Ausgabe 182 vom 26. Juni 2001
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"Rolle der Polizei herausstellen"
GdP-Chef Detlef Hardt im SZ-Interview zu Rechten, Linken und die Rolle der Medien
Eine bessere und um Verständnis werbende Darstellung der Rolle der Polizei bei Demonstrationen, insbesondere bei Kundgebungen von Rechtsextremen, wünscht sich der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft (GdP), Detlef Hardt. Seiner Ansicht nach sollten sowohl die Medien als auch Redner, stärker als bislang geschehen, die schwierige Position der Polizeibeamten und -beamtinnen bei Demonstrationen hervorheben, bei denen sogenannte Rechte und Linke aufeinander treffen. -
Auf den Spuren der Demokratie
Lübecker Volksfestzug zieht unter Motto "Typisch lübsch" durch die Straßen
Ohne Rolf Bohnsack geht gar nichts. Seit März kommt der Rentner täglich in die Halle C auf der Wallhalbinsel und werkelt an Wagen des Volksfestzuges. "Rolf Bohnsack ist wahnsinnig engagiert", sagt Jochen Düring, Vorsitzender des Volksfestkomitees. "Bis zehn Minuten vor Start werde ich hier sein, um den letzten Tupfer zu machen", sagt Bohnsack, der an diesem Tag von Hans-Joachim Radelow Hilfe bekommt. -
Pöppendorf statt Palästina
Die Dokumentation von Schülern und Schülerinnen der der Geschwister-Prenski-Schule über den Zwangsaufenthalt der Passagiere des Schiffes "Exodus 1947" in Lagern in Lübeck, (kurz vor der Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948) erschien 1999 als Broschüre. Zur Zeit ist die Original-Ausstellung, die bereits in vielen Städten Deutschlands gezeigt wurde und über die vor zwei Jahren auch die englische Tageszeitung "The Guardian" berichtete, wieder in Lübeck zu sehen. -
Ferienpaß ab 4. Juli zu haben
Stichtag für den Ferienpaß ist der 4. Juli - dann wird er an den Schulen ausgegeben. Damit fällt der Startschuß für die Anmeldungen. Wer die Wahl hat, hat die Qual: im Angebot 660 Aktionen mit insgesamt 6000 Plätzen. Möglich ist der Ferienpaß wegen der vielen ehrenamtlichen Helfer. Wer den Ferienpaß finanziell unterstützen will, kann eine Patenschaft übernehmen. Ansprechpartnerin ist Bärbel Pfanne unter Tel. 122 57 41. -
Aufträge der Stadt fehlen
Einrichtungen in freier Trägerschaft, die sozialpädagogische Familienhilfe leisten, warten auf Aufträge der Hansestadt. Die sind in den vergangenen Wochen - wenn überhaupt - spärlich erteilt worden. Bleiben sie langfristig aus, fürchten die Träger um ihre Existenz . Doch die Beteiligten sind im Gespräch, heißt es. Senator Ulrich Meyenborg beteuert, daß sich der Umfang der Aufträge nicht wesentlich mindern werde. -
APROPOS
Unter dem Motto "Schwitzen fürs Sitzen" haben sich am vergangenen Freitag die Schüler und Schülerinnen der Francke-Schule auf die Beine gemacht. -
Editorial
Auch in der vergangenen Woche erregten die Rechnungen für die "Fehlfahrten", die die Lübecker Berufsfeuerwehr (BF) seit dem 14. Juni verschickte, die Gemüter. "Jetzt wird's widerlich", war von BF-Kollegen zu hören, bei denen empörte Bürgerinnen und Bürger anriefen, um ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Sie werden sich vorstellen können, welchen enormen Belastungen die Kollegen ausgesetzt waren, bei denen die Anrufe eingingen und die die undankbare Aufgabe hatten, die zu recht empörten Patienten aufzuklären, wieso sie Rechnungen zugeschickt bekamen, die bis vor einem Jahr von den Krankenkassen noch anstandslos übernommen wurden. -
