Ausgabe 024 vom 12. Mai 1998
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Strände vom Unrat befreit
Flußbäder ab Juni länger geöffnet - Bürgerschaftsbeschluß umgesetzt
Für den Start in die diesjährige Flußbadesaison haben die Mitarbeiter der Lübecker Schwimmhalle GmbH noch eine Menge zu putzen, streichen und zu reparieren. Am Pfingstmontag, 1. Juni, öffnen sie in Marli, an der Falkenwiese und am Krähenteich die Tore, in Eichholz am 2. Juni. Und das wird dann bis September täglich zwischen 9 und 19 Uhr der Fall sein. Um den Bürgerschaftsbeschluß vom November 1997 auf erweiterte Öffnungszeiten in die Tat umsetzen zu können, mußte das Personal aufgestockt werden. -
Den Trend umkehren
Zahl der Übernachtungen 1997 rückläufig
Die Fremdenverkehrssaison hat begonnen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Übernachtungen auf unter 800 000 gesunken. Dieser Abwärtstrend soll in der laufenden Saison umgedreht werden. Mit ein Grund für den Rückgang ist die verringerte Bettenzahl, die 1997 zur Verfügung stand. Wegen der Generalüberholung fiel beispielsweise die "Passat" aus; ebenfalls nicht belegt werden konnte die Jugendherberge am Gertrudenkirchhof, die sich erst in diesem Mai in neuem Glanz präsentiert (die SZ berichtete). -
Kampf dem Müll an allen Orten
Der vergangene Sonnabend stand ganz im Zeichen des Müllsammelns: Nachdem Lübeck jahrelang keinen offiziellen Reinigungstag veranstaltet hatte, waren nun alle aufgerufen, einen Vormittag lang Straßen, Plätze und Uferböschungen in der Hansestadt von weggeworfenen Wertstoffen und Unrat zu befreien. Auch wenn die Resonanz noch zu wünschen übrig ließ, so kam doch eine erklecklichen Summe von prall gefüllten Müllbeuteln zusammen. -
Redaktionsbeirat der SZ nimmt Arbeit auf
Der Redaktionsbeirat für die Lübecker Stadtzeitung (SZ) hat sich am vergangenen Donnerstag konstituiert. Neben den Redaktionsmitgliedern gehören diesem Gremium derzeit an: als unabhängige Mitglieder Propst Niels Hasselmann und Kreishandwerksmeister Gerhard Haaker sowie Hans-Joachim Groß, Verlagsleiter und Geschäftsführer des Wittich-Verlags. In beratender Funktion ohne Stimmrecht wird auch der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hansestadt Lübeck, Matthias Erz, an den Sitzungen des Beirats teilnehmen. -
Editorial
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat unseren Bericht über das Lübecker Waldkon- zept vom vergan- genen Dienstag berichtigt - sehr zu unserer Freude! In dem Schreiben des Verbandes heißt es: "Der BUND korrigiert die Einstufung der Waldnutzung im Bereich Stadtwald der Stadt Lübeck und stellt fest, daß die dort unter dem Naturland-Zeichen betriebene Waldnutzung nicht nur wie angegeben ,Bundesspitze' ist, sondern mit Fug und Recht als ,Weltspitze' eingestuft werden darf. Tatsächlich gibt es weltweit in keiner Industrienation einen ähnlich pfleglichen Umgang mit einem Wirtschaftswald." -
Region Lübeck hält zusammen
Kommunen und Kreise im Großraum der Hansestadt wollen kooperieren
Die Kommunen und Kreise im Großraum Lübeck wollen stärker zusammenarbeiten. Dies beschlossen die Regionalkonferenz am Montag, 4. Mai, bei ihrer ersten Zusammenkunft. Zu diesem Zweck soll ein Kommunal- und Landesgrenzen überschreitendes Entwicklungskonzept erstellt werden. -
Abschlußerklärung
Der Text der Regionalkonferenz im Auszug
Die Teilnehmer der Konferenz stimmten für folgende Übereinkunft: -
Sommerfahrplan bringt Veränderungen
