Ausgabe 164 vom 20. Februar 2001
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Das Kaufhaus als Magnet?
Die Neubaupläne auf dem Markt rufen Kritiker und Befürworter auf den Plan
Der Lübecker Markt hat europäische Qualität. Das sagt der Düsseldorfer Architekt Chri- stoph Ingenhoven, der im Auftrag des Textilunternehmens Peek & Cloppenburg einen Neubau an der Stelle der alten Post und des "Stadthauses" plant. Doch der vorgelegte Entwurf löst nicht nur Begeisterung aus. Der Baukörper aus Glas und Stahl sei in der Materialwahl "beliebig", also zu wenig Lübeck-typisch, und zu groß. Die bestehenden historischen Gebäude an Lübecks zentraler Anlaufstelle in der Altstadt würden dadurch an den Rand gedrängt, befürchten die Kritiker. Sie verweisen auf den städtebaulichen Wettbewerb im Jahre 1996, der eine kleinteilige Bebauung vorschlug. -
Fahren mit der Priwallfähre wird teurer
Neue Tarife ab 1. Juli 2001 - Mitnahme von Fahrrädern künftig kostenlos
Ob zu Fuß oder mit dem Auto, die Überfahrt über die Trave mit der Priwallfähre wird ab 1. Juli 2001 teurer. Das beschloß der Aufsichtsrat der Stadtverkehr Lübeck GmbH in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag. Attraktives Novum bei der Tarifgestaltung: die Mitnahme von Fahrrädern ist generell kostenlos. Zudem gelten die Pkw-Fahrpreise ab Juli inklusive aller Fahrzeuginsassen. -
Mit offenem Ohr in Schlutup
Ein offenes Ohr für die großen und kleinen Sorgen der Einwohner Schlutups hatte Bürgermeister Bernd Saxe am vergangenen Donnerstag. So nahm er während seines Rundgangs durch den Stadtteil eine Unterschriftenliste der Elterninitiative Kindergartenplätze entgegen, die für die Erweiterung der vorhandenen Einrichtungen kämpft. Zur Zeit bestehe eine Unterversorgung - nicht alle Kinder erhalten den gewünschten Betreuungsplatz. Doch Saxe wurden noch mehr Probleme vorgetragen. -
Messehalle: Zügige Planungen
KWL-Geschäftsführer Dirk Gerdes hat auf SZ-Anfrage den zeitlichen Rahmen zur Verwirklichung der Messehalle skizziert. Danach laufe zur Zeit die Planung, die im März abgeschlossen und der Bürgerschaft zur Verabschiedung vorgelegt werden soll - die Ausschreibung könnte im April beginnen. Laut Gerdes gebe es bereits eine große Nachfrage von Investoren, so daß bereits im Juni eine Vergabe erfolgen könnte. -
Kostenlose Tips zum Energiesparen
Die nächste Umweltberatung des Bereichs Umweltschutz am Donnerstag, 22. Februar, steht unter dem Motto "Heizenergieeinsparung in Altbauten". Von 15 bis 18 Uhr erhalten Bürger zusätzlich zur allgemeinen Umweltberatung zahlreiche Energiespartips, Informationen zum soeben gestarteten KfW CO2-Gebäudesanierungs-Programm 2001 sowie die Broschüre "Erhöhter Wärmeschutz für Altbauten". -
APROPOS
Zu einer kostenlosen Sonderführung laden Lübecks Stadtführer anläßlich des Weltgästeführertages am Sonntag, 25. Februar, ein. Unter dem Motto "Wahlheimat Lübeck - französischer und italienischer Einfluß in unserer Stadt" wird deutlich, wie verschiedene Kulturen die Region geprägt haben. Der Rundgang beginnt um 11 Uhr vor dem Burgtor. -
Editorial
Das geplante Bauvorhaben auf dem Lübecker Markt ist ein besonderes Thema in dieser Ausgabe (siehe links). Da bietet sich zugleich ein Blick in die unmittelbare Nachbarschaft an - auf St. Marien. Die Kirche ist immer wieder ein Opfer allzumenschlicher Bedürfnisse. Wenig tröstlich ist dabei, daß auch andere Städte mit diesem Phänomen zu kämpfen haben; trotzdem lohnt ein Blick über den berühmten Tellerrand - der angesichts des Themas zutreffender ein "Urinal-Rand" wäre: Die Niederländer haben in der Stadt Groningen für ihre Martinikirche eine Lösung gefunden. Zwei Künstler haben einen Zaun entworfen, der aus Eisenpfeilern in Form von Bischofsstäben besteht. In jedem dieser "Stäbe" hängt eine Lampe, so daß künftig jeder, der sich öffentlich an der Kirche entleeren will, dies unter "Beleuchtung" tun muß - das soll abschreckend wirken, hoffen unsere Nachbarn. -
Messehalle: Eröffnung Ende 2003
KWL-Geschäftsführer Gerdes skizziert den Zeitplan für den Neubau
KWL-Geschäftsführer Dirk Gerdes hat jetzt auf SZ-Anfrage noch einmal den zeitlichen Rahmen zur Verwirklichung der sogenannten "Messehalle" skizziert. Danach laufe zur Zeit die Planung der notwendigen Maßnahmen und der daraus resultierenden Kosten. Im März soll diese Planung abgeschlossen sein und der Bürgerschaft zur Verabschiedung vorgelegt werden. Dann könnte im April die Ausschreibung beginnen. -
