Ausgabe 004 vom 09. Dezember 1997
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Tafel soll an Opfer erinnern
Abriß der Hafenstraße 52 - Streit um Bleiberecht für ehemalige Bewohner
Wo bis vor acht Tagen noch ein Haus stand, liegt jetzt nur noch Bauschutt. Das ehemalige Asylbewerberheim an der Hafenstraße, in dem bei dem Brand am 18. Januar 1996 zehn Menschen starben, steht nicht mehr. Ein Abbruchunternehmen macht es derzeit dem Erdboden gleich. Eine Gedenktafel soll an die Opfer der Katastrophe erinnern. Ein endgültiges Bleiberecht für die Überlebenden des Hauses Nummer 52 zeichnet sich immer noch nicht ab. -
Arens zu Besuch
Landtagspräsident bereist die Hansestadt
Seit rund eineinhalb Jahren ist Heinz-Werner Arens Präsident des schleswig-holsteinischen Landtages in Kiel. Am Donnerstag besuchte er erstmals offiziell die Hansestadt. "Lübeck ist eine wunderschöne Stadt mit sehr guten Perspektiven", fand Arens am Ende eines ereignisreichen Tages mit vielen Gesprächen. -
Anwohner planen bei
Kreisstraße 13 mit
Vor Einleitung des Planverfahrens zum Bau der neuen Kreisstraße 13 (K13) will die Hansestadt noch einmal die Meinung der Betroffenen hören. Zu diesem Zweck lädt die Bauverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger aus Groß Steinrade und Stockelsdorf zu einer Versammlung ein. Die K 13 soll die Kie-ler Straße in Richtung Süden verlängern und eine Entlastung von Groß Steinrade und des Stockelsdorfer Ortskerns bewirken. Die Versammlung im Gemeinschaftshaus Dornbreite, Am Grenzwall 20, beginnt am Dienstag, 16. Dezember, 19.30 Uhr. -
Haifisch auf dem Trockenen
Nicht nur Wale können stranden: Zwei Tage vor der Premiere machte es plötzlich plopp - da saß der kleine Hai des Lübecker Unterwasser-Marionetten-Theaters auf dem Trockenen. 3000 Liter Wasser, in dem er gewöhnlich an Fäden hängend schwimmt, hatten durch ein Leck das Weite gesucht und sich via Trave unter die Ostseefluten gemischt. Pech für die verblüfften Theaterleute, die den Start ihrer Unterwasser-Show nun gezwungenermaßen verschieben müssen und - wie das haiverliebte Publikum - der Reparatur des undichten Aquariums entgegenfiebern. -
Montessori-Schule bezieht Neubau
Am Montag übergab Schulsenator Ulrich Meyenborg der Montessori-Schule ihr umgebautes Schulgebäude in der Stellbrinkstraße. -
Bargeldlos parken
Autofahrer und -innen können jetzt mit einer wiederaufladbaren EC-Karte ihre Gebühren in den KWL-Parkhäusern am Holstentor und an der Falkenstraße bargeldlos zahlen. -
Editorial
Die Bürgerschaft, die Ratsversammlung der Hansestadt Lübeck, hat unsere Zeitung mit Mehrheitsbeschluß ins Leben gerufen. Und: Im Mai stimmte eine eigens einberufene Bürgerversammlung mehrheitlich für ein "Amtsblatt". So weit so gut. -
Sanierung läuft auf Hochtouren
Nordermole in Travemünde: Umfangreiche Bauarbeiten für 1,8 Millionen
Zu den attraktivsten Besuchermag-neten Travemündes gehört zweifellos die 195 Meter in die See reichende Nordermole. Ein Spaziergang zum Molenkopf mit dem Feuer ist Atemtherapie pur, das Salz schmeckt man auf der Zunge und die Schiffe sind zum Greifen nah. Auf den reizvollen Spaziergang müssen Urlauber zur Zeit jedoch verzichten, die Mole ist gesperrt. Seit dem 25. September laufen umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem über 30 Jahre alten Wasserbauwerk. Mit der Bauausführung beauftragte das Wasser- und Schiffahrtsamt Lübeck (WSA) die Firma Unterwasserkrause aus Schellhorn, mit den wasserbaulichen Arbeiten die Firma Peter Neumann aus Eckernförde. Veranschlagte Kosten: 1,8 Mio DM. -
Neue Wege zur naturnahen Pflege
Städtische Grünanlagen werden jetzt nach einem neuen Konzept versorgt
Das Lübecker Grünflächenamt beschreitet neue Wege zur naturnahen Grünanlagenpflege. Amtsleiter Heinz Hahne stellte die Veränderungen, an die bei der Umstellung von der gärtnerisch orientierten zur naturnahen Pflege in städtischen Anlagen gedacht wird, am Montag, 8. Dezember, vor. -
LÜBECK STATISTISCH
Am 30. Juni waren im Melderegister 217 295 EinwohnerInnen mit Hauptwohnsitz in der Hansestadt Lübeck verzeichnet, davon 114 616 (= 52,7 Prozent) Mädchen und Frauen. -
Sitzung um Theater,Tourismus und Aqua Top
Zu einer Sondersitzung kommt die Bürgerschaft am Mittwoch, 10. Dezember, um 17 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rathauses zusammen. -
Weihnachten imJugendhaus Röhre
Das Kinder- und Jugendhaus Röhre feiert am Samstag, 13.Dezember, 11 bis 16 Uhr, Weihnachten im ganzen Haus. Hobbybastler und Künstler können ihre Sachen zum Verkauf anbieten (Anmeldung unter Tel. 12-25741, Standgebühr 4 Mark). Eine Märchenerzählerin sorgt für weihnachtliche Stimmung und am Nachmittag ab 14 Uhr gibt's Kinderkino im Fitneßraum. Ganz nebenbei kann man sich noch mit Kaffee, Kuchen und Weihnachtsplätzchen verköstigen. Wer darüber hinaus noch kreative Ambitionen verspürt, kann Weihnachtspostkarten selber fotografieren und gestalten im Fotolabor, Mengstraße 43. Gleiche Zeit, gleicher Ort, Anmeldung erforderlich. -
Gesundheitsausschuß
Die Mitglieder des Gesundheitsausschusses treffen sich am Montag, 15. Dezember, um 17 Uhr im Städtischen Krankenhaus Priwall, Mecklenburger Landstraße 49-59. -
Korrektur
Eine Verschiebung des Kommas um zwei Stellen führte zu einer falschen Addition und zur Verwirrung der aufmerksamen Leserschaft: Nicht 1,7 Milliarden Mark beträgt das Gesamtvolumen des städtischen Haushaltes 1998, sondern 1,38 Milliarden Mark. Diese Zahl war an anderer Stelle jedoch richtig abgedruckt. -
"Herzilein" beglückt die Lieben daheim
Von zuckersüß bis pädagogisch wertvoll: Weihnachtsmarkt zieht 200 000 Besucher aus dem In- und Ausland an
Acht Meter ist er groß, und er handelt buchstäblich aus dem Bauch heraus. Denn der ist so dick, daß darin eine ganze Muzenbackstube Platz hat. Der überdimensionale Nikolaus, dessen Innenleben dreieinhalb Meter Durchmesser hat, kommt aus Hamburg und ist zum ersten Mal zu Gast auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt. -
STICHWORT
Nur ein Drittel für die Stadt
Genau 130 482,36 Mark nimmt die Stadt während des Weihnachtsmarktes durch Standgebühren ein. Allerdings geht Marktamtsleiter Helmut Häffner davon aus, daß nach Abrechnung aller Kosten nur noch rund ein Drittel davon (40 000 bis 50 000 Mark) im Stadtsäckel landen, beziehungsweise in den Gebührenhaushalt einfließen wird. Denn täglich steht den Marktleuten für eineinhalb Stunden ein Müllfahrzeug zur Verfügung; hinzu kommen die Kosten für das Recycling. Dieser Posten macht rund 20 000 Mark aus. Die tägliche Grundreinigung des Weihnachtsmarktes mit dem Besen kostet 20 000 bis 25 000 Mark. Dafür, daß die öffentlichen Toiletten täglich zwei Stunden geöffnet sind, werden 4000 Mark investiert. Hinzu kommen noch Personalkosten. Eins kann Häffner aber in jedem Fall versprechen: "Der Weihnachtsmarkt ist kein Zuschußgeschäft für Lübeck." -
Keramik aus der litauischen Partnerstart
Aurelija Petronyté ist in diesem Jahr das zweite Mal aus Lübecks litauischer Partnerstadt Klaipeda (Memel) zum Verkauf von Keramik angereist. An ihrem kleinen Stand neben dem Rathauseingang bietet sie diverse Kunsthandwerksgegenstände an. Die Motive sind Häuser, Glocken, kleine Schweinchen und Mäuse. Während die aufwendig zu verarbeitende schwarze Keramik nicht so recht Freunde findet, sind die Artikel aus rotbraunem Ton heiß begehrt. "Das ist für uns ein gutes Geschäft", erzählt sie. "An den Wochenenden habe ich so viel zu tun, daß ich keine Zeit für eine Pause finde." -
ADRESSEN
Arbeitslosenzentrum (ALZ), Schwartauer Allee 39 - 41, Tel. 42660 -
Ausstellungen
"Arbeit im Hochofenwerk - Leben in der Werkskolonie" -
Mittwoch 10. Dezember
Theater -
DONNERSTAG 11. Dezember
Theater -
FREITAG 12. Dezember
Theater -
SAMSTAG 13. Dezember
Theater -
SONNTAG 14. Dezember
Theater -
Montag 15. Dezember
Theater -
Dienstag 16. Dezember
Theater -
Staatsräson kontra Humanität
Sophokles' Antigone am Theater: Diskussionsstoff für Jahrtausende
Sie war die mit dem aufrechten Gang, die Märtyrerin, die Unbeugsame, die Rebellin. Antigone, zweieinhalbtausendjahre alte Sage, erdacht von dem religiösen und politisch engagierten Dichter Sophokles, fordert auch heute noch Künstler und Philosophen zur Auseinandersetzung heraus: Von Hölderlin über Brecht bis zu Döblin und Jean Anouilh. Kaum ein anderes Stück der Weltliteratur hat so vielfältige Interpretationen erfahren. -
Soulful Jazz mit Fiete Felsch
Hommage an die Adderleys: Einstiger Lübecker gibt Gastspiel im Domcafé
Der Altsaxophonist Fiete Felsch machte schon als Schüler des Johanneums in Lübeck durch seine Vorliebe für den Jazz und sein solistisches Können auf sich aufmerksam. Inzwischen hat er es mit einem Karrieresprung zum Satzführer in der NDR Big Band in Hamburg gebracht. Die von ihm gegründete Fiete Felsch Group, ein Quintett, gibt am 12. Dezember ein Gastspiel im Lübecker Domcafé.Fiete Felsch präsentiert ein Programm unter dem Motto . Ingolf Burkhardt, ebenfalls Mitglied der NDR Big Band, übernimmt dabei mit Trompete und Flügelhorn die Rolle von Nat Adderley. -
Johannes aus Marzipan
Die moneta lubicensis, die Lübeckische Münze, gibt es jetzt auch zum Anbeißen. Dr. Ingaburgh Klatt, Leiterin des Burgklosters, hatte die Idee, und Niederegger setzte sie in die Tat um. Aus dem Lübecker Münzschatz diente ein Gulden aus dem 15. Jahrhundert als Vorlage für den Leckerbissen aus Marzipan. Abgebildet ist darauf Johannes, der Täufer. Der kleine Gulden kostet 4,50 Mark, das Törtchen mit selbigem Motiv 8,50 Mark. -
Geld im Burgkloster
Bis zum Beginn der Münzprägung, also bis in das frühe Mittelalter, reicht die Geschichte des Geldes zurück. Professor Dr. Michael North aus Greifswald hat den großen Lübecker Münzschatz in den Jahren nach 1984 wissenschaftlich bearbeitet. Am 16. Dezember kommt er zu einem Vortrag in das Burgkloster zu Lübeck. Im Rahmen des Veranstaltungszyklus "Handel, Geld und Politik - vom frühen Mittelalter bis heute" spricht er über "Die Entwicklung von Kredit und Kreditpapieren in Europa von der kommerziellen Revolution des 13. Jahrhunderts bis zur Industriellen Revolution". -
Kunst im Krankenhaus
Unter dem Titel "Die Verabredung einzelner Farbe" zeigen Künstlerinnen eine Ausstellung von Collagen und Mischtechniken im Städtischen Krankenhaus Süd. Bis zum 31. Januar können sich die Besucher insgesamt 33 Kunstwerke in den Krankenhausfluren ansehen. Expressiv und großformatig stehen die Bilder der Lübeckerin Cornelia Kähler in reizvollem Kontrast zu den stillen, meditativen Werken von Gesine Stieger, Henstedt. -
"Der Nußknacker"
Das Mädchen Maria bekommt zu Weihnachten einen Nußknacker geschenkt. Maria schläft mit dem Spielzeug ein und beginnt zu träumen. Zinnsoldaten, Mäusekönige und Nußknacker werden plötzlich lebendig und kämpfen gegeneinander. Und wie es sich für ein schönes Märchen gehört, wird der Nußknacker durch Marias mutige Hilfe zum zauberhaften Prinzen. Doch am Ende wacht Maria auf und alles war nur ein Traum. 44 Solisten und Solistinnen, darunter elf international ausgezeichnete Ballettänzer wie Jewgeny Amossow oder Marina Bogdanowa, präsentieren den "Nußknacker" von Peter Tschaikowsky. 15. Dezember., 20 Uhr, MuK. -
Filmtip
Wenn sich der Angsttraum erfüllt
Charles Burnett entwirft mit der Geschichte von Box Brown eine böse Zukunftsvision des verarmten Los Angeles, der er aber auch witzige Seiten abgewinnen kann. Box Brown - benannt nach einem Sklaven, der den Mut besaß, sich in einem Karton aus den Südstaaten in den Norden schicken zu lassen - ist ein kleiner Angestellter am unteren Ende der Gehaltsskala. Doch eines Tages bekommt er vom Finanzamt einen Steuerbescheid. Die Höhe der Nachzahlung kostet ihn Hab und Gut. Nur sein Auto kann er retten. Von nun an wohnt er draußen, aber immerhin im Auto geschützt vor Regen und Übergriffen noch Ärmerer. Viele um ihn herum haben nicht mehr als einen Einkaufswagen aus dem Supermarkt , in dem sie ihre Tüten, ihren einzigen Besitz, mit sich herumschieben. So zu enden, das ist Box' größte Angst. Er begreift, daß arm und reich, schwarz und weiß immer weiter auseinanderdriften, der Rassismus immer offener wird, die Gegensätze in der Megacity sich immer mehr radikalisieren. Als er genau das eines Tages den Obdachlosen predigt und sie zur Revolution auffordert, erfüllt sich sein Angsttraum. ,,Am Ende'' (The Final Insult), 20 Uhr, Kommunales Kino -
UnprofessionellerTouristikservice
Von der Telefonauskunft hatte ich drei verschiedene Nummern bekommen. Also rief ich die erste an, den Lübecker Verkehrsverein, den ich um Informationsmaterial und ein Unterkunftsverzeichnis von Lübeck bat. "Sie müssen auf alle Fälle zuerst fünf Mark in Briefmarken an uns schicken", wurde mir unerbittlich erklärt, obwohl ich erklärte, kurz vor der Abreise nach Lübeck zu stehen. Also erst einmal Briefmarken kaufen und nach Lübeck schicken.... -
Arbeitsplatzentwicklung fehlt in dem Artikel
Zu: "Der Hafen boomt". SZ vom 18.11. -
Was soll es mir sagen, daß es nicht bunt flattert?
Nun ist sie also da! Nachdem monatelang eher unfreiwillig und kostenneutral die Werbetrommel auf Hochtouren liefen und eine Kleinstfraktion der Bürgerschaft ihre Existenzberechtigung zu haben schien, ist sie da: Die Zeitung der Stadt. -
Nur dieTagesordnung fürdie Sitzung war neu
Auch als Bad Schwartauer Bürger darf ich nun am amtlichen Geschehen in Lübeck aus erster Hand teilnehmen. Selbstverständlich habe ich die 12 Seiten so durchgesehen, wie ich es mit meiner abonnierten Tageszeitung mache. Und ich habe auf Seite 10 im inneren Teil etwas entdeckt, was ich bislang nicht gesehen, aber als Bad Schwartauer auch nicht vermißt habe, nämlich die Tagesordnung für den 27. November. -
Engagement für das Amtsblatt hat sich gelohnt
Das Engagement für ein "Lübecker Amtsblatt" hat sich also gelohnt. Ich unterstütze den Antrag der Lübecker Grünen zu Ihrer Redaktionsfreiheit, möchte allerdings hinzufügen, daß der Bürgermeister und die Ämter ebenfalls solche Freiheit haben sollten, redaktionell "unzensiert" zu Wort zu kommen - denn daran hat es in Lübeck in den letzten Jahrzehnten wirklich gehapert. -
Zuviel Schmutz in der Stadt
Zuviel Schmutz in der Stadt: Lediglich die Schachtböden vor dem Katharineum werden gesäubert. Die vor der Stadtbibliothek natürlich nicht. Der Müll auf den Schachtrosten wird nicht beseitigt. Die gesamte Meile vom Eingang zur Stadtbibliothek bis zur Königstraße hin, also an den Hauswänden entlang, wurde keines Besens gewürdigt. Wenn man dann die Hundestraße in Richtung König-straße überquert und den linken Trottoir der Königstraße betritt, muß man große Schritte machen, um die Hundehaufen zu übersteigen. Warum erhöht Lübeck die Hundesteuer nicht um ein Vielfaches? Lübeck ist keine saubere Stadt. Bitte gehen Sie selbst über die untere Hüxstraße, biegen nach rechts ab in die Schlumacherstraße, setzen den Weg fort über St.-Johannis zur Hundestraße. Besonders da, wo die Autos parken dürfen, ist der Straßenrand voll Schmutz. Warum wird in diesen Straßen nicht das Parken wöchentlich wechselseitig festgelegt? Dann könnten die Stadtreinigungsfahrzeuge auch wechselseitig fahren und absaugen. -
Es hätten 1000 Zeitungen übrigbleiben müssen
Zu: ,,Editorial''. SZ vom 25. November. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
"Hansestadt Lübeck" am Flughafen
Ein Anrufer regt an: Ich bin ein eingefleischter Lübecker und möchte, daß der vollständige Name unserer Stadt für die ankommenden Fluggäste zu erkennen ist. Daher möchte ich, daß am Abfertigungsgebäude des Flughafens Blankensee nicht nur - wie bisher - das Wort "Lübeck", sondern der Schriftzug "Hansestadt Lübeck" angebracht wird. -
Für Behinderte völlig unübersichtlich
Behindertenverbände, wie zum Beispiel der Landesblindenverein, haben sich wiederholt an die Stadt gewandt, um eine Verbesserung der Verkehrssituation an der Kreuzung Kohlmarkt, insbesondere für behinderte Bürgerinnen und Bürger, herbeizuführen. Dort ist im Rahmen der Pläne zur verkehrsberuhigten Innenstadt die Ampelanlage ausgeschaltet worden. Behinderte haben daher Schwierigkeiten, die Straße ungehindert zu überqueren. Das Passieren der Wahmstraße ist für sie unübersichtlich und risikoreich geworden. -
Warum stehen Häuser in der Fischergrube leer?
Klaus Stephans, Beckergrube: "Endlich sind sie fertig, die Häuser für betreutes Wohnen in der Fischergrube. Schön sind sie auch. Aber sie stehen leer! Bedarf ist ja wohl nicht vorhanden, sonst wäre so nicht gebaut worden. Warum macht Lübeck keinen Druck? Angst vor den Investoren? Oder doch Fehlplanung? Vielleicht nützt ja ein Hinweis auf die Wohnraumzweckentfremdungsverordnung? -
Radweg ist für sicheren Schulweg notwendig:
Erna Leinius, Bürgermeisterin von Badendorf: Im Rahmen der Schulwegsicherung zwischen Badendorf und Groß Steinrade habe ich mich in den ständigen Bürgermeister-Konferenzen, die der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der angrenzenden Städte und Gemeinden abhält, darum bemüht, den Ausbau eines Radweges an der Straße durchzusetzen. Nach meiner Meinung ist der Bau dieses Radweges dringend notwendig. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung Ombudsmann kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der Bürger und Bürgerinnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. In der Hansestadt Lübeck bekleidet Verwaltungsrat Gerhard Burmester diese Funktion. Sie wurde entwickelt aus dem bereits bestehenden Eingabewesen, das in der früheren Senatskanzlei im Rathaus bearbeitet wurde. -
Fest soll Durststrecke überstehen helfen
Sanierung der Großen Burgstraße geht zügig voran - Bauarbeiten im November 1998 beendet
Wir liegen im Zeitplan", verkündete Bausenator Dr. Volker Zahn den Geschäftsleuten und Anwohnern der Großen Burgstraße bei einem Treffen vor Ort. Diese atmeten sichtlich auf, denn sie seien, so Zahn, durch die Sanierung der Straße inzwischen "zu Recht genervt". Geschäftsleute und Anwohner stehen aber hinter dem Konzept und tragen Lärmbelästigung und Geschäftseinbußen mit Fassung, zumal die Bauarbeiten wesentlich schneller als geplant voran gehen. -
Netzwerkbüro in Kotka
Datalink LS baut Kontakte aus
Das Netzwerk von datalink LS, der von Lübeck mit initiierten gemeinsamen Organisation von Wirtschaftsförderern rund um die Ostsee, wächst. Im finnischen Kotka, der Partnerstadt Lübecks, wurde jetzt offiziell ein weiteres datalink LS-Büro eröffnet, das von Wirtschaftsförderung der Region Kotka getragen wird. Es soll als Service-Center für Unternehmen aus dem Großraum Kotka dienen, die datalink LS als Sprungbrett nach Kontinentaleuropa nutzen wollen. Zudem werden jetzt spezielle Informationen über den finnischen Wirtschaftsraum für deutsche Unternehmen leichter zugänglich. -
Ja zur Skatebahn
Jugendlicher hält Rede in der Bürgerschaft
Es war das erste Mal, daß vor der Beschlußfassung zu einem Thema in der Bürgerschaft einem Bürger das Wort erteilt wurde: Jan Lindenau, 18 Jahre, überzeugte am 27. November die Fraktionsmitglieder aller Couleur von der Notwendigkeit einer Inliner-Skatebahn für Jugendliche. Die Lübecker Stadtzeitung dokumentiert in Auszügen die Rede Lindenaus: -
Personalien
Folgende Mitarbeiter der Hansestadt Lübeck feiern in diesem Jahr ihr 40jähriges Arbeitsjubiläum: Siegmar Baumert, Peter Hepp, Klaus Höfler, Siegfried Kranz und Dieter Wilms (Feuerwehr), Dieter Biewald, Albert Kölsch, Otto Löding, Heinz Spohn, Olaf Wülknitz und Albert Zuhl (Stadtwerke), Gerd Gräning (Amt für Stadtentwässerung), Eberhard Husmann und Dr. Peter Loh (Ordnungsamt), Dieter Kallweit (Rechtsamt), Wolf-Dietrich Kauffmann (Rechnungsprüfungsamt), Brigitte Koch und Eberhard Ramm (Wasser- und Hafenbauamt), Karl-Heinz Levzow und Dieter Maurer (Amt für Krankenanstalten), Rolf Meier (ehem. Feuerwehr), Uve Meyer und Bernhard Schulenburg (Stadtplanungsamt), Karl-Dietrich Nilsson (Stadtsteueramt), Anke Pageler (Betriebskrankenkasse), Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp (Dezernat 4), Hans-Rathje Reimers (Stadtforstamt), Egon Rose (Amt für Kultur/Bühnen), Ursula Schmidt (Grünflächenamt), sowie Wolfgang Treichel (Kämmereiamt). -
Deutsch als Fremdsprache für junge Frauen
Junge Frauen, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, können noch in den Kurs für Anfängerinnen einsteigen, der von ,,Limone'' (Lübecker Internationale Mädchengruppe) und ,,Invia'' angeboten wird. Außerdem sucht ,,Limone'' eine Nachhilfelehrerin für Mathe und verwandte Fächer. Telefon: 1225738. -
Stadtpflege
Unter der Lübecker Telefonnummer 12 2 7777 ist die zentrale Anlaufstelle für die Stadtpflegemaßnahmen in der Altstadt zu erreichen. Von Montag bis Freitag, 6 bis 14.30 Uhr antwortet Sachbearbeiter Matthias Kleinfeld. Außerhalb dieser Zeit steht ein Anrufbeantworter zur Verfügung. -
Trubel um den Baum
Tannen- und Fichtenverkauf im städtischen Hain
Seit Montag gibt es weihnachtliches Tannengrün - beziehungsweise Fichtengrün - direkt an den Verkaufsständen in Wesloe, Waldhusen und Roggenhorst. -
,,Urteil hat Vorbildcharakter''
Stadt darf für Leerfahrten bei Rettungseinsätzen Gebühren erheben
Wenn Ärzte und Sanitäter mit Martinshorn zu einem Notfall rasen, um erste Hilfe zu leisten und Verletzte so schnell wie möglich ins Krankenhaus zu bringen, passiert es manchmal, daß die Fahrzeuge ohne Rettungsbedürftige den Ort des Geschehens verlassen. Trotzdem entstehen auch bei diesen sogenannten Leerfahrten Kosten. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat jetzt entschieden: Die Stadt Lübeck darf für diese Einsätze Gebühren erheben. "Das Urteil könnte Vorbildcharakter für ganz Schleswig-Holstein haben", sagt die zuständige juristische Sachbearbeiterin Susanne Hanitzsch. -
SPD verhinderte die beabsichtigten Gebührenerhöhungen
Nach zähen Beratungen ist nun ein Haushalt für die Hansestadt Lübeck beschlossen worden. Unser Partner beim Haushalt sind jetzt die Grünen. Auch wenn der Preis für die unsägliche Klientelpolitik der Grünen hoch erscheint, viele SPD-Positionen konnten umgesetzt werden: Vor allem bei den beabsichtigten Gebührenerhöhungen haben wir nicht mitgemacht. So gibt es durch die SPD keine Erhöhung der Volkshochschulgebühren, der Wasserpreise, der Tarife im ÖPNV und der Friedhofsgebühren. Lediglich der Gebührenanpassung bei der Abfallbeseitigung folgt die SPD. Fraktionsvorsitzender Dietrich Szameit: ,,Jetzt wird nur nachvollzogen, was den Bürgerinnen und Bürgern für ein Jahr erspart werden konnte. Lübeck hat dann immer noch die niedrigsten Abfallgebühren in ganz Schleswig-Holstein.'' Im Haushalt bleibt die finanzielle Unterstützung des Projekts ,,Sport gegen Gewalt'' mit rund 15 000 Mark. Die Suchtberatung des Diakonischen Werkes wird mit einem Zuschuß von 8000 DM in ihrer Existenz gesichert. Durch die Verringerung des Ansatzes für den Verlustausgleich der Kurverwaltung und des Ansatzes für die Entschädigung der Freimachung der Herreninsel ergibt sich eine Haushaltsverbesserung von 500000 Mark. Im Vermögenshaushalt verzichten wir auf die Sanierung des Struckbach-Flutgrabens (500 000 Mark), und aus dem Ansatz für die Nordtangente werden vorübergehend vier Millionen Mark anders verwendet. Zugute gekommen sind diese Veränderungen der Schulbausanierung (1 Mio. DM), der Sanierung von Radwegen ( 2 Mio. DM), der Erneuerung der Straßenbeleuchtung (300 TDM) und der Sanierung von Fahrbahndecken (1 Mio. DM). -
2. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Hansestadt Lübeck vom 27.11.1997
Aufgrund des § 4 der Gemeindeordnung (GO) wird die Hauptsatzung der Hansestadt Lübeck vom 05.03.1997 (Lübecker Nachrichten vom 08.03.1997), zuletzt geändert durch Satzung vom 07.08.1997 (Lübecker Nachrichten vom 09.08.1997) nach Beschlußfassung durch die Bürgerschaft vom 30.10.1997 und mit Genehmigung des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein wie folgt geändert: -
Nutzungsbedingungen für die Angelfischerei auf den Gewässern der Hansestadt Lübeck
Diese Änderung, veröffentlicht am 2.12.1998, Lübecker Stadtzeitung, tritt am 1.1.1998 in Kraft. -
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Entwurfes des Bebauungsplanes 09.12.00 - Kleingartenanlage Vorrader Straße - gemäß § 3 Abs. 3, Satz 1, 2. Halbsatz, BauGB -
D-Lübeck: Montage von Pumpen und Rohrleitungen
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Tagesordnung
über die Sondersitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck am Mittwoch, dem 10.12.1997, 17.00 Uhr, -
Jahresabschluß und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 1996
der Stadtwerke Lübeck -
Die Hansestadt Lübeck trauert um ihren
ehemaligen Mitarbeiter




