Ausgabe 026 vom 26. Mai 1998
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Spiel und Spaß für die Kleinen
Das "Kinderfreundliche Lübeck" steckt noch in den Kinderschuhen
Die Szene in Lübecks Ostseeheilbad Travemünde war aufschlußreich: Während die Erwachsenen verzückt in Richtung der frisch sanierten und geschmückten "Passat" blickten, hatten hinter ihnen viele Kinder nur Augen für ihren eigenen Traum - das sieben Meter lange "Dampfschiff" der Kunstwerkstatt "ARTenreich". -
Stadt fördert Kultur
Über eine halbe Million Mark gab es 1997
Die kulturellen Angebote in der Hansestadt Lübeck sind vielfältig. Überregional bekannt sind oft nur die Gebrüder Mann und das Buddenbrookhaus, gleichwohl beherbergen die altehrwürdigen Mauern erfreulicherweise eine große Zahl weiterer engagierter Kulturschaffender, die mit Phantasie und Fleiß für ein ansprechendes Programm sorgen. Doch ohne die Fördermittel von Stadt, Land und privaten Sponsoren würde so manches Projekt nicht verwirklicht werden können. Dies gilt für das laufende Jahr, es zeigt sich aber auch in der Bilanz für das abgelaufende Jahr 1997. -
Kommt jetzt doch die Tunnellösung?
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht vergangene Woche die Verbandsklage der Naturschutzverbände gegen die Autobahn A 20 abgewiesen hat, könnte die seinerzeit den Lübeckern versprochene "Öko-Autobahn" wieder aktuell werden. Denn in der Urteilsbegründung heißt es, daß zwar von Seiten der Landesregierung bezweifelt wird, daß es sich bei der Wakenitz-Niederung um ein besonders schutzwürdiges Gebiet nach der europäischen Vogelschutzrichtlinie oder der Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Richtlinie handelt, gleichwohl hätten die Planungsbehörden für den Fall, daß eine solche Gebietsqualität doch gegeben wäre, entsprechende alternative Planungen berücksichtigt. Dabei wurde, heißt es wörtlich in der Erklärung der Berliner Verwaltungsrichter, "außer der Überquerung der Niederung durch eine Brücke auch eine Tunnellösung eingehend geprüft. Die Entscheidung für eine Tunnellösung wurde in dem hier strittigen Planfeststellungsbeschluß ausdrücklich offen gehalten." -
Editorial
Stell Dir vor, es ist Urlaub - und alle sind weg: Diese Vermutung hält sich in der SZ-Redaktion zur Zeit hartnäckig. Anfragen an den Ombudsmann? Keine - oder jedenfalls nicht zur Veröffentlichung bestimmte. Leserbriefe? Fehlanzeige! Es gibt augenblicklich nur solche Briefe, die, kaum auf dem Redaktionstisch gelandet, schnurstracks eine Etage tiefer in den "Ablagekorb P" befördert werden. Nicht, weil wir Briefe unsererLeserinnen und Leser nicht zu schätzen wüßten, sondern ausschließlich deshalb, weil diese Absender zumeist polizeibekannt sind - und irgendwie wohl auch nicht ganz zurechnungsfähig, mit Verlaub. -
Stadt und Shell in einem Boot
Verunreinigter Boden an der Kanalstraße wird entfernt
"Bei dieser Aktion sitzen die Hansestadt Lübeck und die Deutsche Shell AG (DSAG) in einem Boot", erklären Jörg-Andreas Schulz vom Bereich Umweltschutz . Mit dabei sind auch Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde/Altlasten. Auf dem Grundstück Kanalstraße 57 bis 61 wird in den kommenden Monaten der durch Mineralöl, Petroleum und Teerprodukte verunreinigte, also kontaminierte Boden ausgekoffert und durch sauberen Sand ersetzt. -
Für die Sicherheit der Kinder
Neu gebauter Straßenabschnitt Howingsbrook freigegeben
Sabine Mielck hat gut lachen: Nach über zweijährigem Kampf für die Sicherheit der Kinder wurde am vergangenen Mittwoch der Straßenabschnitt Howingsbrook zwischen Nordmeerstraße und Steenkamp im Stadtteil Travemünde feierlich freigegeben. Bausenator Dr. Volker Zahn (SPD) gab gern die Schere an Mielcks achtjährigen Sohn Kevin weiter, der mit dem Zerschneiden des Bandes das gute Ende einer langen Auseinandersetzung besiegelte. -
Der Trainer hat großen Anteil am Erfolg
"Wir sind nicht wie die Flaschen leer. Wir haben fertig" steht auf dem Aufkleber, den Stadtpräsident Peter Oertling von der 1. Männerhandballmannschaft des VFL Bad Schwartau überreicht bekam. Damit dokumentierten die Sportler ihren Erfolg schwarz auf weiß und selbstklebend: den Aufstieg in die Erste Handball-Bundesliga. Oertling nahm dieses Ereignis zum Anlaß, die Sportler im Audienzsaal des Rathauses zu empfangen. -
Talkshow mit "neuen Köpfen"
"Neue Köpfe" in Lübeck sind zu Gast in der Talkshow "CafeClatsch" des Offenen Kanals. Am Sonnabend, 30. Mai, 16 bis 18 Uhr, stellen sich Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann (parteilos), Susanne Hillbrecht (Bündnis 90/Die Grünen), Roswitha Kaske (CDU), Henri Abler (SPD) und der Redaktionsleiter der Lübecker Stadtzeitung, Torsten Wewer, den Fragen der Moderatoren Ulli Brandmaier und "Helmi". Die Talk-show wird direkt aus dem Ratskeller übertragen. Das Thema: "Sind neue Köpfe auch kluge Köpfe?" -
LÜBECK STATISTISCH
Am Montag, 25. Mai, und Dienstag, 26. Mai, wurden den Vertretern der Lübecker Schulen die Einsparerfolge des Mitte 1996 begonnenen Öko-Schulprogramms vorgestellt. Innerhalb eines halben Jah-res wurde 3,1 Prozent Strom (gleich 77 056,33 Mark)eingespart; dies entspricht einer Verminderung von 93 Tonnen CO2. Zugleich wurden 10,3 Prozent Heizung ( 314 586,54 Mark) eingespart, hier beträgt die CO2-Verminderung sogar 1740 Tonnen. An Wasser wurden 9,2 Prozent (48 124,10 Mark) gespart. Die Gesamtersparnissumme beträgt also 439 766,97 Mark. Einige Schulen haben es aufgrund ihrer Größe und ihres Engagements geschafft, über 30 000 Mark Einsparungen zu erwirtschaften, allein durch Veränderung des täglichen Nutzerverhaltens. -
Pannen bei der Umstellung
"Wo gehobelt wird, fallen Späne", schreiben die Stadtwerke Lübeck in einer Pressemitteilung und bitten damit um Verständnis für, so wörtlich, "Unrichtigkeiten, Unstimmigkeiten und Fehler" bei der Umstellung des Abrechnungsverfahrens für Strom, Fernwärme, Gas, Wasser, Abwasser und Abfallentsorgung. "Die Stadtwerke Lübeck bedauern die Irritationen bei ihren Kundinnen und Kunden". -
KORREKTUR
"Geht die Sonne auf im Westen, mußt du deinen Kompaß testen", hat uns Ingrid Willms mitgeteilt. Sie bezieht ihren freundlichen Reim auf den Bericht über die Bepflanzung des Schrangens. Der Platz in der Lübecker Altstadt wurde von uns in dem Artikel "westlich der Marienkirche" plaziert; richtig ist allerdings "östlich". -
Der Wettlauf gegen die Zeit ist geblieben
Heute wird im Kampf gegen den "roten Hahn" moderne Technik eingesetzt - 100 Jahre Berufsfeuerwehr
Wenn die Feuerglocken von St. Marien und St. Jakobi läuteten und der Feuerruf durch die Straßen gellte, geriet die ganze Stadt in Aufruhr. Spritzenleute stiegen hastig in ihre Leinenkittel, setzten ihren Feuerhut auf und eilten zu den Feuerstationen. Spritzen und Wasserbehälter, damals Wasserkufen genannt, wurden auf die Pferdegespanne geladen und in rasendem Galopp zum Brandort gefahren. Zu Hilfe kamen Garnison, die Artillerie und weitere Hilfstrupps. Bei Großbränden konnte man rund 600 Mann mobilisieren. -
Stichwort
In der Lübecker Berufsfeuerwehr (BF) arbeiten zur Zeit eine Frau und 250 Männer. Der Chef ist seit dem 1. Mai 1995 Branddirektor Gerald Wegner. Die Einsatzkräfte sind auf vier Feuerwachen verteilt: Die Hauptwache mit der Leitstelle ist seit 1984 in der Bornhövedstraße stationiert, die Feuerwache 2, für die Altstadt, am Behördenhochhaus. -
Löschübung auf dem Marktplatz
Mehrere Veranstaltungen zum Feuerwehrjubiläum
Im Januar 1996 erlebt Lübeck die größte Brandkatastrophe der Nachkriegszeit: den Brand des Asylbewerberheimes in der Hafentraße. Zehn Menschen sterben in den Flammen, 39 zum Teil Schwerverletzte werden von den Rettungsdiensten versorgt. Über 250 Feuerwehrleute und Rettungsdienste kämpfen gegen die Flammen und um das Leben der Bewohner. -
IM GESPRÄCH
"Den hohen Standard halten"
Warum braucht Lübeck eine Berufsfeuerwehr? -
Immaculatus
Koslowski gehört zu den ganz wenigen Menschen, die durch Jungfernzeugung entstanden sind. ,,Ob auch in meinem Falle der Heilige Geist mitgewirkt hat oder gar Gottvater, das weiß ich nicht", bemerkte Koslowski gegenüber Freunden. Als er jedenfalls im jugendlichen Alter erstmals seiner leiblichen Mutter bei-schlief, will er zweifelsfrei festgestellt haben, daß ,,sie noch Jungfrau war''. Eine Geschichte, die ihm jedoch kaum jemand abkauft. "Hinterher", stellt Koslowski resigniert fest, "hinterher ist sowas auch verdammt schwer zu beweisen." -
Ausstellungen
"Leben und Arbeit in Herrenwyk", Geschichtswerkstatt Herrenwyk -
Mittwoch, 27. Mai
Theater -
Eheschließungen:
Claudia Bank, geb. Schenk, und Rüdiger Giermann (15.5.), Carola Brüger und Thorsten Kahrs (15.5.), Tanja Lembke und Björn Weber (15.5.), Karina Löher und Frank Schöneich (15.5.), Susanne Vitense und Firk Möller (15.5.), Lydia Wulf und Michael Wemmel (15.5.), Eveline Zoltek und Frank Busse (15.5.), Ulrike Schmidt und Tobias Levermann (18.5.), Kerstin Kruse und Jörn Wehrend (19.5.), Manuela Friedrichs und Peter Steffens (20.5.), Elisabeth Hjortek, geb. Sundell, und Ralf Eggebrecht (20.5.), Meike Möller und Heiko Talg (20.5.), Petra Oehmke und Dipl.-Ing. Matthias Menning (20.5.), Monika Rühmann, geb. Kowalski, und Wolfgang Hirsch (20.5.), Dana Schrötter, geb. Hagemeister, und Oliver Beisiegel (20.5.), Michaela Tollsner und Jörg Hins (20.5.). -
Freitag, 29. Mai
Theater -
Sonnabend, 30. Mai
Theater -
Sonntag, 31. Mai
Theater -
Montag, 1. Juni
Theater -
Dienstag, 2. Juni
Theater -
Oase der Erholung
Kulturforum Burgkloster zeigt den Gartenarchitekten Harry Maasz
Warum eigentlich finden nicht noch viel mehr Besucher ins Kulturforum Burgkloster mit seinen anregenden Ausstellungen? Derzeit wird hohe Qualität geboten:zum einen mit den, vornehmlich großformatigen, Ölbildern (vorzügliche New York-Impressionen) des international erfolgreichen Rainer Fetting (bis 21. Juni) - und dann die Lebens- und Werkschau des Lübecker Gartenarchitekten Harry Maasz (1880-1946). -
Schlag nach bei Shakespeare
Cole Porters Erfolgs-Musical "Kiss me, Kate" im Großen Haus
"Kiss me, Kate" ist ein Evergreen des internationalen Musiktheaters, eines der erfolgreichsten Musicals überhaupt und zugleich das allererste, das in Deutschland auf die Bühne kam (1951 in Frankfurt). -
Es ist viel los auf der Freilichtbühne
Im Sommer lädt die Freilichtbühne in den Wallanlagen wieder ein. Auftakt der Spielzeit ist am 29. Mai mit dem Gastspiel von Midge Ure im Rahmen seiner "Breathe Tour `98". Vom 27. Juni bis zum 30. August tobt "Pippi in Taka-Tuka-Land" für die ganze Familie, während die Lübecker Sommeroperette vom 31. Juli bis zum 28. August "Die lustige Witwe" von Franz Lehár aufbietet. Gala-Abende einer "Reise durch die Welt der Operette" sind für den 14., 22. und 29. August angekündigt, die "Faszination Ballett" ("Carmen", "Die vier Jahreszeiten") für den 19. August und "Zauber der Oper" mit Chören, Arien und Duetten zum Finale am 30. August. -
Markt der Völker auf dem Koberg
Der dritte Markt der Völker findet vom 29. Mai bis 1. Juni auf dem Koberg in Lübeck statt. Täglich von 10 bis 18 Uhr zeigen die 20 Aussteller in der Kirchenhalle des Heiligen-Geist-Hospitals eine reiche Auswahl des traditionellen Handwerks aus Europa, Afrika, Asien und Amerika. Auf dem Koberg entsteht während der drei Tage von 11 bis 22 Uhr eine internationale kulinarische Probiermeile. -
Frühjahrsausstellung von Freizeitkünstlern
Die Frühjahrsausstellung der "Galerie 69" wird am Sonnabend, 6. Juni, 15 Uhr, im Kurhaus-Hotel Travemünde durch die 2. stellvertretende Stadtpräsidentin Charlotte Harnack eröffnet. Die Ausstellung von Arbeiten der Freizeitkünstler der "Galerie 69" dauert bis zum 21. Juni. Sie ist täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet. -
Kabarettist Stumph tritt im Kolosseum auf
Der Kabarettist Wolfgang Stumph ("Stumpi") tritt am Freitag, 12. Juni, 20 Uhr, im Kolosseum auf. Gemeinsam mit seinen Kabarettkollegen Gunter Antrak und Detlef Rothe will der aus dem Fernsehen bekannte Künstler mit scharfer Zunge und treffsicheren Pointen die Probleme der Zeit ansprechen. Der Vorverkauf hat begonnen. -
Museumsfest im Burgkloster
Ein großes Museumsfest bietet das Kulturforum Burgkloster am Sonntag, 7. Juni, ab 15 Uhr. Nachmittags können Kinder und Erwachsene das Mittelalter sinnlich erfahren - mit Auge, Mund, Hand und Ohr - zusammen mit den Lübecker Archäologen, dem Lüb'schen Hansevolk und dem Förderverein Burgkloster. Außerdem erfreut die Gruppe "Simcha" mit jiddischen, israelischen und russischen Liedern. Abends entführt der Studentische Kammerchor zu Lübeck in die Zeit des Barock mit einer Aufführung der Händel-Oper "Acis und Galathea". Der Eintriit ist frei. -
Neue Rufnummern und günstige Karten
Das Theater Lübeck hat neue Rufnummern. Die Zentralnummer lautet: (0451) 7088-0. Das Abobüro wird jetzt erreicht über 70 88 152 (Fax: 70 88 102). Die Telefonnummern der Theaterkasse bleiben unverändert. -
Videoinstallation von Ute Friederike Jürß
Bis zum 13. Juni sind im Künstlerzentrum Lübeck, Engelswisch 65, Videoinstallationen und Photographien von Ute Friederike Jürß zu sehen. Die Ausstellung der Stipendiatin der Hansestadt Lübeck im Buddenbrookhaus ist mittwochs bis freitags von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 12 bis 16 Uhr geöffnet. -
Filmtip
Das Leben ist ein Chanson
Die Mißverständnisse, die das Leben bereithält, sind so trivial wie die Hitparade: Das Leben ist ein Chanson! -
Theaterporträts
Das Team ist wichtig
Die Schauspielerin Miriam Gruden -
Anregungen und Wünsche berücksichtigt
Ab sofort gilt der neue Sommerfahrplan der Tarifgemeinschaft Lübeck
Am vergangenen Sonntag, 24. Mai, hat der neue Jahresfahrplan 1998/99 der Tarifgemeinschaft Lübeck (Stadtwerke Lübeck, Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft und Deutsche Bahn AG) begonnen. Bei den Planungen wurden nach Angaben der Stadtwerke Lübeck die Anregungen und Wünsche der Fahrgäste berücksichtigt. Auch die vom Fahrgastbeirat vorgeschlagenen Verbesserungen seien mit einbezogen worden. Die wichtigsten Änderungen im Überblick: -
Die Schallgrenze ist erreicht
Ferienpaß bietet so viele Angebote wie nie zuvor - Verteilung im Juni
Der neue Ferienpaß hat so viele Angebote wie nie zuvor. Die jeweils 144 Seiten starken 22 500 Exemplare befinden sich bereits im Druck und sollen in der ersten Junihälfte in den Schulen verteilt werden. -
"Zukunft unterwegs" zwei Tage in Lübeck
Senator Ulrich Meyenborg eröffnet am Donnerstag, 28. Mai, 10 Uhr, an der Musik- und Kongreßhalle die siebte Etappe des Projekts "Zukunft unterwegs". Auf dem Parkplatz an der MuK gibt es am Donnerstag und Freitag,29. Mai, Aktionen von früh bis spät, die sich vor allem an junge Menschen wenden. Das "Zukunftsmobil", ein speziell ausgestatteter Bus, zeigt modernste Informations- und Kommunikationstechnik. Im angrenzenden Zelt finden Informationsveranstaltungen und Diskussionsforen statt. Eine elektronische Job- und Praktikumsbörse, Videos zur Zukunft der Arbeit und Internetkonferenzen erwarten die Besucher. Im Café können Jugendliche mit den Referenten sprechen, sich informieren und neue Kontakte knüpfen. -
Kurz notiert
Die Agenda 21-Aktivisten sind eingeladen, am Freitag, 29. Mai, ab 15 Uhr, an der Auftaktveranstaltung in Kiel teilzunehmen. Weitere Informationen und Anmeldungen beim Lübecker Agenda Team, Telefon (0451) 888 19 17, Fax: 888 17 16. Siegfried Schmitz, ehemaliger Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung, wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des "Verbandes Kommunale Abfallwirtschaft und Straßenreinigung" mit der goldenen Vereinsnadel geehrt. Schmitz war seit 1976 Mitglied im Fachausschuß "Straßenreinigung" und von 1990 bis zu seiner Pensionierung 1997 dessen Vorsitzender. -
Ein Traum wurde Wirklichkeit
Ursula Majonek ist die bisher einzige Busfahrerin bei den Lübecker Stadtwerken
"Eine Busfahrerin - das ist ja ungewöhnlich". Solche Bemerkungen hört Ursula Majonek häufig. Noch ist es für die Lübecker Fahrgäste tatsächlich ungewöhnlich, von einer Frau durch das Verkehrsgewühl der Stadt gefahren zu werden. Ursula Majonek ist die erste - und bislang einzige - Busfahrerin bei den Lübecker Stadtwerken. -
Aushängeschilder des Vereins
Stadt ehrt Damen- und Herrentischtennismannschaft des Team Galaxis
"Eine gute Saison hat einen strahlenden Abschluß gefunden", brachte Stadtpäsident Peter Oertling den Erfolg des Team Galaxis auf den Punkt. Die 1. Damenmannschaft hat die Deutsche Meisterschaft und den Pokal der Landesmeisterinnen errungen, die 1. Herrenmannschaft hat den Aufstieg in die Erste Tischtennis-Bundesliga geschafft. Aus diesem Anlaß wurden die Sportlerinnen und Sportler mit einem Empfang im Rathaus geehrt. -
Schüler arbeiten für eine Begegnungsstätte
Schülerinnen und Schüler des Trave-Gymnasiums wollen Geld für eine Jugendbegegnungsstätte in Bosnien sammeln. Aus diesem Grund bieten sie ihre Arbeitskraft am Donnerstag, 4. Juni, an. Den ganzen Vormittag über werden sie für eine fest vereinbarte Summe im Garten arbeiten, Einkäufe machen oder sehbehinderten Menschen etwas vorlesen. Wer diese Idee unterstützen möchte, sollte sich umgehend an Jessica Schwiderski (30 27 27) oder Daniel Sibbers (39 47 58) wenden. -
Sprechstunden in den Sozialberatungsstellen
Die Sozialberatungsstellen der Bereiche Jugendhilfe/Jugendamt und die Erwachsenenhilfe bieten am Donnerstag, 28. Mai, von 14 bis 17 Uhr eine Sprechstunde für Hilfesuchende an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsstellen befinden sich in der Kleinen Burgstraße 22, Kronsforder Allee 2 bis 6, Haus "Trave", Korvettenstraße 77, Fackenburger Allee 29, Adolf-Ehrtmann-Straße 3, Kirchplatz 7b und Moislinger Berg 1. Die Beratung richtet sich an Ratsuchende, die Unterstützung und Hilfe in persönlichen Angelegenheiten möchten. Anträge für Sozialhilfe werden nicht entgegengenommen. -
Stadtpflege
Unter der Lübecker Telefonnummer 122 77 77 ist die zentrale Anlaufstelle für die Stadtpflegemaßnahmen in der Altstadt zu erreichen. Montag bis Freitag, 6 bis 14.30 Uhr, antwortet Sachbearbeiter Matthias Kleinfeldt. Außerhalb dieser Zeit steht ein Anrufbeantworter zur Verfügung. -
Klempauer Hof-See: Vier Monate Tempo 30
Auf der Beidendorfer Hauptstraße gilt bis zum 15. September Tempo 30. Der Bereich Verkehr ist mit der Polizeiinspektion Lübeck überein gekommen, die Geschwindigkeitsbeschränkung für den Bereich am See in jedem Jahr während der Badesaison einzurichten. Damit soll die Sicherheit der Badegäste erhöht werden. -
Wer verzichtet vier Wochen auf das Auto?
Die Stadtwerke Lübeck suchen fünf Testpersonen, die vier Wochen lang freiwillig auf ihr Auto verzichten. Wer bis Freitag, 29. Mai, im Servicebüro der Stadtwerke in der Königstraße 67, Ecke Fleischhauerstraße, seinen Autoschlüssel abgibt, erhält im Gegenzug ein umfangreiches "Sorglos mobil ohne Auto"-Paket. Darin sind enthalten: Eine "Pfiffi-Bus"-Monatskarte der Stadtwerke Lübeck, ein Leihfahrrad, eine Fahrradwanderkarte von Flensburg bis Lübeck, ein Taxi-Gutschein im Wert von 30 Mark sowie eine Fahrtberechtigung für vier Wochen bei "Stattauto eG" inklusive einem Gutschein von 50 Mark. Die Stadtwerke wollen mit dieser Aktion dokumentieren, daß man auch ohne eigenes Automobil keineswegs in seiner Mobilität eingeschränkt ist. Aber nur die ersten fünf Interessenten erhalten das "Mobil"-Paket. -
Der Gewalt gewichen
Waldkindergarten jetzt in der Försterei Wesloe
Mit großen Augen bestaunen die Kinder aufmerksam eine Maschine, aus der ein geschälter Baumstamm herauskommt. Neugierig fühlen die Kinderhände den glatten Stamm und die weichen Späne, dann riechen sie das frische Holz. Es ist der erste Tag der 30 Kinder des Lübecker Waldkindergartens auf dem Gelände der Försterei Wesloe bei Revierförster Manfred Vesper. -
Ein Kleinod am Stadtrand
Krögerland: Artenreiche Flora und Fauna durch extensive Bewirtschaftung
Mädesüß, Wiesenschaumkraut, Sumpfdotterblumen, Ruchgras, Gilbweiderich und vor allem das breitblättrige Knabenkraut (Orchideenart) leuchten und duften auf der Weide. Eine kleine Pferdeherde bewegt sich gemächlich grasend vorwärts. Orchideen, Sumpfdotterblumen und andere selten gewordene Pflanzen lassen sie dabei links liegen, die sind nicht nach ihrem Geschmack. Auf den Weiden zwischen Brandenbaumer Landstraße und Wakenitz ist eine extensiv genutzte Kultur-landschaft wie in den 50er und 60er Jahren erhalten geblieben, und damit auch die artenreiche Flora und Fauna. Damit das so bleibt, arbeiten der Bereich Naturschutz und die beiden Pächter von rund acht Hektar Fläche eng zusammen. -
Neue Sicherheitskonzepte werden intensiv diskutiert
Leider ist die Kriminalitätsrate in Lübeck immer noch leicht steigend. Unter anderem deshalb hat das persönliche Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren abgenommen. -
Thema Rechtsextremismus kann nicht zu den Akten gelegt werden
Von Siegfried Schröder
In den Magdeburger Landtag sind 16 Abgeordnete der rechtsextremistischen DVU eingezogen. Dagegen konnte in Lübeck bei der Kommunalwahl verhindert werden, daß das Bündnis Rechts, auch nationalistischem und rassistischem Gedankengut verhaftet, ins Rathaus spazierte - dank des Engagements vieler Lübecker BürgerInnen und der besonnenen Wahlentscheidung der Bevölkerung. Ein Blick in die Lübecker Wahlstatistik der letzten Jahre sowie die aktuellen Wahlanalysen aus Sachsen-Anhalt zeigen allerdings, daß dieses Thema nicht zu den Akten gelegt werden kann. -
Tagesordnung
für die Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck am Donnerstag, -
Öffentliche Ausschreibung
Der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Fachbereich 6: Stadtplanung, 651 Bereich Hochbau, Mühlendamm 14, 23552 Lübeck, schreibt folgende Maßnahme nach VOB, Teil A aus:




