Ausgabe 332 vom 15. Juni 2004
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Zeichen für Norddeutschland
Städtekooperation besteht ein Jahr - Von Beust und Saxe ziehen positive Bilanz -
Nachwuchs stellt im Grass-Haus aus
Seit vergangenem Sonnabend ist im Günter Grass-Haus die Ausstellung "Landschaften - wo wollen wir leben?" zu sehen, die Arbeiten des Schreib- und Malwettbewerbs für Kinder und Jugendliche zeigt. Das Günter Grass-Haus hatte Anfang März Lübecker Schülerinnen und Schüler und Kinder und Jugendlichen von 11 bis 19 Jahren zur Teilnahme an diesem Wettbewerb aufgerufen. Am Sonntag, 20. Juni, 17 Uhr, wird nun Günter Grass persönlich die folgenden Preisträger auszeichnen: Der erste Preis in der Altersgruppe 11 bis 16 Jahre geht an Rieke Niederschabbe-hard, der zweite an Svenja Pelz (beide Trave-Realschule) und der dritte an Nico-Manuel Hauschildt (Realschule Travemünde). In der Altersgruppe der 16- bis 19jährigen hat Elisabeth Decker den ersten Preis gemacht, Sönke Hingst (beide Musik- und Kunstschule Lübeck) den zweiten und Denise Puschnerat (Trave-Realschule) den dritten. -
Fiesta Latina an der Wakenitz
Zu einer "Fiesta Latina" laden die Deutsch-Iberoamerikanische Gesellschaft und der Förderver-ein Naturbad Falkenwiese am Sonnabend, 19. Juni, ein. Die portugiesische Band "Calypso" spielt auf und "Alegria Flamen-ca" bringt ihre Show auf die Bühne. Der Eintritt für das Fest im Naturbad Falkenwiese kostet fünf Euro, es beginnt um 18 Uhr. -
Sommerfest im Hochschulstadtteil
Es wird gehämmert und gezimmert - der Hochschulstadt-teil nimmt Formen an und füllt sich mit Leben. Grund genug zu feiern: Die Hochschulstadtteil Entwicklungsgesellschaft (HEG) lädt daher am Sonnabend, 19. Juni, zu einem Sommerfest auf dem Gelände beim Multifunktions Center ein. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck, die Universität zu Lübeck, die Fachhochschule Lübeck, der Innovations Campus (ICL) und die HEG stellen den Stadtteil vor. Um 13.30 Uhr wird das Fest, das bis in die Nacht hinein dauern soll, in der Fachhochschule, Gebäude 17, direkt neben der Festfläche, eröffnet. Besucher können das Gelände des Hochschulstadtteils im Open-Air-Bus erkunden, sich über die "Kinder-Mitmach-Uni", informieren oder der Big Band der Lübecker Hochschulen lauschen. -
Editorial
Liebe Leserinnen, lieber Leser, wie gefällt Ihnen eigentlichen das Wort `Auslegewa-re'? Aus-le-ge-wa-re - Silbe für Silbe gesprochen oder auch in einem Rutsch, meinen wir, klingt die Auslegeware nicht schlecht, ist schon irgendwie ok. Ansonsten aber können wir der Welt der Bodenbeläge nicht wirklich etwas abgewinnen, weshalb Auslegeware vermutlich auch nicht zu unseren Lieblingswörtern zählt. Keine Ahnung, ob Loriot auf Teppich in Wohnstube und Flur steht, aber `Auslegeware' ist sein schönstes, deutsches Wort. Es kann "als Charakterisierung des Deutschen in Schlichtheit und Korrektheit aber auch Großzügigkeit nicht übertroffen werden", erklärte er dem Deutschen Sprachrat. Der nämlich hat einen Wettbewerb ausgeschrieben und sucht bis zum 1. August das schönste, deutsche Wort. Erdbeermund, Pusteblume, Sternschnuppe, Wundertüte, Mondschein, Segelboot, Butterbrot...? Wer mitmachen und Richtung Mauritius abheben möchte (das ist der erste Preis), geht!= ins Internet und klickt http://www.deutscher-sprachrat.de an. -
Gäste aus der weiten Welt
Stadtpräsident empfing Botschafter aus Vietnam und aus Indien
Hohe Gäste hat Stadtpräsident Peter Sünnenwold (CDU) in der vergangenen Woche empfangen. Am Dienstag begrüßte erDr. Nguyen Ba Son, Botschafter der Sozialistischen Republik Vietnam, mit seiner Frau Thia Hang Nguyen im Audienzsaal des Rathauses und einen Tag später, am Mittwoch, speiste der Stadtpräsident mit einer indischen Delegation in der Schiffergesellschaft. -
Ausgezeichnete Arbeit
Gesundheitsamt erhält für EU-Projekt Anerkennung
Das Projekt "Gesundheit und Aktivität in Schulen" des Gesundheitsamtes Lübeck ist von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung vor wenigen Tagen mit einer Urkunde ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung steht in Zusammenhang mit dem Wettbewerb "Deutscher Präventionspreis", den die Bertels-mann-Stiftung und das Bundes-ministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung - vertreten durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - in diesem Jahr zum ersten Mal auslobten. Die jetzt zugestellte Urkunde bedeutet eine Anerken-nung der Arbeit des Gesundheitsamtes. Unter den 40 für den Preis nominierten Projekten ist das Gesundheitsamt allerdings nicht. "Dabeisein ist alles", meint Dr. Hartmut Stöven vom kinder- und jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes, der das Projekt leitet. Beteiligt an dem Wettbewerb haben sich Einrich-tungen mit insgesamt 449 Projekten, 209 von ihnen erfüllten die Kriterien. -
"Mein Haus in Lübeck"
Die renommierte Klarinettistin Sabine Meyer engagiert sich für die Hansestadt
Eine der weltweit renommiertesten Solistinnen macht sich neben Günter Grass, Armin Mueller-Stahl, Liv Ullmann und anderen Prominenten stark für die Bewerbung der Hansestadt Lübeck als Kulturhauptstadt 2010: Sabine Meyer. -
Versammlung zum Ausbau Seelandkai
Der Bereich Wasser und Hafen und die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH informieren am Montag, 21. Juni, über den Ausbau des Seelandkais. Hans-Wolfgang Wiese, Leiter des Bereichs Wasser und Hafen, berichtet gemeinsam mit Fachingenieuren über den aktuellen Stand des Bauvorhabens. Zu der Veranstaltung im Gemeinschaftshaus Am Brook in Siems, Am Herrenmoor 10, sind zudem Vertreter der Herrentunnel GmbH und Co KG sowie der Firmen Lehmann, Combisped und Scheel Erdbau eingeladen, damit auch diese über ihre Planungen und Bauvorhaben Auskunft geben können. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr. -
Kurz notiert
Ein Benefizkonzert zugunsten russischer Straßen-kinder ist am Freitag, 18. Juni, 19.30 Uhr, im Kolosseum, Kronsforder Allee 25, zu hören. Der Erlös fließt an das Straßenkinder-Projekt "Kinderzirkus Upsala" in St. Petersburg. Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt vier Euro. -
"Partnerschaften mit Leben füllen"
Neuer Verein - Initiator Oliver Fraederich im SZ-Interview
Herr Fraederich, warum braucht denn die Hansestadt Lübeck einen Verein für Städtepartner-schaften? -
Großes Interesse an Lübeck-Partner
Knapp 30 Lübecker und Lübeckerinnen gründeten Verein
28 Lübeckerinnen und Lübecker haben am vergangenen Mittwoch im Roten Saal des Rathauses den Verein "Lübeck-Partner - Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Hansestadt Lübeck" gegründet. Zu der Gründungversammlung, die Initiator Oliver Fraederich (CDU) zusammen mit Frank-Thomas Gaulin (SPD) durchführte, fanden sich über 40 Personen ein. "Mit einer so großen Resonanz habe ich nicht gerechnet", sagte Fraederich überrascht. -
Sonnentag im Tierpark Hagenbeck
Der Fachbereich Wirtschaft und Soziales und die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände in Lübeck organisieren wieder einen Sonnentag für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Behinde-rung an Tagesausflügen sonst nicht oder kaum teilnehmen können. Diesmal führt der Ausflug am 28. August und 4. September nach Hamburg in den Tierpark Hagenbeck. Die Busse und Spezialfahrzeuge starten an beiden Tagen jeweils um 9.45 Uhr am Verwaltungszentrum Mühlentor, Kronsforder Allee 2-6, in Richtung Hamburg. -
Enschen Perspektiven geben - SPD für Erhalt der GAB
V.i.S.d.P: Peter Reinhardt
Die SPD - Bürgerschaftsfraktion sieht in der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe einen überfälligen Schritt zum Abbau eines sinnlosen Nebeneinander verschiedener sozialer Sicherungssysteme. Die Reform darf aber nicht einseitig auf dem Rücken der Betroffenen umgesetzt werden. Der Grundsatz "fördern und fordern" kann sich nicht darauf beschränken, den zukünftigen Arbeitslosengeld II - Beziehern verstärkte eigene Anstrengungen aufzuerlegen oder Leistungen zu kürzen. Wir wenden uns gegen eine Politik "erst kommen die Kürzungen und irgendwann später die verbesserte Betreuung". Wir fordern die Bundesregierung auf, unverzüglich durch konkrete Finanzierungs- zusagen Planungssicherheit für bestehende kommunale Beschäftigungsgesellschaften und Klarheit über Aufgaben und Verantwortung kommunaler Arbeitsmarktpolitik zu schaffen. -
Die Trägerunabhängige Pflegeberatung in der Hansestadt Lübeck muss erhalten bleiben
V.i.S.d.P. Klaus Puschaddel
Die im Januar 2002 als Modellprojekt für die Dauer von 3 Jahren eingerichtete Trägerunabhängige Pflegeberatungsstelle in der Hansestadt Lübeck hat sich bewährt und ist aus dem heutigen Beratungsangebot nicht mehr wegzudenken. Die Zahl der Ratsuchenden - seien es die Pflege- bedürftigen selbst oder auch in vielen Fällen die Angehörigen - ist von Jahr zu Jahr gestiegen. Hier konnte z. B. Hilfestellung geleistet werden bei Fragen, die die Pflegeversicherung, die ambulante und die stationäre Pflege, das Betreute Wohnen sowie die Anpassung der Wohnung an die gestiegenen Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen betrafen. Eine große Rolle spielten auch Fragen zum Kostenträger und zur Finanzierung. -
Eine Zukunft für die g/a/b
V.i.S.d.P: Susanne Hilbrecht
Der Hauptausschuss hat in seiner letzten Sitzung die Einstellung des Geschäftsbetriebes der Gemeinnützigen Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (g/a/b GmbH) beschlossen. Die endgültige Entscheidung trifft die Bürgerschaft. -
FDP: GAB erhalten - aber nur, wenn der Bund zahlt!
V.i.S.d.P.: Thomas Schalies
Die SPD-Kritik an der vorsorglichen Kündigung der etwa 80 Mitarbeiter der städtischen "Gemeinnützige Ausbildungs- und Beschäftigungs-GmbH" (GAB) ist nicht nachvollziehbar. Bekanntlich wurde die GAB vor allem deshalb gegründet, um arbeitsfähigen Sozialhilfeempfän- gern eine befristete sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und damit wieder eine Anwartschaft auf Arbeitslosengeld und -hilfe zu bieten. Zu Recht wurde das "Modell GAB" als "Notwehr der Kommune gegen den Bund" bezeichnet, der sich immer mehr von eigenen finan-ziellen Verpflichtungen (Arbeits-losenhilfe) auf Kosten der Kommunen (Sozialhilfe) befreit hatte. Mit der künftigen Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe als "Arbeitslosengeld II" unter der Finanzträgerschaft des Bundes ("Hartz IV") ist der Hauptgrund für die Gründung und Subventionierung der "GAB" durch die Stadt entfallen. Es wäre geradezu töricht, die städtische Subventionierung aufrecht zu erhalten, da diese faktisch finanziell nur dem Bund zugute käme. Allerdings ist anzuerkennen, dass die "GAB" im Laufe ihres Bestehens ein beachtliches "Know how" bei der Eingliederung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger in das Berufsleben entwickelt hat. Da mit Einführung des "Arbeitslosengeld II" nach den "Hartz IV-Gesetzen" arbeitsfähigen Unterstützungsbedürftigen verstärkt Beschäftigungsmöglichkeiten geboten werden sollen, wäre es gleichermaßen töricht, wenn eine funktionierende "GAB" zerschlagen würde. Da auch in Zukunft nicht genug "reguläre" Arbeitsplätze zur Verfügung stehen werden, wird der Bund nicht umhin kommen, GAB-ähnliche Einrichtungen zu schaffen, um dem Gesetzesziel ("fördern und fordern") Rechnung tragen zu können. Deshalb wird die FDP-Fraktion beantragen, unverzüglich Verhandlungen mit dem Bund aufzunehmen, um die GAB in finanzielle Trägerschaft des Bundes zu überführen. -
Tagesordnung
für die Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck am Donnerstag, -
A M T L I C H E B E K A N N T M A C H U N G
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Entwurfes für den Bebauungsplan 29.04.00 - Kücknitzer Hauptstraße - Teilbereich II - nach § 3 (2) BauGB -
AMTLICHE BEKANNTMACHUNG
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Öffentliche Unterrichtung und Erörterung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung zur Beteiligung der Bürger nach § 3 (1) Satz 1




