Ausgabe 029 vom 16. Juni 1998
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Historische Reise mit dem Prahm
600 Jahre Stecknitzkanal - Sonderausstellung im Heiligen-Geist-Hospital
Vor 600 Jahren wurde die älteste Wasserstraße Deutschlands nach nur siebenjähriger Bauzeit vollendet: Der "Stecknitzkanal" verband die Elbe mit der Trave und ermöglichte damit seit 1398 den reibungslosen Transport des für den Lübecker Handel so wichtigen Lüneburger Salzes. Da Lüneburg lange Zeit eine Monopolstellung in der Salzgewinnung besaß und Lübeck den Handel organisierte, profitierten beide Städte in besonderem Maße vom Kanal. Er ermöglichte Lübeck den Aufstieg zur "Königin der Hanse". Im Rahmen einer Sonderausstellung im Heiligen-Geist-Hospital vom 21. Juni bis 31. Juli wird die Historie des Stecknitzkanals dargestellt. -
Abbau des Defizits
Bürgermeister stellt Eckwerte für 1999 vor
In der Hauptausschußsitzung am vergangenen Dienstag hat Bürgermeister Michael Bouteiller die Eckwerte für den Verwaltungshaushalt 1999 vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk galt dabei dem Abbau des Fehlbedarfs 1998 von 28, 7 Millionen Mark. Laut Bürgerschaftsbeschluß müssen davon im nächsten Jahr 15 Millionen und im Jahr 2000 noch einmal 13,7 Millionen eingespart werden. Wird diese Vorgabe erfüllt, gibt es zur Jahrtausendwende wieder einen ausgeglichenen Haushalt in der Hansestadt. -
Lübecker Stein als Friedenssymbol
Verwittert sieht er aus, und mit Grünspan besetzt ist er. Wer ganz genau hinsieht, kann auf dem Backstein aus dem 13. Jahrhundert ein fünfmarkstückgroßes Motiv erkennen: den Doppeladler der Hansestadt. Alina Ehmke und Natalie Babies schickten den Stein in der vergangenen Woche auf Reisen. Denn der Bürgermeister einer italienischen Kleinstadt möchte einen Turm aus Steinen von Städten aus aller Welt bauen, der den Kindern Symbol für Frieden und Harmonie sein soll. -
Johannisbaum aus Schweden vor Holstentor
Die schwedische Gemeinde Skurup hat Lübeck einen Johannisbaum geschenkt, der am Sonnabend vor dem Holstentor gepflanzt wurde. Während der Veranstaltung wurde der Baum festlich geschmückt, Mitglieder eines schwedischen Volkstanzvereins und eines Chores gaben Kostproben ihres Könnens. Der Johannisbaum ist in Schweden ein kulturelles Symbol mit uralter Tradition. -
Editorial
Fußball ist die schönste Nebensache der Welt - sagen die Freunde des Spiels mit dem runden Leder. Nebensache? Ja! Schön? Na, ja ... Jawohl, wir bekennen es mutig: Die Redaktion Ihrer Stadtzeitung gehört, gelinde gesagt, nicht zu den übermäßig sportbegeisterten Menschen. Anders gesagt: Wenn wir erhöhte Temperaturen feststellen, dann hat uns tatsächlich eine Sommergrippe erwischt - und nicht das WM-Fieber. -
Das Ende des Provisoriums
Alte Feuerwache wird umgebaut: Mehr Klassenräume für das Johanneum
Das Johanneum hat steigende Schü-lerzahlen und daher seit Jahren zu wenig Räume. Dem soll bald abgeholfen werden, denn in der benachbarten alten Feuerwache entstehen im kommenden Jahr 17 neue Räume, die von Klassen und Kursen genutzt werden können. 4,85 Millionen Mark sind bis zum Jahr 2001 für den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes an der Ecke Fleischhauerstraße/Bei St. Johannis aus dem Jahr 1905 eingeplant. -
Casino: Eröffnung im Jahr 2001
Bauantrag für 60-Millionen-Projekt soll im August gestellt werden