Ein Kopf als Ofenbekrönung
Faszination Mittelalter: Funde fürs Museum - Serie: Teil 2
Die Öfen des 18. Jahrhunderts haben aufwendig geformte und bemalte Aufsätze. Das kennen wir in Lübeck vor allem von den Stockelsdorfer Öfen. Daß aber auch im Mittelalter auf den einfachen kuppelförmigen Öfen besonders geformte Abschlüsse angebracht waren, ist bisher nur von wenigen Orten in Europa durch archäologische Funde bekannt. Seit der Ausgrabung auf dem Karstadt-Gelände zwischen Schrangen und Fleischhauerstraße wissen wir, daß dies auch in Lübeck der Fall ist. In einer Kloake wurden zusammen mit anderen zerbrochenen mittelalterlichen Keramik- und Glasgefäßen große glasierte Scherben gefunden, die sich zu unserer Überraschung zu einem fast 30 Zentimeter hohen hohlen Kopf mit Kronenaufsatz zusammensetzen ließen. Die Tatsache, daß er innen stark verrußt ist und am Standring Lehmspuren aufweist, erklärt die Funktion: Der vollkommen geschlossene Kopf saß oben auf einem Ofen und verschloß eine Revisionsöffnung. Der Rauch entwich wahrscheinlich seitlich durch ein in den Ofen eingesetztes Rohr. Die vollständig glasierte Oberfläche, die Betonung der Augenbrauen und der Zierstempel auf der Krone mit einer dunkelbraunen Glasurmasse und die plastische Ausformung des Gesichtes einschließlich der Ohren zeigen, daß der Töpfer für die Herstellung des Aufsatzes hohen Arbeitsaufwand mit mehreren Arbeitsgängen betrieben hat. -
Ran an die Maus
Surfen in Travemünde
Windsurfing in Travemünde ist eine Sache. Eine andere im weltweiten Netz von dem Ostseeheilbad aus zu surfen. Ab sofort stehen in Travemünde Internet-Kurse auf dem Urlaubsprogramm. Die Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale lädt zusammen mit der Firma Dräger und dem Hotel Maritim dazu ein. -
Diskussion: Frauen im Ehrenamt
Frauen im Ehrenamt und die Zukunft der Arbeitsgesellschaft ist am Montag, 2. Juli, in der Geschwister-Prenski-Schule Thema. Als Referentinnen haben sich Gisela Jansen (Frauen helfen Frauen), Roswitha Kaske (CDU), Dr. Cornelia Östreich (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) sowie eine Vertreterin von ver.di angesagt. Der Diskussionsabend in der Aula beginnt um 20 Uhr. -
Saxe: Abendschule muß erhalten bleiben
Bürgermeister Bernd Saxe fordert die Landesregierung auf, die Abendschule als Säule des zweiten Bildungsweges zu erhalten. Eine Streichung sei bedenklich, zumal Kiel keine Alternative biete. -
Berufsschulpflichtige müssen sich melden
Berufsschulpflichtige Jugendliche haben die Pflicht, sich zur Berufsschule anzumelden. Die Meldepflicht besteht unabhängig vom Alter. Sie endet für Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis mit Ablauf des 18. Lebensjahres. -
Medizinischer Rat für Drogenabhängige
Von Juli wird es im Kontaktladen eine medizinische Sprechstunde für Drogenabhängige geben. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Michael Hamschmidt, auf der jüngsten Sitzung des Gesundheitsausschusses mit. Die Landesregierung habe der Arbeiterwohlfahrt(AWO) dafür rund 15 000 Mark zugesagt. Damit sind die Mittel bis Ende des Jahres gesichert. -
8. Hafenstammtisch in Travemünde
Die Rostocker Hanse Sail ist Thema des achten Travemünder Hafenstammtisches. Es geht um die Organisation der Veranstaltung und um eine Zusammenarbeit mit Travemünde. Referent ist Holger Bellgardt, Mitarbeiter der Hanse Sail. Das Treffen ist am Freitag, 29. Juni, um 19 Uhr im "Gorch Fock", Kaiserallee 2b. -
