinge Rosen als Dank
"Sie haben nicht den Blick für Humanität verloren", heißt es in einem Dankbrief an Michael Bouteiller, den jetzt 40 Kinder aus Bosnien und Herzegowina Lübecks Bürgermeister überreichten. -
Kinder schmücken Baum im Aqua Top
Im Haus der Kurverwaltung Travemünde/Aqua Top soll es mit Hilfe von Kindern weihnachtlich aussehen. -
Sogar die Zauneidechse breitet sich wieder aus
Neues Leitbild beim Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer - Schäferstelle vorerst gesichert
Überließen wir das Dummersdorfer Ufer allein der Natur, dann würden 80 Prozent der gefährdeten Arten, die jetzt dort leben, verschwinden", erklärt Matthias Braun die Beweggründe für das neue Leitbild des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer, dessen Vorsitzender er ist. Die Vielfalt von Flora und Fauna - allein 100 Rote-Liste-Pflanzen wachsen in dem Gebiet am Dummersdorfer Ufer - hat sich durch die Kulturlandschaft mit Schaf- und Ziegenbeweidung, wie es sie bis zur Jahrhundertwende gegeben hat, entwickelt. Die Artenvielfalt des Naherholungsgebietes ist, das haben die Untersuchungen von Braun ergeben, durch reine Rinderbeweidung gefährdet. Daher hat der Verein in den vergangenen Jahren eine Heidschnuckenherde aufgebaut. -
stichwort
Vielfältige und artenreiche Landschaft
Die Gesamtfläche des Dummersdorfer Ufers beträgt rund 342 Hektar. Sie ist Umweltministerium als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Sie befindet sich zwischen dem Skandinavienkai und der ehemaligen Metallhütte Herrenwyk. Der Landschaftsschutzstreifen ist rund 500 Meter breit. Er besteht zu 90 Prozent aus alter Kulturlandschaft, wie sie dort jahrhundertelang betrieben wurde. Hauptzweck von Naturschutzgebieten ist es, die wildlebenden Pflanzen und Tiere zu schützen, möglich ist ein Betretungsverbot, Änderungen können ebenfalls nur durch das Land eingeführt werden. Das Dummersdorfer Ufer bietet Halbtrockenrasen, Steilhänge, Niederwald, Strände und Süßwasserquellen. Diese Vielfalt der Landschaft ist die Ursache dafür, daß das Gebiet der artenreichste Lebensraum in Schleswig Holstein ist. Es leben dort fast 100 Rote-Liste-Pflanzen, wie etwa Thymian, Heidenelke und Enzian. -
ADRESSEN
Arbeitslosenzentrum (ALZ), Schwartauer Allee 39 - 41, Tel. 42660 -
Ausstellungen
"Arbeit im Hochofenwerk - Leben in der Werkskolonie" -
MITTWOCH 3. Dezember
Theater -
DONNERSTAG 4. Dezember
Theater -
FREITAG 5. Dezember
Theater -
SONNABEND 6. Dezember
Theater -
SONNTAG 7. Dezember
Theater -
MONTAG 8. Dezember
Musik -
DIENSTAG 9. Dezember
Musik -
Ob sich die Fische im Wasser küssen?