Die Stärken der Selbstverwaltung
Der Deutsche Städtetag über die Funktion der Kommunen in der Demokratie
Vor dem Hintergrund akuter Bedrohungen der kommunalen Selbstverwaltung durch Gesetze und Initiativen von Bund, Ländern und Europäischer Union werden sich die deutschen Städte "in einigen Themenbereichen neu positionieren", sagte Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, bei einer Zwischenbilanz des Projektes "Zukunft der Stadt - Stadt der Zukunft" (wir berichteten). -
Stichwort
Das Schadstoffmobil steht am Sonnabend, 24. Februar, von8 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarktplatz Andersenring. Das Personal nimmt Sonderabfälle in haushaltsüblicher Menge kostenlos entgegen. -
Wieder Aktion "Sauberes Lübeck"
Die Aktion "Sauberes Lübeck" findet am Sonnabend, 10. März, von 9 bis 12 Uhr statt. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Schulen und Kindergärten und Firmen in der Hansestadt Lübeck und Krummesse sind aufgefordert, sich an der Aktion zu beteiligen. Anmeldungen sind möglich unter den Rufnummern 122 70 53 und 122 70 07. Die Entsorgungsbetriebe Lübeck unterstützen alle fleißigen Helfer mit blauen Müllsäcken und Handschuhen und übernehmen die ordnungs- gemäße Entsorgung. Am gleichen Tag führt auch der NDR die Aktion "Sauberes Schleswig-Holstein" durch. Der NDR-Hörfunk wird über die Aktion berichten. -
Irritieren und zum Nachdenken anregen
Am Montag, 5. März, 15 Uhr, eröffnet das Info-Zentrum "Eine Welt" die Ausstellung "Entwicklungsland D" in der Stadtbibliothek, eine "Ausstellung über uns und die Welt". Plakate mit widersprüchlichen Bild-Text-Ausssagen richten den Blick auf Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern und zitieren gleichzeitig die Konsum- und Produktionsweisen von Menschen in Industrieländern. Sie irritieren und regen zum Nachdenken an. Eine Kampagnenzeitung bietet Hintergrundinformationen und erläutert Alternativen. -
In Lübecks Altstadt besser parken
Die Industrie- und Handelskammer (IHK)zu Lübeck fordert mehr Parkplätze in der Altstadt, um den Einzelhandel zu fördern. Einer Presseinformation zufolge könnten Parkplätze auf dem Brink, unter dem Gustav-Radbruch-Platz, unter dem Koberg und mit einer Hochgarage in der Beckergrube geschaffen werden. Das Parkhaus könnte hinter einer gut gestalteteten Fassade verborgen werden. -
"Ein selbstbewußter Bau"
Der Architekt Christoph Ingenhoven erläutert seine Pläne für den Markt-Umbau
Der Lübecker "Markt" liegt im Zentrum der Lübecker Altstadt auf dem höchsten Punkt des flachgeneigten Stadthügels und umfaßt den gesamten historischen Marktbereich. Die geschlossene Platzanlage wird dominiert von dem Rathaus in der nordöstlichen Platzecke, derSt. Marien-Kirche nördlich des Marktes und der St. Petri-Kirche südlich der Holstenstraße. -
"Das hat Ingenhoven nicht nötig"
Die Bürgerinitiative Rettet Lübeck (BIRL) kritisiert die "Kaufhaus"-Pläne auf dem Markt
Kritisch setzt sich die Bürger-initiative Rettet Lübeck, BIRL, in ihren neuesten "Bürgernachrichten" Nr. 83, Februar/März 2001, mit dem geplanten Neubau am Markt auseinander. Die Stadtzeitung druckt aus dieser umfangreichen "Auseinandersetzung" mit freundlicher Genehmigung des Autoren eine gekürzte Fassung ab: -
SZ-FORUM
Architekten und Investoren der "Marktplatz Lübeck GbR" fordern ausdrücklich zum Dialog auf. In einer Pressemitteilung heißt es: "Durch den intensiven Austausch und die Zusammenarbeit aller Beteiligten soll die Qualität der Gebäude im Rahmen der weiteren Planungen und Realisierung weiterentwickelt werden." Deshalb schreiben Sie uns Ihre Meinung zu den vorgelegten Plänen oder machen Sie eigene Vorschläge zur Gestaltung. Die SZ-Redaktion sammelt die Ideen und leitet sie an den Architekten weiter. -
Kein Wochenendausflug
Bürgermeister Bernd Saxe läßt sich von Schlutuper Bürgern die Probleme ihres Stadtteils erläutern
Der dritte Stadtteil, den Bürgermeister Bernd Saxe besuchte, um von den Bürgern und Bürgerinnen vor Ort etwas über aktuelle Probleme zu erfahren, war Schlutup. Wie in Moisling im August und in Vorwerk im Oktober, interessierten ihn nicht die schönen Stellen, denn "die kann ich mir auch am Wochenende angucken", sagte er. Nein: Saxe wollte wissen, was die Schlutuper ärgert, was verbessert werden kann und was geändert werden soll - von der Stadt, mit Unterstützung der Stadt oder aus eigener Kraft. -
Altlasten der Laster
Wesloer Straße: Wer zahlt Schäden?
In den 80er Jahren fuhren große Müll-Laster aus dem Westen über die Wesloer Straße zur Deponie Schönberg, nach der Grenzöffnung rollte der Transitverkehr dort entlang. Die Straße ist kaputtgefahren, deshalb sehen die Schlutuper nicht ein, daß sie als Anwohnerinnen und Anwohner für die Reparatur der Straße mitbezahlen sollen. Zwischen Selmsdorf und Schönberg sei die Straße in den vergangenen zehn Jahren drei mal neu asphaltiert worden, berichtete Jürgen Schreiber vom Gemeinnützigen Verein. Von Lübeck her bis zur Bahnbrücke sei sie immerhin ein bißchen überholt worden, aber in Schlutup selbst sei in der ganzen Zeit bis auf das Flicken der tiefsten Löcher nichts passiert. Schilder säumen den Straßenrand, die auf die Schäden hinweisen. Die Straßenoberfläche müsse dringend erneuert werden, besonders im Abschnitt zwischen Post und Bahnbrücke, so Schreiber. -
Straße voller Lkw
LHG will 2002 die neue Zufahrt bauen
Der gesamte Verkehr zum Hafengelände der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) führt zur Zeit noch über die kleine Fabrikstraße - "im Durchschnitt 200 Laster pro Tag", so Arne Söhns, bei der LHG für den Umschlag zuständig. Besonders an Montagen warten die Laster in langen Schlangen auf ihre Abfertigung; an diesen Tagen ist ein Mitarbeiter der LHG damit beschäftigt, die Lastwagen an den richtigen Ort zu dirigieren. -
Den Sport fördern
Pläne für TSV und Badeanstalt
Aus der Sicht des Turn- und Sportvereins (TSV) Schlutup ließe sich einiges verbessern. Da sich die Mitgliederzahl in den vergangenen sieben Jahren fast verdoppelt habe, benötigten die Sportler dringend eine zusätzliche Trainingsfläche. Manfred Schulz, Leiter des TSV, zeigte den Stadtvertretern eine Brachfläche zwischen Fußballplatz und Naturschutzgebiet, die dafür geeignet wäre, wenn sie gerodet und aufgeschüttet wird. Außerdem möchte Schulz eine ungenutzte asphaltierte Fläche beim TSV, auf der früher Tennis gespielt wurde, neu belegen - damit dort Inline-Skate-Hockey gespielt werden kann. An den Kosten in Höhe von rund 25 000 Mark möchte sich der TSV gern beteiligen, nur alleine tragen kann er sie nicht. -
Adressen
Behnhaus/Drägerhaus Königstraße 9 bis 11, Tel. 122 41 48 - Bilderhaus Bornemann Aegidienstraße 35, Tel. 7 30 76 - Buddenbrookhaus Mengstraße 4, Tel. 122 41 92 - Kulturforum Burgkloster Hinter der Burg 2 bis 4, Tel. 122 41 94 - Capitol Breite Straße 13, Tel. 703 01 20 CineStar Filmpalast Stadthalle, Mühlenbrücke 11, Tel. 703 01 00 - Dr. Jazz An der Untertrave 1, Tel. 70 59 09 - Galerie Linde Dr.-Julius-Leber-Straße 49, Tel. 7 88 51 - Galerie van Dorp Wahmstraße 50, Tel. 4 32 28 - Gedok-Atelierhaus Glashüttenweg 17 bis 19, Tel. 4 34 42 - Geschichtswerkstatt Herrenwyk Kokerstraße 1 bis 3, Tel. 30 11 52 - Hanse-Residenz Eschenburgstraße 39, Tel. 3 70 30 - Haus Akzent Fleischhauerstraße 32, Tel. 7 47 01 - Haus der Kulturen Parade 12, Tel. 7 55 32 - Haus Royal Strandpromenade, Auskunft über LTZ, Tel. (04502) 804 41 41 - Heiligen-Geist-Hospital Koberg, Tel. 7 23 29 - Hoffnung Lichtspiele, Hüxtertorallee 23, Tel. 703 01 40 - Holstentormuseum Holstentorplatz, Tel. 122 41 29 - Jugendzentrum Kücknitz Solmitzstraße 26, Tel. 30 54 30 - Kinderschutz-Zentrum An der Untertrave 77, Tel. 7 88 81 - Kinder- und Jugendtreff Dornestraße Dornestraße 62, Tel. 813 12 90 - Kolosseum Kronsforder Allee 25, Tel. 79 62 85 - Kommunales Kino Mengstraße 35, Tel. 122 57 42 - Mädchen- und Frauencafé An der Untertrave 97, Tel. 122 51 42 - Marionettentheater Fritz Fey Kolk 20 bis 22, Tel. 7 00 60 - Museum für Natur und Umwelt Mühlendamm 1 bis 3, Tel. 122 41 22 - Museum für Puppentheater Kolk 16, Tel. 7 86 26 - Musikhochschule Große Petersgrube 17 bis 29, Tel. 1 50 50 - Musikkneipe Flou Beckergrube 87, Tel. 70 47 50 - Musik- und Kunstschule Kanalstraße 42 bis 48, Tel. 70 52 74 - Musik- und Kongreßhalle (MuK) Willy-Brandt-Allee 10, Tel. 790 44 00 - Overbeck-Gesellschaft Königstraße 11, Tel. 7 47 60 - Rider's Café Leinweberstraße 4, Tel. 89 81 05 - Röhre Gerade Querstraße 2, Tel.122 57 41 - Seniorenakademie Jakobikirchhof 3, Tel. 7 63 31 - Spielzeugmuseum Marlesgrube 47, Tel. 7 48 94 - St. Annen-Museum St.-Annen-Straße 15, Tel. 122 41 37 - Stadtteilzentrum Burgtor Große Burgstraße 2, Tel. 122 51 48 - Sternwarte Lübeck Am Ährenfeld, Tel. 60 24 96 - Theater am Tremser Teich Warthestraße 1a, Tel. 479 20 47 - Theater Combinale Hüxstraße 115, Tel. 7 88 17 - Theater Partout Wahmstraße 43 bis 45, Tel. 7 00 04 - Theater Lübeck Großes Haus, Kammerspiele und Studio, Beckergrube 16, Tel. 708 81 53 - Abonnementbüro 708 81 52 - Theaterkasse 7 45 52 und 7 67 72 - Unterwasser-Marionettentheater Großer Börse, Rathaus, Markt; Karten-Hotline (0177) 451 07 00 - Vita-Theater Gutenbergstraße 15, Tel.60 56 06 - Völkerkunde-Sammlung Parade 10, Tel. 122 43 42 - Werkhof Kanalstraße 70, Tel. 7 57 18 - 2wei50 Königstraße 38 bis 40, Tel. 703 01 30 -
Baustellen
Am Teichberg - Schmutzwasserleitungen werden verlegt -
Offener Kanal Lübeck
Kanalstraße 42 bis 48, Tel. 70 50 02, Fax 7 34 09 -
Kino
Der Spielplan ist gültig bis einschließlich Mittwoch. Der Plan ab Donnerstag steht im LüBECK-Fenster im Internet: -
Stadtverwaltung
Auskunft Telefonzentrale 12 20 Abfall Kundeninformation der Entsorgungsbetriebe 122 70 07 - Abfallberatung 122 70 25 - Abwasser Entwässerung 122 17 24 - Entwässerungsangelegenheiten 122 68 45 oder 122 68 48 - Behindertenberatung 122 53 85 oder 122 53 86 - Bürgertelefon 122 33 44 - Büro der Bürgerschaft 122 10 12 - Energie und Wasser Lübeck GmbH Service-Line (0180) 222 88 80 (12 Pfennig pro Anruf) - Fahrradbeauftragter 122 66 03 - Fischerei/Seemannsamt 122 59 19 - Flughafen 58 30 10 - Frauenbüro 122 16 01 oder 122 16 15 - Fundbüro 122 32 56 - Gesundheitsamt Aids-Beratung 122 53 70 - Beratung für sexuell übertragbare Krankheiten 122 53 27 oder 122 53 28 - Sozialpsychiatrischer Dienst 122 53 42 - Impfzentrum 122 53 39 - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) 122 53 77 - Schwangeren-Beratung 122 53 91 - Tuberkuloseberatung 122 53 61 - Umweltmedizinische Beratung 122 53 21 - Zahnärztlicher Dienst 122 53 81 - Hotline gegen Rechts (01805) 23 45 66 - Kinder- und Jugendnotdienst 707 15 70 - Kindertagesbetreuung 122 51 50 - Klimaschutzleitstelle 122 39 83 oder 122 39 84 - Kraftfahrzeug-Zulassung 122 33 42 - Lokale Agenda 21 Büro 122 39 12 oder 122 39 06 - Medienzentrum 122 40 74 oder 122 40 77 - Nachbarschaftsbüros - St. Lorenz 479 38 36 - Hudekamp 89 33 16 - Kücknitz 30 86 11 - Marli-Forum 62 12 03 - Vorwerk/Falkenfeld 408 23 08 - Naturschutztelefon 122 39 69 - Recht Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle 122 44 09 - Kriminalpräventiver Rat 122 12 15 - Recycling-Höfe Niemark 5 21 80 - St. Lorenz 47 53 22 - Herrenwyk 30 94 46 - Schiedsamt Innenstadt: Rasmus Claußen 7 68 60 - St. Jürgen 1: Udo Steffen 6 83 26 - St. Jürgen 2: Günther Koolmann 50 14 67 - St. Lorenz 1: Jörg Semrau 8 41 24 - St. Lorenz 2: Klaus Meß 49 53 12 - St. Gertrud 1: Elke Schwen 609 24 84 - St. Gertrud 2: Karl-Hans Lauenstein 60 14 63 - Schlutup: Christa Gieseler 6 99 50 - Kücknitz: Ernst Bachert 30 16 39 - Travemünde: Helgart Büchel (04502) 7 84 32 - Buntekuh: Ulrich Robrahn 89 33 30 - Moisling: Heinz-Jürgen Waschkau 80 69 59 - Schiffsmeldestelle122 59 20 - Schulpsychologischer Dienst 122 40 61 - Schwimmen Zentralbad 70 25 80 - Schwimmhalle St. Lorenz 47 44 22 - Schwimmhalle Kücknitz 30 21 22 - Aqua Top (04502) 88 87 22 - Sekten Beauftragter für Sekten- und Psychokulte 122 57 40 - Seniorenbeirat 122 10 16 - Spielplätze 122 67 01 - Stadtbibliothek 122 41 14 - Ausleihe 122 41 13 - Hansering 86 19 28 - Klosterhof 59 45 33 - Kücknitz 30 31 85 - Marli-Brandenbaum/Fahrbibliothek122 42 20 - Moisling 122 42 10 - St. Lorenz-Nord 4 48 28 - Travemünde (04502) 63 41 - Magazin Priwall (04502) 32 74 - Stadtgrün 122 67 01 - Stadtpflegetelefon 122 77 77 - Stadtteilbüro Travemünde (04502) 8 62 70 - St. Lorenz 122 75 30 - Moisling 122 75 72, 122 75 73, 122 75 74, 122 75 75 - Stadtverkehr Lübeck GmbH Service-Center ZOB 888 28 28 - Fundbüro 888 28 93 - Service-Büro Königstraße 888 27 55 und 888 27 56 - Stadtwald Holzverkauf Wesloe 6 36 33 - Stadtwerke GmbH Kaufmännische Verwaltung, Zentrale 88 80 - Öffentlichkeitsarbeit 888 15 10 und 888 15 11 - Straßenbeleuchtung Störung 40 88 70 - Suchthilfekoordinator 122 53 22 - Tourist-Information Hotline (01805) 88 22 33, Breite Straße 62 und Strandpromenade 1b - Umwelttelefon 122 39 29 - Volkshochschule Hüxstraße 118 bis 120, Tel. 122 40 21 und 122 40 22 - Schwartauer Allee 44 bis 44a, Tel. 122 40 29 - Wochenmärkte 122 71 72 -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Dienstag, 20.2.
THEATER -
Mittwoch, 21.12.
THEATER -
Donnerstag, 22.2
THEATER -
Freitag, 23.2.
THEATER -
Sonnabend, 24.2.
THEATER -
Sonntag, 25.2.
THEATER -
Montag, 26.2.
MUSIK -
Dienstag, 27.2
THEATER -
Mittwoch, 28.2.
THEATER -
Sehnsüchte und Langeweile
Zwei Premieren im Theater Lübeck -Oberspielleiter und Regisseurin diskutieren
Der Anfang des Monats März steht im Theater Lübeck im Zeichen des Schauspiels. Zunächst hat das angekündigte Studio-Stück "Herr Kolpert" - eine Komödie von David Gieselmann - Premiere am Donnerstag, 1. März, 20.30 Uhr. Markus Heinzelmann ist der Regisseur, es spielen Saskia von Winterfeld, Heidi Züger, Mario Gremlich, Norbert Stöß und Kai Windhövel. "Herr Kolpert" ist eine bitterböse Satire auf die Langeweile unverbindlicher gesellschaftlicher Beziehungen. -
Der Zeichner Heinrich Mann
Ausstellung im Buddenbrookhaus - Neues Konzept hat sich bewährt
Es kommt einer kleinen Sensation gleich, was das Heinrich- und Thomas-Mann-Zentrum (HTMZ) vom 26. August bis 28. Oktober präsentiert: Heinrich Mann als Zeichner. Ein Viertel der knapp vierhundert Zeichnungen, die Mann (1871-1950) in seinem letzten Lebensjahrzehnt schuf, ist dann im Buddenbrookhaus zu sehen. Bekannt waren bisher lediglich eine Handvoll früher Zeichnungen Heinrich Manns, die der Ostberliner Aufbau-Verlag 1974 unter dem Titel "Die ersten 25 Jahre" veröffentlichte und die sich mit Manns Kindheit und Jugend befaßten. Daß der bedeutende Literat im amerikanischen Exil sich - nach jugendlichen Anfängen - wieder dem Zeichnen zuwandte, ist lediglich aus einer Tagebuchnotiz (1950) von Bruder Thomas nach Heinrichs Tod ersichtlich. -
Redensarten (7)
Er steht unter dem Pantoffel
Die Braut hatte sich nach altem deutschen Brauch dem Regiment des Bräutigams zu fügen - spätestens sobald sie die vom ihm überreichten Schuhe angezogen hatte. Die gab es zur Trauung. Doch auch in Lübeck verfielen energische Bräute auf eine List: Solange sie noch ihre Pantoffeln trugen, traten sie auf dem Weg zur Trauung nach St. Aegidien oder St. Jakobi dem Bräutigam wie zufällig auf den Fuß. Das sollte einen gewissen Zauber auslösen - und wenn er wirkte, dann stand der Zukünftige in besagtem Sinne "unter dem Pantoffel". -
Anarchismus und Psychoanalyse
Die Lübecker Erich-Mühsam-Gesellschaft hat eine neue Publikation herausgebracht. Heft 19 beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Anarchismus und Psychoanalyse und untersucht das Geflecht der geistigen und persönlichen Beziehungen zwischen Mühsam und dem Freud-Schüler Otto Gross. Das Buch ist im Buddenbrookhaus oder über den Buchhandel erhältlich. -
Aufklärung im Kolosseum
Herr Holm - "der Aufklärer" -ist wieder einmal zu Gast in der Hansestadt Lübeck. Der Polizist mit dem schleppenden Gang, mürrischen Blick und dem unverkennbaren Hamburger Dialekt wird am Dienstag, 27. Februar, 20 Uhr, im Kolosseum, Kronsforder Allee, die Zuschauerinnen und Zuschauer staatsbürgerlich belehren und ihnen zugleich einen persönlichen Einblick in die polizeiliche Praxis gewähren, um sie "von ihrem bohrenden Verlangen nach Gesetzesübertretungen" abzuhalten. Karten für das Kabarettprogramm von und mit Dirk Bielefeldt gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. -
Nostalgie pur mit dem Salon-Ensemble
Das Lübecker Salon-Ensemble präsentiert am Sonnabend, 24. Februar, 20 Uhr, im Kolosseum, Kronsforder Allee, Erfolge, die nahezu jeder kennt: kesse Tonfilmschlager, schmissige Salonstücke, seligmachende Operettenmelodien und weinselige Wienerlieder. Karten zu 25 Mark gibt es im Vorverkauf im Musikhaus Robert, im Pressezentrum und im Klassik Kontor. Die acht Herren im Frack, Absolventen der Musikhochschule, begannen im Jahr 1997 ihre Konzertreihe, insbesondere mit den " 5-Uhr-Tee-Konzerten". Die erste CD ist ein Jahr später erschienen. -
Kurz Notiert
Im Rahmen der Papiertheater-Ausstellung gastiert am Sonnabend 24. Februar, 14 Uhr, das Robert Poulter's New Model Theatre im St. Annen-Museum mit einem Stück in englischer Sprache. -
Kinotip
Schmalspurganoven
Woody Allen erzählt in seinem Film "Schmalspurganoven" ein Märchen darüber, daß Geld nicht glücklich macht. -
Auf der Suche nach einem Treffpunkt
Lübecker Punks schreiben offenen Brief - Bericht zur Situation liegt vor
Der Bereich Jugendarbeit/Jugendamt unterstützt die Lübecker Punks auf der Suche nach einem Ort, an dem sie sich treffen können. So steht es in einem Bericht zur Situation der Punks in Lübeck, der am Donnerstag der Bürgerschaft vorliegt. Bei einem Gespräch zwischen VertreterInnen des Bereichs Jugendarbeit und Punks im August, das dem Bericht zufolge "verhältnismäßig offen und sachlich" war, wurde deutlich, daß es schwierig sein wird, einen solchen Ort zu finden - er sollte 100 bis 150 Quadratmeter groß und in der City oder citynah gelegen sein, außerdem muß er in Eigenregie der Punks renoviert werden können. Die Punks hätten wegen ihrer vielen Hunde gern einen Treff an der Kanalstraße oder in der Nähe. -
Aufführung in "idealem Ambiente"
Innenhof des Johanneums wird Spielstätte des "Lübecker Theater-Sommer 2001"
In diesem Jahr kann die Sommeroperette, der "Lübecker Theater Sommer 2001", den Innenhof des Johanneums für ihre Aufführungen nutzen. Der Bürgerschaft liegt ein Bericht des Fachbereichs Kultur vor, der zu diesem für alle Beteiligten erfreulichen Ergebnis kommt. Im Einvernehmen mit der Schulleitung stellt der Fachbereich diesen neuen Spielort mit "idealem Ambiente" zur Verfügung, einen ehemaligen Klosterhof mit umliegenden alten Gebäuden und hohen Bäumen. Die Wagenhalle der Remise kann für die Gastronomie, die Gymnastikhalle mit Umkleideräumen und Duschen als Theaterumkleide und Vorbereitungsraum genutzt werden. -
Zuschuß für VfB?
Protokolle sollen vorgelegt werden
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte bis zur März-Sitzung wissen, ob und in welcher Form der VfB Lübeck in den letzten fünf Jahren von der Hansestadt oder ihren Gesellschaften finanzielle Zuschüsse erhalten hat, als Zuschuß, als Sportförderung, Darlehen, Bürgschaft, Zinserlaß, Sponsoring- oder Werbeverträge - und wer das jeweils beschlossen hat. -
Mobiles Bürgerbüro
Bericht über "Rheinberger Modell"
In Travemünde, St. Lorenz und Moisling gibt es bereits Stadtteilbüros, und diesen Frühling soll ein weiteres in der Adolf-Ehrtmann-Straße, direkt am Kaufhof (St. Gertrud) eingerichtet werden; in den nächsten vier Jahren werden vier weitere Büros in anderen Stadtteilen folgen. Um auch Stadtteile zu versorgen, die ein kleines Einzugsgebiet haben, wie beispielsweise Eichholz oder Schlutup, und in denen auch künftig kein Stadtteilbüro eingerichtet werden kann, sollte nach einem Beschluß der Bürgerschaft vom Oktober 2000 geprüft werden, ob an diesen Orten ein Bus als mobiles Stadtteilbüro genutzt werden könnte. -
Sitzverteilung
Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck hat 49 Mitglieder. Die SPD hat 23 Sitze (= Stimmen), die CDU 22 und Bündnis 90/Die Grünen drei. Außerdem sitzt eine Parteilose im Parlament. Der Vorsitzende der Bürgerschaft ist Stadtpräsident Peter Oertling (SPD), Stellvertreter sind Peter Sünnenwold (CDU) und Charlotte Harnack (SPD). Der Bürgermeister und die Senatorinnen und Senatoren haben kein Stimmrecht. Getagt wird in der Regel am letzten Donnerstag im Monat. -
Mindeststandards in Kitas einhalten
In Lübecker Kindertagesstätten (Kitas) soll sichergestellt sein, daß bestimmte Mindeststandards eingehalten werden, zum Beispiel die Gruppengröße, die Personalversorgung oder die Räumlichkeiten. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert einen Bericht, der untersuchen soll, ob dies auch tatsächlich in allen Kindertagesstätten der Fall ist. Falls nicht, möchten sie wissen, was man ändern müsse und wieviel es kosten würde, diesen Standards zu entsprechen. Das parteilose Bürgerschaftsmitglied Antje Jansen beantragt zusätzlich, daß ein Stufenplan entwickelt wird zur Umsetzung des Konzepts der Mindeststandar -
Kurz parken und schnell kaufen
Einem CDU-Antrag zufolge sollen in unmittelbarer Nähe von Einzelhandelsgeschäften gebührenfreie Pkw-Stellplätze geschaffen werden. Etwa eine Stunde lang soll es möglich sein, diese mit einer Parkscheibe, aber ohne Kosten zu benutzen. Dieses böte schnellen Käufern den Anreiz, in die Innenstadt zu fahren. "Die Stadt wird zwar weniger Gebühren einnehmen, der Einzelhandel wird aber erheblich gefördert und das Steueraufkommen hilft der Stadt." -
Friedhofsallee entlasten
Die Busse der Stadtverkehr Lübeck nutzen morgens und abends die Friedhofsallee auf dem Weg vom und ins Depot. Der Architekt Jürgen Traut richtet im Namen der betroffenen AnwohnerInnen die Frage an die Bürgerschaft, ob in Höhe der Vorwerker Straße beidseitig der Autobahnbrücke Auf- und Abfahrten nur für die Busse geschaffen werden könnten, um den Busverkehr aus der Friedhofsallee fernzuhalten. Die Lärmbelästigung der Anwohner der Friedhofsallee überschreite die zumutbaren Werte bei weitem. -
59 Punkte stehen auf der Tagesordnung
Die 27. Sitzung der Lübecker Bürgerschaft in der Wahlpe-riode 1998 bis 2003 beginnt am Donnerstag, 22. Februar, um 10 Uhr. 59 Punkte stehen bisher auf der Tagesordnung. Kostenlose Karten gibt es beim Rathauspförtner. Der Offene Kanal Lübeck (OK) überträgt die Sitzung auf den Frequenzen 98,8 (Antenne) und 106,5 (Kabel). -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Politik hat Vorbildfunktion
Zum "Offenen Brief" von Lübecker Reinigungsbetrieben. SZ vom 6. Februar
Es ist wie in der Vergangenheit: Herr Bockholdt kämpft um Aufträge und Gewinne. Er nutzt hierzu seine Mitarbeiter aus, indem er sie zu einer Demonstration aufruft - beziehungsweise "befiehlt"? -
SPD-Funktionäre: Ohrfeige gegönnt
Zum "Offenen Brief" von Lübecker Reinigungsbetrieben. SZ vom 6. Februar
Zähneknirschend, doch mit leichter Schadenfreude habe ich die Antwort an die beiden SPD-Funktionäre gelesen - und die "Ohrfeige" gegönnt! -
"Ich bin enttäuscht vom Bürgermeister"
Zum "Offenen Brief" von Lübecker Reinigungsbetrieben. SZ vom 6. Februar
Will der Bürgermeister die Lübecker Bürger (=Wähler) verdummen? Vor der Wahl hat er mehrfach öffentlich erklärt, daß eine Privatisierung beispielsweise des städtischen Reinigungsdienstes nicht in Frage kommt. Und jetzt?April, April? Er stellt sich nicht einmal vor die MitarbeiterInnen, um sie gegen die Vorwürfe von Herrn Bockholdt in Schutz zu nehmen. -
Das Fachwissen der Bürger einbeziehen
Zum Editorial. SZ vom 6. Februar
Zu Recht beklagt die Stadtzeitung die nichtdemokratische Praxis, daß die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird. Für viele BürgerInnen ist es schon lange ein Ärgernis, wenn zum Beispiel bei Ausschußsitzungen im kommunalen Bereich fachkundige Leute am Sitzungsende hinauskomplimentiert werden. Bei Immobilienangelegenheiten mag das noch akzeptabel sein - Spekulanten; doch wenn es zum Beispiel um Vertragsinhalte der Stadt mit Dienstleistern, Subunternehmen oder Lieferanten geht, kann ich das Verfahren nicht verstehen. -
Kooperieren, nicht fusionieren
Zu: "Keine Alternative zum Sparen". SZ vom 6. Februar
Lübeck belegt durchgängig einen Spitzenplatz in der Rangliste deutscher Universitätsklinika. Bochum, das als einziges deutsches Klinikum die organisatorische und vor allem räumliche Trennung von medizinischem Fachbereich und Klinikum durchgeführt hat, ist insbesondere in Forschung und Lehre auf hintere Plätze zurückgefallen. Krankenversorgung, Forschung und Lehre in einer einheitlichen und überschaubaren Struktur sind ein wesentlicher Erfolgsgarant für ein modernes Universitätsklinikum. -
Giftige Staubwolke über Absturzstelle
Zum Flughafen Blankensee
Das Luftfahrtbundesamt und die Firma Boeing bestätigten mir, daß auch in der Zivil-Luftfahrt über Deutschland Maschinen fliegen, die abgereichertes Uran 238 als Trimmgewichte eingebaut haben. Wenn eine solche Ma-schine im Bereich von Klein Grönau "abschmiert" und ausbrennt, verteilt sich das entstehende Uranoxid als zwar nur schwach radioaktive, da-für aber höchst giftige, durch keine chemische Reaktion zu beseitigende Staubwolke um die Absturzstelle. -
Ombudsmann
Gerhard Burmester, 63, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck. -
Sammelnummer für Spezialfahrzeuge
Ein Bürger hat mir folgendes Problem geschildert: Er wollte seine Mutter aus einem Altenpflegeheim abholen. Seine Mutter ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Er brauchte also ein Spezialtaxi beziehungsweise Spezialfahrzeug für RollstuhlfahrerInnen. -
Der Streit um die Reinigung
Unternehmer fordern Privatisierung - SPD und Grüne sind dagegen
Der Streit um die Reinigung der städtischen Gebäude spitzt sich zu. Nachdem sechs Lübecker Reinigungsfirmen in einem "Offenen Brief" massiv dafür geworben haben, die Reinigung der städtischen Gebäude nicht mehr von städtischen Angestellten, sondern von privaten Anbietern durchführen zu lassen, was nach Angaben der Unternehmen zu Einsparungen von rund 2,5 Millionen Mark jährlich führen würde, hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion ihre Zustimmung zum Haushalt davon abhängig gemacht, daß die SPD-Fraktion der Privatisierung zustimmt. Diese hatte sich bisher vehement dagegen ausgesprochen, weil sie Verschlechterungen befürchtete. Nun regt sich auch Widerstand vom städtischen Personalrat. Zudem belegen interne Berechnungen der Stadtverwaltung, daß die Zahlen der Unternehmen von anderen Voraussetzungen ausgehen. -
Weiteres Treffen
St. Jürgen ist aktiv im Agenda 21-Prozeß
Rund 60 Bewohnerinnen und Bewohner St. Jürgens entwickelten kürzlich bei einer gemeinsamen Veranstaltung der St.-Jürgen-Runde und des Lübecker Agenda 21-Teams Ideen zur zukünftigen Gestaltung ihres Wohnbereiches. Deutlich wurde während des über vierstündigen Treffens das große Engagement der BürgerInnen, selbst etwas für ihren Stadtteil tun zu wollen. -
Energie sparen
Umweltberatung gibt Tips
Die nächste Umweltberatung des Bereichs Umweltschutz am Donnerstag, 22. Februar, steht unter dem Motto "Heizenergieeinsparung in Altbauten". Von 15 bis 18 Uhr erhalten Bürgerinnen und Bürger im Raum 223, Moislinger Allee 3, zusätzlich zur allgemeinen Umweltberatung zahlreiche Energiespartips, Informationen zum soeben gestarteten KfW-CO2-Gebäude-sanierungs-Programm 2001 sowie auf Wunsch die Broschüre "Erhöhter Wärmeschutz für Altbauten". -
Grünschnitt: Die Abfuhrtermine
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck fahren in dieser Woche wieder Baum- und Strauchschnitt aus privaten Haushalten ab. Die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Lübeck und Krummesse können den Grünschnitt - nicht mehr als ein Kubikmeter - kostenlos an den Sammelstellen anliefern. -
Diskussion über Vorsorgevollmachten
Über "Möglichkeiten und Grenzen von Vorsorgevollmachten" informieren und diskutieren am Mittwoch, 21. Februar, 19.30 Uhr, im Hotel "Holiday Inn", Travemünder Allee 3, Hendrike van Bergen (Betreuungsverein Schleswig), Volker Lindemann (Oberlandesgericht Schleswig), Dr. Marlis Hübner (Ärztekammer Schleswig-Holstein), Matthias Wulf (Betreuungsstelle der Hansestadt Lübeck) und Christine Teiting (Verein für Betreuung und Selbstbestimmung in Lübeck). Viele Menschen bewegt die Frage: Wer regelt meine Angelegenheiten, wenn ich das aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung nicht mehr kann? Antworten auf diese Frage und auch auf sogenannte "Patientenverfügungen" wollen die ExpertInnen an diesem Abend geben. -
Einwohnerzahl nahezu unverändert
215 267 Einwohnerinnen und Einwohner zählte der Bereich Statistik und Wahlen zum Jahreswechsel in der Hansestadt. Damit liegt die Zahl nur geringfügig niedriger als zum Vorjahresstand, als 215 327 Einwohner gezählt wurden. 42 105 Personen sind über 35 Jahre alt - das sind fast 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Zahl der ausländischen MitbürgerInnen blieb mit 194 640 Personen nahezu unverändert - am häufigsten wurde mit 6991 Personen die türkische Nationalität ermittelt. 2075 Kinder erblickten 2000 das Licht der Welt, 2642 Menschen starben. -
Christliche Inhalte und Werte vermitteln
"Entschieden für Christus" - hinter diesem Titel verbirgt sich die Jugendarbeit der Gemeinschaft in der Landeskirche. Bereits seit 100 Jahren vermitteln die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kindern und Jugendlichen christliche Inhalte und Werte fürs Leben. Am vergangenen Wochenende wurde dieses Jubiläum mit einem dreitägigem Festprogramm gefeiert. Gäste waren unter anderem Bürgermeister Bernd Saxe und Propst Dr. Niels Hasselmann. -
Der richtige Schnitt für Wachstum
Wie Obstbäume richtig geschnitten werden, um optimale Bedingungen für gesundes Wachstum und regelmäßigen Ertrag zu schaffen, können Erwachsene am Sonnabend, 24. Februar, von 10 bis 13 Uhr auf dem Ringstedtenhof erlernen. In Theorie und Praxis vermittelt Dirk Ostwald das Lichten der Baumkronen. Informationen (und Anmeldung) gibt es beim Verein Landwege unter der Rufnummer 5 22 12. -
Konsequente Kostenerstattung für die Feuerwehr
Die Diskussion um die Kosten für den vorbeugenden Brandschutz anläßlich des Powerboot-Rennens hat es deutlich gemacht: Nicht in allen Fällen, in denen die Feuerwehr zu kommerziellen Veranstaltungen gerufen wurde, wird ihr Einsatz auch bezahlt. Während SPD-Bürgerschaftsmitglied Peter Thieß sich nachdrücklich für die Kostenerstattung an die Feuerwehr für ihren Einsatz beim Powerboot-Rennen eingesetzt hat, wurde von mir eine Zusammenstellung der Veranstaltungen angefordert, bei denen die Feuerwehr tätig wird, ohne daß es zu einer Kostenerstattung kommt. -
Kein Priwall-Fahrgeld für FußgängerInnen und Jugendliche
Die fast heimliche Preiserhöhung für die Fahrscheine der Priwallfähren zeigt wieder einmal, was für einen Abbau an Demokratie es bedeutet, wenn ehemals städtische Eigenbetriebe zu neuen, quasi privaten GmbH's umgegründet werden, selbst wenn die Stadt die Eigentümerin bleibt. Der Stadtwerkeausschuß, in dem ja nicht nur Bürgerschaftsmitglieder, sondern auch Bürgerinnen und Bürger Lübecks in öffentlicher Sitzung beraten konnten, wurde aufgelöst, und jetzt macht sich ein Aufsichtsrat einsame Gedanken über das, was er für das Wohl der EinwohnerInnen hält. -
Diplom-Sozialpädagoginnen / -arbeiterinnen (FH) bzw. Diplom-Sozialpädagogen / -arbeiter (FH) mit staatlicher Anerkennung
für unbefristete und befristete Beschäftigungsverhältnisse. Die Arbeitszeit beträgt 38,5 Std. bzw. 19,25 Std. wöchentlich. -
eine Diplom-Ingenieurin/ einen Diplom Ingenieur Bauwesen (FH) Vertiefung Siedlungswasserwirtschaft
Die mit dieser Stelle verbundenen Aufgaben sind im Wesentlichen: -
Hansestadt Lübeck-Leiste
Diplom-Sozialpädagoginnen / -arbeiterinnen (FH) bzw. Diplom-Sozialpädagogen / -arbeiter (FH) mit staatlicher Anerkennung
für unbefristete und befristete Beschäftigungsverhältnisse. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38,5 Std. bzw. 19,25 Std. wöchentlich. -
Lübeck-Leiste
eine Diplom-Ingenieurin/einen Diplom-Ingenieur Bauwesen (FH) Vertiefung Siedlungswasserwirtschaft
Die mit dieser Stelle verbundenen Aufgaben sind im Wesentlichen:




