Ausgabe 034 vom 21. Juli 1998
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Die Qualität muß stimmen
Tourismusdirektor hat zahlreiche Pläne - Gästezahlen sinken
40101Sommerzeit ist Urlaubszeit. Überall in der Stadt hört man jetzt verschiedene deutsche Dialekte und fremde Sprachen. Aber dieser Eindruck kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Übernachtungszahlen sinken und der Aufenthalt der Gäste immer kürzer wird. "Der Sommersaison 1998 an der Ostseeküste sehen wir mit gedämpften Optimismus entgegen", sagt beispielsweise Katja Oldenburg, Geschäftsführerin des Ostseebäderverbandes, "nicht zuletzt wegen der schlechten Wetterlage". Heutzutage planten viele Gäste ihren Aufenthalt an der Küste kurzent-schlossen. 1997 wurden insgesamt rund 5,5 Prozent weniger Übernachtungen registriert als 1996. Eine durchaus alarmierende Tendenz, denn der Fremdenverkehr ist auch für Lübeck ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Vier Prozent des Bruttosozialproduktes der Hansestadt erwirtschaftet allein der Tourismus. Und: Die "weiße Industrie" sichert in Lübeck rund 5000 saisonunabhängige Arbeitsplätze. -
Weniger Unfälle
Polizei stellt Halbjahresbilanz vor - Fünf Tote
Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben sich im Bereich der Polizeiinspektion Lübeck bisher 2511 Unfälle ereignet. 1997 der Unfälle zwischen Januar und Juni 1998 gingen glimpflich ab: es entstand nur Sachschaden. Doch bei den restlichen 514 Unfällen wurden auch Personen verletzt. Fünf Menschen starben: Zwei Autofahrer, ein Kradfahrer, eine Frau, die auf einem Motorroller unterwegs war, und ein Fußgänger. -
"Worlds" sollen in Lübeck stattfinden
Pünktlich um 18 Uhr eröffnete Bürgermeister Michael Bouteiller mit dem traditionellen "Heiß Flagge" am vergangenen Freitag die 109. Travemünder Woche. Mit großen Zukunftsplänen überraschte der Lübecker Yacht-Club (LYC): Er will sich um die "Worlds", eine neue Idee des Weltsegelverbandes ISAF, im Jahr 2003 bewerben. Alle vier Jahre sollen die Weltmeisterschaften in den elf olympischen Bootsklassen veranstaltet werden, so daß ein regelmäßiges Treffen der Segler aller Klassen ermöglicht wird. Der Austragungsort muß auf dem Kontinent sein, wo die nächsten olympischen Spiele stattfinden. -
"gab" zu Gast beim Bundespräsidenten
Die Gemeinnützige Ausbildungs- und Beschäftigungs-GmbH "gab" wird sich am Donnerstag, 23. Juli, im Schloß Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten Roman Herzog in Berlin, vorstellen. Unter dem Titel "Ideen, Innovationen und Reformen" bietet der Bundespräsident ausgewählten Initiativen und Projekten die Gelegenheit, sich an diesem Tag zu präsentieren. In einem etwa einstündigen Podiumsgespräch zum Thema "Neue Beschäftigungsmodelle im kommunalen Bereich" werden neben dem Lübecker Modell Initiativen aus Osnabrück und Leipzig sowie das Projekt "Telearbeit in Thüringen" vorgestellt. -
St. Aegidien bestimmt das Bild
St. Annen-Straße: Umwandlungen sichern Kontinuität der Historie
Seit dem frühen Mittelalter befanden sich in der St.Annen-Straße, einer historische Rippenstraße im Südosten der Lübecker Altstadt, Armen- und Waisenhäuser, Krankenanstalten, medizinische Einrichtungen sowie pädagogische Institutionen, die neben den kirchlichen noch heute den Nutzungs- und baulichen Charakter dieser Straße prägen. Hier befinden sich, neben mehreren Wohngebäuden, die Synagoge und das ehemalige St. Annen-Kloster, das jetzige Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, das Gebäude der Jenisch'schen' Stiftung, eine ehemalige Schule für bedürftige Mädchen, davor Sitz des Leithoff'schen Orthopädischen Instituts sowie der Gebäudekomplex des alten Sozialamtes. Gegenüber dem Sozialamt, am nördlichen Ende der Straße, überragt die St. Aegidien-Kirche alle Gebäude und bestimmt mit ihrer ringsherum baumbestandenen Freifläche das städtebauliche Bild dieses historischen Quartiers. -
Einst ein Speisehaus
Das Gebäudeensemble St. Annen-Straße 1 bis 5
Seit dem 13. Jahrhundert bis heute ist das Gebäudeensemble des alten Sozialamtes an der St. Annen-Straße 1bis 5 ununterbrochen mit der Lübecker Kirchen- und Sozialgeschichte verknüpft. -
stichwort
St. Annen-Kloster
Museum für Kunst und Kulturgeschichte, -
Nutzung für altes Amtsgebäude
Wohnprojekt "Alt und Jung" unter einem Dach
Der Gebäudekomplex St. Annen-Straße 1bis 5 umfaßt die Gebäude im Bereich zwischen Stavenstraße, St. Annen-Straße und Weberstraße mit einer Grundstücksgröße von insgesamt 4089 Quadratmetern. Sämtliche Gebäude werden über einen großen Innenhof mit altem Baumbestand erschlossen, begehbar von der St. Annen-Straße, Ecke Weberstraße. Die Bausubstanz befindet sich größtenteils in einem guten Erhaltungszustand. Von besonderer Bedeutung sind die zwei denkmalgeschützten Giebelhäuser (St. Annen-Straße 3 und 5) mit Fassaden aus dem Mittelalter beziehungsweise dem 17. Jahrhundert, wie auch das lange Gebäude des ehemaligen Waisenhauses in der Weberstraße 1. Spätere Umbauten und ergänzende Bebauung des Gebäudekomplexes stammen vorwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert. -
Fachschule mit "Küche 2000"
In der Jenisch'schen Stiftung entsteht Zubereitungsraum der Zukunft
Seit 1992 existiert in Lübeck die Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe (Hotelfachschule) an der Gewerbeschule II. Hier können die Absolventen nach einem Jahr den Abschluß "Staatlich geprüfter Gastronom/in" und nach zweijähriger Ausbildung den Abschluß "Staatlich geprüfter Hotel- und Gaststättenbetriebswirt/in" erwerben. Die Nachfrage ist seitdem so groß, daß seit 1995 die doppelte Schüler/innenzahl durch eine zweizügige Aufnahme ermöglicht werden mußte. Damit waren aber die Raumkapazitäten an der Gewerbeschule in der Parade am Ende ihrer Nutzungsmöglichkeit angelangt. -
Editorial
Das Bestreben der Lübecker Stadtzeitung (SZ) ist es, ihre Leserinnen und Leser gut und umfassend zu informieren. Leider läßt sich unser Anspruch noch nicht immer vollends umsetzen, weil wir dafür bisher nicht genügend Seiten zur Verfügung haben. In diesen Fällen nutzen wir gern den technischen Fortschritt und verweisen beispielsweise auf das Internet, in dem dann weitere Informationen abrufbar sind. -
Die Bauzeit ist rekordverdächtig
Erster Spatenstich in der Gruppenselbsthilfesiedlung Pennmoor
Der erste Spatenstich in der Gruppenselbsthilfesiedlung Pennmoor/Niendorfer Straße in Moisling ist erfolgt. 75 Wohneinheiten in Zwei- und Dreifamilienhäusern entstehen hier, finanziert durch Fördergelder nach dem Wohnungsbauprogramm des Landes Schleswig-Holstein (die SZ berichtete). Das Besondere an dieser Maßnahme ist, daß die zukünftigen Hausbesitzer über kein eigenes Kapital verfügen müssen. Statt dessen übernehmen sie einfache Arbeiten wie Verschalungen, Mauern oder Zimmermannstätigkeiten. Insgesamt 700 Stunden müssen die Bauherren in Eigenleistung erbringen. -
Eine zentrale Lage ist wichtig
Jugendtreff in Schlutup: Bereich erarbeitet Vorlage für die Bürgerschaft
Der Förderkreis "Anbieten statt Verbieten", die örtlichen Vereine, Verbände und Parteien fordern seit Jahren einen Jugendtreff in Schlutup. Ungeklärt war bislang, wo er entstehen und wie er finanziert werden soll. Doch die Erfüllung dieses Wunsches scheint nicht mehr unerreichbar. Derzeit erarbeitet der Bereich Jugendarbeit eine Beschlußvorlage für die Bürgerschaftssitzung im August, in der er zwei Lösungen anbieten wird. -
Verpackungssteuer soll zurückgezahlt werden
Rückwirkend zum 1. Juli 1996 soll die Satzung der Hansestadt Lübeck zur Erhebung der Verpackungssteuer aufgehoben werden. Eine entsprechende Vorlage erarbeitet zur Zeit der Bereich Steuern. Ein entsprechender Beschluß soll in der Bürgerschaftssitzung am 27. August herbeigeführt werden. -
Regattabegleitfahrt für Kinder
Eine Regattabegleitfahrt für Kinder findet am Sonntag, 26. Juli, statt. Anläßlich der Travemünder Woche lädt der Verein "Museumshafen zu Lübeck" in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Hansestadt 25 Kinder aus dem Jugendfreizeitheim Kücknitz, dem Bauspielplatz Buntekuh, dem Jugendzentrum Burgtor sowie Preisträgern aus einem Malwettbewerb anläßlich der Eröffnung der Ausstellung auf dem Erlebnisschiff "Wasserfloh" auf den Traditionssegler "Maria Dorothea" ein, der im Jahr 1907 gebaut wurde. -
Kurz notiert
Ein bunter Nachmittag für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger findet am Dienstag, 28. Juli, 15 bis 17 Uhr, im Gemeinschaftshaus der Siedlungsgemeinschaft Falkenfeld, Butterstieg 12a, statt. Die Travemusikanten werden die Gäste musikalisch unterhalten. -
KORREKTUR
In der Stadtzeitung vom 14. Juli hieß es, daß die Hansestadt Lübeck noch Auszubildende sucht. Unklar blieb allerdings, daß die Ausbildung frühestens am 1. August 1999 beginnt. -
Gute Ergebnisse
Auszubildende der Stadt legten Prüfungen ab
Mit guten Ergebnissen bestanden die nachstehend aufgeführten Auszubildenden und Anwärterinnen und Anwärter der Hansestadt Lübeck ihre Prüfungen. -
Leichtbauweise bleibt
St. Annen-Straße 9: Sanierung und Werterhalt
Das Gebäude St. Annen-Straße 9 stellt ein besonders gutes Beispiel für den Umgang mit baulicher Zeitgeschichte und für die Fortschreibung des Denkmalpflegeverständnisses dar. Das mittelalterliche Einfamilienhaus, gemeinsam mit Haus Nr. 7 unter einem Dach, erfuhr bis in die Neuzeit allerlei bauliche Veränderungen je nach der jeweiligen Nutzungsanforderung. Besonders drastisch wirkten sich diese in jüngster Zeit aus: Überformungen von Grundriß und Struktur erzeugten viel Verlust an wertvoller historischer Bausubstanz. -
Historie
Unter dem nördlichen Seitenflügel des Hauses befindet sich der vermutlich zweitälteste Keller in der Altstadt. Das Tonnengewölbe datiert von 1291. Um 1334 wird ein Neubau, vermutlich als Traufenhaus, über dem Keller errichtet, der bis zum Abriß 1579 an dieser Stelle stand. -
Ein ganz normaler Tag für die Fahnder
Mit der Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (EGS) in der Hansestadt unterwegs
