Ausgabe 502 vom 11. September 2007
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Schminken für Kindersoldaten
UNICEF-Juniorbotschafter zwei Tage in Lübeck
"1.000 Gesichter für Afrika - Wir geben Kindersoldaten ein Gesicht". Mit diesem Slogan haben sich Ricarda Theobald, Stefanie Bachtin und Maité Darroman als UNICEF-Juniorbotschafter beworben und den diesjährigen Bundesausscheid gewonnen. -
CDU: "Wir sind die Titelverteidiger"
Carstensen auf CDU-Parteitag zum Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2008
Mit dem Programm "Lübeck Lebenswert" will Lübecks CDU bei der Bürgerschaftswahl am 25. Mai 2008 wieder die absolute Mehrheit erreichen. Auf dem Parteitag am vergangen Donnerstag in Lübeck, stand das Wahlprogramm, welches sich in 8 Kapitel gliedert, zur Diskussion. Etwa 50 Änderungsanträge wurden bis dahin von der Antragskommission entgegengenommen. Der Parteitag diente aber auch dazu, eine Bilanz über die letzten fünf Jahre Politik in Lübeck zu ziehen und den Meinungs- und Gedankenaustausch zwischen Politikern und Parteimitgliedern zu fördern. -
Bauausschuss tagt
Die 83. Sitzung des Bauausschusses der Hansestadt Lübeck tagt am Montag, 17. September um 16 Uhr im Foyer des FB 5 - Planen und Bauen -, Mühlendamm 12. Zur Tagesordnung gehören unter anderem Gespräche mit dem Bund und Land für den Fall eines Heimfalls des Herrentunnels. -
Info aus dem Fundbüro
Unter den im Laufe der Monate Juli und August beim städtischen Fundbüro der Meldestelle abgegebenen Fundsachen befinden sich unter anderem ein City-Roller, eine Videokamera, Motorrad- und Fahrradhelme, Rucksäcke mit Inhalt, Bekleidungsgegenstände, Schmuckstücke und Brillen sowie Armbanduhren und Spielzeug. Die rechtmäßigen Besitzer werden gebeten, sich im Fundbüro des Bereichs Meldestelle, Dr.-Julius-Leber-Straße 46 - 48, Zimmer 109, zu melden. -
Kostenlos in den Hansa-Park
In diesem Herbst haben die Inhaberinnen und Inhaber des Lübeck-Passes wieder Gelegenheit, im Rahmen der "Sozialen Wochen im Hansa-Park" an einer Busfahrt in den Erlebnispark in Sierksdorf an der Ostsee teilzunehmen und zwar am Freitag, 21. September. Diese Aktion wird von der Hansestadt Lübeck, Fachbereich Wirtschaft und Soziales organisiert. -
Spendenuhr für UNICEF online
Die aktuelle Spendensumme für die Lübecker UNICEF Städtepartnerschaft ist jetzt auch im Internet zu sehen. -
Erstes Gesundheitsmobil
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen weiht "rollende Arztpraxis" ein
"Medizinische Unterversorgung ist auch ein Problem in unserer unmittelbaren Nachbarschaft." Das betonte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am Donnerstag, 6. September, bei der Einweihung des ersten Gesundheitsmobils von Schleswig-Holstein. Carstensen ist Schirmherr des Projekts der Gemeindediakonie Lübeck und der Johanniter-Unfallhilfe, das künftig Bedürftigen - in Lübeck geschätzte 1500 bis 2500 Menschen - eine mobile medizinische Grundversorgung anbieten wird. Das Gesundheitsmobil richtet sich an sozial Schwache bzw. Menschen mit psycho-sozialen Problemen, die aus verschiedenen Gründen keine regulären Arztpraxen besuchen. Vor der Notlage dieser Menschen "wollen wir nicht die Augen verschließen", sagte Carstensen in seinem Grußwort. "Es ist ein Gebot der Nächstenliebe und christlicher Solidarität: Diese Menschen dürfen wir nicht vergessen und deshalb verdient diese gute Sache unser aller Aufmerksamkeit." Carstensen bekräftigte seine Worte, indem er unerwartet eine offizielle Spende der Staatskanzlei ankündigte. -