Am 24. Mai beginnt der Sommerfahrplan der Deutschen Bundesbahn. Reisende müssen sich auf Veränderungen einstellen. Neu ist eine tägliche Nachtverbindung von Lübeck nach Köln und zurück. Dieser InterRegio (IR) wird um 22:47 Uhr in Lübeck abfahren und morgens um 5:46 Uhr wieder ankommen. Der IR um 6:43 Uhr ab Lübeck wird nur noch bis Hamburg verkehren und ist auf Montag bis Freitag beschränkt. Die durchgehende Verbindung nach Oberstdorf entfällt. Dieser Anschlußzug wird jedoch in Hamburg erreicht. Die bisherigen Verbindungen von Hamburg nach Lübeck um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr entfallen, weil laut Bahn die Nachfrage zu gering gewesen ist. Die InterRegio-Verbindung von Lübeck über Schwerin und Wittenberge mit Anschluß nach Berlin bleiben - im Zwei-Stunden-Takt - unverändert; lediglich der Zug ab 6:06 Uhr fährt nur noch bis Bad Kleinen. Dort wird ein neuer InterCity (IC) erreicht, der umsteigefrei über Schwerin und Wittenberge nach Berlin fährt. -
Kindertagesstätte feiert Jubiläum
Die städtische Kindertagesstätte Solmitzstraße in Kücknitz feiert am Freitag, 15. Mai, ihr 25jähriges Bestehen. Der Festakt wird von Senator Ulrich Meyenborg um 10.30 Uhr eröffnet. Dabei soll das Holzhaus eingeweiht werden, das durch eine Spende der Possehl-Stiftung finanziert werden konnte. Von 13 bis 18 Uhr wird das Jubiläum dann mit einem bunten Programm gefeiert. -
Stadtzeitung hat neue Rufnummern
Die Lübecker Stadtzeitung hat ab sofort neue Rufnummern. Die zentrale Nummer lautet (0451) 122-13 00. Wer die Redaktion direkt erreichen will, wählt künftig (0451) 122-13 05, oder 122-13 06, 122-13 07 und 122-13 08. -
LÜBECK STATISTISCH
Im Jahr 1997 waren 8528 Betriebe in der Hansestadt Lübeck registriert. Davon waren 3130 im Handelsregister eingetragen, 5398 waren als Kleingewerbe angemeldet. -
Eltern helfen mit beim ökologischen Schulbau
Richtfest an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Lübeck-Buntekuh: Am Freitag feierten Bauhandwerker, Planer und die Hansestadt Lübeck als Auftraggeber die Rohbauvollendung des rund 6,5 Millionen Mark teuren Erweiterungsbaus. Er ersetzt zunächst die nicht mehr renovierungsfähigen und asbestbelasteten Schulpavillons, die in den 70er Jahren einer kurzfristigen Schulerweiterung dienten. Die IGS Buntekuh besteht seit 1992. Von Anfang an sei klar gewesen, daß eines Tages für die nachrückenden Jahrgänge zusätzliche Fachräume gebaut werden müßten, erläuterte Hochbau-Bereichsleiter Uwe Jens Hansen den Gästen des Richtfestes. -
Lübecks Schiff der Träume kehrt zurück
Am Sonnabend ist es soweit: Nach achteinhalb Monaten verläßt der Windjammer "Passat" die Flender-Werft
Vor mehr als zwanzig Jahren war in einem Hamburger Nachrichtenmagazin eine nette Geschichte zu lesen über die Eigenarten hanseatischen Handelssinnes: Die Hamburger, die viele Jahrzehnte nichts mit ihrem maritimen Großseglererbe zu tun haben wollten, benötigten zur Verschönerung ihres Hafens und Befriedigung der Seefahrersehnsucht ihrer Gäste plötzlich einen repräsentativen Windjammer. Doch oh Jammer, nirgends auf der Welt war noch ein geeignetes Schiff zu finden. Die Mehrzahl der einst stolzen Schiffe war längst abgewrackt worden, die übrigen in Händen von Leuten, die - weitsichtiger als die Kaufleute von der Elbe - die Wiederkehr der Seglerromantik früher vorausgesehen hatten. -
Schiffsdaten
SS Passat, Viermastbark, Stahl -
Der Bau
Von Franz Kafka
(6.Teil) Es scheint mir dann manchmal gefährlich, die Verteidigung ganz auf dem Burgplatz zu basieren, die Mannigfaltigkeit des Baus gibt mir doch auch mannigfaltigere Möglichkeiten und es scheint mir der Vorsicht entsprechender, die Vorräte ein wenig zu verteilen und auch manche kleine Plätze mit ihnen zu versorgen, dann bestimme ich etwa jeden dritten Platz zum Reservevorratsplatz oder jeden vierten Platz zu einem Haupt und jeden zweiten zu einem Nebenvorratsplatz und dergleichen. -