Die Umgestaltung des alten Casinokomplexes in Lübeck-Travemünde in ein Casino-Hotel nimmt Gestalt an. Am Donnerstag, 11. Juni, stellten Bausenator Dr. Volker Zahn und der Geschäftsführer von Primarc Developments GmbH, Claus Spitra, die Gewinnerarbeiten eines Architektenwettbewerbes vor. Aus fünf eingereichten Arbeiten wurden von einer Jury zwei als gleichwertig beste ausgewählt. Beide Architektengruppen wurden allerdings aufgefordert, ihre Entwürfe bis zum Monatsende noch einmal zu überarbeiten. Danach wird die Jury erneut zusammenkommen, um endgültig zu entscheiden, mit welchen Architekten das geplante Bauvorhaben realisiert wird. -
Kurz notiert
Ein Bücherbasar findet am Sonnabend, 20. Juni, von 10 bis 16 Uhr auf dem St. Jakobi-Kirchhof statt. Der Erlös kommt einer karitativen Einrichtung in Südamerika zugute. -
Sprechstunden in den Sozialberatungsstellen
Die Sozialberatungsstellen der Bereiche Jugendhilfe/Jugendamt und die Erwachsenenhilfe bieten jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr eine Sprechstunde für Hilfesuchende an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. -
Gemeinsame Arbeit für ein schöneres Stadtbild
Die Lübecker Stadtgärtner und ihre gewerblichen Kollegen arbeiten gemeinsam daran, die Stadt zu verschönern. Zum Auftakt pflanzten sie am vergangenen Donnerstag auf der Dreiecksfläche vor dem Holstentor 1000 fleißige Lieschen. Das Bemerkenswerte an der Idee: Die Stadtgärtner richteten die Beete her und werden später die Blumen gießen, während die im Gartenbau-Kreisverband zusammengeschlossenen Gärtner kostenlos die Pflanzen lieferten, gesetzt haben und später auch die Beete jäten werden. Im Herbst sollen die Blumen auf Kosten der Sponsoren gegen eine Winterbepflanzung ausgetauscht werden. -
LÜBECK STATISTISCH
Am Jahresende 1997 waren 214 707 Einwohner in der Hansestadt Lübeck registriert. Davon waren 101 290 männliche und 113 632 weibliche Einwohner. Der Anteil der AusländerInnen betrug 8,2 Prozent (17 564 Einwohner). Die einwohnerstärksten Stadtteile waren im Dezember St. Gertrud (42 587) vor St. Lorenz Nord (40 887) und St. Jürgen (39 724). Der Stadtteil mit der geringsten Einwohnerzahl war Schlutup (6014). Diese Zahlen gehen aus einer Zusammenstellung des Bereichs Statistik und Wahlenfür das 4. Quartal 1997 hervor. -
Vom Geheimgebäude zum Dienstleistungsbetrieb
1835 wurde das städtische Archiv für Fremde nutzbar - Die Einrichtung wird in diesem Jahr 700 Jahre alt
Stille umgibt den Besucher im Lesesaal des Stadtarchivs am Dom. Nur ab und zu raschelt Papier, leise klappern Tasten eines Notebooks. An diesem Montag vormittag arbeiten hier vier Männer. Einer von ihnen ist Andrzej Groth. -
700 Jahre Archiv
Erstmals seit elf Jahren haben die Lübeckerinnen und Lübecker Gelegenheit, die klassischen Kostbarkeiten des Archivs im Original zu betrachten. Die Schätze des Archivs sind Teil der Ausstellung "Schlüssel zur Geschichte - 700 Jahre Lübecker Archiv", die das Stadtarchiv gemeinsam mit dem Museum für Kunst- und Kulturgeschichte im Jubiläums-jahr erarbeitet hat. Eröffnet wird die Schau am Sonntag, 21. Juni, 11.30 Uhr, im Remter des St. Annen-Museums. -
Eine Truhe war die Keimzelle
Auf 6000 Regelmetern Dokumente - Auch eigene Forschungsarbeiten
Im Mittelalter verwahrte der Rat die wichtigsten Urkunden (Handfesten) über die Rechte und Privilegien der Stadt und der Kaufleute in einer Truhe (Trese), die in einem sicheren Raum in der Marienkirche stand. Diese Trese ist die Keimzelle des Lübecker Stadtarchives. Erstmals 1298, also vor 700 Jahren, wird die Tresekammer schriftlich erwähnt. Noch heute gehört sie zum Stadtarchiv. -
IM GESPRÄCH
700 Jahre Archiv: Sie sind die erste Frau an der Spitze. Was empfinden Sie dabei?
Das ist ganz normal für mich. Akademische Ausbildung von Frauen ist ja erst in Gang gekommen, da konnte im 19. Jahrhundert eine Frau noch nicht an der Spitze eines Archivs stehen. -
Ein kultureller Beitrag
In seiner wilden Zeit hatte Koslowski sich vorgenommen, kulturelle Veranstaltungen durch spektakuläre Aktionen zu stören und letzten Endes zu sprengen, denn die öffentliche Prostitution von Kunst, wie er es nannte, war ihm völlig zuwider. Folgerichtig entleerte Koslowski prallgefüllte Nachteimer in das zu lyrischen Rezitationen versammelte Publikum oder schoß mit ölverdreckten Sektkorken auf feine Damen, die just einem Kammerkonzert lauschten. Die generelle Abschaffung des Publikums sei damals sein höchstes Ziel gewesen, gab Koslowski später zu Protokoll, nur schienen seine Aktionen im Endeffekt völlig daneben zu gehen, denn als sich seine in der Tat spektakulären Störunternehmungen, zum Beispiel der wiederholte Auftritt in Strapsen und auf Rollschuhen während verschiedener Gedenkgottesdienste, erst in der bis zu jenem Zeitpunkt dahinschlummernden Kulturszene der Stadt herumgesprochen hatten, füllten sich Konzertsäle, Aulen, Kleinkunstbühnen und zu künstlerischen Zwecken leergeräumte Bibliotheken mit spannungsgeladenen Zuschauern, die jeden, aber auch jeden seiner Störversuche geradezu enthusiastisch bejubelten, so daß Koslowski sich gezwungen sah, gleich mehrfach am Abend aufzutreten und immer wieder Zugaben zu bieten, was seine Kräfte bald nicht mehr mitmachten. Koslowski erklärte schließlich deprimiert seinen vollständigen Rückzug aus sämtlichen Konzert- sälen, Aulen, von Kleinkunstbühnen und aus zu künstlerischen Zwecken leergeräumten Bibliotheken, was zur Folge hatte, daß diese Institutionen einen fatalen Publikumsschwund erleiden mußten, der schließlich zum allseits bedauerten, kompletten Zusammenbruch des öffentlichen Kulturlebens führte. Worüber lediglich Koslowski eine Art klammheimlicher Freude empfand, wie sie damals im Grunde noch gar nicht bekannt war. -
Ausstellungen
"Leben und Arbeit in Herrenwyk", Geschichtswerkstatt Herrenwyk -
Mittwoch, 17. Juni
Theater -
Donnerstag, 18. Juni
Theater -
Freitag, 19. Juni
Theater -
Sonnabend, 20. Juni
Theater -
Sonntag, 21. Juni
Theater -
Montag, 22. Juni
Theater -
Dienstag, 23. Juni
Theater -
Beeindruckende Leistung zum Jubiläum
Eine Bilanz der 100. Saison des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck
Die 100. Saison des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck ist eine lange - durch den frühen Beginn 1997 und durch die späten Ferien in diesem Sommer. Zu ihrem Jubiläum haben die Musiker ein erstaunliches Pensum absolviert und vor allem hervorragende Leistungen hören lassen. Zwar steht die "Butterfly"-Premiere am 26. Juni noch aus, aber mit dem 9. Sinfoniekonzert, mit dem Beethoven-Programm unter Leitung von Generalmusikdirektor Erich Wächter, wurde am Montag abend in der MuK der philharmonische Schlußpunkt gesetzt. -
Ein zauberhaftes Programm
Werkhof: "Traum-Visionen" der Wegwerfgesellschaft
Eine traumhafte Inszenierung mit Comedy, Jonglage, Zauberei, Musik, Akrobatik, Illusionen und Satire präsentiert die Lübecker Wegwerfgesellschaft am Freitag, 19. Juni, und Sonnabend, 20. Juni, jeweils 20.30 Uhr, im Werkhof an der Kanalstraße. -
Drei Lübecker Fotografen stellen in Tallinn aus
Drei Lübecker Fotografen stellen noch bis zum 26. Juni in Tallinn in Estland in der Nationalbibliothek eine Auswahl ihrer Werke aus. Die Präsentation wurde im Rahmen der Tallinner Altstadttage 1998 vom deutschen Botschafter in Estland eröffnet. -
Zwei neue literarische Spaziergänge
Mit zwei neuen "literarischen Spaziergängen" wartet das Buddenbrookhaus künftig auf: "Der Weg zum Friedhof" sowie "Nach Travemünde geht es immer geradeaus...". Den Spaziergang über den Burgtorfriedhof zu den Grabstätten der Familie Mann und ihrer Verwandten sowie anderen bedeutenden Lübecker Persönlichkeiten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts betreut Edith Brasack. Er findet zunächst statt am 21. Juni, 12. Juli und 16. August. Treffpunkt ist jeweils um 10.30 Uhr vor dem Buddenbrookhaus. -
Distler-Ausstellung zum 90. Geburtstag
Aus Anlaß des 90. Geburtstages von Hugo Distler findet in der Musikabteilung der Lübecker Stadtbibliothek noch bis zum 30. Juni eine Ausstellung statt. Es werden aus dem von der Stadtbibliothek verwalteten "Hugo-Distler-Archiv" unter anderem wertvolle Manu-skripte, Dokumente und Fotografien gezeigt. -
Filmtip
Trafic - Tati im Stoßverkehr
"Trafic" ist eine satirische Komödie über den seltsamen Gebrauch, den Menschen von Autos machen - vol-ler Gags und liebenswürdigem Humor. -
Theaterporträts
Ungezählte Rollen
Die Schauspielerin Dagmar Laurens -
Spaß mit dem Naß
Erlebnisschiff "Wasserfloh" liegt im Hansahafen
Das Erlebnisschiff "Wasserfloh" hat im Hansahafen angelegt. Es bleibt dort bis zum 19. August. Das 50 Meter lange Schiff soll Kindern begreiflich machen, was das Element Wasser für die Menschen bedeutet. -
18. Hansetag in Visby setzte neue Maßstäbe
106 Städte aus elf Ländern schickten 1650 Delegierte nach Gotland - Jugendhanse gegründet
Noch nie fand ein Hansetag in Schweden statt und noch nie war eine Zusammenkunft des inzwischen 207 Städte in 14 Ländern umfassenden Bundes aufwendiger organisiert und enthusiastischer gefeiert worden: Als der 18. Hansetag der Neuzeit am Sonntagabend im schwedischen Visby zu Ende ging, war Schwermut angesagt und die Faszination über das Erlebte mit den Händen greifbar. "Die Hanse steht heute für Demokratie, Feste und Feiern, Kultur und wirtschaftliche Entwicklung unserer Städte", zeigte sich Peter Cam-maert sichtlich bewegt. "Wir sind eine Bewegung von Bürgern ohne Bürokratie, denn wir wollen ein Europa ohne ,Bobos'. Ein Europa in dem wir uns nicht mehr streiten, sondern zusammen etwas bewegen." -
Zwolle gab den Anstoß
Die Hansetage der Neuzeit: Eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen
Die niederländische Stadt Zwolle lud im Jahre 1980 anläßlich ihrer 750-Jahr Feier erstmals wieder zu einem Hansetag ein. Sie wollte damit an die alte Tradition der Hanse anknüpfen, der Zwolle angehört hatte. Der Anlaß: Bei der Vorbereitung des Jubiläums war im Stadtarchiv von Zwolle ein Brief aus dem Jahre 1294 entdeckt worden. Darin hatte Zwolle als erste Stadt des Hansebundes die Stadt Lübeck als "Haupt der Hanse" anerkannt. -
Stichwort
Die künftigen Hansetage sind schon auf viele Jahre hinaus nahezu ausgebucht: -
IM GESPRÄCH
Der Hansetag hat Visby insgesamt über drei Millionen Mark gekostet. Hat sich dieser ungeheure Aufwand gelohnt? -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
FDP: Mehr Demokratie wagen
Zur Bürgerschaftssitzung am 28. Mai. SZ vom 2. Juni -
"Unser täglich Brot" mit Füßen getreten
Zu "Spatenstich ohne Zwischenfälle". SZ vom 9. Juni -
Kopfsteinpflaster macht Fahren zur Tortur
Zu "Ein großes Stück vorwärts". SZ vom 2. Juni -
Stadtzeitung gehört nicht zum alten Eisen
Zu "Editorial". SZ vom 2. Juni -
Endlich tut sich etwas - oder doch nicht?
Zu "Spiel und Spaß für die Kleinen". SZ vom 26. Mai -
Vorbeugende Korrosionsschutzschicht
Zu "Helles Licht für dunkle Tage". SZ vom 19. Mai -
Ausführungen zeugen nicht von Bürgernähe
Zu "Editorial". SZ vom 26. Mai -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der BürgerInnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. -
Bürgerfreundlichkeit in der Verwaltung
Eine Einwohnerin des Stadtteils Eichholz hat mir ihren Unmut über mangelnde Transparenz in der Verwaltung dargelegt. In einigen Straßen des Stadtteils würden Straßenlaternen ersetzt; dies sei mit einer Beitragspflicht für die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer verbunden. -
Motorradfahren auf den Kanalwegen
Ein Bürger beklagt, daß auf den Wanderwegen entlang des Elbe-Lübeck-Kanals zunehmend Mofa- und Motorradfahrer verkehrten. Dies ist nach der Beschilderung unzulässig. Er bat darum, in einem verstärkten Umfang Personal dort abzustellen, um diesem Unwesen - wie er es nannte - abzuhelfen. Nun ist es immer schwierig, ohne eigene Beobachtung dazu Stellung zu nehmen, weil eine Belästigung häufig subjektiv unterschiedlich bewertet wird. Ich habe dem Anrufer jedoch einmal unterstellt, daß es sich um eine erhebliche Belästigung handeln kann und ihm erklärt, daß es unmöglich sei, nun auch noch auf diesen Wanderwegen kontinuierliche Kontrollen einzuführen. -
Der Anspruch steigt ständig
VHS-Kursteilnehmerinnen qualifizierten sich in der Kindertagesbetreuung
Der Fachberater der Kindertagesstätten, Klaus-Dieter Pfeffer, überreichte kürzlich 14 Frauen Zertifikate als Anerkennung für ihre erfolgreiche Mitarbeit. 140 Unterrichtsstunden haben sie seit August 1997 an der Volkshochschule absolviert. Schließlich unterzogen sie sich einer kurzen mündlichen Prüfung zum Thema Tagespflege und einer umfangreichen praktischen Prüfung, bei der sie zeigten, wie sie Kinder verschiedener Altersstufen sinnvoll beschäftigen und gesund verköstigen können. "Die Frauen wollten einfach alles wissen, und das ganz genau", sagte Pfeffer anerkennend über die wissensdurstige Truppe. -
Stadt trauert um Verstorbene
Die Hansestadt Lübeck trauert um Günter Ibl, der am 11. Juni verstorben ist. Er war seit April 1994 im Ausschuß für die Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ) tätig. Ibl hat sich in seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht. -
Aktionstag "Mobil ohne Auto" mit Detektivjagd
Zum Aktionstag "Mobil ohne Auto" laden insgesamt 14 Vereine, Initiativen und Organisationen am Sonnabend, 20. Juni, von 11 bis 16 Uhr auf den Schrangen ein. Dort informieren sie bei Kaffee und Kuchen über Umweltschutz und Verkehrspolitik. Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke gestalten eine Fotoaktion unter dem Motto "Alptraum Auto" und machen Stauberatung. An einer Detektivjagd auf "Mr. X" von Scotland Yard können sich etwa 80 Leute beteiligen. Es werden Spiele für Kinder angeboten und Filme und Ausstellungen zum Thema Mobilität gezeigt. -
Gleiches Recht für Schwulen und Lesben
In der jüngsten Bürgerschaftssitzung war die Homosexualität erstmals Thema. Anlaß dafür war ein Antrag der Bündnisgrünen, das Rathaus am "Christopher-Street-Day" mit der Regenbogenfahne der Lesben- und Schwulenbewegung zu beflaggen. Der SPD war das nicht genug und sie forderte, daß der Bürgermeister die Aktionen zu diesem Anlaß in geeigneter Weise unterstützt. -
Ein Spatenstich macht noch keine Autobahn
Die Eile, mit der Landesregierung (SPD/Grüne) und Bundesregierung (CDU/FDP) gemeinsam ihren demonstrativen Autobahn-Baubeginn vorführen, ist bemerkenswert: Die schriftliche Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts zum ersten Bauabschnitt der Autobahn A 20 auf schleswig-holsteinischem Gebiet liegt noch nicht vor, vier Privatklagen gegen die Planfeststellung wurden noch gar nicht behandelt, und wie das geschützte Wakenitzgebiet von einer Autobahn durchquert werden soll, bleibt weiter fraglich. -
Öffentliche Ausschreibung Nr. 151
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck -
Öffentliche Ausschreibung
Der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Fachbereich 6: Stadtplanung, 651 Bereich Hochbau, Mühlendamm 14, 23552 Lübeck, schreibt folgende Maßnahme nach VOB, Teil A aus: -
Vorläufige Tagesordnung
für die Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck am Donnerstag,
I. Öffentlicher Teil der Sitzung




