Ausgabe 202 vom 13. November 2001
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Zweite Heimat Lübeck
Seit 40 Jahren leben Türken in der Hansestadt - Von der Politik enttäuscht
Alanya an der Türkischen Riviera wird ein immer beliebteres Urlaubsziel der Deutschen. Immer häufiger wird zu salathaltigem Döner anstelle fettiger Rostbratwurst mit trockenem Brot gegriffen, doch noch immer nennt die Mehrzahl der Bundesbürger ihre ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Gastarbeiter. Ein Begriff, der noch aus den späten 50er und frühen 60er Jahren stammt, als zwischen der Bundesrepublik Deutschland und mehreren Ländern sogenannte Anwerbeabkommen geschlossen wurden. -
In Travemünde tut sich was
Erster Bauabschnitt der umgestalteten Kurgartenstraße fertiggestellt
Mit einem "Bergfest" eröffnete Lübecks Bausenator Dr. Volker Zahn am vergangenen Sonnabend den ersten Bauabschnitt der neugestalteten Kurgartenstraße in Travemünde. -
Schneller nach Estland
Der Lübecker Hafen bietet jetzt auch eine schnelle Fährverbindung nach Estland an. Vier Fährschiffe der Reederei Transfennica laufen die 50 Kilometer westlich von Tallinn gelegene Hafenstadt Paldiski dreimal pro Woche an. Damit bietet Lübeck unter allen deutschen Ostseehäfen die höchste Abfahrtdichte in Richtung Estland, teilt die LHG mit. Paldiski gehört zu den größten Häfen Estlands und hat Anschluß an die Via Baltica. -
Volkstrauertag: Gedenkfeiern
Im Bürgerschaftssaal des Rathauses findet zum Volkstrauertag am Sonntag, 18. November, von 11.30 Uhr an eine Gedenkfeier der Hansestadt Lübeck und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Zuvor werden Bürgermeister Bernd Saxe und Stadtpräsident Peter Oertling Kränze niederlegen, unter anderem am Mahnmal am Zeughaus. -
Projektgruppe für Olympia
Bürgermeister Bernd Saxe hat eine Projektgruppe "Bewerbung für die Ausrichtung der olympischen Segelwettbewerbe 2012" ins Leben gerufen. Die Gruppe, die sich unter anderem aus Vertretern städtischer Bereiche zusammensetzt, wird Aufgaben verschiedener Gremien koordinieren und vorbereiten. Das "Projektbüro Olympia 2012" ist bei Senator Ulrich Meyenborg angesiedelt. Die Leitung hat Verwaltungsrat Holger Walter. -
Apropos
...Mord durch Sex, das hört sich nicht nett an. Doch so heißt die erste Komödie des neu gegründeten Theaters Fabelhaft, das am Freitag, 16. November, in der Aula des Carl-Jacob Burckhardt-Gymnasiums um 20 Uhr aufgeführt wird. Mit Unterstützung des Bereichs Schule und Sport proben die Schauspieler des Stücks dort übrigens immer mittwochs um 17.30 Uhr. -
Editorial
Es ist wieder so weit. Die Zeichen mehren sich, treten sozusagen aus dem Novemberdunst und -nebel heraus: Weihnachten ist nicht mehr weit. Brigaden an Weihnachtsmännern in den Supermarktregalen künden längst davon, die Zeitung wird immer dicker: Weihnachtliche Beilagen und Reklamesendungen erinnern an den bevorstehenden Geschenkestreß. Nicht schon wieder. Im letzten Jahr erholte sich Mutter erst nach Tagen von der geschenkten Reizwäsche, sie heulte drei Tage. Na und dann der Korkenzieher für Großvater. Ein riesiger Ast mit Spirale dran. Ein witziges Teil. Eigentlich. Kam trotzdem nicht gut an. Hübsch anzusehen, aber unpraktisch. Ungeliebt verschwand er in der Schublade. -