Unbemerkt parken die beiden Autos vor dem halbfertigen Einfamilienhaus in der Geniner Dorfstraße. Zwei Frauen und vier Männer entsteigen an diesem regnerischen Morgen den Fahrzeugen, werfen sich Regenmäntel über und setzen ihren Bauhelm auf. Zielgerichtet steuern sie auf die Baustelle zu, verteilen sich in Sekundenschnelle auf dem Grundstück und stellen sich vor die Ein- und Ausgänge. Wie auf ein geheimes Signal hin betreten sie gemeinsam den Rohbau und stehen unvermittelt vor drei verdutzt dreinschauenden Männern in Maurermontur. "Guten Morgen, wir kommen von der Hansestadt Lübeck, Bereich Gewerbeangelegenheiten. Wir kontrollieren die Baustellen", sagt einer aus der Sechsergruppe und zeigt seinen Dienstausweis vor. -
Über 200 Verfahren eingeleitet
Gesetzesverstöße kommen in allen Bereichen des Handwerks vor
Durch Erlaß des Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr sind Städte und Kreise mit über 20 000 Einwohnern für die Verfolgung und Ahndung von ordnungswidrigem Handeln nach dem Schwarzarbeitsgesetz (SchwG) zuständig. -
IM GESPRÄCH
"Die Zuständigkeit liegt bei der Stadt"
Warum ist die Ermittlungsgruppe notwendig? -
LÜBECK STATISTISCH
Am 30. Juni 1997 waren in der Hansestadt Lübeck 80 390 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Damit hat sich der seit Jahren zu beobachtende Abwärtstrend weiter fortgesetzt. Seit 1992, als mit 89 540 der Höchststand der Beschäftigung erreicht war, sank die Zahl der Beschäftigten um 10,2 Prozent. Das geht aus einer Berechnung des Bereichs Statistik und Wahlen hervor. -
Jenisch'sche Freischule
Einst eine Stiftung für bedürftige Mädchen
Als Margaretha Elisabeth Jenisch (1763-1832), Tochter des Hamburger Senators Emmanuel Jenisch und Enkelin des Lübecker Ratsherrn Johann C. Plessing und Nichte des gleichnamigen Lübecker Bürgermeisters, während ihres Aufenthaltes in Lübeck schwer erkrankte und der langen Pflege bedurfte, unternahm sie, wohl aus Ablenkung während ihrer Invalidität, auf ihre Kosten die Unterweisung von Töchtern bedürftiger Eltern. Angeregt durch die 1797 eröffnete Industrieschule durch die "Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit" gründete sie, vermutlich im Jahr 1803, die "Freischule für dürftige Mädchen". Sicher ist zumindest, daß diese 1811 im Wohnhaus der Eli-sabeth Jenisch in der Hartengrube 142 untergebracht war. Voraussetzungen für die Aufnahme waren, außer einem einwandfreien Lebenswandel von Zögling nebst Eltern, eine geringe Kenntnis des Lesens und Strickens und ein Mindestaufenthalt in der Schule bis zu ihrer Konfirmation im 16. Lebensjahr, wo sie in allerlei Handarbeiten, Lesen, Schreiben und Rechnen unterwiesen wurden. Um den Fortbestand der Schule zu sichern, gründete Elisabeth Jenisch am 3. September 1829 die "Stiftung der Freischule für dürftige Mädchen". -
KOSLOWSKI
Ein toskanischer Streit -
ADRESSEN
Behnhaus/Drägerhaus, -
Ausstellungen
Antike-Körper-Formen, graphische Arbeiten von Donald Frankenberg, Staatsanwaltschaft, Travemünder Allee 9 (bis 31. Juli) -
Mittwoch, 22. Juli
Theater -
Donnerstag, 23. Juli
Theater -
Freitag, 24. Juli
Theater -
Sonnabend, 25. Juli
Theater -
Sonntag, 26. Juli
Theater -
Montag, 27. Juli
Musik -
Dienstag, 28. Juli
Theater -
Ohne Bürgersinn geht es nicht
Neue Serie: Die Kulturfördervereine in der Hansestadt-Heute: Burgkloster
Lübeck steckt voller Geschichte, Kunst und Kultur. Ohne Bürgersinn ist diese hochkarätige Landschaft nicht zu denken: Fast alle Einrichtungen sind privater Initiative zu verdanken. Längst aber sind sie der Obhut der Öffentlichen Hand anvertraut - und müssen mit einem Etat auskommen, der sich nach den allgemeinen Finanzen ausrichtet. Die waren nie üppig. Daher haben sich - zumal in der Nachkriegszeit - wiederum private Fördervereine gebildet. Diese nun bringen vor allem Mittel auf, mit denen Anschaffungen unterstützt oder Aktionen getätigt werden, die diese Kultur-Institutionen nicht (mehr) leisten können. -
Das Wissen vertiefen
Der Sommer in Lübeck bietet eine reichhaltige Ausstellungspalette
Lübecks Museen und städtische Kulturzentren bieten neben den ständigen Präsentationen eine reichhaltige Palette von Ausstellungen in den Sommermonaten. Sie laden ein, den kulturellen Horizont zu vergrößern, die Bildung und das Wissen zu vertiefen. -
Dank für das kulturelle Engagement
Auf dem 150. Literarischen Frühschoppen des Lübecker Autorenkreises, der kürzlich stattfand, dankte Kultursenator Ulrich Meyenborg dem Vorsitzenden Klaus-Rainer Goll sowie den Mitgliedern für ihr großes kulturelles Engagement in der Hansestadt. Der Senator erwähnte dabei die vielen Aktivitäten, darunter das Literaturtelefon, die Litera-Touren in die neuen Bundesländer und die Literaturwoche, die in diesem Jahr zum 7. Mal mit dem Schwerpunktthema "Literatur des Baltikums" veranstaltet wird. -
Ferienpaß: Wer abspringt, sollte rechtzeitig absagen
"Die Ferienpaßaktionen sind teilweise stark überbucht", berichtet Jörg Geller, stellvertretender Bereichsleiter Jugendarbeit. So manches Kind hat dann aber doch ganz andere Pläne und nimmt trotz Anmeldung gar nicht daran teil. Damit andere Kinder die Chance bekommen, auf die freiwerdenden Plätze nachzurücken, appelliert Geller daher an die Kinder und deren Eltern, rechtzeitig abzusagen. Ein entsprechender Anruf unter der Telefonnummer 122 51 69 genügt. -
Theaterporträts
Er liebt Außenseiter
Der Schauspieler Dietrich Neumann -
Ausstellungstip
Chinesische Kunst der Gegenwart
Namhafte chinesische Künstler und Künstlerinnen der Gegenwart zeigen unter dem Titel "Zhanwang 2000" Gemälde und Skulpturen vom 22. Juli bis zum 30. August in St. Petri - sowie im öffentlichen Raum. -
Graue Kästen werden bunt
Jugendliche aus aller Welt bemalen Schaltkästen in der Innenstadt
Seit Montag sind 18 Jugendliche aus aller Welt in der Lübecker Innenstadt unterwegs, um insgesamt 32 Schaltkästen zu bemalen und damit Schmierereien und wildem Plakatieren entgegenzuwirken (die SZ berichtete). Der Phantasie sind nur die Grenzen der Stadtbildpflege und der Denkmalschützer gesetzt. "Leuchtfarben benutzen wir deshalb nicht", sagt Holger Wölm, Malermeister im Jugendaufbauwerk BALI. Wölm und fünf seiner Schützlinge aus dem Berufsvorbereitungsjahr haben die Jugendlichen, die aus Amerika, Spanien und Rußland stammen, bei den Vorarbeiten angeleitet. Auch beim kreativen Teil des dreiwöchigen Projekts, der farbigen Gestaltung der Schaltkästen, sind sie jetzt mit von der Partie. -
Informationen und Hilfe
Recycling-Höfe
Bürgerschaft% -
Bauarbeiten
Blankenseer Straße: -
Bürgerbefragung zum Stadtteilbüro
Durch eine Bürgerbefragung soll in Erfahrung gebracht werden, ob das im März eröffnete Travemünder Stadtteilbüro vom Publikum akzeptiert wird und welche Verbesserungen gewünscht werden. Die Fragebögen werden vom 1. August bis Ende September im Stadtteilbüro ausgehändigt. Die Bürgerinnen und Bürger werden unter anderem gefragt, woher sie von der Einrichtung erfahren und welche Leistungen sie in Anspruch genommen haben, ob ihr Anliegen zur Zufriedenheit bearbeitet wurde, ob sie sich erweiterte Öffnungszeiten wünschen oder weitere Vorschläge zur Verbesserung des Angebots haben. -
Schadstoffmobil am Andersenring
Das Schadstoffmobil der Entsorgungsbetriebe Lübeck wird am Sonnabend, 25. Juli, von 8 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarktplatz Andersenring stehen. Während dieser Zeit haben alle Bürgerinnnen und Bürger die Möglichkeit, Sonderabfälle aus privaten Haushaltungen kostenlos abzugeben. Nicht angenommen werden Autoreifen, asbesthaltige Abfälle wie Asbestzement-Faserplatten, Feuerlöscher und Elektrogeräte. -
Die Jagdbehörde ist umgezogen
Die Jagdbehörde ist von der Moislinger Allee in das Verwaltungszentrum Mühlentor, Kronsforder Allee 2 bis 6, Zimmer 110, 4. Stock, umgezogen. Zuständiger Sachbearbeiter ist Herr Boldt, der unter der Telefonnummer 122 15 16 erreichbar ist. -
Sprechstunden in den Sozialberatungsstellen
Die Sozialberatungsstellen der Bereiche Jugendhilfe/Jugendamt und die Erwachsenenhilfe bieten jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr eine Sprechstunde für Hilfesuchende an. Die Beratungsstellen befinden sich in der Kleinen Burgstraße 22, Kronsforder Allee 2 bis 6, Haus "Trave", Korvettenstraße 77, Fackenburger Allee 29, Adolf-Ehrtmann-Straße 3, Kirchplatz 7b und Moislinger Berg 1. -
Stadtwald ist Thema einer Diplomarbeit
Der Lübecker Stadtwald ist Thema einer Diplomarbeit. Im Laufe dieses Monats werden Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt im Rahmen einer Umfrage gefragt, welche Meinung sie über den Lübecker Wald haben. Die Umfrage fließt in eine Diplomarbeit ein, die von der Universität Dresden betreut wird. Der Bereich Stadtwald bittet daher um rege Teilnahme an dieser Befragung. -
Sitzung des Kreiswahlausschusses
Der Kreiswahlausschuß im Wahlkreis Lübeck für die Wahl zum 14. Deutschen Bundestag am 27. September 1998, tritt am Freitag, 31. Juli, 8 Uhr, im Rathaus, Kleiner Börsensaal, zu seiner ersten öffentlichen Sitzung zusammen. In dieser Sitzung wird über die Zulassung der eingereichten Kreiswahlvorschläge entschieden. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Alle Bürger sollen sich in der Stadt wohlfühlen
Zum Leitbild für die Hansestadt Lübeck -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der BürgerInnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. -
Bürger wünschen sich andere Friedhofssatzung
Wie ich bereits vor kurzem berichtete, mehren sich Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die eine Änderung der Friedhofssatzung in dem Punkt Gräbergestaltung wünschen. Es sind Menschen, die ihre Gräber mit Steinen einfassen möchten. Die zur Zeit gültige Friedhofssatzung sieht dieses allerdings nicht vor. -
Mittelalterliches Spektakel zum Jubiläum
Die Hansestadt feiert 600 Jahre Stecknitzkanal - Nachgebauter Prahm landet Salz an
Ein mittelalterliches Marktspektakel findet anläßlich des 600. Geburtstages des Stecknitzkanals am 25. und 26. Juli auf der Domwiese statt. Unter dem Motto "Spektakulum zu Lübeck" wird ein buntes Treiben inszeniert, "wie es 1398 Sitt' und Brauch gewesen sein mag". Marketender (Handwerker, Händler und Hökerer), Minnesänger und Akrobaten aus dem "Troß der Fogelvreien" bieten ihre Waren und Künste feil. Das vielseitige Programm soll dafür sorgen, "daß niemanden die Langeweyl zwicke". -