Mit dem "kleinen Hai" geht das Unterwasser-Marionetten-Theater in die neue Spielzeit
Mit dem großen Hai ist nicht zu spaßen. Schlecht gelaunt sieht er aus, heruntergezogene Mundwinkel, Bartstoppeln, stechender Blick. Das Ungetüm besteht fast nur aus Kopf und Flossen. Nicht einmal seine Artgenossen sind vor ihm sicher. Ganz anders der kleine Hai: Mit seinem verwegenen Charme und der freundlichen Ausstrahlung erobert er die Herzen im Sturm. Und dann ist da noch Krebs Harry. Harry hat mit einem gezielten Kniff den kleinen Hai vor dem großen gerettet. Was könnte eine Freundschaft besser besiegeln! -
Bettelmönche
Scharbausaal muß dringend renoviert werden
Der Thomas-Mann-Preis wurde hier verliehen und der Buxtehudepreis und so manche Berühmtheit hat in den alt-ehrwürdigen Gemäuern geistreiche Debatten geführt und in historischen Quellen gestöbert: Dem Scharbausaal - Schmuckstück der Lübecker Stadtbi-bliothek - droht der Anobienbefall. Anobien sind häßliche kleine Ungeheuer, die Bücher fressen. Sie gedeihen vor allem in feuchter Luft und in alten Gemäuern. Dr. Jörg Fligge hat einen Hilferuf losgelassen, "denn," so der Bibliotheksleiter, "mit der Budgetierung ist das nicht zu machen." Sponsoren sind also gesucht, um die rund 500 000 Mark teuren Umbaumaßnahmen durchzuführen. Die Bibliothek hat eine Broschüre verfaßt, die über die Bedeutung des Scharbausaals Aufschluß gibt: "Der Scharbausaal als frühe städtische Saalbibliothek ist ein Unikat im europäischen Raum, eine baugeschichtliche Rarität, die für spätere Generationen unter allen Umständen erhalten werden muß," so Fligge. Früher war hier der Schlafsaal der Bettelmönche, das Dormitorium. -
Weltkulturerbe-Party
Denkmalpfleger als mittelalterliche Schauspieler
Am 11. Dezember 1987 wurde die Lübecker Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen und damit mit Venedig, der chinesischen Mauer oder den ägyptischen Pyramiden auf eine Stufe gestellt. Das zehnjährige Jubiläum der Eintragung soll am 11. Dezember ab 19 Uhr in der MuK gefeiert werden. Auf einer Großleinwand werden Filmszenen gezeigt, die in Lübeck gedreht wurden. Der Schauspieler Sven Simon vom Theater Lübeck präsentiert "Lübeck in der Literatur", liest Texte aus verschiedenen Jahrhunderten. Das Amt für Archäologische Denkmalpflege und seine Mitarbeiter schlüpfen in die Rolle von Schauspielern. In ihrem "Informativen Spektakel" geht es um einen Wissenschaftler, der über das Mittelalter doziert. In seinem Vortrag wird er immer wieder unterbrochen: Menschen aus dem Mittelalter zeigen, wie das Leben damals wirklich war. Der musikalische Rahmen wird vom Ensemble für Alte Musik (Renaissance- Musik), dem Liedermacher Klaus Cäsar Zehrer, der Jazzgruppe "So or so", dem Sextett "Lübecker Männer-Vokalensemble", der Jungen Oper Lübeck und der Rockgruppe "Die Koasters" bestritten. U.a. werden Spezialitäten nach mittelalterlichen Rezepten angeboten. -
Stadtbibliothek feiert 375. Geburtstag
Zum Abschluß ihres Jubiläumsjahres lädt die Stadtbibliothek alle Lübeckerinnen und Lübecker am Sonnabend, 6. Dezember, zu einem "Tag der offenen Tür" in die Hundestraße 5 - 17 ein. Von 10 bis 16 Uhr können die Besucher auf dem Bücherflohmarkt nach Schnäppchen Ausschau halten, sich an der Rallye quer durch die Bibliothek beteiligen oder beim "Glückslochkarten-Gewinnspiel" den Haupttreffer ziehen. Um 11, 13 und 15 Uhr finden jeweils Führungen durch die historischen Säle der Bibliothek statt. Für die jüngeren Besucher wartet in der Jugendbibliothek der "Schnipp-Schnapp-Spaß", bei dem kleine Geschenke gebastelt werden können. Für die Stärkung der Gäste sorgt die Cafeteria. -
Bücherflohmarkt und Märchenfilme
35 Jahre ist sie alt, die Stadtteilbibliothek St. -Lorenz-Nord. Am 4. Dezember veranstaltet sie einen Advents-Bücherflohmarkt. Kinder und Erwachsene können sich zwischen 13 und 17 Uhr zum Schnäppchenpreis von zwei Mark pro Kilo mit Lesestoff eindecken. Angeboten werden Kinder- und Erwachsenenbücher, Weihnachtsschallplatten und -bücher, Zeitschriften und Spiele. Eine Woche später werden zum Abschluß des 35. Jubiläums drei Weihnachtsmärchenfilme gezeigt. -
"Dinner for Two"
Das umwerfend komische Slapstick-Duo Krissie Illing (Wilma) und Mark Britton (William) gastiert bereits zum zweiten Mal im Lübecker Theater. Schon der Name des neuen Programms verrät es: "Dinner for Two" ist eine Hommage an die große Tradition britischer Komik. In "Did You See That?", der allerersten Theaterproduktion von Nickelodeon, erlebte der Zuschauer, wie zwei der verklemmtesten und chaotischsten Figuren, die man sich vorstellen kann, zufällig im Theater aufeinandertreffen. So begann die skurrile Romanze zwischen William und Wilma. "Dinner for Two" erzählt, wie es weitergeht. Die fünf Szenen dieses Minidramas entsprechen der Menüfolge eines gepflegten Abendessens: vom "Aperitif" über "Vorspeise", "Hauptgericht", "Dessert" bis zu "Kaffee und Rechnung". Zu eben diesem Abendessen hat William seine angebetete Wilma eingeladen. Mit dem zu erwartenden Resultat. Das ganze Leben des Alptraumpaares im turbulenten Schnelldurchlauf... 7. Dezember, 20 Uhr, Großes Haus, Theater Lübeck -
FILMTIP
Ginger und Fred
Giulietta Masina und Marcello Mastroianni spielen Amelia und Pippo alias Ginger und Fred. Vor Jahrzehnten sind die beiden als Kopie der berühmten Hollywood-Stars Ginger Rogers und Fred Astaire durch die Provinz getingelt. Nach Jahren der Trennung sollen sie jetzt wieder zusammen in einer weihnachtlichen Unterhaltungsshow des Fernsehens auftreten. Amelia ist mittlerweile Großmutter und Ladenbesitzerin geworden, Pippo ein heruntergekommener Vertreter. Dem ersten Zusammentreffen nach 30 Jahren in einer veränderten Welt sehen beide mit gemischten Gefühlen entgegen. Der Auftritt in der Fernsehshow geht im großen Wirrwarr unter, es reicht gerade noch für einige Tanzschritte nach Melodien von Gershwin und Porter. Ginger und Fred werden gemeinsam mit Sonderlingen, Freaks und Skandalhelden als angestaubte Kuriositäten vorgeführt. Aber in all dem Rummel haben sie ihre Menschlichkeit bewahrt: Am Ende sind nicht sie die Blamierten, sondern das zynische Showbusiness. Fellinis wohl schönstes Alterswerk ist eine komisch-melancholische Geschichte über ein vor 30 Jahren bekanntes Traumpaar und gleichzeitig eine groteske Satire auf das Medium Fernsehen. 6./7. Dezember, 20 Uhr, Kommunales Kino -
Schulheizungen erneuern und Solarenergie fördern
Zu: ,,Sanierungsprojekt macht Schule''. SZ vom 25. November. -
Bitte keine schnarchigen Floskeln
Leeve Lüüd, zugegeben: die Idee einer offiziell-offiziösen Lübecker Stadtzeitung reißt mich als exilierten Sohn der Stadt nicht gerade vom Hocker. -
Zeitung spiegelt Wünsche der Bevölkerung wider
Zu: ,,Aus Frauensicht ausgesprochen langweilig''. SZ vom 25. November. -
Grüne versuchen Erpressung zu kaschieren
Zu: Antrag zur Sitzung der Bürgerschaft am 27.11.1997, SZ vom 25. November -
Mehr Berichte über Bürgerschaftssitzungen
Ich begrüße es sehr, daß endlich das Lübecker Amtsblatt, genannt Lübecker Stadtzeitung, erschienen ist. In der ersten Ausgabe vermisse ich jedoch die Rubrik: Aus den Ausschüssen der Bürgerschaft. Ich erwarte, daß in den nächsten Ausgaben über sie berichtet wird, mit welcher Tagesordnung getagt wurde und was zu den einzelnen Tagesordnungspunkten gesagt und entschieden wurde. -
Fühle mich an den Start der TAZ erinnert
