Ausgabe 006 vom 22. Dezember 1997
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Hartes Ringen um eine Lösung
Stadt, Wirtschaft und Initiativen beraten über die Verkehrsberuhigung
Die Verkehrsberuhigung in Lübecks Altstadt ist derzeit erneut Gegenstand von Beratungen zwischen Stadt, Wirtschaft und Initiativen von Altstadtbewohnern und Umweltgruppen. Am vergangenen Donnerstag und Freitag fanden getrennte Gesprächsrunden im Baudezernat statt, zu denen Bürgermeister Michael Bouteiller eingeladen hatte. -
Ausfälle bei Steuern
Warum die Schulden der Hansestadt steigen
Lübecks städtische Schulden liegen derzeit bei rund 913 Millionen Mark. 40 Millionen Mark an Krediten hat die Hansestadt beispielsweise beim Bund aufgenommen, 146 Millionen beim Land, den Löwenanteil von 687 Millionen Mark aber auf dem freien Kreditmarkt. -
18. Hansetag in
Visby mit neuen Ideen
Der Hansetag wird im kommenden Jahr zwei wichtige Neuerungen erfahren: Neben einem Jugendforum wird es im schwedischen Visby erstmals das Konzept "Bürger reisen mit der Hanse" geben. -
Kurz notiert
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Editorial
Unsere Zeitung bietet derzeit mit die interessantesten Arbeitsplätze in der Hansestadt. Das hört sich nach Übertreibung an, trifft jedoch ohne Zweifel zu. Unser Berufsalltag hat nichts gemein mit Alltäglichem. Permanenter Streß, Hektik und die grausame Notwendigkeit, ständig fünf, sechs Dinge gleichzeitig erledigen zu müssen, sind das eine. Aber das kennen die meisten Journalisten, die in Lübeck leben und arbeiten. Eine völlig neue Zeitung aufzubauen, war aber nur wenigen von ihnen vergönnt. Denn derartiges kommt viel zu selten vor im Land der Medien-Monopole. -
Mehrheit für die Ansiedlung
Kommen Famila und Aldi nach Kücknitz? * Diskussionsrunde
Kommt der SB-Markt "Famila" zusammen mit dem Lebensmitteldiscounter "Aldi" nach Kücknitz? Werden die Beiden die ansässigen Einzelhändler erdrücken, die Investitionen des Sky-Marktes durchkreuzen? Oder kommt es zu einer heilsamen Konkurrenz im Sinne der Kunden und der Hansestadt Lübeck? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion im Clubhaus Rangenberg am vergangenen Mittwoch. -
Beteiligung an LHG
Lübeck übernimmt 50 Prozent vom Bund
Der Bund wird seine Beteiligung an der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) aufgeben und seinen Anteil in Höhe von 50 Prozent an die Hansestadt übergeben. Dies ist das Resultat der Sitzung des Bundeskabinetts vom 17. November. -
Sonderfahrplan für Weihnachten und Silvester
Heiligabend fahren die Busse der Stadtwerke Lübeck bis 18.30 Uhr, Silvester bis 19.30 Uhr nach dem Sonnabendfahrplan. -
Neue Fußgängerampel an der Ziegelstraße im Bau
Eine neue Ampel für den Fußgänger- und Radfahrerüberweg wird derzeit an der Ziegelstraße in Höhe der Straßeneinmündung "An der Stadtfreiheit" installiert. -
LÜBECK STATISTISCH
Nach einer Erhebung des Statistischen Amtes über die Bevölkerungsbewegung von Januar bis September in den Jahren 1996 und 1997 hat die Lübecker Bevölkerung im vergangenen Jahr um 808 Personen abgenommen, in diesem Jahr nahm sie im gleichen Zeitraum geringfügig - nämlich um genau zwei Neubürger - zu. -
Widerspruch gegenNotopfer eingelegt
Auch Mitglieder der Betriebskrankenkasse (BKK) der Hansestadt Lübeck haben nach Mitteilung der BKK bereits Widerspruch gegen das sogenannte Not-opfer eingelegt. -
Verkehrsberuhigte Altstadt I
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Verkehrsberuhigte Altstadt II:
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Für manche ist die Bibliothek das zweite Zuhause
Spardebatte trübt 375. Jubiläum - Volksbücherei und wissenschaftliche Bibliothek in einem
Die zierliche Frau mit der Brille und dem Pferdeschwanz sitzt am Fenster zwischen zwei Bücherregalen, eine Hand auf das Kinn gestützt. Eine Stadt in Griechenland mit fünf Buchstaben...? Schnell fliegt ihr Stift über das Papier mit den schwarzen Kästchen. Rosemarie Petri kommt täglich in die Stadtbibliothek, seit sie arbeitslos geworden ist. Dort frönt sie ihrem Hobby, dem Kreuzworträtsellösen und liest die Zeitung. "Man muß doch wissen, was in der Welt los ist," sagt die gelernte Buchhalterin und: "Die Bibliothek ist mein zweites Zuhause." Nach der ersten Zeit der Resignation, hat sie sich aufgerafft, hat sich die 111 Tips für Arbeitslose in der Bibliothek besorgt und verblüffte ihren -
Verzweifelt Sponsoren gesucht
Einzigartiges Patchwork an Baustilen - Teil des Weltkulturerbes
Wer durch die Lübecker Stadtbibliothek schlendert, macht eine Reise durch die Jahrhunderte. Das Patchwork an Baustilen vom 14. Jahrhundert bis heute ist eine Rarität. Da ist zum einen der Scharbausaal, benannt nach dem Pastor Hinrich Scharbau, der seine Handbibliothek 1759 der Bibliothek vermachte. 1877 wurde den mittelalterlichen Räumen des ehemaligen Franziska-nerklosters ein Neubau im neogotischen Baustil hinzugefügt. Den Anbau an das Gemäuer des Katharineums ermöglichte Friedrich Wilhelm Mantels, Hanseforscher und Dozent am Katharineum. Nach ihm ist der Mantelssaal benannt, dessen Restaurierung vor zwei Jahren abgeschlossen wurde. Immer wieder wurden die Gebäude im Klosterbereich umgestaltet und ergänzt. Die Gebäudeteile überstanden unversehrt beide Weltkriege und sind damit im europäischen Raum einmalig. In den historischen Räumen befinden sich rund 20 000 Bände Altbestand, vorwiegend aus den Fachgebieten Geschichte und Theologie. -
Stichwort
Die Stadtbibliothek zu Lübeck ist ein baugeschichtliches Unikat, das Baustile vom frühen Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert einschließt. Über eine Million Medieneinheiten zählt sie, darunter einen Altbestand von 20 000 Büchern, vorwiegend aus den Fachgebieten Theologie und Geschichte. 64 Mitarbeiter kümmern sich um rund 1200 Besucher täglich. An die Bibliothek angegliedert sind acht Zweigstellen und ein Bücherbus. Sie hat 49 Stunden in der Woche geöffnet, über eine Millionen Ausleihen pro Jahr, einen Etat von ca. einer Million, rund eine halbe Millionen Einnahmen, bislang 40 PC-Arbeitsplätze und sechs CD-RomStationen. -
IM GESPRÄCH
SZ: Kommen Sie überhaupt noch -
Mittwoch, 24. Dezember
Musik -
Donnerstag, 25. Dezember
Theater -
Freitag, 26. Dezember
Theater -
Sonnabend, 27. Dezember
Theater -
Sonntag, 28. Dezember
Theater -
Montag, 29. Dezember
Musik -
Dienstag, 30. Dezember
Theater -
ADRESSEN
Behnhaus/Drägerhaus, Königsstr. 9-11, -
AUSSTELLUNGEN
"Arbeit im Hochofenwerk - Leben in der Werkskolonie" -
Neues Spielhaus für die Kinder von Buntekuh
Jugendliche packen mit an * Kreativität und Phantasie gefragt * Einzug Ende April geplant
Zwischen Hochhäusern, Wohnblocks und Lärmschutzwällen in Buntekuh ducken sich zahlreiche kleine Holzhütten, urige Rundhäuschen mit Grasdach und Klettergerüste. Dazwischen leuchtet das helle Holz eines neuen Blockhauses, an dessen First die Richtkrone schaukelt. Die Kinder vom Bauspielplatz in Buntekuh, dem einzigen betreuten Abenteuerspielplatz Lübecks, bekommen ein neues Spielhaus. -
Dirigent Justus Frantz in der MuK
Orchester mit jungen Musikern aus über 40 Ländern und fünf Kontinenten
Der Pianist und Dirigent Justus Frantz kommt mit der "Philharmonie der Nationen" zu einem Neujahrskonzert an die Trave. Auf dem Programm steht die Neunte Sinfonie von Ludwig van Beethoven mit dem Chor "Ode an die Freude". -
Neues Klubgelände
Lösung für Priwall-Segelverein zeichnet sich ab
"Save our Sailing" hatten die Kinder und Jugendlichen des Deutsch-Französischen Segelclubs (DFSC) vom Travemünder Priwall Mitte Oktober auf Transparenten vor dem Rathaus gefordert. Jetzt ist ihr SOS gehört worden. Nach einem Ortstermin auf dem Priwall und zähen Verhandlungen am vergangenen Mittwoch einigten sich die zuständigen Ämter und die Segler auf einen Kompromiß. -
Ein politisches Leben
Willy Brandt-Ausstellung im Burgkloster
Die Hansestadt Lübeck präsentiert gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die Ausstellung "Willy Brandt. Ein politisches Leben 1913 bis 1992." -
Theater GmbH gegründet
Die von der Bürgerschaft beschlossene Gründung der Theater GmbH ist fixiert. Wie Senator Dr. Ulrich Meyenborg mitteilte, fand der Gründungsakt am Freitag statt. Im notariell beglaubigten Gründungsvertrag sind Intendant Dietrich von Oertzen und Peter Skrock zu Geschäftsführern ernannt worden. -
Arbeiten auf Papierin leuchtenden Farben
Bereits zum dritten Mal werden Arbeiten des Lübecker Malers Teubert gezeigt. Ausgehend vom ersten Eindruck von der norddeutschen Landschaft verwandelt Teubert die vorgefundenen Strukturen in leuchtendkräftige Bilder und markante Drucke. -
Last minute Geschenkzum Ausleihen
Als "Last minute Geschenk" zu Weihnachten bietet die Bibliothek der Hansestadt Lübeck Geschenk-Gutscheine für die Lesegebühr an. Wer seinen lesebegeisterten Verwandten oder Freunden eine Freude unter dem Tannenbaum machen möchte, kann in der Zentrale in der Hundstraße und in den Zweigstellen einen Gutschein für eine Jahresgebühr von 40 Mark genauso gut wie für eine Halbjahresgebühr von 25 Mark oder aber für einen beliebigen Zuschuß erwerben. Der Gutschein, dessen Titelseite den historischen Scharbausaal zeigt, ist ausschließlich für die Lesegebühr bestimmt und gilt für ein Jahr. -
Mumie kehrt von ihrerTournee zurück
Die altägyptische Mumie aus der Lübecker Völkerkundesammlung, die als "Lübecker Apothekermumie" bei den großen Mumienausstellungen in Hamburg und Hildesheim zu sehen war, kehrt jetzt in die Hansestadt zurück. In der Präsentation "Aus dem schönen Haus der Ewigkeit" wird die Mumie ab Sonnabend, 20. Dezember, wieder in der Völkerkundesammlung zu sehen sein. Seit mehr als 300 Jahren befindet sich die Mumie, vermutlich eines Priesters oder hohen Beamten, in der Hansestadt. Sie ist nicht nur die früheste nach Deutschland gelangte Mumie, die noch erhalten ist, sondern aufgrund ihres reichen Amulettschmucks auch einzigartig in Europa. -
Letztes Literaturrätsel im alten Jahr
Im Lübecker Literaturtelefon ist vom 19. bis zum 25. Dezember ein Literaturrätsel zu hören. Der Autor, der diesmal zu raten ist, hat viel Autobiographisches verarbeitet. Er gilt als Moralist mit skeptisch nüchterner, oft melancholisch verspielter, doch unbesiegbarer Lebensweisheit. Hella Kraus liest aus dem Werk des Autors. Die Lösung ist an die Redaktion des Lübecker Literaturtelefons, Solmitzstraße 7, 23569 Lübeck, einzusenden. Einsendeschluß ist der 27. Dezember. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. -
Bedenken unvollständigwiedergegeben
Zu: "Sanierungsprojekt macht Schule". SZ vom 25. November. -
Nicht dem Stromangeschlossen
Nun ist sie da, die Stadtzeitung. Nach viel Streit und Kampf um dieses Medium konnte es im Endeffekt niemand mehr verhindern. -
Handel wird von Amtswegen in Ruin getrieben
Zu: ,,Baustellen können nerven''. -
Wird die Zeitung schonnicht mehr verteilt?
Warum haben wir bis heute noch keine "Lübecker Stadtzeitung" erhalten? Wenn die Steuergelder schon so ausgegeben werden, wollen auch wir am finanziellen Untergang der Stadt teilhaben. Oder wird die Zeitung schon nicht mehr verteilt? -
Historische Altstadtsichert Arbeitsplätze
Die Frage: "Was hat Vorrang? Das Weltkulturerbe oder Arbeitsplätze?" darf man so nicht stellen, denn die Fragestellung suggeriert, daß eines von beidem Vorrang haben muß. Tatsächlich schafft beziehungsweise erhält das Weltkulturerbe Lübecker Altstadt Arbeitsplätze und das in erheblichem Maße. -
Ungefärbte Informationüber das Stadtgeschehen
Zum neuen Jahr möchte auch ich Ihnen mit einem Lob den Rücken stärken. Nach aller anfänglicher Skepsis, hervorgerufen durch die langanhaltenden Querelen um die Stadtzeitung, bin ich sehr positiv überrascht vom Niveau dieser kostenlosen Zeitung. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
Schöne aber unerwartetteure Straßenbeleuchtung
Ein Einsender aus Schlutup bedankt sich bei der Hansestadt Lübeck für die Ausstattung einer Straße mit modernen Beleuchtungsanlagen. -
17 Mülltonnen stehenin einem Altstadtgang
Anwohnerinnen und Anwohner in der Engelsgrube 31 haben sich an die Stadt gewandt und darauf aufmerksam gemacht, daß im Sieverstorweg (ein Altstadtgang) 17 Mülltonnen vor den jeweiligen Hauseingängen verteilt aufgestellt werden müssen, weil es keinen zentralen Mülltonnenplatz gibt. -
Ombudsmann nimmt anStadtteilgesprächen teil
Demokratie muß lebendig sein, und das bedeutet, daß die, die vom Handeln der Kommune oder des Staates betroffen sind, die Möglichkeit haben müssen, an Entscheidungen mitzuwirken und mitzubestimmen. -
Holstentor.
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Sahnehäubchen wird abgeschöpft
Zu wenig Altkleider bei den Gelben Säcken für Rohstoffverwertungsbetrieb
"Bei uns landen nur zwei Tonnen Altkleider im Monat", erklärt Udo Niels, einer der beiden Geschäftsführer der Firma Altroh. Der Altpapier- und Rohstoffverwertungsbetrieb hat einen Vertrag mit der Stadt geschlossen: Um den Auflagen durch das duale System Folge zu leisten, holen die städtischen Mitarbeiter die Gelben Säcke, aber auch Altpapier und aussortierte Kleidung ab und bringen sie der Firma zur Wiederverwertung. Doch diese Einnahmequelle von Altroh, die Altkleidersammlung, geht laut Niels sukzessive in den Keller. "Vermutlich, so Niels, "schöpfen andere Unternehmen uns dieses Sahnehäubchen im Vorfeld ab." -
Öffnungszeiten an den Feiertagen
Ämter haben Weihnachten, am Neujahrstag und am 2. Januar geschlossen
Zum bevorstehenden Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel gibt die Lübecker Stadtverwaltung folgende Hinweise: -
K 13: Nun gehtes ins Detail
Rund 20 000 Autos schieben sich täglich über die Nord-Süd-Achse Segeberger Straße durch Stockelsdorf - fast zehntausend sind es in der Ortslage Groß Steinrade. Ein Zustand, der vor allem für die Anwohner der betroffenen Gebiete unhaltbar geworden ist. Die Lösung könnte eine Entlastungsstraße bringen, eine westliche Verlängerung der Kieler Straße ab Ortseinfahrt Stockelsdorf (B 206/Bad Segeberg) um Groß Steinrade herum, die nordöstlich des Gewerbegebietes Roggenhorst auf die Schönböckener Straße trifft und dann den Verkehr weiter in Richtung Autobahnanschlußstelle Lübeck-Moisling (A 1) führt: Die K 13. -
Kurz notiert
Die Geschäftsstelle des Seniorenbeirats der Hansestadt Lübeck bleibt in der Zeit vom 24. Dezember bis 2. Januar für die Öffentlichkeit geschlossen. -
Weihnachtsgrüße aus dem Presseamt
Weniger als vier Wochen Zeit hatte das am 22. Oktober neuformierte Team des Presse- und Informationsamtes, um neben seinen bisherigen Aufgaben die Lübecker Stadtzeitung (SZ) auf die Beine zu stellen. Inzwischen liegt bereits die sechste Ausgabe vor, anhand der Sie beurteilen können, ob sich unsere Mühen der vergangenen Wochen gelohnt haben. -
Waldersee-Kaserne wird Wohnquartier
900 Wohnungen, in denen einmal 2500 Menschen wohnen werden, entstehen derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Waldersee-Kaserne. Wohnungsbauministerin Angelika Birk erklärte beim Richtfest für die ersten 86 Wohnungen, dort seien Miet- und Eigentumswohnungen im geförderten und im freifinanzierten Bau entstanden. -
Stadtwerke stellen auf monatliche Zahlung um
Die Stadtwerke Lübeck starten im neuen Jahr mit einem neuen Abrechnungsverfahren, so daß sich die Kunden auf monatliche Abschlagszahlungen einstellen müssen. -
Stadt und IHK starten Verbundausbildung
18 Auszubildende haben jetzt im IHK-Bildungszentrum in Eichholz ihre Ausbildung im Rahmen der Sondermaßnahme Verbundausbildung begonnen. Für diese kurzfristige Schaffung von Arbeitsplätzen stellt die Stadt 250 000 Mark zur Verfügung. Das Konzept basiert auf der Zusammenarbeit vom Verein "Verbundausbildung der Lübecker Wirtschaft", der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck als Koordinator, dem IHK-Bildungszentrum und dem Lübecker Arbeitsamt, das das Projekt durch die weitgehende Finanzierung eines Ausbildungskoordinators unterstützt. Es wird in den Berufen Kaufmann im Einzelhandel, Handelsfachpacker, Bürokommunikation/Bürokaufmann und Industriemechaniker/Maschinensystemtechnik ausgebildet. -
Stadtwerke auch am 2. Januar geschlossen
Die Verwaltung der Stadtwerke Lübeck in der Moislinger Allee sind am Mittwoch, 24. Dezember, am Mittwoch, 31. Dezember, und am Freitag, 2. Januar, geschlossen. Das gilt auch für die Verwaltungsbereiche der Elektrizitäts-, Fernwärme-, Gas- und Wasserversorgung sowie des Verkehrsbetriebes in der Roeckstraße. Das Servicebüro des Verkehrsbetriebes in der Königstraße ist nur am 24. und 31. Dezember 1997 geschlossen. -
Liebe Lübeckerinnen, liebe Lübecker,
Auf diesem Weg möchte ich die Gelegenheit nutzen und Ihnen und Ihrer Familie zum Abschluß dieses Jahres erholsame Feiertage sowie ein gutes und erfolgreiches Jahr 1998 wünschen. -
Soziale und ökologische Spuren in den städtischen Finanzen
Der Haushalt für das Jahr 1998, mit rot-grüner Bürgerschaftsmehrheit beschlossen, ruft, je nach politischem Standort, Zustimmung und Ablehnung hervor. Die Kritik von konservativer Seite und Unternehmerverbänden ist um so heftiger dort, wo dieser Haushalt Gelder zur Verfügung stellt für Zwecke, die in der entfesselten Marktwirtschaft zusehends untergehen. Wer aus allem ein Privatgeschäft machen will ohne Bezug auf das Allgemeinwohl, kann mit der Verteuerung von Flughafengebühren, der Unterstützung von Sozialhilfeberechtigten, der Einrichtung einer Klimaschutzleitstelle und der Ausgabenbeschneidung beim Schnellstraßenbau natürlich nicht einverstanden sein. Zwei Projekte seien hier noch einmal hervorgehoben.