Gutes Ende für die Rollheimer
Wohnwagensiedlung zieht von der Wallhalbinsel zum Stadtgut Niemark
Die sogenannten Rollheimer haben in diesen Tagen ihr neues Domizil auf dem Stadtgut Niemark bezogen. Durch den Umzug der rund 20 Bewohner der Wohnwagensiedlung auf der Wallhalb- insel unweit der Musik- und Kongreßhalle ist der Parkplatz entlang der Straße Am Stadtgraben wieder frei geworden. Fast vier Jahre lang lebten die Rollheimer auf diesem Gelände. -
Lob und Tadel von den Fahrgästen
100 Teilnehmer bei der "Meckerecke" der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft
100 Fahrgäste des Travemünder und Lübecker Bus- und Eisenbahnverkehrs nutzten kürzlich die Gelegenheit, im Rahmen einer "Meckerecke" einmal gründlich ihre Meinung zu sagen. Aber nicht nur Kritik, sondern auch Lob bekamen die Mitglieder des Fahrgastbeirats und ein Mitarbeiter der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft (LVG) zu hören. -
"Macbeth" anstatt "Der Name der Rose"
Anstelle des angekündigten Films "Der Name der Rose" wird am Sonnabend, 25. Juli, 22 Uhr, der britische Film "Macbeth" in der Open-air-Kinoreihe im Domhof gezeigt. Der Kinofilm ergänzt das Jubiläumsprogramm "600 Jahre Stecknitzkanal". -
Die Flußbäder bleiben geöffnet
Die Flußbadeanstalten Krähenteich, An der Falkenwiese, Marli und die Badestelle Eichholz "Kleiner See" haben trotz der kühlen Wetterlage bis September täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu den Freibädern und Schwimmhallen gibt es unter der Rufnummer 70 25 80. -
Ferienpaß-hotline
Kinder und Jugendliche, die Fragen zu den Ferienpaßaktionen haben, zum Beispiel ob noch Plätze zur Verfügung stehen, erhalten unter der Rufnummer 122 51 69 aktuelle Informationen. -
Amerikaner testen "Lübecker way of life"
Mit Marzipan, Rotspon und Geschichte machten sich 20 Amerikaner, die derzeit auf Einladung der Fachhochschule Lübeck in der Hansestadt zu Gast sind, beim Empfang im Audienzsaal des Rathauses vertraut. Von Gerhard Burmester, dem Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters, bekamen die Gäste aus der Freundschaftsstadt Spokane zusätzlich zwei Bücher über die Hansestadt für ihr College überreicht. -
Neue Filme aus dem Norden
Neue Filme aus dem Norden präsentiert das Filmforum Schleswig-Holstein. Es wird im Rahmen der 40. Nordischen Filmtage ausgerichtet, die vom 5. bis 8. November in der Stadthalle in Lübeck stattfinden. Das Forum dient als Treffpunkt der Filmemacherinnen und Filmemacher im Land; diskutiert wird aber auch über die aktuellen filmpolitischen Entwicklungen. -
Lübeck braucht eine vierte Gesamtschule
"Wir wollen allen Kindern in Lübeck die Schulbildung ermöglichen, die sie brauchen, um sich nach ihren Fähigkeiten zu entwickeln. Nur so werden unsere Kinder aktiv und kritisch an allen Bereichen des öffentlichen Lebens teilnehmen können. Das Ziel der SPD Lübeck ist es, allen Eltern und Kindern die freie Wahl ihrer Schulart zu garantieren". So steht es in unserem kommunalpolitischen Wahlprogramm, mit dem wir zur Bürgerschaftswahl am 22. März 1998 angetreten sind. -
Unser Beitrag zur Füllung des
Sommerlochs: Viel Lärm um nix
von Karl-Heinz Haase -
Öffentliche Ausschreibung Nr. 180
Fachbereich Stadtplanung -
AMTLICHE BEKANNTMACHUNG
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck -
AMTLICHE BEKANNTMACHUNG
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck




