Ausgabe 352 vom 01. November 2004
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Filme für Jung und Alt
46. Nordische Filmtage starten am Donnerstag - Ernsthafte Themen dominieren
Mit einem Paukenschlag werden die 46. Nordischen Filmtage Lübeck (NFL) am 4. November um 18.30 Uhr im CineStar eröffnet: "Honey Baby", ein Werk von Kultregisseur Mika Kaurismäki, verspricht eine "Magical Mystery Tour" von Deutschland nach Murmansk - in Anlehnung an den griechischen Mythos von Orpheus und Eurydike, wie der finnische Regisseur es beschreibt. -
Neues Handbuch zur Stadtarchäologie
Lübecker Kolloquium zum Thema "Infrastruktur" erschienen
Regelmäßig veranstaltet der Bereich Archäologie der Hansestadt Lübeck mit dem Kolloquium zur Stadtarchäologie im Hanseraum eine internationale Tagung mit einem festgelegten Thema, an der jeweils rund 50 Archäologinnen und Archäologen aus allen Ländern des ehemaligen hanseatischen Wirtschaftsraumes teilnehmen. In der vergangenen Woche war beim fünften Zusammentreffen das Thema "Handwerk" aktuell. Das neue Band "Infrastruktur" fasst nunmehr die Fachbeiträge aus dem Jahr 2001 zusammen. Die Publikationen gelten schon jetzt als Handbücher zu den jeweiligen Themen. -
Debüt-Nacht im Buddenbrookhaus
Am Freitag, 5. November, findet um 19 Uhr im Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, die lange "Debüt-Nacht" statt. -
Holzwerkstattkurs braucht Verstärkung
Der Holzwerkstattkurs im Kinder- und Jugendkulturhaus Röhre sucht Verstärkung. Jeweils mittwochs in der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr treffen sich Jugendliche ab zwölf Jahre, um mit Holz zu werken, eigene Objekte zu planen und zu bauen. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0451/122-5741 näher informieren. -
Bücher in St. Lorenz gesucht
Das Nachbarschaftsbüro St. Lorenz Süd bietet ab Herbst 2004 einen "Leseclub" für Kinder und Jugendliche an und sucht zum Ausbau des Bücherbestandes gut erhaltene und neue Kinder- und Jugendliteratur in deutscher, türkischer, polnischer, englischer und arabischer Sprache. -
Seminar "Fit im Alter"
Eine der Handlungsempfehlungen aus dem "SeniorInnen-Gesundheitsbericht" des Gesundheitsamtes ist die Prävention von Übergewicht zur Vorbeugung von Herzkreislauferkrankungen und Diabetes mellitus durch Kursangebote zur Ernährung und Fitness. -
Editorial
Es wurde uns eine Stunde unseres Lebens geschenkt... Oder?! Wir konnten länger schlafen, zumindest einen Sonntag. Und nun ist es morgens früher hell, dafür abends eher dunkel. Winter-zeit. Muss das denn sein? fragt sich so mancher. Wieder eingeführt 1980, sollte die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und andersrum ursprünglich Energie sparen, das natürliche Tageslicht so besser genutzt werden. Ein weiterer Grund war die Anpassung an Nachbarländer, die die Umstellung praktizierten. Nun gut... Ärzte haben herausgefunden, dass sich der menschliche Organismus mit der Zeitumstellung schwer tut. -
Bilder der Woche
Ausgrabung, Baustelle und weihnachtliche Innenstadt
Mauersteine aus dem 13. Jahrhundert werden derzeit in der Schmiedestraße freigelegt (Foto links). Die Bauarbeiten in der oberen Hüxstraße gehen voran (Foto unten). Und: Weihnachtlich beleuchtet präsentiert sich die Lübecker Innenstadt schon jetzt zu fortgeschrittener Stunde. -
Der Natur auf der Spur
Die Kinderkurse "Der Natur auf der Spur" im Museum für Natur und Umwelt starteten nach den Herbstferien. In der Dienstagsgruppe sind noch Plätze frei (für 9 bis 10jährige, 15.30 bis 17.30). Einmal wöchentlich geht es um Waldtiere, Wale der Urnordsee und kleine Wasserlebewesen, die man mit dem Mikroskop entdecken kann. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 Euro. Anmeldungen sind innerhalb der Öffnungszeiten des Museums Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie von 10 bis 17 Uhr an Wochenenden am Infostand des Museums für Natur und Umwelt persönlich oder unter Telefon 0451/1224122 möglich. -
Vortrag fällt aus
Der für heute, 2. November, vorgesehene Vortrag "Bandscheibenvorfall & Co." im VHS-Forum für Weiterbildung Lübeck, Hüxstraße 118-120, wurde auf den 22. Februar 2005 verschoben. -
Einwohnerfragen jetzt einreichen
Fragen für die Einwohnerfragestunde der nächsten Bürgerschaftssitzung am Donnerstag, 25. November, können bis Freitag, 19. November, schriftlich beim Büro der Bürgerschaft eingereicht werden. Zugelassen sind Fragen zu Beratungsgegenständen und städtischen Angelegenheiten. -
Männerkleidung gesucht
Die Zentrale Beratungsstelle in der Wahmstraße 60 sucht dringend gut erhaltende Männerbekleidung insbesondere Winterjacken, Pullover, Jeans, Schuhe und Socken. Wohnungslose, die diese Einrichtung beispielsweise zum Duschen aufsuchen, haben einen großen Bedarf an warmer Kleidung, um über den Winter kommen zu können. -
Änderung der Öffnungszeiten
Im Zusammenhang mit der Sanierungsmaßnahme im Schwimmbad Schmiedestraße gibt es eine Ausweitung der Öffnungszeiten in der Sportschwimmhalle St. Lorenz, Ziegelstraße: Ab 1. November können jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag Frühschwimmerinnen und Frühschwimmer bereits ab 6.30 Uhr in die warmen Fluten tauchen. Die Sportschwimmhalle St. Lorenz wird künftig an Sonn- und Feiertagen jeweils von 8 bis 15 Uhr geöffnet sein, die Sauna in St. Lorenz und die TraveSauna in Travemünde werden einheitlich an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr geöffnet sein. Diese Zeiten gelten auch für den 24. und den 31. Dezember. Die Schwimmhalle Kücknitz wird wegen der jährlichen Wartungsarbeiten in der Zeit vom 20. Dezember bis 6. Januar geschlossen sein. -
Stadtpräsident zu Besuch in Danzig
Austausch über Zukunftsperspektive von Hafenwirtschaft und Tourismus
Auf Einladung des Bundesgrenzschutzpräsidiums Nord und einer Delegation der spanischen und griechischen Grenzpolizei flog Stadtpräsident Peter Sünnenwold mit dem BGS-Hubschrauber nach Danzig. -
Alles hat seine Zeit...
In jedem Leben geht es auf und ab. Jeder Einzelne von uns hat seine Hochs und seine Tiefs, die er als sein eigenes Schicksal annehmen muss. Was wir lieben, sind natürlich die glücklichen Zeiten, in denen es uns gut geht und wir fröhlich durch den Tag schreiten, uns plötzlich alles leicht "von der Hand geht" und wir die Welt umarmen könnten. -
"Bücherpiraten" im Börsensaal
Schreibwettbewerb fordert und fördert Jugendliche - Entscheidung Mitte November
Sie hatten sich viel Mühe gegeben, mit ihren Kurzgeschichten die Jury zu beeindrucken. Und es war ihnen geglückt, denn sie durften ihre Geschichten im Rahmen des Bücherpiraten-Schreibwettbewerbs im Kreativ-Schreiben-Workshop im Börsensaal des Rathauses überarbeiten. -
SPD lehnt beschlossene Erhöhung der Bustarife ab
V.i.S.d.P: Peter Reinhardt
Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hält die vom Aufsichtsrat der Stadtverkehr Lübeck bereits abgesegnete Erhöhung der Fahrpreise für eine verkehrspolitisch falsche Weichenstellung. Die neuerliche Anhebung der Tarife ist nicht förderlich für die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Hansestadt. -
Kooperation statt Kannibalismus
V.i.S.d.P. Klaus Puschaddel
Immer wieder werden wir mit Themen der wirtschaftlichen Standortpolitik konfrontiert, die Auseinandersetzungen mit unseren Nachbargemeinden bzw. -kreisen zum Gegenstand haben. Als Beispiele seien an dieser Stelle nur die anhaltenden Streitigkeiten mit unserem Nachbarn Groß Grönau um die Weiterentwicklung des für die Region wichtigen Flughafens sowie die noch nicht beseitigten Spannungen mit unserem Nachbarkreis Nordwestmecklenburg aufgrund des geplanten Gewerbegebietes in Lüdersdorf genannt. Doch spätestens seit der Standortdiskussion um die Dräger Medical müsste auch der Letzte verstanden haben, dass der Wettbewerb zwischen den Standorten nicht mehr zwischen unmittelbaren Nachbarn stattfindet, sondern dass schon heute eine Stadt wie Lübeck mit Alternativstandorten in China, Osteuropa oder sonst wo auf der Welt in Konkurrenz steht. Wir können diesen Wettbewerb dann bestehen, wenn wir uns mit all unseren Nachbarn als eine Region verstehen, die sich gemeinsam vermarktet und die gemeinsam ihre Stärken bewirbt. Und hierbei geht es nicht nur um die Vorzüge unserer eigenen Stadt. Warum sollen wir nicht gemeinsam mit der Gemeinde Lüdersdorf mit unseren regionalen Vorzügen in die Offensive zur Ansiedlung neuer Unternehmen gehen? Dazu gehören sicherlich die vielschichtigen Qualitäten, die Lübeck als Oberzentrum, aber auch als Wirtschaftsstandort zu bieten hat, aber z.B. auch derzeit u.a. in den Förderstrukturen liegenden Vorteile unseres Nachbarn in Nordwestmecklenburg. Wir haben die Möglichkeit, uns weiter in kleinstaatlichem und egoistischem Kannibalismus gegenseitig die Entwicklungsperspektiven zu nehmen oder die Chance durch eine ernstgemeinte Kooperation dafür zu sorgen, dass unsere Region im Wettbewerb überleben wird. -
Das Dräger-Werk und der Verfassungsbruch
V.i.S.d.P: Susanne Hilbricht
Franz Müntefering hat den LN ein denkwürdiges Interview gegeben. Auf die Frage, welche Antwort die SPD darauf habe, dass Unternehmen wie Dräger damit drohten, Arbeitsplätze nach Osteuropa oder Asien zu verlegen, antwortete er klug: "Sie wollen Dumpinglöhne durchsetzen und stellen die Belegschaft vor unglaubliche Alternativen. Das ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz". Der Politprofi vermied es, Namen zu nennen, sondern sprach in seiner Antwort von "einigen Unternehmen". Das möchten wir nachholen und sagen offen: Das Verhalten der Dräger-Führung ist zum Schaden der Demokratie. Unternehmen, die dermaßen kalt agieren, destabilisieren unsere Gesellschaft, machen sie anfällig für Rechtsaußen-Demagogen und andere Finsterlinge. -
Klassenkampf als rücksichtsloses Wahlkampfmittel
V.i.S.d.P: Dr. Michaela Blunk
Die aggressiv-klassenkämpferische "Unternehmerschelte" entsprang nicht dem "losen Mundwerk" von Frau Simonis, sondern war berechnender Wahlkampf der Spitzengenossin. Die Ministerpräsidentin wollte den Bruch zwischen Gewerkschaften und SPD wegen der rot-grünen Bundespolitik überdecken. Schon dieser Ausfall und die begeisterten Reaktionen - insbesondere auch aus der Lübecker SPD - machen deutlich, dass der Wirtschaftsstandort Lübeck für diese wahltaktische Absicht missbraucht wurde - ohne Rücksicht auf die Folgen für unsere Stadt. Dieser Eindruck wurde auf unverantwortliche Weise noch verstärkt, indem sich Frau Simonis mit einem Kampf-Plakat der USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands) in den LN ablichten ließ, und die Lübecker Genossen noch immer unkritisch Beifall zollen. Die USPD wurde 1917 unter dem Eindruck der russischen Revolution von Abtrünnigen aus der SPD links von der Mutterpartei gegründet und betrieb mit der KPD Revolutionspolitik in der Weimarer Republik. Sie bekämpfte die von der SPD angestrebten Prinzipien von "Gewaltenteilung" und "Volkssouveränität". 1920 spaltete sich die USPD, und konsequenterweise ging die Mehrheit zur KPD und nur eine Minderheit zur SPD zurück. War schon die Rede ein Affront gegen Unternehmertum und unsere Stadt - das Photo ist ein Skandal, der Lübeck und dem Land unverdientermaßen großen Schaden zufügt. Auch ein Welt-Unternehmen wie Dräger würde es nicht überleben, wenn es ruhmreiche Tradition fortleben, Sozialpolitik ersetzen aber externe Realitäten ignorieren würde. Die weltweite Konkurrenz nimmt auch Weltkonzernen einen erheblichen Teil ihrer Entscheidungsfreiheit. Die FDP-Fraktion wird es nicht zulassen, wenn von SPD und Grünen in der Bürgerschaft weiterhin das Bild einer unternehmerfeindlichen Stadt gezeichnet wird - zumal Rot-Grün als Arbeitgeber im Land die eigenen Bediensteten rigoros zur Ader gelassen haben. -
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck suchen für die Werkstatt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Werkstattleiterin/ einen Werk
Zu den wesentlichen Aufgaben gehören, die -
Amtliche Bekanntmachung:
Der Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht Lübeck für die Jahre 2002 und 2003 liegt vor und kann bei Interesse eingesehen oder angefordert werden. -
AMTLICHE BEKANNTMACHUNG
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Bekanntmachung des Bebauungsplanes 29.04.00 - Kücknitzer Hauptstraße / Schmaler Stieg (Teilbereich II) - nach § 10 (3) BauGB