Theater sucht Statisten
Acht Jungen bis zu einer Körpergröße von 1,20 Meter werden vom Theater Lübeck als Statisten für "Aida" gesucht. Die Oper hat am 14. September Premiere. Außerdem braucht das Theater eine bühnen- und theater-erfahrene Riesenschlange. Sie wird während der Proben und Vorstellungen optimal betreut werden. Interessierte können sich unter der Rufnummer 708 81 34 an Volker Ströhl von der Statisterie des Theaters Lübeck wenden. -
SPD: Casino gehört nach Travemünde
"Wir halten eine Spielautomaten-Dependance in Lübeck nicht für sinnvoll", heißt es in einer Mitteilung von Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Fraktionsvorsitzende, und Rudolf Lichtenhagen, Bürgerschaftsmitglied aus Travemünde zum Casino-Streik. Das Casino gehöre nach Travemünde. Die Sozialdemokraten warnten vor den Auswirkungen der Tarifauseinander- setzungen auf den Spielbetrieb. Am Freitag wurde der Streik beendet. -
"Mit der Faust in der Tasche dabei"
Detlef Hardt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, zu Demos von Rechten und Linken und die Rolle der Medien
Herr Hardt: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte am 14. Juni, einem Donnerstag, ins Hotel Mövenpick zu einer Diskussion über Kriminalität eingeladen. Am Wochenende zuvor hatte das Bündnis Rechts demonstriert und das Bündnis gegen Rassismus eine Gegenkundgebung vor dem Holstentor abgehalten. Das aber war nicht der Anlaß für diesen Abend, oder? -
Tempo 30
Ergebnisse im nächsten Jahr
Mit einem großen Fest haben die Moislinger Vereine im Beisein von Bausenator Dr. Volker Zahn am Sonnabend die neue Buslinie 7 und die lang ersehnte Verkehrsberuhigung auf dem Brüder-Grimm-Ring gefeiert. Auf dem gesamten Ring, im westlichen Andersenring, auf dem Schneewittchenweg und in den einmündenden Straßen gilt jetzt Tempo 30. -
Rasende Boote und Rockmusik
Scorpions spielen zum Auftakt des Powerboot-Rennens in Travemünde
Das Wochenende in Trave-münde steht im Zeichen der schnellsten Boote überhaupt: den mit 2000 Pferdestärken angetriebenen Powerbooten. Am Freitag werden sie bereits bei der Kranung zu sehen sein (Lübecker Yacht Club, Travepromenade). Zudem ist eine Boots-parade entlang der Außenallee, Strandpromenade und entlang der Kaiserallee geplant. Am Freitagabend gibt es dann ordentlich was zu hören: die Scorpions spielen direkt am Strand. Das Programm am Sonnabend startet mit der Kranung der Powerboote. Nach Trainingsläufen beginnt das eigentliche Rennen "German Time Trial" der "Class 1 World Offshore Champion-ship". Danach steht das Mini-Powerboot-Rennen auf dem Plan, eine Free-Style-Jet-Ski-Show und von 17 Uhr an ein DJ-Marathon (Bühne am Strand). Der Sonntag beginnt mit Kranung und Trainingsläufen, um 14.30 Uhr startet das Rennen. Und: Die Promenade ist während der Tage in eine Bunte Meile verwandelt. -
Wilde Blumen sollen blühen
Landschaftpflegeverein will Mäh- und Saatgut einheimischer Pflanzen nutzen
Viele Gartenbesitzer wollen statt eines grünen Rasens lieber eine Blumenwiese. Also kaufen sie sich im Gartengeschäft ein Tütchen mit Saatgut, auf dem eine prächtige Wiese mit Blumen in allen Farben abgebildet ist. Sie säen die Samen aus, warten - und meist passiert wenig. Vielleicht kommt das eine oder andere Pflänzchen hervor, aber wenn, dann hält es sich nicht lang. Woran liegt das? -
"Patienten als Geiseln der Kassen"
Rechnungen für Fehlfahrten: Druckmittel für neues Rettungsdienstgesetz?