Ausstellungen
"Leben und Arbeit in Herrenwyk",Geschichtswerkstatt Herrenwyk -
Mittwoch, 13. Mai
Theater -
Donnerstag, 14. Mai
Theater -
Freitag, 15. Mai
Theater -
Sonnabend, 16. Mai
Theater -
Sonntag, 17. Mai
Theater -
Montag, 18. Mai
Musik -
Dienstag, 19. Mai
Theater -
Nichts aus der gängigen Kiste
Generalmusikdirektor Bernhard Klee dirigiert das 8. Sinfoniekonzert
In der Jubiläumssaison der Lübecker Philharmoniker kommt Bernhard Klee, von 1966 bis 1973 der 16. Generalmusikdirektor (GMD) an der Trave, zurück nach Lübeck. Er dirigiert das 8. Sinfoniekonzert am 17. und 18. Mai in der MuK. Dafür hat er ein Programm aufgestellt, das nicht aus der gängigen Kiste stammt. -
Rätselraten und Staunen
Stadtbibliothek erhält wertvolle Bücher und Handschriften zurück
"Ein Gefühl wie Weihnachten" sagte Dr. Jörg Fligge:Knapp hundert wertvolle Stücke der Stadtbibliothek bekam er vergangene Woche in Bonn vorgelegt. Die Außenminister Wardan Oskanjan (Armenien) und Klaus Kinkel präsentierten 350 in Eriwan eingelagerte alte Bücher und Handschriften, die 1946 von der damaligen UdSSR erbeutet wurden - und den Eigentümern Lübeck, Hamburg und Bremen nun wieder über-eignet werden. -
Vorverkauf läuft
Der Vorverkauf für das Schleswig-Holstein Musik-Festival 1998 vom 10. Juli bis 30. August hat begonnen. Karten gibt es beim Musikhaus Robert, Breite Straße 29, in Lübeck oder bei der Kartenzentrale, Postfach 3840, 24037 Kiel. -
Mitspieler gesucht
Die Kinder- und Jugendgruppe der Niederdeutschen Bühne Lübeck sucht noch einige MitspielerInnen. Die bis jetzt sieben Köpfe zählende Nachwuchsschauspielergruppe will das Theaterstück "Wettloop twüschen Haas un Swienegel" einstudieren. Plattdeutsche Kenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldungen unter der Rufnummer (0451) 62 25 02. -
Filmtip
Der Schrei der Seide
Paris, 1914: Der Schrei der Seide ist es, dem die junge Schneiderin Marie Benjamin nicht widerstehen kann. Seidenstoffe zu stehlen und sich darin einzugraben, bereitet der Analphabetin die höchste Lust. -
Wie Eulen nisten
Ausstellung im Museum für Natur und Umwelt
Sieben Eulenarten sind in Schleswig-Holstein heimisch - darunter auch die größte, der Uhu, in Lübeck:Seit er 1984 erstmals in St. Aegidien wieder angesiedelt wurde, kann ihm auch der Städter begegnen. Aber die Eulen haben einen schweren Stand heutzutage, müssen gehegt und geschützt werden. Hierfür setzt sich der kleine Landesverband für Eulen-Schutz nachdrücklich ein und hat daher die Ausstellung "Heimische Eulen in Schleswig-Holstein" nach Lübeck gebracht:Bis zum 9. Juli ist im Museum für Natur und Umwelt am Dom zu erfahren, wie Uhu und Waldohreule, Sumpfohr- und Schleiereule, Waldohrkauz und Stein- sowie Rauhfußkautz - die beiden kleinsten Arten- leben und nisten. Die nächtlichen Jäger, die nicht zu den Greifvögeln gehören, sollten vor allem Jugendliche (für Schulklassen gibt es Arbeitsbögen) besuchen und sich anhand der drei großen Stellwände und der Vitrine über die Vögel informieren. -
Theaterporträts
"Vielseitig arbeiten"
Der Dirigent Rüdiger Bohn -
Holz für das Hobby
Verkauf an der Wesloer Landstraße
Die Saison für Kleingärtner und andere Gartenfreunde hat begonnen. Wer Pfähle und Stöcke zum Abstützen junger Pflanzen benötigt oder Holz für eine Schaukel und andere Spielgeräte zum Selberbauen, findet Material im Holzhof an der Wesloer Landstraße 78. -
Messen mit zweierlei Maß
Zu "Heilung, Himmel auf Erden und Honig ums Maul, SZ vom 14. April -
Der erste zertifizierte Waldbaubetrieb
Zu: "Auszeichnung von Angela Merkel", SZ vom 5. Mai -
Jugendbündnis durfte sich nicht äußern
Zu der Demonstration am 1. Mai auf dem Rathaus-Markt -
Privatfehde ist nicht mehr witzig
Zu: "Die Zeche zahlt der Zeitungsleser", SZ vom 5. Mai -
Zerstörung einer stadtnahen Enklave
Zum Bau des Wohnparks Priwall
Auf dem Priwall entsteht derzeit der "Wohnpark Priwall" , das heißt rund 250 Wohnungen, die als altersgerechte Wohnungen geplant sind. Fertiggestellt sind derzeit etwa 125 der 150 Wohnungen des ersten Bauabschnitts. Der Bezug erfolgt schleppend. Trotzdem sollen zusätzlich zu den derzeit sechs Komplexen des ersten Bauabschnitts vier weitere Blocks erstellt werden. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der BürgerInnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. -
Grenzen der Gestaltung von Grabstellen
In den vergangenen zwei Monaten haben sich Bürgerinnen und Bürger schriftlich an mich gewandt und auch mündlich bei mir vorgesprochen und sich darüber beklagt, daß Steineinfassungen auf Gräbern auf den Lübecker Friedhöfen nicht zugelassen sind. -
Projekt schweißt zusammen
Jugendliche gestalten Recyclinghof an der Schwartauer Allee
"Das macht so tierisch Spaß, daß ich gar nichts anderes mehr machen will", sagt Sabrina Schröder von der Geschwister-Prenski-Schule. Die 18jährige ist eine von 15 Jugendlichen, die in ihrer Freizeit flexen, schweißen, polieren, feilen und bohren: Beim sogenannten "Schrottprojekt" entstehen aus dem Wertstoff Metall interessante Objekte und Skulpturen, die ab Juli den Recyclinghof an der Schwartauer Allee zieren sollen. Das Projekt hat soziale, pädagogische, künstlerische und umweltpolitische Aspekte; zum Teil soll es den Jugendlichen helfen, geeignete Berufe zu finden. Entsprechend viele unterschiedliche Institutionen sind daran beeiligt. -
Dem Egoismus entgegenwirken
Freimaurerloge "Zur Weltkugel": Schul-Prämien für sozialen Einsatz
Um dem Trend zu immer mehr "Individualismus und Egoismus" entgegenzuwirken, so Kultursenator Ulrich Meyenborg in seiner Ansprache, vergibt die Freimaurerloge "Zur Weltkugel" jährlich Prämien an Schulen für freiwillig übernommene humanitäre und soziale Aufgaben. Insgesamt 5000 Mark wurden auf sieben Lübecker Schulen verteilt. Allein 3000 Mark bekam das Johanneum bei der Vergabe im Audienzsaal des Rathauses am vergangenen Donnerstag als Anerkennung für den Sponsorenlauf für die Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder. Die restsumme teilen sich Ernestinenschule, Katharineum, Oberschule zum Dom, Thomas-Mann-Schule, Integrierte Gesamtschule Buntekuh und Gewerbeschule II, die sich zum Beispiel in der Suchtprävention betätigt oder Basare zugunsten Bedürftiger organisiert hatten. -
Eine Stadtführung für Gästekinder
Mit neuen Freizeitideen unter dem Motto "Kinderfreundliches Lübeck" lädt die Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ) 1998 zu einem abwechslungsreichen Familienurlaub mit Kindern in die Hansestadt Lübeck ein. Neben einer Stadtrallye, bei der die besonderen historischen Reize der Hansestadt vermittelt werden, macht eine speziell auf Kinder ausgerichtete Stadtführung mit Lübeck bekannt. Umfangreiche Programme sind unter dem "Ferienpaß für Gästekinder" gebündelt, der ab Juni in den Tourist-Büros der Hansestadt erhältlich ist. Darüber hinaus können die Kinder kostenlos Mitglied im Ferienclub werden. -
Fundsachen: Besitzer gesucht
Im Laufe des Monats April wurden verschiedene Fundsachen beim Fundbüro der Meldestelle, Dr.-Julius-Leber-Straße 46 bis 48, Zimmer 109, abgegeben. Die Besitzer werden gebeten, ihre Gegenstände abzuholen. Abgegeben wurden Schlüsselbunde, Geldbörsen, Ketten, Ohrringe, Ringe, Uhren, ein Rucksack, Koffer, Handtaschen und Brillen, Handys und Radios, diverse Bekleidungsstücke. Ferner Regenschirme, Spielzeug, ein Kinderbuch, Rollstühle, Ruderboote, ein Mofa und Fahrräder. -
