Ausgabe 012 vom 17. Februar 1998
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Jährlich 40 neue Auszubildende
Die Hansestadt Lübeck als Arbeitgeber - Abwechslungsreiche Stellen
"Karriere mit Lehre" (Ka-Mi-Le) heißt die Ausstellung des Arbeitsamtes und der Industrie- und Handelskammer im April, bei der die Hansestadt Lübeck mit einem Stand vertreten sein wird. Der Personalservice will Jugendlichen zeigen, wie abwechslungsreich Ausbildung und Arbeit in der Verwaltung sein können. -
O.K. für Haushalt `98
Innenminister lobt Sparanstrengungen
Der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein hat den Lübecker Haushalt für das Jahr 1998 genehmigt. In seinem Erlaß mit Datum vom 3. Februar lobt die Kieler Behörde das vorgelegte Zahlenwerk. "Die Anstrengungen der Hansestadt Lübeck zur Haushaltskonsolidierung werden von mir ausdrücklich anerkannt", schreibt Staatssekretär Hartmut Wegener. Er weist aber auch auf noch bestehende Risiken bei den erwarteten Einnahmen hin. -
Die "Gorch Fock" kommt Ende April
Auch in diesem Jahr wird die Hansestadt Lübeck wieder Ziel für Kreuzfahrt-Schiffe sein. 32 Anläufe sind bereits fest geplant. Dies zeigt laut Manfred Evers, Vorsitzender der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), daß "Lübeck nach wie vor ein attraktiver Zielhafen bei Ostsee-Kreuzfahrten ist." -
Fachbereich Soziales zieht ins neue Domizil
Im Fachbereich Soziales ist Bewegung. Folgende Bereiche ziehen in das Verwaltungsgebäude an der Kronsforder Allee. Donnerstag, 26. Februar: die Bereiche Widersprüche, Klagesachen, Pflege- und Adoptivstelle in der Fischstraße. 27. Februar: Lübeck-Paß, Senioren-Freizeit-Paß, Unterhalt, Kriegsopfer- und Schwerbehindertenfürsorge, Unterhaltssicherung, Befreiung von Rundfunk- und Fernsehgebühren. Der Bereich Sozialhilfe in Einrichtungen (Alten- und Pflegeheime) ist ab Montag, 2. März, dort zu erreichen. Für die Übergangszeit gilt eine neue Sammelnummer: 1602-0. -
Editorial
Jeder hat sie schon erlebt, die Dünnhäutigkeit von Berufskritikern, wenn diese selbst einmal ins Fadenkreuz der Kritik geraten. Diejenigen, die gerne kräftig ausschenken, jaulen laut auf, wenn sie nur angetippt werden, wo doch ein Tritt in den - Verzeihung! - Hintern überfällig ist. Zweierlei Maß eben. -
Dinosaurier im Gespräch
Grass und Bahr diskutierten im Burgkloster - Verfassungsdebatte angemahnt
Ingaburgh Klatt, die Leiterin des Burgklosters hat alle Hände voll zu tun, die Massen vor der Tür abzuhalten: Nein, das Haus ist rappelvoll, kein Einlaß mehr. Schnell hat man die Veranstaltung umfunktioniert nur für geladene Gäste, als klar war, daß der An-drang riesengroß sein würde. Im Kapitelsaal des Burgklosters haben sich etwa 700 Neugierige, meist Prominente aus Politik und Stadtverwaltung, eingefunden. Sie sitzen dichtgedrängt und warten. -
Die Neuen kommen im Sommer
Finncarriers-Poseidon hat demnächst sechs Kombi-Fähren im Einsatz
"Finnclipper" und "Finneagle" heißen die beiden Fähren, die derzeit in Spanien gebaut werden: Sie werden ab Sommer 1998 von der Reedereigruppe Finncarriers-Poseidon zwischen dem Skandinavienkai und Helsinki eingesetzt. Die Nachfrage nach Kurzreisen ist gestiegen. Um diese bedienen zu können, wird bis zur Lieferung der beiden neuen Fähren die Finnarrow eingesetzt. -
Auszeichnung für ehrenamtliche Arbeit
Aus der Hand des schleswig-holsteinischen Justizministers Gerd Walter haben Anneliese und Werner Bauer für ihre kontinuierliche ehrenamtliche Arbeit in der Lübecker Arbeiterwohlfahrt das Bundesverdienstkreuz erhalten. -
LÜBECK STATISTISCH
417 Ärzte - vom Allgemeinmediziner bis zum Orthopäden - praktizieren derzeit in Lübeck. Damit entfällt auf 522 Einwohner ein Arzt. Es gibt insgesamt 157 Zahnärzte (1386 Einwohner gegenüber einem Dentisten), 70 Apotheken (3108 Einwohner pro Apotheke) und fünf Krankenhäuser. -
Rathausempfang für den Jahrgang 1928
Für Bürger, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiern, wird am 3. März um 11 Uhr ein Empfang im Audienzsaal gegeben. -
Freitag und Sonnabend Strauchabfuhr
Die Entsorgungsbetriebe der Hansestadt Lübeck fahren von Freitag, 20. Februar, bis zum 28. März Baum- und Strauchschnitt aus privaten Haushalten ab. -
Verwaltung als lernende Organisation
Der lange Weg zur Verwaltungsstrukturreform - BereichsleiterInnen werden qualifiziert - Teamarbeit gefragt
Produkte, Budgetierung, Zentrales Controlling - seit einiger Zeit schon geistern diese Begriffe durch das Rathaus. Was sich dahinter verbirgt und wie weit die neue angepeilte Reform der Verwaltung gediehen ist, darüber können unsere LeserInnen in mehreren Folgen in der Stadtzeitung lesen. -
Stichwort I
Budgetierung
Die Budgetierung, also die sogenannte Mittelzuweisung ist nichts Neues. Neu ist, daß den Fachbereichen so viele Mittel zur Verfügung gestellt werden wie diese brauchen, um die Leistungen zu liefern.Dafür müssen vorab Kalkulationen erstellt und Ziele bestimmt werden. -
Stichwort II
Neues Steuerungsmodell
Verwaltungsreform und neues Steuerungsmodell - beide Begriffe beschreiben dasselbe: Den Umbau der Stadtverwaltung. Aus der alten Hoheitsverwaltung soll ein moderner, flexibler Dienstleistungsbetrieb werden. Die wichtigsten Ziele des Umbaus: Die Verwaltung muß den Bedürfnissen der KundInnen besser Rechnung tragen. Sie muß wirtschaftlicher arbeiten. Erreicht werden sollen diese Ziele mit neuen Verfahren der Finanz- und Betriebswirtschaft (Controlling, Budgetierung) und mit einer neuen Verwaltungskultur, zu deren wichtigsten Leitbildern das eigenverantwortliche Arbeiten im Rahmen von konkreten Zielvereinbarungen gehören. Die Führungsspitze gibt dabei lediglich Globalziele vor. -
Bereich des Bürgermeisters
Die Verwaltung der Hansestadt Lübeck ist in sechs Fachbereiche gegliedert, den bisherigen Dezernaten. Ihnen steht der Bürgermeister als Verwaltungschef vor. Der Bürgermeister leitet gleichzeitig auch einen eigenen Fachbereich. Ihm zugeordnet sind die bisherigen Querschnittsaufgaben. -
ADRESSEN
Behnhaus/Drägerhaus, Königsstr. 9-11, Tel. 1224148 -
Ausstellungen
"Arbeit im Hochofenwerk - Leben in der Werkskolonie" -
Mittwoch, 18. Februar
Theater -
Donnerstag, 19. Februar
Theater -
Freitag, 20. Februar
Theater -
Sonnabend, 21. Februar
Theater -
Sonntag, 22. Februar
Theater -
Montag, 23. Februar
Musik -
Dienstag, 24. Februar
Theater -
Das doppelte Käthchen von Heilbronn
Premiere: Andreas von Studnitz inszenierte Kleists Käthchen von Heilbronn am Theater Lübeck
Man muß sich das einmal vorstellen: Wo er geht und steht, der Friedrich Wetter vom Strahl (Paul Kaiser), da stellt sich ihm dies Mädchen in den Weg. Ach, was heißt stellt! Sie wirft sich ihm zu Füßen, der Länge nach, folgt ihm Tag und Nacht. Gerade als Friedrich davonreiten will, stürzt Käthchen (Miriam Gruden) sich aus dem Fenster - 30 Fuß tief - direkt vor sein Pferd. Der Mann wußte nicht wie ihm geschieht. Er war bei Käthchens Vater, einem wackeren Schwaben, wegen der Reparatur seiner Rüstung und dann das! Daß Käthchens Vater (Dietrich Neumann) glaubt, daß das nicht mit rechten Dingen zugeht, ist verständlich. Geht es auch nicht. Ein Engel (Sven Simon) hat seine Hand im Spiel. Das Käthchen und der Graf sind füreinander bestimmt, aber die Vorsehung verschließt sich ihrem Bewußtsein. -