Jetzt ist eingetreten, was bereits vor zwei Wochen von Berufsfeuerwehr (BF)Lübeck und Stadtverwaltung befürchtet wurde:Eltern, die ihr Kind vor rund einem Jahr durch den "plötzlichen Kindstod" verloren haben, erhielten einen Gebührenbescheid für den damals leider vergeblichen Rettungsdiensteinsatz. Nun sollen die Eltern knapp 600 Mark zahlen. Und das nur, weil sich die Krankenkassen in Schleswig-Holstein seit Mai 2000 weigern, solche Einsätze, die die Kassen verbrämt als "Fehlfahrten" bezeichnen, weiterhin zu bezahlen. Diese "Fehlfahrten" sind reguläre Einsatzfahrten, die allerdings nicht mit dem Weitertransport ins Krankenhaus enden. -
Adressen
Behnhaus/Drägerhaus Königstraße 9 bis 11, Tel. 122 41 48 -
Baustellen
Am Wallberg/Forstweg/Am Moor - Schmutzwasserleitungen werden verlegt; die Straßen sind abschnittsweise gesperrt. -
Kino
Der Spielplan ist gültig bis einschließlich Mittwoch. Der Plan ab Donnerstag steht im LüBECK-Fenster im Internet: -
Stadtverwaltung
Auskunft Telefonzentrale 12 20 -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Mittwoch, 27.6.
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Donnerstag, 28.6.
THEATER -
Freitag, 29.6.
THEATER -
Sonnabend, 30.6.
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Sonntag, 1.7.
THEATER -
Montag, 2.7.
THEATER -
Dienstag, 3.7.
THEATER -
Mittwoch, 4.7.
THEATER -
"Nicht bei der Familienhilfe sparen"
Freie Träger fürchten um Aufträge der Stadt, sind aber im Gespräch mit Senator
Aufstehen, zur Arbeit oder zur Schule gehen, Milch kaufen, Nudeln kochen und abends ein bißchen fernsehen - das, was für viele normaler Alltag ist, ist für andere ein Graus. Sie bekommen weder den Tag, noch ein Familienleben auf die Reihe: kommen nicht aus den Federn, bringen es nicht fertig, zur Schule zu gehen. -
Schadstoffmobil am Meesenring
Lübecker und Krummesser Bürgerinnen und Bürger können am Sonnabend, 30. Juni, von 8 bis 12 Uhr ihre Sonderabfälle aus privaten Haushalten kostenlos beim Schadstoffmobil auf dem Wochenmarktplatz Meesenring abgeben. Autoreifen, asbesthaltige Abfälle, wie zum Beispiel Asbestzement-Faserplat-ten, Feuerlöscher und Elektrogeräte, werden nicht angenommen. Sonderabfälle aus privaten Haushalten können auch in den Recyclinghöfen kostenlos abgegeben werden. Als Sonderabfälle gelten unter anderem Energiesparlampen, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Chemikalien, Spraydosen, Farben und Lacke sowie Leuchtstoffröhren. -
Rechtsform der Krankenhäuser
Über die künftige Rechtsform der Krankenhäuser Priwall und Süd stimmen die Bürgerschaftsmitglieder Donnerstag ab. Der Gesundheitsausschuß hatte in der vergangenen Woche bereits für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gestimmt. -
Anträge der Fraktionen
Für die kommende Bürgerschaftssitzung am Donnerstag, 28. Juni, hat die CDU-Fraktionunter anderem einen Antrag zum Telefonservice der Hansestadt gestellt; die SPDeinen zur Umwandlung des Bereichs Stadtwald in eine Stiftung. Die Grünen bringen die Weiterzahlung der Tarifsteigerungen an die freien Kindertagesstätten auf den Tisch sowie die Havarie auf der Giftmülldeponie Schönberg. -
Exodus-Projekt wieder in Lübeck
Ausstellung "Pöppendorf statt Palästina" ist noch bis Mitte Juli zu sehen