Kurz notiert
Kreiswahlleiterin für den Wahlkreis 11 (Hansestadt Lübeck) bei der Bundestagswahl am 27. September 1998 ist Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp. Sie wurde vom Innenminister desLandes Schleswig-Holstein bestellt. Vertreter in diesem Amt ist der Bereichsleiter Wahlen, Heinz Meußler. -
Sicherheit im Haus
In der vom Fachbereich Soziales veranstalteten Vortragsreihe für Senioren heißt das Thema am Montag, 18. Mai: "Unfallsicherheit im Haus". Der Vortrag beginnt um 10 Uhr in der Altentagesstätte im Heiligen-Geist-Hospital, Eingang Koberg 11. Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen. -
25 Jahre Stadtbibliothek
Vor 25 Jahren zog die Stadtbibliothek Kücknitz aus der Schule in die neuen Räume in der Solmitzstraße 26. Aus diesem Anlaß gibt es am Freitag, 15. Mai, von 10 bis 18 Uhr einen großen Bücherflohmarkt, ein Preisrätsel für Kinder mit vielen Gewinnen sowie Buttons zum Selbergestalten. Am Nachmittag laden der Weltladen Lübeck und die Bibliothek im Innenhof zu Kaffee- und Teeproben ein. -
Stadtpflege
Unter der Lübecker Telefonnummer 122 77 77 ist die zentrale Anlaufstelle für die Stadtpflegemaßnahmen in der Altstadt zu erreichen. Montag bis Freitag, 6 bis 14.30 Uhr, antwortet Sachbearbeiter Matthias Kleinfeldt. Außerhalb dieser Zeit steht ein Anrufbeantworter zur Verfügung. -
Mövenstein mit neuer Nutzung
Ehemalige Seebadeanstalt in Travemünde reift zum Segelzentrum
Die ehemalige Seebadeanstalt Mövenstein in Travemünde erwacht am kommenden Sonntag aus ihrem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf. Dann übernimmt der inzwischen 100 Jahre alte Lübecker Yacht Club (LYC) offiziell das Gelände von der Hansestadt Lübeck in Erbbaurecht. Mit einem Kostenaufwand von rund 950 000 Mark wurde das Areal und die denkmalgeschützen Umkleidekabinen in Gang gesetzt und zu einem Segelzentrum ausgebaut. -
NAchruf
Bernhard Schlippe (Foto privat) war ein Badener, man hörte es seinem Tonfall an. Aber er bekannte sich begeistert zu Lübeck, seiner Wahlheimat. Mehr als drei Jahrzehnte, nämlich von 1956 bis 1987 war er Lübecker Denkmalpfleger. Als der Baudirektor und Leiter des damaligen Denkmalamtes vor elf Jahren in den Ruhestand ging, wurde die Lübecker Altstadt von der Unesco in das Weltkulturerbe aufgenommen. Dies konnte Schlippe auch als eine Bestätigung seines langen Wirkens auffassen. Er erlebte noch die stürmische Wiederaufbauphase, die den hiesigen Baudenkmälern gefährlich wurde. Aber Schlippe vermochte es auch, jene zu Anfang der 70er Jahre anhebende Phase mitzuprägen, in der viele Lübecker lernten, sorgsamer mit ihrem Kulturerbe umzugehen. Seitdem mußte er nicht mehr gegen den Wind des öffentlichen Bewußtseins ankämpfen. -
Deponiegas als Energieträger
Die Deponiegasverwertungsanlage in der Rigastraße hat nach Angaben der Entsorgungsbetriebe Lübeck im Zeitraum von 1990 bis 1997 über 100 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Als primärer Energieträger dient das in der Deponie Niemark entstehende Deponiegas, das überwiegend aus Methan besteht. -
Standort Altstadt: Ein positives Image vermitteln
In der Innenstadt stehen zahlreiche Läden leer - Neue Strategien und Qualitätsverbesserungen sind gefragt
Ende Februar 1998 war aus einem Artikel in den LN zu entnehmen: "Die Laden-Leerstände in der Lübecker Altstadt haben ein dramatisches Ausmaß angenommen." Die Ergebnissse einer Untersuchung wurden zitiert, die SchülerInnen des Katharineums im Rahmen eines von der Lübecker Kaufmannschaft betreuten und unterstützten Projektes durchgeführt hatten: Insgesamt 149 der insgesamt 1179 gewerblich genutzten Flächen in der Altstadt stehen leer, lautet die Statistik der Kartierung. -
Das "Gesetz" und die "Gnade"
Depenau 31: Terrakotten einer Renaissance-Fassade
Die Terrakotten aus dem 16. Jahrhundert sind der Blickfang auf der Renaissance-Fassade des Hauses Depenau 31. Das Zierband übt jedoch nicht allein eine Schmuckfunktion aus, es repräsentiert als religiöse Allegorie Gedankengut aus der Zeit, als das Gebäude 1563/64 errichtet wurde. Die Darstellungen versuchen zum Ausdruck zu bringen, daß das Gesetz auf der einen Seite den Menschen vor Sünde und Tod nicht retten kann, die Gnade auf der anderen ihm aber ermöglicht, durch den Glauben sein ewiges Heil zu erlangen. -
Stichwort
Die straßenseitige Fassade des Ge-bäudes Depenau 31: ein dreistufiger Giebel mit stichbogigen Luken, die Rückfassade ist mit hohen Dielenfenstern ausgestattet, das Obergeschoß weist eine Fachwerkkonstruktion auf. Ein Zierband mit Terrakotten aus der Werkstatt des Statius van Düren über dem ersten Obergeschoß stammt aus der Mitte des 16. Jahr-hunderts. Es handelt sich um zehn Porträtmedaillons, ursprünglich farbig gestaltet, die in der Mitte ein Tryp-tichon mit Darstellungen zu dem Thema "Der Mensch zwischen Gesetz und Gnade" bilden. -
Firma A. Behn & Sohn
Geschichte des "Tee-Behn" und des "Behn-Tees"
Die Lübecker Firma A. Behn & Sohn wurde am 1. April 1831 als Nachfolgerin der bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts bestehenden Firma Feldmann & Behn gegründet. Sie betrieb zunächst in der Breiten Straße ein Ladengeschäft und Kleinhandel mit nordischen Erzeugnissen und indischen Gewürzen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Großhandel mit Tee, Zucker, russischen und kolonialen Erzeugnissen hinzu. Die Firma war bereits zu dem Zeitpunkt wohlangesehen und beschäftigte neun Angestellte. -
Die "Neue Rösterei"
Das soziokulturelle Zentrum in der Wahmstraße 43-45
Das Projekt: Am Anfang war der sonntägliche Frust eines emanzipierten Vaters, der geeignete Räume in der Innenstadt vermißte, in denen Kinder mit ihren Eltern die gemeinsame Freizeit gestalten können. Es gab weder ein Kinder-Kino, noch lockte ein Kinder-"Café" die kleinen Gäste; alle Einrichtungen erwiesen sich vorwiegend als erwachsenenorientiert. Das führte zur Entfaltung eigener Ak-tivitäten, die schließlich darin münde-ten, die Gebäude an der Wahmstraße 43-45 im Jahr 1994 zu erwerben. Dort sollten geeignete Räume eingerichtet werden, zur Nutzung und Entfaltung unterschiedlicher Aktivitäten. -
Wasserstoffbusse sind nicht wirtschaftlich
Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ulrich Pluschkell, informierte sich auf Einladung des Deutschen Wasserstoff-Verbandes während der Hannover-Messe über den aktuellen Stand der Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen. Nach zahlreichen Gesprächen mit Vertretern aus Forschung und Wirtschaft zieht er folgendes Resümee: Die Zukunft liegt für städtische Nutzfahrzeuge im Brennstoffzellenbetrieb auf Wasserstoffbasis. Prototypen zeichnen sich durch Null-Schad-stoff-Immission und einen Kraftstoffverbrauch von gut sechs Litern Wasserstoff pro Kilometer aus. Die Reichweite liegt bei rund 250 Kilometern. Die Serienreife wird jedoch frühestens im Jahr 2005 erreicht werden. -
Das Ziel ist ein Netz von Fahrradrouten
Von Rupert Helbig
Lübeck war einmal ein Fahrradparadies. Das war zu Beginn des Jahrhunderts. Damals wurde das Netz an Radwegen entlang der Hauptverkehrsstraßen angelegt, von dem Lübeck immer noch profitiert. -
BEKANNTMACHUNG
zur Wahl des 14. Deutschen Bundestages am 27. September 1998 -
DIE KREISWAHLLEITERIN DES WAHLKREISES 11 - LÜBECK
Dagmar Pohl-Laukamp, Senatorin
Satzung für das Jugendamt der Hansestadt Lübeck