Informatik-Spezialisten tagten in Lübeck
Stadtpräsident Peter Sünnenwold hatte zum Empfang geladen
In Lübeck fanden die 33rd Euromicro Conference on Software Engineering and Advanced Applications (SEAA) und die 10th Euromicro Conference on Digital System Design (DSD) statt. Gemeinsamer Tagungsbeginn war vergangenen Donnerstag im Mövenpick Hotel Lübeck, dem abends ein Empfang der Tagungsteilnehmer im Lübecker durch Stadtpräsident Peter Sünnenwold folgte. Dieser zeigte sich gewohnt launig in seiner Begrüßung und legte den Anwesenden selbstverständlich - und dazu in gepflegtem "Englisch" - ans Herz, auch Lübeck als überaus interessante Stadt zu erkunden. -
"Ohne Titel" bereichert St. Annen
Verein der Freunde des Museums erwarb und übergab das Tarasewicz-Kunstwerk
Die Kunsthalle St. Annen verzeichnet einen bedeutenden Neuzugang. Der Verein der Freunde des Museums hat ein Werk des polnischen Künstlers Leon Tarasewicz aus dem Jahr 1999 erworben: "Ohne Titel". Die Arbeit wurde nun von Museumsdirektor Dr. Thorsten Rodiek offiziell entgegen genommen. Wie dieser erklärte, zählt der Maler Leon Tarasewicz heute und spätestens seit seinem venezianischen Biennale-Beitrag im Jahre 2001 als Alleinvertreter seines Landes zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern Polens. Leon Tarasewiczs Gemälde sind immer Landschaftsbilder. Allerdings keine im bis dahin vertrauten Sinne, da sie es vermeiden, die Natur wie in einem Foto wiedergeben zu wollen. Es sind auch keine Bilder, bei denen man durch ein vom Rahmen gebildetes "Fenster" in eine andere Welt zu blicken vermag. Es sind Darstellungen einer stringenten Reduktion, die gerade durch die darin erkennbar werdende Vielschichtigkeit weit über den reinen abbildhaften Charakter hinauszugehen vermögen. Das 1999 geschaffene Werk, das wie der Ausschnitt einer im Streiflicht gesehenen Waldlichtung erscheint, besitzt ein Höchstmaß an Materialität und Sinnlichkeit. Man begegnet hier der Widergabe der natura naturans, der werdenden und lebenden Natur, welche aber gleichwohl vom Menschen deutlich geprägt wurde. Das Bild dehnt sich (virtuell) aus, auch wenn das Motiv selbst stets nur einen Landschaftsausschnitt darstellt. Diese verdeutlicht auch das Fehlen einer Horizontlinie. Die Arbeit zeigt eine Art landschaftlicher Nahaufnahme mit ungeheurer körperlicher Präsenz. Wegen der sehr großen Dimensionen, das sich gewissermaßen endlos fortzusetzen vermag, ist es dem Betrachter nicht möglich, das Bild als ein in sich abgeschlossenes Ganzes zu erblicken oder eine Art Überblick zu erhalten. Die Endlosigkeit der Landschaft und die Vitalität der Natur sind dem Bild, das naturgemäß nur einen Ausschnitt wiederzugeben vermag, geradezu eingeschrieben. -
Ausstellung "durch dick und dünn"
Am 14. September eröffnet die Wanderausstellung "durch dick und dünn" in der Aula der Oberschule zum Dom. Die Vernissage findet von 17 bis 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 29. September zu sehen. Um Anmeldung zur Vernissage und Besuchen während den Wochentagen (beispielsweise für Schulklassen) wird bei Biff , Telefon 0451/7060202, gebeten. Am Wochenende ist die Ausstellung der Öffentlichkeit frei zugänglich. -