In Kiel formiert sich Widerstand
Großdemo gegen Flughafenausbau - BI lehnen Startbahnverlängerung ab
Während sich in der Hansestadt Lübeck eine eher kleine Gruppe gegen den Ausbau des Flughafens Blankensee wendet, hat sich in der Landeshauptstadt mittlerweile eine riesige Gegnerschaft gegen die geplante Startbahnverlängerung in Kiel-Holtenau formiert. Am vergangenen Sonnabend protestierten Flughafengegner. -
Stunde der Begegnung:Ernsthaftigkeit statt Feier
Stadtpräsident lädt auf Patenschiff Fregatte Lübeck ein - Veranstaltungsort umstritten
Die SPD-Fraktion wird die Stunde der Begegnung, die am 6. Dezember an Bord der Fregatte Lübeck stattfindet, nicht boykottieren. Das haben die Fraktionsvorsitzende Gabriele Hiller-Ohm und der SPD-Kreisvorsitzende Wolfgang Baasch am Freitag mitgeteilt. -
Beschwerdetag mit Seniorenbeirat
Der Lübecker Seniorenbeirat beteiligt sich am bundesweit ersten Beschwerdetag gegen Altersdiskriminierung. Wie die Vorsitzende des Beirates, Anke Horn, mitteilte, "wollen wir zukünftig die Vertretung der Interessen der 60 Jahre und älteren Lübeckerinnen und Lübecker in den seniorenrele- vanten Themen der Kommunalpolitik in unserer Stadt durch die verstärkte Einbeziehung von Aktivitäten aus dem überregionalen und internationalen Bereich in unsere Arbeit noch verbessern." -
SPD-Veranstaltung zu Selmsdorf
Um die Entwicklung des Gewerbegebietes Selmsdorf geht es bei einer Bürgerversammlung. Die Veranstaltung, zu der der SPD-Ortsverein Schlutup einlädt, ist am Mittwoch, 21. November, in der TSV Sportgaststätte, Palinger Weg 56a. Sie beginnt um 19.30 Uhr. -
Seit zehn Jahren: g/a/b
Auf zehn Jahre Arbeit blickt die gemeinnützige Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft GmbH in der Hansestadt (g/a/b) zurück. In einer Feierstunde am Freitag im Ausbildungspark Blankensee würdigte Schleswig-Holsteins Sozialministerin Heide Moser die Arbeit der g/a/b:"Sie ist seit zehn Jahren auf dem richtigen Weg, aber immer einen Schritt voraus." In der nächsten Ausgabe der SZ finden Sie einen ausführlichen Bericht über die Arbeit der g/a/b. -
Einwohnerfragen jetzt einreichen
Fragen für die Einwohnerfragestunde der nächsten Bürgerschaftssitzung am Donnerstag, 29. November, können noch bis Dienstag, 13. November, schriftlich beim Büro der Bürgerschaft eingereicht werden. Zugelassen sind nur Fragen zu Beratungsgegenständen und städtischen Angelegenheiten, die die Bürgerschaft selbst entscheidet. -
100000 Mark für School of New Media
Mit 100000 Mark fördert die Unabhängige Landesanstalt für das Rundfunkwesen (ULR)die Lübecker International School of New Media (ISNM). Die För-dergelder fließen in das im November startende Execitive-Programm der ISNM, einem Bil- dungsprogramm für Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Kultur. -
CDUspendet Sitzbänke
Der CDU-Ortsverband Marli-Brandenbaum-Eichholz stiftet für die Stadtteile Marli und Eichholz je eine Sitzbank. Am Mittwoch, 14. November, um 15 Uhr werden die Bänke in der Grünanlage am Ehrenmal in Eichholz gemeinsam mit Vertretern des Bereiches Stadtgrün offiziell übergeben. -
Diese Woche:Vier Ausschüsse tagen
Heute tritt der Hauptausschuß zusammen (16.30 Uhr) und tagt unter anderem zum Durchfahrtverbot Friedensstraße. Am 15. November tagen der Ausschuß für Schule und Sport (16 Uhr, August-Hermann-Francke-Schule), der Ausschuß für öffentliche Einrichtungen (16.30 Uhr, Entsorgungsbetriebe) und der Umweltausschuß (16.30 Uhr, Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer). Auf dessen Tagesordnung stehtdie Entwicklung des Priwalls. -
Abgasschwaden überm Seeheilbad
Forschungsprojekt in Travemünde zur Verminderung von Schiffsimmissionen
Die Hansestadt Lübeck steckt in einem Interessenskonflikt: Einerseits zählen die Häfen zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen, andererseits gefährden die Schiffsabgase den Status Travemündes als Seeheilbad. Ein Dilemma, in dem fast alle Häfen an Nord und Ostsee stecken. Seit August des Jahres läuft jetzt ein Projekt, das etwas hölzern als "Umsetzung der Agenda 21 in europäischen Seehäfen am Beispiel Lübeck-Travemünde" bezeichnet wurde. Dessen Ziel ist, Lösungen zu entwickeln, wie Schadstoffimmissionen, Lärm und Vibrationen durch Schiffe vermindert werden können. Am vergangenen Dienstag nahm Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel stellvertretend für die Stadtwerke Lübeck als Zuwendungsempfänger die entsprechende Förderbescheinigung über fast eine halbe Million Mark von Christiane Pistorius vom Umweltbundesamt (UBA) entgegen. -
Der letzte Dreck
Während Autos in Deutschland seit dem 1. November schwefelarmen Diesel tanken, der gerade mal 50 Milligramm Schwefel je Kilogramm Kraftstoff enthält, liegt der Anteil im "Bunker-C-Öl" mit 45 Gramm fast tausendmal so hoch. Dieses Schweröl, mit dem die Schiffsdiesel der allermeisten Pötte angetrieben werden, bleibt übrig, nachdem in den Ölraffinerien die wertvollen leichteren Bestandteile Benzin, Petroleum, Dieselkraftstoff und Heizöl abgetrennt wurden. Das Bunker-C-Öl ist derart zähflüssig, daß es im Maschinenraum erwärmt und gereinigt werden muß, bevor es in die Schiffsmotoren eingespritzt wird. -
Adressen
Behnhaus/Drägerhaus Königstraße 9-11, Tel. 122-41 48 -
Baustellen
Am Brook - Schmutzwasserleitungen werden verlegt; die Straße ist abschnittsweise gesperrt. -
Stadtverwaltung
Auskunft Telefonzentrale 122-0 -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Dienstag, 13.11.
THEATER -
Mittwoch, 14.11.
THEATER -
Donnerstag, 15.11.
THEATER -
Freitag, 16.11.
THEATER -
Sonnabend, 17.11.
THEATER -
Sonntag, 18.11.
THEATER -
Montag, 19.11.
THEATER -
Dienstag, 20.11.
THEATER -
Mittwoch, 21.11.
THEATER -
Ein Schauspieler als Maler
Armin Mueller-Stahl stellt in Burgkloster und Buddenbrookhaus aus
Künstlerische Doppelbegabungen sind nicht selten. So hat der renommierte Schauspieler Armin Mueller-Stahl zu Pinsel und Bleistift gegriffen, um seine Sicht vor allem von Menschen auf Papier und Leinwand zu bringen. -
Facetten der Romantik
Behnhaus: Zeichnungen aus Schweizer Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts
Im Museum Behnhaus/Drägerhaus hat die Kunst des19. Jahrhunderts seit fünfzehn Jahren Tradition. Nach der Ausstellung aus der vorbildlichen eigenen Sammlung von Handzeichnungen im Vorjahr laden nun "Facetten der Romantik" - Zeichnungen aus der Schweizer Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts zum Vergleich ein. Und wieder stehen die Nazarener um den Lübecker Johann Friedrich Overbeck im Mittelpunkt. -
Nicht zum Spielen allein ...
Völkerkundesammlung zeigt neue Ausstellung afrikanischer Puppen
Afrikanische Puppen hat das Schweizer Ehepaar Horstmann gesammelt - und Skulpturen hat es erhalten. Nun ist Brigitte Templin, die Leiterin der Völkerkundesammlung, im Glück, einen großen Teil dieser privaten Kollektion ein ganzes Jahr lang ausstellen zu können: Unter dem Titel "Nicht zum Spielen allein..." sind ab 15. November die verschiedenartigsten Puppen aus unterschiedlichen Materialien aus verschiedenen Teilen Afrikas zu sehen. -
Annäherung<br>in St. Petri
Am Sonntag, 18. November, um 17 Uhr erklingt in St. Petri "Ein deutsches Requiem" von Brahms mit Bodelschwingh- und St. Lorenz-Kantorei Travemünde unter Leitung von Bärbel Barschkies. Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "Schrittweise Annäherung an das Unaussprechliche " am Dienstag, 20. November, 17 Uhr, spielen das Fidelio-Streichquartett und Volker Linhardt (Orgel). Es folgen "Stunden der Trauermusik" jeweils um 17 Uhr am 21. (Volker Linhardt), am 22. (Sigrid Strehler, Cello, und Linhardt) sowie am 23. November. -
Soaparette im Dülfer - Talente gesucht
Mit einer "Soaparette", einer illustrierten Lesung von Margaret Mitchells Bestseller "Vom Winde verweht", startet das Schauspiel-Ensemble des Theaters Lübeck am Freitag, 16. November, um 17 Uhr einVorabend-Programm. -
Konzert für Amnesty International
Eine Klaviermatinee für Amnesty International gibt im Gedok-Atelierhaus (Glashütten-weg 17) am Sonntag, 18. November, um 11 Uhr Hans G. Leonhardt. Das Programm umfaßt Teile aus Bachs "Die Kunst der Fuge", mit der sich Leonhardt seit Jahren intensiv befaßt. Dazu erklingen Skrjabins 5. Preludes op. 74 sowie von Leonhardt "Hommage à Skrjabin" und "Seven Pieces für Piano". -
Kurz notiert
Die Filmmatinee im Buddenbrookhaus am kommenden Sonntag, 18. November, 11 Uhr, ist bereits ausverkauft. Im Februar soll die "Buddenbrooks"-Verfilmung von Alfred Weidenmann (1959) wiederholt werden. -
Kinotip
Lichter der Großstadt
In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Lübeck zeigt das Kommunale Kino heute, 17.30 und 20 Uhr, den Klassiker "Lichter der Großstadt" (City Lights). Der 86minütige Film von und mit Charlie Chaplin ist ein Stummfilm aus dem Jahr 1931, der mit Ton untermalt ist. -
Museumsnacht, die zweite
Riesenerfolg der Premiere - Museumsleiter planen bereits Neuauflage
Die Museumsnacht am 15. September ist derart gut angekommen, daß es bei der einen nicht bleiben wird. In einem Bericht zur Veranstaltung, der gestern dem Ausschuß für Kultur und Denkmalpflege vorgelegt wurde, bekunden die Museumsleiter geschlossen, daß sie eine zweite Museumsnacht fürs kommende Jahr organisieren wollen. "Der Termin steht noch nicht fest. Nächstes Jahr wird sie aber wahrscheinlich vor statt nach den Sommerferien stattfinden", sagt Dr. Ingaburgh Klatt, Leiterin des Kulturforums Burgkloster. -
Lübecks Wahrzeichen:Neues Innenleben
Holstentor-Museum wird modernisiert - Schließung von Dezember bis April
Schon lange bereitet sich Lübecks Museen-Verwaltung darauf vor, das Holstentor neu zu gestalten. Auch ein Gutachten für die Neukonzeption wurde eingeholt, die Finanzierung war jedoch nicht realisierbar. Jetzt aber geht es ganz schnell:Am 3. Dezember wird das Wahrzeichen der Hansestadt für knapp fünf Monate geschlossen, um am 28. April 2002 in neuem Glanz wiederzu öffnen: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Sponsoren machen es möglich. Und das kam so: -
Warum studieren?
Vierter Hochschultag in der MuK
13 Jahre lang die Schulbank drücken und dann noch studieren? Schüler und Schülerinnen, die nicht wissen, ob sie nun den Weg zum Akademiker einschlagen sollen oder nicht, sehen nach dem Besuch des 4. Hochschultages in der MuK vielleicht klarer. Den Hochschultag, der seit 1995 alle zwei Jahre stattfindet, veranstalten die Lübecker Hochschulen am Donnerstag, 15. November, gemeinsam mit der Musik- und Kongreßhalle. -
Vortrag in VHS
Fotograf zeigt Bilder in Volkshochschule
Seine "Dolomiten-Highlights" zeigt der Münchner Fotograf und Autor Rollo Steffens bei einem Vortrag in der Volkshochschule. Die Dolomiten sind das größte zusammenhängende Kalkgebirge der Alpen. Die rund 200 Dias, die Steffens jetzt in Lübeck zeigt, machte er auf Wanderungen und bei Klettertouren; sie zeigen Hochgebirgshütten und Gipfelwege. Zu sehen werden zudem Aufnahmen unter anderem der Sellagruppe und des Langkofels, der Berge um Cortina sowie der Drei Zinnen sein. Der Diavortrag, den die Volkshochschule zusammen mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft veranstaltet, wird musikalisch begleitet. Er beginnt am Donnerstag, 15. November, um 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt8 Mark, ermäßigt 5 Mark. -
Original und Kopie
340 Quadratmeter Fotoplane schützen die Sanierungsarbeiten
Eingepackt ist seit der vergangenen Woche Lübecks beliebtestes Fotomotiv, die Renaissancefassade des Rathauses. -
Nach altem Brauch
Mit einem Faß Rotspon nach Schwerin
In einem offenen Zweispänner reisten der Lübecker Martensmann, (Lübecks Stadtführer Horst Possehl) und Stadtpräsident Peter Oertling in benachbarte Städte in Mecklenburg-Vorpommern. Vor dem Rathaus luden sie am Freitag ein Faß Rotspon in die Kutsche von Gärtnermeister Peter Happach ein. Das überbringt nach alter Tradition der Martensmann am Martinstag im Namen des Rates der Hansestadt Lübeck dem Mecklenburger Herzog in Schwerin. Der jahrhundertealte Brauch wurde schon im Jahre 1751 erwähnt. 1817 empfand man das Ritual als nicht mehr zeitgemäß und beendete es offiziell. Erst nach der Wende, 1991, wurde die freundliche Geste an dem Wochenende, das dem 11. November am nächsten liegt, wiederbelebt. Von Lübeck geht es über Schönberg und Rhena zum Schweriner Marktplatz. Im Gegensatz zur Vergangenheit wird heute der Wein aber nicht mehr beim Herzog abgeliefert, sondern an die Bevölkerung ausgeschenkt. -
Sammelaktion
Schüler sammeln für Kriegsgräber
Bis zum 25. November werden über 200 Schüler von Haupt- und Realschulen und fast allen Lübecker Gymnasien um eine Spende für die Anlage deutscher Kriegsgräber im Ausland bitten. Die Sammlung eröffneten der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Ernst Lissima, und Stadtpräsident Peter Oertling. -
Kostenlose Baum- und Strauchabfuhr
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck fahren bis Sonnabend, 8. Dezember, Baum- und Strauchschnitt aus privaten Haushalten kostenlos ab. Bis zu einem Kubikmeter Grünschnitt können Bürgerinnen und Bürger aus der Hansestadt Lübeck und Krummesse abgeben. Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe sind anwesend und helfen bei Bedarf. -
Diskussion zu<br>Betreuten Schulen
Über Betreute Grundschulen wird heute in der Musik- und Kunstschule diskutiert. Der Verein Interessenvertretung Betreute Grundschulen lädt zu der Podiumsdiskussion aus aktuellem Anlaß ein: Wenn die Bürgerschaft den Kooperationsvertrag nicht verlängert, stehen die Betreuten Grundschulen vor dem Aus. Der Verein fordert, daß der Vertrag in der Bürgerschaft Ende November behandelt wird. Die Podiumsdiskussion beginnt um 19.30 Uhr in der Kanalstraße 42-48. -
Briefe an die SZ-Redaktion
Hinweis
Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Ein Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Heute Diskussion zu Betreuter Grundschule
Zu "Kinder besuchen SZ"; SZvom 30.Oktober 2001
Wir haben uns sehr gefreut, daß Sie den Lübecker Betreuten Grundschulen in Ihrer Ausgabe vom 30.Oktober Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben. -
Gaspreis:Wie hoch ist der Arbeitspreis?
Zu "Erdgas wird billiger;SZ vom 30. Oktober 2001
In Ihrem Bericht steht, der Arbeitspreis für Gas liegt derzeit bei 7,2 Pfennig/kWh (im Jahr 2001)! Weiter heißt es in dem Artikel:"Der Arbeitspreis im allgemeinen Tarif sinkt von 7,2 Pfennig/kWh um 0,75 Pfennig auf 6,45 Pfennig/kWh. Damit liegt der Erdgaspreis fast auf dem Niveau des Vorjahres", also für das Jahr 2000. -
Nachtflüge verstoßen gegen Menschenrechte
Zu "Fairer Wettbewerb für Flughafen"; SZvom 23.Oktober u.a.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilte am 2. Oktober 2001, daß Nachtflüge gegen Menschenrechte verstoßen. Dieses Urteil wird allenorts zum Umdenken zwingen. Trotzdem baut Lübeck mehr und mehr auf Nachtflüge. Nicht mehr "nur" an Werktagen, seit dem 3. November 2001 heißt es für die Flughafenanwohner und diejenigen, die von den An- und Abflug-routen des Lübecker Flughafens betroffen sind, jetzt auch jedes Wochenende:Um kurz nach 5 Uhr morgens Wecken mit Fluglärm! -
Betriebsrats-Rechte beachtet?
Zu "Peter Thieß wird LHG-Personalchef";SZ vom 6. November 2001
Wenn der Berichterstattung der SZ vom 6. November zu folgen ist, dann wurde ganz offensichtlich eine neue, hoch dotierte Planstelle bei der LHGgeschaffen, die ohne jegliche Ausschreibung besetzt worden ist. Zumindest ist dieser Formulierung durch den Geschäftsführer der LHGnicht widersprochen worden. Für organisierte Arbeitnehmer taucht hier natürlich sofort die Frage auf, ob die Rechte des Betriebsrates ausreichend beachtet worden sind oder ob dieser im "Partei"-Gleichschritt handelte. -
Sägen, schleifen<br>und lackieren
Immer dienstags heißt es für Jungen und Mädchen sägen, schleifen und lackieren. Die Kinder und Jugendlichen treffen sich seit einem eintägigen Holzworkshop Ende Oktober einmal in der Woche im Kinder- und Jugendzentrum Kücknitz, um weiterhin ihrem neuen Hobby zu frönen. Sie stellen etwa Bilderrahmen her. Tischler Roland Stender steht ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. -
SPD-Ortsverein:<br>Advent auf Marli
Weihnachten ist nicht mehr weit - die ersten Adventsbasare künden davon: Am Sonnabend, 17. November, bietet der SPD-Ortsverein Marli Gelegenheit, jede Menge Geschenke für das Heilige Fest im Dezember zu kaufen. Der Basar in der AWO-Marli-Tagesstätte, Lauerhofstraße 37a, öffnet um 10 Uhr seine Tore, um 18 Uhr endet er. Für Hungrige gibt's Erbsensuppe und Kaffee und Kuchen. Ein Teil des Erlöses geht an die AWO. -
Städtische Gesellschaften: Gefragt ist Sachkompetenz und kommunalpolitische Erfahrung
Als eine der wichtigsten kommunalpolitischen Aufgaben wurde der Bürgerschaft von den Wählerinnen und Wählern die Verantwortung für die Finanzen der Stadt übertragen, die selbstverständlich die Kontrolle der städtischen Gesellschaften mit einem Bilanzvolumen von 1,6 Milliarden Mark ein-schließt. Die Bürgerschaft muß entstandene Verluste ausgleichen. Es wäre schon deshalb fatal, wenn sich die Politik aus der Verantwortung für ihre eigenen Gesellschaften zugunsten selbsternannter Wirtschaftsexperten zurückziehen würde. Der Bürgerschaft mangelnden Sachverstand vorzuwerfen, wie jetzt vom Präses der Kaufmannschaft Hans-Jürgen Bockholdt geschehen, ist ein starkes Stück. Alle Bürgerschaftsmitglieder verfügen neben ihrer beruflichen Tätigkeit über kommunalpolitischen Fachverstand. Viele Bürgerschaftsmitglieder sind selbst Unternehmer oder in leitenden Funktionen in Betrieben tätig. Eine Übertragung der Aufsichtsratsmandate an Experten aus der Lübecker Wirtschaft zur Verhinderung von Filz und Vetternwirtschaft, wie vom Präses der Kaufmannschaft gefordert, ist mit äußerster Vorsicht zu genießen, da sie ein viel größeres Potential für Filz beinhalten kann. So wurde die KWL lange Jahre von dem Lübecker Notar Dr. Brock als Aufsichtsratsvorsitzender kontrolliert. Viele Geschäfte der KWL wurden in dieser Zeit über das Büro von Dr. Brock abgewickelt. Auch die Motive des Reinigungsunternehmers Bockholdt, der seit langem für eine Privatisierung der städtischen Gebäudereinigung kämpft, lassen Zweifel an der Seriosität der Forderung nach Umbesetzung der Aufsichtsräte aufkommen. Eigeninteressen sind auch hinter dem starken Engagement zur Verhinderung der Marktbebauung des Textil-hausbesitzers und Präses der IHK Rieckmann zu vermuten, der möglicherweise hierüber eine unliebsame Konkurrenz aus dem Felde schlagen will. -
Pfleiderergelände vor dem<br>Verwaltungsgericht Schleswig
V.i.S.d.P.: Hans-Jürgen Schubert
Lübecks Tageszeitung titelte "Gericht: Keine Gefahr fürs Wasser" und formulierte, das Verwaltungsgericht Schleswig habe die Behauptung Senatorin Hoffmanns bestätigt, vom Pfleiderergelände (LHG) gehe keine Gefahr für das Grundwasser aus. In der Frage der Bedrohung des Grundwassers jedoch beschied das Gericht dem Antragsteller Wolter, daß er keine Antragsbefugnis besitze und verweist auf das Bundesverwaltungsgericht (Urt.v.15.7.1987), das die Klagbefugnis nur für einen Träger der öffentlichen Trinkwasserversorgung zuläßt. -
Neuwahl des Kreisjägermeisters in der Hansestadt Lübeck
Der Wahlausschuss für die Wahl des Kreisjägermeisters in der Hansestadt Lübeck hat am 27.10.2001 in öffentlicher Sitzung den einzigen eingereichten Wahlvorschlag zugelassen. Nach § 6 Abs. 2 der Wahlordnung für die Wahl der Kreisjägermeister vom 28.09.1953, zuletzt geändert durch Verordnung vom 15.06.1970, gelten als gewählt: -
Bekanntmachung
über die Schneebeseitigung auf den Wegen der öffentlichen Grünanlagen gemäß § 2, Abs. 2 der Grünanlagensatzung vom 06.11.1980
Folgende Wege in den öffentlichen Grünanlagen werden von Schnee geräumt und bei Glatteis abgestumpft: -
4. Satzung zur Änderung der Satzung der Hansestadt Lübeck über die Erhebung einer Hundesteuer
vom 31.10.2001
Aufgrund des § 4 der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein und der §§ 1 und 3 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Schleswig-Holstein (KAG) in der Fassung vom 22.07.1996 (GVOBI. Schl.-H. S. 564), zuletzt geändert durch Gesetz vom 06.02.2001 (GVOBI. Schl.-H. S. 14), wird die Satzung der Hansestadt Lübeck über die Erhebung einer Hundesteuer vom 14.12.1990 (Lübecker Nachrichten vom 22.12.1990), zuletzt geändert durch Satzung vom 01.11.2000 (Lübecker Stadtzeitung vom 14.11.2000), nach Beschluss-fassung durch die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck vom 27.09.2001 wie folgt geändert: -
Amtliche Bekanntmachung
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck hat in ihrer Sitzung am 31.05.2001 den Bebauungsplan 09.79.00 - Falkenhusener Weg -, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und dem Text (Teil B), als Satzung beschlossen. Dieses wird hiermit bekanntgemacht. -
Stadtverordnung über die Bekämpfung von Ratten in der Hansestadt Lübeck vom 6.11.2001
Aufgrund des Art. 1 Abs. 2 der Landesverordnung zur Übertragung von Ermächtigungen und Bestimmungen von Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz vom 22.02.2001 (GVOBlSchleswig-Holstein, Seite 25) wird verordnet: -
Öffentliche Ausschreibung Nr. 370
a) Auftrageber : Entsorgungsbetriebe Lübeck, Malmöstr. 22, 23539 Lübeck,