Die Ausstellung "Pöppendorf statt Palästina", die fünf Schüler und Schülerinnen der Geschwister-Prenski-Schule im Jahr 1997 erarbeitet haben, wird noch bis Mitte Juli in der Geschwister-Prenski-Schule gezeigt. Seitdem sie von September 1998 bis März 1999 im Kulturforum Burgkloster gezeigt wurde, ist sie viel herumgekommen: Sie war bereits in Rendsburg, Bad Segeberg, Würzburg, Halle, Bergen-Belsen, Husum, Friedrichstadt, und Niebüll und geht im Sommer nach Wolfenbüttel. -
Beispielhaft: Lübecker Kidsstadt
Beste Kinder- und Jugendprojekte wurden zu einem Kongreß eingeladen
Im Sommer 1997 veranstaltete das Jugend- und Stadtteilzentrum Burgtor ein großes Spielprojekt für Kinder von acht bis dreizehn Jahren: die Kidsstadt. Eine Woche lang bauten Kinder Holzhütten, Möbel und Schilder und lebten und spielten danach zwei Wochen lang "Stadt". Die Veranstalter dieses Projektes, das mit vielen Bildern und Texten gut dokumentiert ist, wurden im Mai diesen Jahres eingeladen, die Kidsstadt in einer Ausstellung über "Best-Practice-Projekte" in Berlin zu präsentieren. Im Rahmen des Kongresses der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung mit dem Titel "Für Demokratie - gegen Gewalt" wurden in der Ausstellung 38 besonders gelungene Kinder- und Jugendprojekte gezeigt - unter ihnen die Kidsstadt und Projekte der Geschwister-Prenski-Schule (siehe oben). -
Kurz notiert
Auf Kräuterwanderung rund um den Ringstedtenhof geht es am Sonnabend, 30. Juni, von 11 bis 19 Uhr. Theorie und Praxis stehen auf dem Programm. Schere, Korb, Handschuhe, regenfeste Kleidung, Schreibzeug und Becher werden gebraucht. Erwachsene zahlen 40 Mark, Kinder 15 Mark. Anmeldungen bei Landwege unter der Rufnummer 522 12. -
Stadtteilkonferenzen tagen Anfang Juli
Am Montag, 2. Juli, um 17 Uhr tagt die Stadtteilkonferenz in Buntekuh - in der Baltic-Gesamtschule. Sie wird sich vor allem mit der Lärmminderungsplanung der Hansestadt und mit dem Thema "Kinder in Buntekuh" beschäftigen. -
Städtische Krankenhäuser im Eigenbetrieb belassen !
Krankenhäuser und medizinische Versorgung müssen sich nicht wirtschaftlich rechnen, die medizinische Versorgung der Bevölkerung darf nicht den marktwirtschaftlichen Kriterien unterliegen, sondern muß sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. -
Kosmetik statt Klarstellung
Zu: Die Diskussion um die Neubebauung des Marktes; Leserbrief von Oliver Groth;SZ vom 12. Juni 2001
Die Klarstellung des persönlichen Referenten des Bürgermeisters, Oliver Groth, veranlaßt mich als Mitorganisator der Veranstaltung und Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins Altstadt auf Widersprüche und Unwahrheiten, die in seiner "Klarstellung" der Öffentlichkeit als bewußte Fehlinformation der Besucher dargestellt werden soll, zu reagieren. -
Flughafen: Weder Kiel noch Lübeck?
Zu: "Bald eine Million Passagiere". SZ vom 19. Juni 2001
Was treibt Herrn Thorsten Geißler (CDU, Mitglied des Landtages) - das ist der Herr, der die Grönauer mit Fröschen verglich - dazu, seine Partei-freunde aus den Kreisen nördlich von Lübeck in die Jubelriege für den Flughafenausbau in Lübeck einzureihen? Hat er etwa auch schon von den hinter vorgehaltener Hand kolportierten Kieler Plänen gehört? -
Städtenamen: Ist Lübeck weiblich?
Zu: "Lübeck beweist ihre Toleranz". SZ vom 12. Juni 2001
Auf Seite 2 der SZ vom 12. Juni erfährt der Leser und auch die Leserin, daß "Lübeck ihre Toleranz" beweist. Als man sich durch die Kenntnis der deutschen Grammatik und deren Anwendung noch nicht der Gefahr aussetzte, als elitär zu gelten oder gar als Anhänger einer Gesinnung abgestempelt zu werden, welcher der Chancengleichheit im Wege stehe, wußte man, daß Städtenamen grundsätzlich neutrum seien, also "ne utrum", will heißen, keins von beiden, weder männlich noch weiblich. Dem segensreichen Wirken der Frauenbeauftragten ist es offenbar zuzuschreiben, daß die Stadt Lübeck mehr und mehr einen weiblichen Charakter annimmt, so daß die Formulierung "Lübeck beweist ihre Toleranz" einer gewissen Logik nicht entbehrt. -
Menschlichkeit bleibt auf der Strecke
Zu: "Fehlfahrten im Rettungsdienst jetzt kostenpflichtig";Pressedienst der Hansestadt Lübeck vom 12. Juni 2001, veröffentlicht auf @ www.luebeck.de sowie "Feuerwehr:"Es hagelt Beschwerden", SZ vom 19. Juni 2001 -
Nicht pietätlos, sondern fahrlässig!
Zu: "Feuerwehr:Es hagelt Beschwerden". SZ vom 19. Juni 2001
Die "kostenpflichtige Fehlfahrt" ist nicht "pietätlos", sondern fahrlässig. Das Land Schleswig-Holstein zwingt per indirekter Geldbuße seine Bürger dazu, als unkundige Laien medizinische Entscheidungen zu treffen. Nicht-Mediziner werden gezwungen, zu entscheiden, ob sich ein RTW noch lohnt beziehungsweise nicht mehr nötig ist. Schwerstverletzte werden nicht mehr medizinisch versorgt, weil sie ja vor Eintreffen des RTW eventuell sterben könnten. Andere Verletzungen werden nun aus Angst vor der "kostenpflichtigen Fehlfahrt" bagatellisiert. -
Anpacken für neues Feuerwehrhaus
Bau soll in diesem Jahr noch fertig sein
Seit November sind die Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Dummersdorf im Wischhofweg dabei, ein Feuerwehrhaus zu bauen. In den vergangenen sieben Monaten haben sie bereits über 1700 Stunden in ihr Projekt investiert. Freiwillig - ohne zu murren und ohne einen Pfennig dafür zu verlangen. -
Jugendwelten und Sucht
130 Teilnehmer bei Fachtagung im Bürgerschaftssaal
Neueste Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigen, daß der Alkohol- und Tabakkonsum zurückgeht. Darauf hat Senator Wolfgang Halbedel in seiner Rede zur Fachtagung "Jugendwelten und Sucht - süchtig nach wem oder was?" hingewiesen. Die Landesfachtagung fand am 13. Juni im Rathaus der Hansestadt statt. -
Ich fahre Rad, weil ...
Mit dem Fahrradbeauftragten der Hansestadt, Hans-Walter Fechtel, berichtet die SZ in einer Serie, warum Lübecker und Lübeckerinnen das Rad nutzen. Eine Motivation, auch auf den Drahtesel umzusteigen?
" . . . es für mich das flexibelste Fortbewegungsmittel ist. Ich muß viele Ortstermine wahrnehmen, und die erreiche ich so am schnellsten." Manfred Uhlig, 34, leitet die Abteilung Straßenverkehrsbehörde des Bereichs Verkehr. Um sich ein Bild von Verkehrsregelungen zu machen, ist er viel unterwegs. Daher hat er sich sein Fahrrad auch dienstlich anerkennen lassen, wodurch das Fahrrad etwas besser versichert ist. Er könnte auch ein Fahrtenbuch führen und würde von der Hansestadt sieben Pfennig für jeden gefahreren Kilometer kriegen - "aber das lohnt sich nicht." -
355 gebrauchte PC für Schulen
Lübecks Schulen stehen jetzt 355 zusätzliche Personal Computer (PC) für den Unterricht zur Verfügung. Der Bereich Schule und Sport hat die gebrauchten Geräte der Landesversicherungsanstalt Schleswig-Holstein in Lübeck abgekauft. Es handelt sich um Geräte mit Pentium-1-Prozessoren. Die Computer sind bereits an insgesamt 26 Schulen verteilt worden. -
Stadtgarde führt Volksfestzug an
Der Spielmanns- und Fanfarenzug führt wie jedes Jahr den Lübecker Volksfestzug an. Mädchen und Jungen aus Schulen und Kindergärten dürfen bei der Stadtgarde mitlaufen. Der Verein stellt Kostüme. Wer Lust hat mitzulaufen, meldet sich unter der Rufnummer 0171-8459313 oder kommt einfach am Sonntag, 1. Juli, um 10 Uhr zum Freizeitheim Burgtor. -
Platz zum Kicken
Grandplatz für Verein und Schulen
Im Dezember des vergangenen Jahres wurde mit den Sanierungsarbeiten begonnen, nun hat die Stadt den neuen Grandplatz an der Lohmühle den Nutzern übergeben. -
Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen Schlutup und Herrenwyk
V.i.S.d.P.: Gabriele Hiller-Ohm
Die SPD-Fraktion wird zur nächsten Bürgerschaftssitzung einen Prüfantrag einbringen, wie eine Wiederaufnahme der alten Fährverbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer zwischen Schlutup und Herrenwyk ermöglicht werden kann. -
Schulsponsoring: Das erfrischt so richtig!