Tuche und orientalische Gewürze
Unter Lübecks Führung richteten die Kaufleute in Brügge ihr Kontor ein
Schon in spätantiker Zeit bestanden Handelsverbindungen zwischen den "Niederlanden", das heißt dem Rheinmündungsgebiet und dem Ostseeraum, der damit an den Rheinhandel "angebunden" wurde. Mit dem Aufblühen der exportorientierten Tuchproduktion in Flandern konzentrierten sich im 13. Jahrhundert die Handelsbeziehungen auf Brügge, das sich innerhalb kürzester Zeit zu dem bedeutendsten Handelsplatz nördlich der Alpen entwickelte. Es wurde zum Treffpunkt von Kaufleuten aus aller Herren Länder. Unter der Führung Lübecks richteten die Kaufleute der werdenden Hanse seit der Mitte des 13. Jahrhunderts in Brügge ihr Kontor ein. -
Rosen, Tulpen, Nelken
Poesiealbum gibt Aufschluß über die Familie Mann
Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blümlein welken... Daß diese allseits bekannten Verse aus dem Poesiealbum von wissenschaftlichem Interesse sein können, zeigt die neueste Anschaffung des Buddenbrookhauses. In einem Hamburger Auktionshaus haben Dr. Hans Wißkirchen, der Leiter des Heinrich-und-Thomas-Mann -Zentrums, und die Vorsitzende des Fördervereins Buddenbrookhaus, Birgitt Mohnhagen, das gute Stück ersteigert. Es gehörte der Pflegetochter von Thomas Manns Großvater. Das Album, so die beiden Fachleute, sei ein Zeugnis des gelebten Lebens. Es enthalte Eintragungen der Familienmitglieder, als auch von befreundeten Familien und Personen. Manfred Eickhölter nimmt sich der wissenschaftlichen Auswertung an. Anfang Mai wird das Album der Öffentlichkeit mit ersten Ergebnissen vorgestellt. -
Jonas Geist: Einkaufen unter Glas
Paris hat ein ganzes Quartier , das von Glaspassagen durchzogen ist. Hamburg hat große Teile der Innenstadt mit Glas überdacht und auch für Lübeck scheint es das richtige Einkaufserlebnis nur im Glaspalast zu geben. -
Spielzeug in der Geschichtswerkstatt
Die Geschichtswerkstatt Herrenwyk eröffnet am Sonntag, 22. Februar, 11.30 Uhr, die Ausstellung "Technik im Kinderzimmer - Technisches Spielzeug aus der Sammlung Helga Martens, Lübeck". Schwerpunkt der Schau soll die vielfältige Entwicklung von technischem Spielzeug sein. Sie zeigt aber auch die Verstärkung des Rollenverhaltens von Jungen und Mädchen durch das Angebot an Spielsachen auf. Die Ausstellung ist bis 19. April in der Kokerstraße 1 zu sehen. -
Mozart baut ein Kinderhaus
Sechs Studierende der Musikhochschule Lübeck geben im Audienzsaal des Rathauses ein Benefizkonzert. Gespielt werden Werke von Mozart, Beethoven, Debussy und Arvio Pärt. Die vielfältigen Darbietungen, unter anderem mit Akkordeon, sind am 20. Februar, 20 Uhr, zu hören. Die Spenden kommen der Aktion "Stein auf Stein" des Hauses für Spiel- und Beschäftigungstherapie der Medizinischen Universität Lübeck zugute. Die an die Kinderklinik angeschlossene Einrichtung betreut verhaltensgestörte, behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder. -
Gutartiges Stück trotz Fieberballade
,,Moliere hat's schwer - oder ein gebildeter Kranker'' ist am 20. und 21. Februar, 20.30 Uhr, im Theater Combinale zu sehen. Es handelt sich um ein gutartiges Stück mit Live-Musik, einer Fieberballade, dem Gesundheits-Rap und dem Schlager vom brillanten Kranken. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Kurzweil, Heiterkeit, gute Musik. -
Maria Callas im Theater Lübeck
In Terrence McNallys Stück "Meisterklasse" erleben die Zuschauer Maria Callas bei der Arbeit mit zwei Sängerinnen, begleitet von "ihrem" Pianisten und gelegentlich unterbrochen von einem Bühnenarbeiter. In Dietrich von Oertzens Inszenierung von Meisterklasse ist Elke Wollmann - soeben noch als Piaf zu sehen - die Callas. Dabei erfährt der Zuschauer etwas über das Wesen dieser Frau - ihrer inneren Zerissenheit am Ende ihrer Karriere. Premiere: 19.Februar, 19.30 Uhr, Kammerspiele, Theater Lübeck -
Kein anderer Ausweg als die Gewalt
Kurt Childers lebt in der Psychiatrie. Als Zwölfjähriger hat er den vermeintlichen Vergewaltiger seiner Mutter mit einer Sichel umgebracht und - als er feststellen mußte, daß es gar keine Vergewaltigung war - die eigene Mutter gleich dazu. Nach 25 Jahren aus der Anstalt entlassen, kehrt er mit einem Bündel Bücher unter dem Arm in seinen Heimatort in Arkansas zurück, wo sich nur noch die Älteren an ihn erinnern. Karl ist ein verschlossener, aber auch reuevoller und ehrlicher Mensch. Er findet Arbeit in einer kleinen Autowerkstatt und gewinnt die Freundschaft des 12jährigen Frank, den er als kleinen Bruder betrachtet. Franks Mutter Linda gewährt Karl Unterkunft.Seine Resozialisierungsaussichten ständen nicht schlecht, wären da nicht Doyle, Lindas gewalttätiger Liebhaber, der Frank drangsaliert und bedroht und ihren schwulen Freund Vaughan, den der Junge sich als Vater wünscht, verspottet. Für Karl verdoppelt sich die eigene Lebensgeschichte in der des Jungen. Er will Frank helfen, und sieht keinen anderen Ausweg als die Gewalt. Der mit einem Drehbuch-Oscar ausgezeichnete Film "Sling Blade" gewinnt seine Spannung aus Karls langsamen inneren Prozeß der Suche nach dem rechten Ausweg und ist damit ein exzellenter Schauspieler- Film. Mit Jim Jamusch und Billy Bob Thornton, der gleichzeitig auch Autor und Regisseur des Stückes ist. 24./25. Februar, 20 Uhr, Kommunales Kino -
Bousková an der Harfe
Jana Bousková wird mit dem Harfenkonzert des 1916 in Buenos Aires geborenen Alberto Ginastera zu hören sein. Der solistische Part ist äußerst virtuos gestaltet, besondere Kennzeichen sind die sehr differenziert eingesetzten Glissandi. In einer Kadenz werden die unterschiedlichsten Klangmöglichkeiten der Harfe vorgestellt und brillant ausgenutzt. Neben dem Harfenkonzert von Ginastera wird die Prager Künstlerin zwei weitere Werke zum Besten geben: Claude Debussys "Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns" und die zweite Sinfonie von Jean Sibelius. Jana Bousková gilt als die derzeit beste Harfenistin weltweit. Mehrmals wurde die junge Künstlerin mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. 1991 erhielt sie den ersten Preis für die beste Interpretation des Harfenkonzertes von Camile Saint-Saens, 1992 die Goldmedaille in Bloomington. Inzwischen gab Jana Bousková in Europa, in Kanada und den USA Konzerte. Am 22. 2., 11 Uhr ist sie in der MuK zu hören und am 23.2., 20 Uhr. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Wenn schon Latein dann richtig
Zu: "Bringt das neue Konzept den Durchbruch?". SZ vom 27. Januar -
Die Zeit ist reif für eine Hochbrücke
Sehr geehrter Herr Bürgermeister! -
Planungen für A 20 auf gutem Wege
Zu: "Tunnel für Wakenitz?". SZ vom 27. Januar. -
Café im Pavillonstil auf dem Schrangen
Zu: "Mehr Mittelalter auf dem Schrangen". SZ vom 27. Januar -
Die SZ und ihr Kampagnen-Journalismus
Zu: ,,Unverantwortlicher Kampagnenjournalismus''. SZvom 10. Februar -
Amtsblatt kraft Gesetzes ab 50000 Einwohnern
Zu: "Ein beliebtes Strickmuster". SZ vom 10. Februar. -
Presse-Notfall liegt seit Jahren vor
Zu: ,,Unverantwortlicher Kampagnen-Journalismus''. SZ vom 10. Februar -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
ÖPNV-Gratiskarte bei Führerscheinabgabe?
Eine Anruferin im Alter von 80 Jahren, die selbst nicht mehr Auto fährt, aber noch den Führerschein besitzt, hat den Ombudsmann gefragt, ob es in der Hansestadt Lübeck ebenso gehandhabt werde, wie im Kreis Ostholstein. Dort werde älteren Menschen, die ihren Führerschein freiwillig abgeben, eine Jahreskarte für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ausgehändigt. Falls Lübeck eine andere Regelung habe, sollte ihr Vorschlag doch zumindest diskutiert werden. -
Unvermeidbare Behinderungen
Bauarbeiten beginnen für das letzte Teilstück in der Blankenseer Straße
Die Bauarbeiten für das letzte Teilstück der Blankenseer Straße im Stadtteil St. Jürgen beginnen am Donnerstag, 19. Februar. Der Abschnitt erstreckt sich vom Fasanenring bis zum Ortsausgangsschild Siedlung Wulfseck. -
Würste, Eis und Zeitungen
Neuer Mieter im Kiosk am Koberg - Hansestadt übergibt Schlüssel
Mit der Übergabe des Schlüssels endete am Sonnabend, 14. Februar, die mieterlose Zeit des Kioskes am Koberg. Mit Burkhard Peschel, 50, hat die Hansestadt Lübeck jetzt einen Betreiber gefunden, der dem neu erbauten Verkaufsstand Leben einhauchen will. -
"Schöne Aussichten"
Existenzgründung: Frauen-Informationsabend
Das Lübecker Frauenbüro und BIFF - Beratung und Information für Frauen - stellen am Donnerstag, 19. Februar, die Regionalgruppe Nord des Verbandes für selbständige Frauen "Schöne Aussichten" vor. Die Info-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in den BIFF-Räumen, Mühlenbrücke 17. Interessierte, vor allem arbeitslose Frauen sind dazu eingeladen. -
Bei Fahrt nach Ratzeburg kein Stopp in Blankensee
Die Chancen sind gering, daß der Bahnhof Lübeck-Blankensee wieder Haltepunkt der Eisenbahnverbindung nach Ratzeburg wird. Eine entsprechende Anregung der Lübecker Bürgerschaft wurde vom schleswig-holsteinischen Verkehrsministerium in Kiel abschlägig beschieden. -
Dokumentation
Nachstehend veröffentlichen wir einen Schriftwechsel der Hansestadt Lübeck mit der LN-Redaktion, welcher der Berichterstattung der SZ, Ausgabe 11 vom 10. Februar, vorausging. Wir hoffen damit entsprechende Nachfragen aus der Leserschaft nach Details ausreichend beantworten zu können. -
Schadstoffmobil auf dem Andersenring
Lübecker Bürger können am Sonnabend, 28. Februar, ihre Sonderabfälle aus privaten Haushalten kostenlos beim Schadstoffmobil auf dem Wochenmarktplatz Andersenring abgeben. Das Fahrzeug der Entsorgungsfirma Rethmann steht dort von 8 bis 12 Uhr. Das Schadstoffmobil nimmt keine Autoreifen, asbesthaltige Abfälle, wie zum Beispiel Asbestzement-Faserplatten, Feuerlöscher und Elektrogeräte entgegen. -
Flohmarkt mit Gesamtschul-Brot
In der Gesamtschule Buntekuh ist am Sonntag, 22. Februar, von 10 bis 14 Uhr Flohmarkt. Neben schulischen und privaten Ständen - unter anderem mit dem "Gesamtschul-Weizen-Schrotbrot" - wird auch Unterhaltung geboten. -
Sprechchor gegen Kahlschlag
Rund 20 Siemser folgten Ruf von Naturschützern zur Baumschutzaktion
"Wir wollen Natur, wir wollen Natur", rief eine Handvoll Siemser Kinder im Sprechchor. Sie hatten Bilder gemalt und schwenkten ein Transparent mit der Aufschrift "Bäume statt Kahlschlag". Rund 20 Siemser Bürger waren dem Aufruf von Naturschützern zur Baumschutzaktion für das rund drei Hektar große Gebiet vor dem ehemaligen Bundeswehrdepot an der Siemser Landstraße gefolgt. -
Neue Räume für das Kinderschutzzentrum
Das Kinderschutzzentrum hat neue Räumlichkeiten. "Seit fünf Jahren haben wir auf diesen Augenblick gewartet,"sagte Psychologe Matthias Heinsohn-Krug in seiner Eröffnungsrede. "Ohne die Unterstützung der Hansestadt wäre das nicht möglich gewesen." Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp begrüßte die Einrichtung ausdrücklich. Vor allem Mädchen seien von sexuellem Mißbrauch und Gewalt betroffen. Man wisse inzwischen auch, daß ein Großteil der Suchtkranken Gewalterfahrungen hätten. Dem Kinderschutzzentrum stehen an der Untertrave insgesamt 300 Quadratmeter zur Verfügung - doppelt soviele wie in der vorigen Unterbringung in Marli. Die Beratungsstelle, die 1990 gegründet wurde, richtet ihr Angebot an Kinder, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind. Die Famile oder andere Bezugspersonen werden in die Therapie miteinbezogen. Es gibt aber auch Beratungsangebote an die Täter, insofern diese zu einer Veränderung bereit sind. Pro Jahr hat die Einrichtung etwa 200 Anmeldungen. -
Grundschule Utkiek hat neuen Schulleiter
Mit Günter Fernow hat die Grundschule Utkiek einen neuen Schulleiter. Sein Vorgänger war mit Ablauf des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand getreten. Günter Fernow, 1950 in Lübeck geboren, hat Deutsch und Geschichte studiert. Er ist seit 1974 im Schuldienst. Zuletzt hat er an der Pestalozzi-Schule unterrichtet. -
Selbsthilfegruppe Epilepsie trifft sich
Mit Epilepsie offen zu leben und umzugehen, das ist das Ziel einer Selbsthilfegruppe des Gesundheitsamtes. Diese wendet sich an Betroffene und deren Angehörige. In der Gruppe werden Wünsche und Informationen über Behandlungsmethoden und Schwierigkeiten im Alltag ausgetauscht. Das nächste Treffen ist Mittwoch, 4. März, 19 Uhr, in der Schmiedestraße 7, Raum 1. Weitere Informationen bei KISS, Schmiedestraße 7, Zimmer 129, Telefon 12-25377. -
Sportausschuß tagt beim Team Galaxis
Die Mitglieder des Sportausschusses treffen sich Montag, 23. Februar, 17 Uhr, zu einer Sitzung beim Team Galaxis Lübeck im Galaxis-Zentrum, (Restaurant), Herrendamm 38-40. -
Vom zerzausten Schandfleck zur Attraktion?
Projektgruppe Meesenplatzgestaltung und Fachbereich Stadtplanung treiben Umgestaltung voran
"Wer auf dem Platz ist, hat den Wunsch, ihn möglichst schnell zu verlassen", so Antonius Jeiler, Leiter der Bebauungsplanung. Bausenator Dr. Volker Zahn bezeichnete den einstigen Exerzierplatz als "wildes Produkt der Nachkriegszeit", das an den Rändern "ein wenig zerzaust" sei. Das Zentrum Marlis und Brandenbaums, da waren sich die Vertreter des Fachbereichs Stadtplanung und der Projektgruppe Meesenplatzgestaltung einig, sei ein 30 000 Quadratmeter großer Schandfleck. Doch der soll nun bald zum attraktiven Mittelpunkt der Ortsteile werden. -
Säcke sind Stein des Anstoßes
Matthias Kleinfeldt vom StadtPflege-Telefon zieht erste Bilanz
Wenn ausgediente Autoreifen in der Landschaft herumliegen, öffentliche Toiletten beschmiert sind oder hundehaufenweise Tretminen auf den Trottoirs eine Gefahr für arglos lustwandelnde Lübecker sind: Matthias Kleinfeldt nimmt die Anrufe der aufgebrachten Bürger entgegen und geht der Sache binnen 24 Stunden nach. "Ich bin für alles, was mit Schmutz zu tun hat, Ansprechpartner", erklärt der Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe, der seit Ende September neben seiner Arbeit als "Aufseher Straßenreinigung" das StadtPflege-Telefon bedient. -
STADTPFLEGE
Unter der Lübecker Telefonnummer 12 2 7777 ist die zentrale Anlaufstelle für die Stadtpflegemaßnahmen in der Altstadt zu erreichen. Von Montag bis Freitag, 6 bis 14.30 Uhr antwortet Sachbearbeiter Matthias Kleinfeld. Außerhalb dieser Zeit steht ein Anrufbeantworter zur Verfügung -
Kurz notiert
Die Stadtteilbibliothek Travemünde kann neuerdings Lesern, die ihre Brille vergessen haben, aushelfen: Eine Auswahl von Lesebrillen steht jetzt zur Verfügung. -
Jugend ist die Zukunft der Stadt
Teil 2: Lübeck - Our house !
Jugendpolitik sehen wir als Querschnittsaufgabe, die sich in alle Politikbereiche wie Wirtschaft, Verkehr, Soziales, Wohnen etc. einmischt und die Interessen der Jugend vertritt. Die Flut von Kürzungen verschiedenster sozialer und kultureller Leistungen treffen Jugendliche in besonderem Maße. -
Strafantrag gegen LN-Redaktion: Verdacht der Volksverhetzung
Von Karl-Heinz Haase -
Wir wollen helfen: Alle arbeitslosen Arbeitssuchenden können unter dieser Rubrik ihre Anzeigen zwecks Arbeitssuche koste
Sie können Ihr Stellenangebot schriftlich in unserem Büro Wahmstr. 53 abgeben bzw. es uns per Post zuschicken.
Bei Chiffreanzeigen bitten wir Sie um einen frankierten Rückumschlag oder Abholung in der Geschäftsstelle. -
Bekanntmachung über die Auslegung des Wählerverzeichnisses und die Erteilung von Wahlscheinen für die Bürgerschaftswahl
Das Wählerverzeichnis für die Bürgerschaftswahl in der Hansestadt Lübeck liegt in der Zeit vom 02. bis 06. März 1998 während der Dienststunden: Montag bis Mittwoch von 8.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag bis 19.00Uhr und Freitag von 8.30 bis 13.30 Uhr im Wahlamt/Wahlbüro, Rathaus/Großer Börsensaal, Eingang Marktseite und in der Außendienststelle des Ordnungsamtes, Am Lotsenberg 4, Travemünde (Travemünde, Brodten, Rönnau, Teutendorf und Ivendorf) öffentlich aus. -
3. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Hansestadt Lübeck vom 12.02.1998
Aufgrund des § 4 der Gemeindeordnung (GO) wird die Hauptsatzung der Hansestadt Lübeck vom 05.03.1997 (Lübecker Nachrichten vom 08.03.1997), zuletzt geändert durch Satzung vom 27.11.1997 (Lübecker Nachrichten vom 29.11.1997) nach Beschlußfassung durch die Bürgerschaft vom 10.12.1997 und mit Genehmigung des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein wie folgt geändert: -
Amtliche Bekanntmachung Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Entwurfes des Bebauungsplanes 27.53.00 - Dänischburg/Schäferkamp - gem. § 3 (2) BauGB -
HAUSHALTSSATZUNG DER HANSESTADT LÜBECK für das Haushaltsjahr 1998
Aufgrund der §§ 77 ff. der Gemeindeordnung wird nach Beschluß der Bürgerschaft vom 27.11.1997 - und mit Genehmigung der Kommunalaufsichtsbehörde - folgende Haushaltssatzung erlassen: -
Bekanntmachung
Die vorstehende Haushaltssatzung der Hansestadt Lübeck für das Haushaltsjahr 1998 wird hiermit öffentlich bekanntgemacht. -
NOTRUFNUMMERN UND APOTHEKEN
Gültig vom 17. Februar bis 23. Februar 1998