Vielen Dank an an die SZ-Redaktion und die Hansestadt für die zweite Ausgabe der Stadtzeitung. Meine Begeisterung darüber ist immer noch so groß wie letzte Woche. Ich habe mir gestern Nachmittag eine große Tasse Tee gekocht und die Ausgabe von vorne bis hinten durchgelesen: faszinierend, spannend, lustig. -
Diese Form der Information ist wichtig
Bedingt durch meinen beruflichen Werdegang in Mecklenburg-Vorpommern habe ich bereits eine Vielzahl von amtlichen Bekanntmachungsblättern kennengelernt. Ich halte diese Form der Information für wichtig und auch für notwendig. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
Toilette am Koberg stinkt zum Himmel
Christine M. beklagt die katastrophalen Zustände in der Bedürfnisanstalt am Koberg. Das Metall-Waschbecken sei so tief angebracht, daß die Männer es offensichtlich als Pissoir benutzten. "Es stinkt zum Himmel", sagt sie, denn immer stünde im Waschbecken eine Pfütze Urin. -
Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit
Aus dem Stadtteil Schlutup ist an den Ombudsmann ein Problem herangetragen worden, das nicht nur für die Fragesteller von Bedeutung ist, sondern auch Bedeutung grundsätzlicher Art hat. Es geht um die Frage, in welchem Umfange insbesondere ordnungsrechtliche Vorschriften, die für gewerbliche Unternehmen ihren Sinn haben, in gleicher Weise auch anwendbar sein müssen für ehrenamtliche Tätigkeiten. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung Ombudsmann kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der Bürger und Bürgerinnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. In der Hansestadt Lübeck bekleidet Verwaltungsrat Gerhard Burmester diese Funktion. Sie wurde entwickelt aus dem bereits bestehenden Eingabewesen, das in der früheren Senatskanzlei bearbeitet wurde. -
Rot-Grün fand doch zusammen
Bürgerschaft beschließt Haushalt für 1998 - Volumen: 1,38 Milliarden
Wesentlich früher als die den vergangenen Jahren hat die Hansestadt Lübeck einen Haushalt für das kommende Jahr. Bündnis90/Die Grünen und SPD einigten sich in der jüngsten Bürgerschaftssitzung am Donnerstag zu später Stunde auf ein gemeinsames Papier und stimmten nach einer Reihe von Änderungen dem Entwurf des Bürgermeisters zu. -
,,Die Hansestadt handelt''
Auszüge aus der Haushaltsrede von Bürgermeister Michael Bouteiller
Haushaltsreden sind mehr als nur eine Erläuterung eines vorgelegten Zahlenwerkes, sondern haben zumeist einen programmatischen Charakter. Das ist auch auf kommunaler Ebene nicht anders. In seiner Rede vor der Abstimmung in der Bürgerschaft stellte Lübecks Bürgermeister Michael Bouteiller soziales und ökologisches Handeln in den Mittelpunkt seiner Standortbestimmung. Auszüge: -
STATISTIK
Haushalt 1998 im Überblick (DM): -
Stimmen zum Haushalt
Die Grünen rücken der Macht willen von vielen Positionen ab. Willkommen im Lager der Realos! Dieser Haushalt ist ein Verbrechen an den Arbeitslosen in dieser Stadt. Der Verlierer ist die Hansestadt Lübeck.Klaus Puschaddel, CDU -
Sitzverteilung
Die Bürgerschaft, das Parlament - oder genauer die Ratsversammlung - der Hansestadt Lübeck, hat 49 Mitglieder. Stärkste Fraktion ist die SPD mit 23 Stimmen, gefolgt von CDU (18), Bündnis90/Die Grünen (5) und der WIR e.V (2). Hinzu kommt ein fraktionsloses Mitglied. -
STENOGRAMM
Beschlüsse der Bürgerschaftssitzung -
Die Einigung: SPD und Grüne ändern Entwurf
Am Haushaltsentwurf der Verwaltung sind vor der Zustimmung von der SPD und den Grünen folgende Änderungen (in DM) vorgenommen worden, die das Gesamtvolumen um rund 3,4 Millionen Mark auf 1,7 Milliarden Mark erhöhten: -
Eine Abgabe für den Fremdenverkehr
In namentlicher Abstimmung stimmte eine rot-grüne Mehrheit der Bürgerschaft für die Einführung einer Fremdenverkehrsabgabe in Travemünde. "Alle Ostseebäder und Nordseebäder haben eine Fremdenverkehrsabgabe, nur Travemünde nicht", begründete SPD-Fraktionsvorsitzender Dietrich Szameit die Entscheidung. Alle Einnahmen durch die neue Abgabe würden der Fremdenverkehrsförderung und damit Travemünde zugute kommen. Er erwarte dadurch eine Attraktivitätssteigerung im Ostseeheilbad Lübecks. -
Resolution zum Erhalt der Impress-Arbeitsplätze
"Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck fordert die Unternehmensleitung der Impress Metal Packaging auf, ihre Arbeitsplätze in Lübeck zu erhalten, und unterstützt die darauf gerichteten Bemühungen des Lübecker Bürgermeisters Michael Bouteiller. Die Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein wird gebeten, die Hansestadt Lübeck in diesem Anliegen zu unterstützen." -
Eine Gratwanderung wie selten
Das lange Warten auf die Entscheidung: Sie dauerte über zwölf Stunden
Die Verabschiedung des Haushalts war in Lübeck schon häufig eine Gratwanderung. In der Bürgerschaftssitzung am vergangenen Donnerstag schienen die Voraussetzungen besonders ungünstig. Und das wirkte sich auf die Länge der Sitzung aus. -
Amtsblatt ja oder nein
Heftige Debatte um die Stadtzeitung
Zum vierten Mal seit dem Beschluß zur Gründung der Lübecker Stadtzeitung am 31. 10. 1996 kam es in der Bürgerschaft zu einem heftigen Wortgefecht über das Projekt. CDU, WIR und Statt-Partei forderten erneut die umgehende Einstellung der städtischen Publikation. SPD und Bündnis90/Die Grünen, die das Projekt gemeinsam gegründet hatten, lehnten den Vorstoß ab und stimmten anschließend gemeinsam für einen Antrag der Grünen, der den Beschluß von 1996 modifizierte. Im Kern geht es den Grünen darum, die Erarbeitung des redaktionellen Teils der SZ, die vom Presse- und Informationsamt geleistet wird, inhaltlich und personell auf eigene Füße zu stellen. Die Redaktionsverantwortung, die derzeit beim Leiter des Presseamtes liegt, soll nach Wiederbesetzung der vakanten Leitungsposition auf diese übertragen werden. Die Herausgeberin der SZ - die Hansestadt Lübeck - soll sich zudem nach dem Wunsch der Grünen in "freiwilliger Selbstbeschränkung" auf die "geistige Oberleitung" zurückziehen und keinen Einfluß auf Themenauswahl, Recherche und Blattgestaltung nehmen. -
Defizit soll in zwei Jahren ausgeglichen werden
Laut Bürgerschaftsbeschluß werden die monatlichen Müllgebühren für den haushaltsüblichen 120-Liter-Behälter um vier Mark erhöht. -
Fahrplanverbesserung für die Kücknitzer
Fahrgäste aus dem Bereich Kücknitz haben seit 1. Dezember, mehr Möglichkeiten, mit den Bussen der Travemünder Verkehrsgesellschaft (LVG) die Innenstadt zu erreichen. -
Büros und Sprechzeiten der Fraktionen in der Lübecker Bürgerschaft
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SPD-Kommunalwahlprogramm mit Schwerpunkt -Arbeit für Lübeck"
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft, Dietrich Szameit, fordert ein Sonderprogramm "Arbeit für Lübeck". -
Nutzungsbedingungen für die Angelfischerei auf den Gewässern der Hansestadt Lübeck
Aufgrund des § 27 Abs. 1 GO werden nach Beschlußfassung der Bürgerschaft am 27.11.1997 die ,,Nutzungsbedingungen über die Ausübung der Angelfischerei auf den Gewässern der Hansestadt Lübeck in der Fassung vom 30.11.1995, der ersten Änderung vom 18.12.1995, der zweiten Änderung vom 27.2.1997 und der dritten Änderung vom 27.11.1997 wie folgt geändert: -
Amtliche Bekanntmachung
Die nachstehenden Straßenbenennungen hat der Bauausschuß der Hansestadt Lübeck in seiner Sitzung am 3.11.1997 einstimmig beschlossen: -
Ausschreibung Nr. 332
a) Der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Wasser- und Hafenbauamt, Mühlenstraße 72, 23539 Lübeck, Tel. 0451/1226922, Fax 0451/1226992