V.i.S.d.P.: Carl Howe
Wir sehen es ein. Lange Zeit haben wir gegen international operierende Konzerne und ihre oft menschenverachtenden Produktionsweisen und Werbekampagnen gekämpft. Aber nun heißen auch wir Coca-Cola als Sponsor eines Lübecker Schulfestes willkommen. Macht doch nichts, daß der US-amerikanische Getränkehersteller mit seinem braunen Zuckerwasser einen ganzen Lebensstil zu verkaufen versucht, und suggeriert, alle glücklich zu machen, die Coca-Cola trinken. Weiß und westlich und sauber und glücklich. Denn wie der ehemalige Weltbankvorsitzende McNamara schon sagte, wer Coca-Cola trinkt, trinkt den Geist Amerikas. Im Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium ist er nun angekommen, der Geist Amerikas, der im amerikanischen Mutterland bereits angegriffen wird, unter anderem gerade für Werbekampagnen, die sich an Kinder und Jugendliche richten. So geschehen im letzten Jahr, als sich in New York die Werbeindustrie selbst den Preis für die beste an Kinder gerichtete Werbung verlieh. Da meinten doch tatsächlich einige PädagogInnen, es wäre nicht richtig, einen Preis für die beste Manipulation von Kindern zu vergeben. Solcher Protest und Forderungen nach Studien, die untersuchen sollen, wie sich Werbung auf Kinder auswirkt, sind uns hier in Lübeck fremd. Wir glauben nicht, daß Coca-Cola anderes im Sinn hat, als uns ein richtig schönes Schulfest zu bescheren. Und wenn doch - was ist schon schlimm daran, Kinder nicht als Kinder, SchülerInnen, FreundInnen, sondern als Werbezielgruppe zu sehen? Wir existieren, um zu konsumieren. Wir können daher auch ruhig noch mehr öffentliches Geld im Schulbereich streichen, wir haben ja Freunde, die gerne einspringen. -
Gärtnermeister/In
Das BALI / JAW (Berufsvorbereitungs- und Ausbildungszentrum Lübeck-Innenstadt) ist eine Bildungseinrichtung des Bereiches Jugendarbeit / Jugendamt der Hansestadt Lübeck und Mitglied im Verbund der Jugendaufbauwerke Schleswig-Holstein. Junge Menschen unterschiedlicher Zielgruppen werden hier auf eine Ausbildung vorbereitet oder in überbetrieblichen Ausbildungsprojekten ausgebildet. Die Maßnahmen werden durch die Bundesanstalt für Arbeit finanziert. -
Diverse Stellenanzeigen
KüchenmeisterIn oder Koch/Köchin / GärtnermeisterIn / Malergeselle/in
Das BALI / JAW (Berufsvorbereitungs- und Ausbildungszentrum Lübeck-Innenstadt) ist eine Bildungseinrichtung des Bereiches Jugendarbeit / Jugendamt der Hansestadt Lübeck und Mitglied im Verbund der Jugendaufbauwerke Schleswig-Holstein. Junge Menschen unterschiedlicher Zielgruppen werden hier auf eine Ausbildung vorbereitet oder in überbetrieblichen Ausbildungsprojekten ausgebildet. Die Maßnahmen werden durch die Bundesanstalt für Arbeit finanziert.