Kindertheater des Monats
Die Kindertheatertournee in Schleswig-Holstein ging kürzlich in ihre 15. Spielzeit. Die Theaterstücke sind ausgewählte, hochwertige Angebote für die ganz jungen Zuschauer. -
Du kontrollierst den Klimawandel
Viele Heizungsanlagen erwärmen auch das Brauchwasser. Die Pumpen für die Warmwasserzirkulation laufen häufig Tag und Nacht, egal ob warmes Wasser benötigt wird. Das führt zwangsläufig zu ständigen Wärmeverlusten in den Wasserrohren. Mit einer Zeitschaltuhr, die die Stromzufuhr zur Pumpe zum Beispiel nachts unterbricht, können Sie - wenn alle Mitbewohner einverstanden sind - Abhilfe schaffen. Zusätzlich sparen Sie Strom, wenn die Umwälzpumpe vom Netz getrennt ist. Noch effektiver ist der Einbau eines Schalters in Küche oder Bad, mit dem Sie die Warmwasserzirkulation nach Bedarf selbst in Gang setzen können. Das ist besonders in Einfamilienhäusern machbar, wo der Weg vom Warmwasserspeicher zur Entnahmestelle nicht allzu lang ist. Der Schalter muss dann etwa 2 Minuten vor der Entnahme von warmem Wasser getätigt werden. -
Sonderstufe 8/1967 Bundesgrenzschutz
Offizieller Abiturlehrgang während der Dienstzeit an Grenzschutzschule
Ehemalige BGS-Angehörige der "Sonderstufe 8" der damaligen Grenzschutzschule Lübeck trafen sich kürzlich in Lübeck zu ihrem fast auf den Tag genauen 40. "Abi-Jubiläum". In einem in der Geschichte der Bundespolizei wohl einmaligen Bildungsgang aller Polizeien in Deutschland konnten damals Grenz- schutzangehörige die volle Hochschulreife nach einem vom Land Schleswig-Holstein anerkannten dreijährigen Lehrgang "auf Kosten des Dienstherrn" nachholen. Damals war das Abitur zwingende Bildungsvoraussetzung zur Teilnahme am Aufstiegsstudium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst im BGS. Die Hansestadt Lübeck nahm diesen Anlass auch als Gründungs- standort des Bundesgrenzschutzes auf und hatte die heute durchweg "im Ruhestand" befindlichen Beamten zu einem Empfang in den Audienzsaal des Rathauses eingeladen. So war es Stadtpräsident Peter Sünnenwold eine besondere Freude, auch ihm persönlich bekannte "Ehemalige" des BGS, heute Bundespolizei, und deren Begleitung begrüßen zu dürfen. Darunter Rainer Ohlsen, der über den gehobenen Dienst hinaus später nach zwei Jahren weiterer Schulung an der Polizei-Führungsakademie Hiltrup sogar den Einstieg in den höheren Dienst schaffte. "Immerhin war ich sogar zuletzt Präsident des Grenzschutzpräsidiums Nord", konnte er berichten. "Aber auch andere haben ihre Karriere gemacht. Nicht nur im Bundesgrenzschutz, auch an völlig anderer Stelle. Denn etwa 50 Prozent unserer Abiturientenkol- legen, und wir waren 18 Teilnehmer, haben sogleich nach Ablegung der Prüfung den BGS verlassen und studiert. Sind Ärzte oder was auch immer geworden." Ebenso erinnerte er sich an etwas anderes schmunzelnd: "Wir hatten nicht nur Lehrkräfte vom BGS her, weitere Lehrkräfte wurden durch das Katharineum gestellt!" RB -
Neuordnung der Schullandschaft breit und Ergebnis offen diskutieren
V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt -
Sonderfonds für hilfebedürftige Kinder und Jugendliche
V.i.S.d.P: Andreas Zander -
Kein H(a)er(t)z für Kinder
V.i.S.d.P.: Susanne Hilbrecht -
Ohrfeigen für die "Sozialexperten"
V.i.S.d.P.: Thomas Schalies




