Ausgabe 408 vom 06. Dezember 2005
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Jeden Tag ein Riesentürchen
Unter Beifall öffnet sich täglich der Adventskalender am Turm von St. Marien
Fast erinnerte die Situation am ersten Dezember vor der Marienkirche an Silvester. Rund 200 Schaulustige standen an den Schüsselbuden und blickten gebannt in den Himmel. Doch als Applaus und Ausrufe der Bewunderung laut wurden, hatten nicht etwa die ersten Raketen den Himmel über Lübeck erhellt, sondern das erste Türchen im riesigen Adventskalender am Turm der Marienkirche hatte sich nach dem Läuten einer kleinen Glocke geöffnet. Pünktlich um 17 Uhr wurde das erste Bild in dem Kalender sichtbar, der gemeinsam von der katholischen und der evangelischen Kirche der Hansestadt aufgehängt wurde. Hinter der Nummer eins verbargen sich Oliver Bandmann und Katja Heyden von der Volksbank und Nadine Gode von der Raiffeisenbank mit dem Schriftzug "Weg - Dein Ziel". Mit dem Adventskalender wollen die Kirchen den Bürgern der Hansestadt etwas zurückgeben. Denn bisher wurden von Lübeckern rund 900.000 Euro gespendet, um die sieben Türme der Stadt zu erhalten oder zu restaurieren. Aber es geht auch darum, sich 24 Tage lang auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Dazu werden in der Marienkirche auch an jedem Dezembertag bis zum Heiligen Abend spezielle Andachten gehalten, die sich mit dem Bild und den Personen beschäftigen, die nach der Andacht in einem weiteren Türchen des Kalenders zu sehen sind. In der Andacht zum ersten Dezember erinnerten die Pröpste Ralf Meister und Helmut Siepenkort an die Geschichte des Adventskalenders und an die Idee, ihn zunächst mit Schokolade zu befüllen. Mit Bildern habe man jedoch immer wieder die Möglichkeit sich auf einen Moment zurück zu besinnen oder die Gedanken schweifen zu lassen. -
Zwei Bürgermeister auf Adventsbummel
Ole von Beust begeisterte die weihnachtliche Innenstadt vom Rathaus bis zum Koberg
"Wir sind sehr zufrieden mit der laufenden Kooperation der beiden Hansestädte. Vor allem die Zusammenarbeit der Häfen funktioniert sehr gut", lobte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe die Städtekooperation mit Hamburg nach einem Arbeitsgespräch mit seinem Amtskollegen Ole von Beust. Unter anderem wird künftig auch die EDV der Lübecker Stadtverwaltung von der gleichen Dienstleis-tungsfirma übernommen, die schon die Hamburger nutzen. Auch der Lübecker Flughafen Blankensee war Thema in dem Arbeitsgespräch. "Allerdings sind wir in dem Punkt auch Konkurrenten", betonte Saxe. Doch Ole von Beust wird es künftig nichts ausmachen, von Lübeck aus nach Danzig zu fliegen. -
Vortrag über Terrorvorbereitung
In Zusammenarbeit mit der Behörde der Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen bietet die VHS-Forum für Weiterbildung Lübeck einen Vortrag über eine weitgehend unbekannte Abteilung des MfS an. Am 8. Dezember spricht Thomas Auerbach in der VHS über Vorbereitungen des früheren Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR zum Untergrundkampf in der Bundesrepublik Deutschland. Seit Mitte der 60er Jahre betrieb eine "Arbeitsgruppe des Minis-ters/Sonderfragen" (AGM/S) des MfS entsprechende Planungen. Einsatzgruppen und inoffizielle Mitarbeiter wurden zu Sprengstoffspezialisten und Einzelkämpfern ausgebildet: für den "konspirativen Hinterhalt" bis zur "Liquidierung von Personen". Thomas Auerbach, der einst in Jena als Studentenpfarrer bekannt war, ist als Wissenschaftler in der "Birthler-Behörde" tätig. Der Vortrag in der VHS, Hüxstraße 118 - 120, beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt drei Euro. -
Schüsselbuden wieder frei
Die Straße "Schüsselbuden" ist ab den heutigen Dienstag wieder für den allgemeinen Verkehr freigegeben. Damit dürfen Autofahrer, die von der Beckergrube kommen, über die Straße Schüsselbuden bis zur Holstenstraße oder Schmiedestraße fahren. Das hat der Bereich Verkehr der Hansestadt Lübeck jetzt mitgeteilt. Bislang durften nur Stadtverkehrbusse, Taxen, Lieferverkehr und Bewohner mit Zufahrtsberechtigung sowie Radfahrer die Straße zur Durchfahrt nutzen. -
Flughafenverkauf im Roten Saal besiegelt
Neuseeländer Aufsichtsrat von Infratil feierte mit der Stadt den abgeschlossenen Vertrag
"Ich wünschte, wir hätten einen Flughafen in einem wärmeren Klima gekauft", sagte David Newman, der Aufsichtsratsvorsitzende von Infratil scherzhaft am Freitag beim Empfang im Roten Saal des Rathauses. Für ihn ist es eine große Freude, mit der Unterschrift unter dem Kaufvertrag für den Flughafen Blankensee eine wichtige Etappe geschafft zu haben. Das Planfeststellungsverfahren zur Verlängerung der Landebahn sei nun das nächste Ziel."Wir wollen und müssen den Flughafen wachsen lassen", sagte Matthias Seidenstücker, Direktor von Infratil Airports Europe, der die Geschäftsführung des Flughafens übernimmt. Der bisherige Geschäftsführer Peter Steppe wechselt in die Airport Europe Gruppe von Infratil Limited. Er wird die europäischen Flughäfen in Lübeck, Glasgow und Kent technisch betreuen und für deren Entwicklung zuständig sein. "Die Stärken, die der Lübecker Flughafen schon hat, soll er auch auf die anderen Airports übertragen und umgekehrt", so Seidenstücker. Sein Ziel ist es, den Verkehr in Blankensee so schnell wie möglich auszubauen. Außerdem soll nach und nach auch alles um den eigentlichen Flugbetrieb herum wachsen. Vorhandene Geschäfte sollen ausgebaut und ergänzt werden. Ein Einkaufszentrum auf der Grünen Wiese soll es allerdings nicht geben. "Aber der Zeitplan hängt am Planfeststellungsbeschluss." Die in der vergangenen Woche beschlossene Verbindung von Wizz-Air nach Danzig sei schon ein guter Anfang. Außerdem laufen bereits Verhandlungen mit Dau-Air über mögliche innerdeutsche Verbindungen nach Frankfurt oder München. "Dafür besteht auch große Nachfrage von Seiten der Landesregierung", weiß Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel. Für ihn sind mit der Übernahme von 90 Prozent der Anteile an der Flughafen Lübeck GmbH durch Infratil "die Signale auf grün" gestellt. Auch Bürgermeister Bernd Saxe zeigte sich optimistisch. "Wir hoffen auf viele neue Verbindungen in die Welt und aus der Welt zu uns", sagte er. "Mit dem Feuer, das Infratil mitbringt, hoffen wir auf eine positive Entwicklung des Flughafens." Während des Empfangs, an dem auch der neuseeländische Botschafter Peter Hamilton und Generalkonsulin Marta Mager teilnahmen, trugen sich die ausländischen Gäste noch im Goldenen Buch der Stadt ein, bevor sie traditionell mit einem Glas Rotspon und Lübecker Marzipan im roten Saal des Rathauses bewirtet wurden. mab -
Stadtpräsidenten im Lübecker Rathaus
Keine Politik - sondern Erfahrungs- und Meinungsaustausch
Nach dem Vorbild der Treffen der Kreispräsidenten und Landräte wollen sich nun die Stadtpräsidenten der kreisfreien Städte regelmäßig zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch treffen. Das hat es zwar schon mal gegeben, wurde aber irgendwann eingestellt. Nach dem erneuten Vorstoß des ehemaligen Kieler Stadtpräsidenten Arne Wulf und dem ersten Treffen im April diesen Jahres hatten sich die Herren darauf verständigt, zweimal jährlich zusammen zu kommen. Geeinigt hatte man sich vor dem Auseinandergehen auf den November und Lübeck. -
Ehrung für 40jähriges-Arbeitsjubiläum
Bürgermeister Saxe zeichnet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus
Wie in den vergangenen Jahren wurden auch in diesem Jahr die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt, die ihr 40jähriges Arbeitsjubiläum bei der Hansestadt Lübeck begehen. Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden, 2. Dezember, um 15 Uhr im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses durch Bürgermeister Bernd Saxe geehrt: Holger Blunk (Feuerwehr), Klaus Dibbern (Gesundheitsamt), Silke Dippert (Informationstechnik), Gisela Dohse (Schule und Sport), Holger Groth (Rechnungsprüfungsamt), Gerhard Gurgel (Bauordnung), Wolfgang Halbedel (Wirtschaft und Soziales), Manfred Harms (Meldestelle), Werner Hofmann (Entsorgungsbetriebe), Henning Jauert, Asta Johannsen (Personalrat Fachbereich Planen und Bauen), Erika Knigge (Museen für Kunst und Kulturgeschichte), Michael Kroma (Gewerbeangelegenheiten), Wolfgang Kunze (Stadtwerke Lübeck GmbH), Norbert Lorenz (Stadtgrün und Friedhöfe), Monika Mey (Wirtschaft, Hafen und Liegenschaften), Rudolf Möller (Feuerwehr), Wolfgang Möller (Steuern), Hans-Werner Nupnau (Gewerbeangelegenheiten), Joachim Preiss (Stadtplanung), Peter Schmitt (Gebäudemanagement), Rainer Schulz (Wirtschaft, Hafen und Liegenschaften), Manfred Sommer (Wasser und Hafen), Ingo Sommer (Jugendarbeit/Jugendamt), Ingrid Stapelfeld (Soziale Sicherung), Heidi Stark (Schule und Sport), Siegfried Weiss und Manfred Wicke (Entsorgungsbetriebe Lübeck), Hans-Dieter Witt (Gesundheitsamt). -
"Opa wird verkauft"
Theaterchef Tommy Geisler hat sich zum bevorstehenden Weihnachtsfest etwas Besonderes einfallen lassen: Um möglichst vielen Interessenten den Besuch des Stückes "Opa wird verkauft" - das seit vielen Wochen regelmäßig dreimal in der Woche ausverkauft ist - zu ermöglichen, verschenkt Geisler alle 160 Karten einer Sondervorstellung am Sonnabend, den 17. Dezember um 16 Uhr in seinem Volkstheater in der Dr. Julius-Leber Straße 25. Die Karten werden vom Theaterchef und Hauptdarsteller am Mittwoch, den 14. Dezember in der Zeit von 17 bis 19 Uhr persönlich im Foyer seines Theaters verteilt. Jeder Besucher erhält allerdings maximal nur zwei Karten. -
Märchen für Kinder und Senioren
Der Arbeitskreis Kultur des Seniorenbeirates weist darauf hin, dass es verbilligte Theaterkarten für Senioren zum Besuch des Weihnachtsmärchens 2005 "Das doppelte Lottchen" geben wird. Diese Vorstellungen finden am Montag, den 12. Dezember um 15 Uhr und am Montag, den 19. Dezember um 12.30 Uhr statt. Verbilligte Karten für Senioren zu 6,40 bis 8,50 Euro werden ab sofort im Vorverkauf im Büro der Volksbühne, Beckergrube 16, verkauft (Dienstag und Donnerstag 10.30 bis 12.30 Uhr, Mittwoch und Freitag 16 bis 18 Uhr) Dies ist eine gute Möglichkeit für Großeltern, um ihre Enkel beim Besuch des Weihnachtsmärchens zu begleiten. -
Rückengymnastik für Senioren
An der Musik- und Kunstschule Lübeck gibt es noch freie Plätze im Pilates-Kurs für Senioren. Dort steht das sanfte, ganzheitliche Training auf der Matte im Vordergrund. Ergänzt wird das Training durch Atemtechnik, Kraftübungen, Koordination und Stretching. -
Dankeschön-Feier für Jugendarbeit Aktive
Zu einer Dankeschön-Feier im Rathaus haben der Jugendhilfeausschuss und der Jugendring diejenigen eingeladen, die in den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie in Vereinen und Verbänden aktiv sind. -
Lübecker Museen
Ab 1. Januar 2006 alle unter einem Dach
Lübecks Kultursenatorin Annette Borns und Dr. Hans Wißkirchen, Direktor der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, haben am 2. Dezember, die Neuorganisation der Lübecker Museen vorgestellt. Danach übernimmt die Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, Trägerin des Buddenbrookhauses und des Günter Grass-Hauses, ab1. Januar 2006 die Geschäftsführung sämtlicher städtischer Museen. Damit wird Wißkirchen von Januar an für die Lübecker Museumslandschaft gesamtverantwortlich tätig sein. Diese umfasst elf Museen, von denen zehn auf der zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Lübecker Altstadtinsel in fußläufiger Entfernung liegen. Einen entsprechenden Beschluss zur Neuorganisation hatte die Lübecker Bürgerschaft während ihrer Sitzung am 24. November 2005 gefasst. "Durch ein gemeinsames Marketing, eine intensivierte Pressearbeit, koordinierte Ausstellungsplanung und abgestimmte Angebote sollen unsere Museen ihren Status als Träger einer nachhaltigen Kultur in der Stadt und über die Grenzen Lübecks hinaus verstärken", begründete Kultursenatorin Borns die Umorganisation. In Zeiten knapper werdender Mittel sollen die Museen damit auch für Stiftungen und Förderer attraktiver gemacht werden, um die Museumslandschaft Lübecks auch für die Zukunft in ihrer ganzen Breite und Vielfalt erhalten zu können. Im Sinne eines "Bewahren durch Verändern" gelte es, die reichen Bestände zu sichern und gleichzeitig veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. "Die Attraktivität des Museumsstandortes wird so gestärkt werden können", ist Borns überzeugt. -
Im Dienst der historischen Mauern
Sparkasse unterstützt die Erhaltung des Marienalters und des Holstentores
Die Lübecker Sparkasse bietet in der Vorweihnachtszeit besondere Geschenkideen an, mit denen die teurer gewordene Restaurierung des Holstentores finanziert werden soll. Nach den inzwischen schon beliebten Gedenkmedaillen aus Zinn, von denen bereits hunderte gekauft wurden, ist jetzt auch ein Holstentor-Silberbarren in den Filialen der Lübecker Sparkasse erhältlich. Mit dem Verkauf unterstützt die Sparkasse die Spendenaktion "Lübecker retten das Holstentor". -
"Eine Weihnachtsgeschichte"
Am 10. Dezember um 20.30 Uhr liest Manfred Upnmoor im Feuerwerk, in der Hansestraße 24-26, "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Für den hartherzigen Geizhals Ebenezer Scrooge ist Weihnachten schlicht und ergreifend Humbug. Das ändert sich langsam, als ihm eines Nachts nicht nur der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, sondern auch noch die drei Geister der früheren, der jetzigen und der kommenden Weihnacht erscheinen. Auf einer Zeitreise durch sein eigenes Leben von der Geburt bis zum Grab begreift Scrooge, was er in seinem Leben eigentlich verkehrt macht und was das für Folgen haben könnte. Und so langsam dämmert ihm, worum es bei Weihnachten eigentlich geht... -
Diavortrag in der VHS
In der Reihe "Die erweiterte Kunst Europas" stellt Dr. Roswitha Siewert am Nikolaustag durch einen Diavortrag das neue EU-Mitglied Zypern vor. Die geteilte Insel der Aphrodite zeigt Kunst zwischen lokaler Eigenart und der Herausforderung, Mitglied eines globalen Kulturraumes zu sein. Der Vortrag am heutigen Dienstag beginnt um 19.30 Uhr in der VHS - Forum für Weiterbildung Lübeck, Hüxstraße 118 - 120. Der Eintritt beträgt vier Euro, ermäßigt drei Euro. -
Lübecker erhielt hohe österreichische Auszeichnung
Verdienste um Kriegsgräberbetreuung gewürdigt
Für Gerhard Kühnemund und seine Frau Ingrid ist es selbstverständlich seit fast 40 Jahren, Urlaub mit dem Auffinden oder der Pflege von Kriegsgräbern zu verbinden oder auch danach auszurichten. Ziele waren deutsche Soldatenfriedhöfe in Europa oder auch in Nordafrika. Aber auch Hinweisen zu Gräbern gefallener Soldaten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wurde nachgegangen. Eine erfolgreiche Suche dort nach einem gefallenen Jagdflieger aus Graz und auch fortgesetzte Bemühungen dieser Art sollten viele Jahrzehnte später zu einem Empfang im Lübecker Rathaus führen: Das Österreichische Schwarze Kreuz, die "Kriegsgräberfürsorge" des Nachbarlandes, verlieh Gerhard Kühnemund mit dem "Kreuz zum Goldenen Ehrenzeichen" die zweithöchste Auszeichnung auf diesem Sektor. In diesem Jahr und just zu einem Zeitpunkt, als der zu Ehrende und seine Frau ihre Goldene Hochzeit in Österreich feierten. Beiderseits ahnungslos, aber das Österreichische Schwarze Kreuz immerhin in der Überlegung, wie man dem Deutschen diese ehrenvolle Auszeichnung zukommen lassen könnte. Die Lösung war also, dieses Ehrenzeichen durch den österreichischen Honorarkonsul in Lübeck Jochen Brüggen überreichen zu lassen. Nachdem dieses Ansinnen weiter geleitet war, erklärte sich Lübecks Stadtpräsident Peter Sünnenwold - darauf angesprochen - gerne bereit, dazu in das Rathaus der Hansestadt einzuladen. In der vergangenen Woche begrüßte dieser die Beteiligten sowie Ernst Lissina vom Deutschen Volksbund für Kriegsgräberfürsorge Lübeck zu einer kleinen Feierstunde und gewährte damit der Verleihung den entsprechend angemessenen Rahmen. "Ich bin stolz darauf, dass ein Lübecker diese seltene Auszeichnung erhält", erklärte der Stadtpräsident, bevor der österreichische Honorarkonsul die Auszeichnung anheftete. Der empfand es als äußerst bewunderungswürdig, dass Menschen wie Gerhard Kühnemund und seine Frau Ingrid sich dieser Aufgabe und dazu auf eigene Kosten so beispielhaft gewidmet hätten: "Für Dinge tätig, wofür sich leider nicht immer genügend Menschen bereit finden!", so Jochen Brüggen. Auslöser der österreichischen Auszeichnung waren Anträge von Menschen dieses Landes, die durch das Auffinden von Gräbern Gewissheit fanden, wo ihre Angehörigen verblieben waren. Alle hatten von den Kühnemunds sogar Fotos der geschmückten Gräber erhalten. Immerhin waren es insgesamt 1.360 Angehörige, die so bisher ermittelt wurden. Die Frage an Gerhard Kühnemund, mit 74 Jahren damit aufzuhören, wurde übrigens von diesem kategorisch verneint.Foto/Text: RB -
Richtigstellung
Zu dem Beitrag "Städtische Gebäudereinigung eine Erfolgsstory!" der CDU-Fraktion in der Stadtzeitung vom 22. November 2005 nimmt der Fachbereich Planen und Bauen der Hansestadt Lübeck wie folgt Stellung: -
Erfolg für SPD - Parkplatz Kanalstraße bleibt unangetastet
V.i.S.d.P. Peter Reinhardt -
Doppelhaushalt 2007/2008 - eine Chance für Lübeck
V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel -
PolyVinylChlorid I, Herstellung
V.i.S.d.P.: Carl Howe -
Museumswelt geht ins Ungewisse
V.i.S.d.P.: Dr. Michaela Blunk -
Die Lübecker Schwimmbäder GmbH stellt zum 01.08.2006 für den Ausbildungsberuf
"Fachangestellte(r) für Bäderbetriebe"
vier Auszubildende ein. -
Friedhofsgebührensatzung der Hansestadt Lübeck vom 02.12.2005
Aufgrund des § 4 der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein und der §§ 1, 2, 4, 5 und 6 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Schleswig-Holstein in der Fassung vom 10.01.2005 (GVOBl.Schl.-H., S.27) hat die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck in ihrer Sitzung vom 24.11.2005 folgende Gebührensatzung beschlossen: -
Öffentliche Ausschreibung Nr. 51/05
Die -
Bekanntmachung gemäß § 14 Abs. 5 des Kommunalprüfungsgesetzes
Jahresabschluss des Eigenbetriebes Kurbetrieb Travemünde
für das Wirtschaftsjahr 2004 -
III. Nachtragshaushaltssatzung 2005 der Hansestadt Lübeck
Aufgrund des § 80 der Gemeindeordnung wird nach Beschluss der Bürgerschaft vom 24. November 2005 folgende Nachtragshaushaltssatzung erlassen: -
EU-weite Ausschreibung Nr. 52/05 - Offenes Verfahren -
Die Hansestadt Lübeck -
3. Satzung zur Änderung der Satzung für Dienstleistungen der öffentlichen Feuerwehren der Hansestadt Lübeckvom 29.11. 20
Auf Grund des § 4 der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein und der §§ 1, 2, 4 bis 6 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Schleswig-Holstein vom 10.01.2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 27), wird die Satzung für Dienstleistungen der öffentlichen Feuerwehren der Hansestadt Lübeck vom 01.12.1997 (Lübecker Stadtzeitung vom 16.12.1997) in der Fassung der 2. Änderungssatzung vom 28.11.2004 (Lübecker Stadtzeitung vom 07.12.2004) nach Beschlussfassung durch die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck vom 24.11.2005 wie folgt geändert: -
AMTLICHE BEKANNTMACHUNG
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Bekanntmachung des Bebauungsplanes 04.36.11 - Bei der Lohmühle / Stockelsdorfer Straße - nach § 10 Abs. 3 BauGB -
1. Satzung zur Änderung der Abfallwirtschaftssatzung in der Hansestadt Lübeck vom 28.11.2005
Aufgrund der §§ 4, 17 und 134 Abs. 5 u. 6 der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein in der Fassung vom 28.2.2003 (GVOBl. Schl.-H., S. 58), zuletzt geändert durch Gesetz vom 01.02.2005 (GVOBl. Schl.-H., S. 66) und der §§ 5 und 22 des Abfallwirtschaftsgesetzes für das Land Schleswig-Holstein (LAbfWG) vom 18.1.1999 (GVOBl. Schl.-H., S. 26), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30.11.2003 (GVOBl. Schl.-H., S. 616) wird die Abfallwirtschaftssatzung der Hansestadt Lübeck vom 6.2.2003 (Lübecker Stadtzeitung vom 18.2.2003) mit Zustimmung des Ministeriums für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein zu § 3 (2) der Abfallwirtschaftssatzung der Hansestadt Lübeck nach Beschlussfassung durch die Bürgerschaft vom 24.11.2005 wie folgt geändert:




