Ausgabe 512 vom 20. November 2007
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"Pippi" erbrachte 3500 Euro
Versteigerung von Prominenten-Zeichnungen war voller Erfolg
Udo Lindenberg schoss den Vogel ab: Seine fröhliche Zeichnung einer kopfstehenden Pippi Langstrumpf erzielte bei der Versteigerung im Lübecker Möwenpick Hotel satte 1025 Euro. Die Filzstiftzeichnung des Rockmusikers war eines von 20 Werken zum Thema "Pippi Langstrumpf", die Prominente anlässlich des 100. Geburtstages von Astrid Lindgren auf Bitten der gleichnamigen Evangelischen Kindertagesstätte eingesandt hatten. Die Aktion "Prominente malen Pippi Langstrumpf" kommt dem Unicef-Projekt "Wasser für den Sudan zu Gute. Insgesamt erbrachte die Versteigerung, temperamentvoll moderiert vom Lübecker Theaterschauspieler Andreas Hutzel, 2625 Euro. Dazu kamen noch etwa 800 Euro aus dem Verkauf von Pralinensträußen und Torten, die mit Figuren aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern verziert waren. Diese hatten Lehrlinge der schleswig-holsteinischen Konditorinnung im Rahmen eines Wettbewerbs für die gute Sache hergestellt. Neben Udo Lindenberg hatten unter anderem Otto Waalkes (370 Euro), Olli Dittrich (310 Euro), Franz Müntefering (105 Euro) und Ursula von der Leyen (50 Euro) ihre ganz persönliche Sicht auf das stärkste Mädchen der Welt zu Papier gebracht. -
Schadstoffmobil am Meesenring
Für die Kunden der Entsorgungsbetriebe Lübeck steht das Schadstoffmobil am 24. November auf dem Wochenmarktplatz Meesenring in der Zeit von 8 bis 12 Uhr bereit. Geschultes Personal nimmt die Sonderabfälle in haushaltsüblicher Menge kostenlos aus privaten Haushalten entgegen. Schadstoffhaltige Abfälle sind Farb- und Lackreste, Chemikalien, Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Pflanzenschutzmittel. Es ist zu beachten, dass die einzelnen Produkte nicht miteinander vermischt werden, sondern die schadstoffhaltigen Abfälle getrennt, nach Möglichkeit in den Originalbehältern abzugeben sind. Autoreifen, astbesthaltige Abfälle (z. B. Asbestzement-Faserplatten), Feuerlöscher und Elektrogeräte werden nicht von den Mitarbeitern am Schadstoffmobil entgegengenommen. Bei Fragen oder Anregungen zur Entsorgung erreichen Sie die Beraterinnen und Berater der Entsorgungsbetriebe Lübeck unter der Servicenummer 01803/680070 (9 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz). -
Lindgren im Buddenbrookhaus
Die Ausstellung "Zwei mal drei macht Vier" im Buddenbrookhaus bietet ein Rahmenprogramm zu Ehren Astrid Lindgrens: Am Donnerstag, 22. November um 19 Uhr der Museumsabend bis 22 Uhr mit der Führung durch die Ausstellung durch die Kuratorin Anne Roßius im Buddenbrookhaus veranstaltet. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt 2,50 Euro. Am Freitag 23. November, lesen um 15 Uhr Lübecker Lindgren. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt 2,50 Euro. Um 20 Uhr beantwortet an diesem Tag Karin Nyman, die Tochter von Astrid Lindgren, im Buddenbrookhaus Fragen. Rodolphe Bonnin und Manfred Upnmoor (Theater TriBühne) unterhalten Groß und Klein mit einer inszenierten Lesung aus "Pippi in Taka-Tuka-Land". Eintritt: zwölf, ermäßigt fünf Euro. Mehr Infos unter www.100jahre-astridlindgren.de. Der Eintritt zur Ausstellung kostet fünf, ermäßigt 2,50 Euro. -
Sitzung der Bürgerschaft
Für die nächste Sitzung der Lübecker Bürgerschaft am Donnerstag, 29. November, können Bürgerinnen und Bürger ab Montag, 26. November, die Unterlagen einsehen. Es handelt sich dabei um Beschlussvorschläge mit Begründung und Berichte für den öffentlichen Teil der Sitzung. Einsicht ist im Büro der Bürgerschaft, Rathaus, Zimmer 7, während der Dienststunden möglich, am Sitzungstag jedoch nur bis 15 Uhr. -
Am Todestag ward Fehling Ehrenbürger
Einmalig: Zwei Brüder erhalten diese hohe Auszeichnung
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Grünkohlessen der SPD Travemünde
Der SPD-Ortsverein Travemünde lädt am Freitag, dem 7. Dezember zum diesjährigen Grünkohlessen ein. -
Der Münzfund von Haselau
Im Rahmen der Vortragsserie "Handel, Geld und Politik vom frühen Mittelalter bis heute" findet am Dienstag, 27. November, ein Vortrag von Dr. Ralf Wiechmann aus Hamburg im Kapitelsaal des Burgklosters zu Lübeck, Hinter der Burg 2-6, statt -
Neuen Wohnformen im Alter
Am Donnerstag, 22. November, findet von 14.30 bis 18 Uhr im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses eine Informationsveranstaltung für Fachpublikum aus dem Bereich Pflege, Soziale Arbeit und Wohnen und Angehörige für Menschen mit Demenz statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Heidi Damberg und Sandra Schaube von der Alzheimergesellschaft Lübeck die ambulant betreute Wohngemeinschaft im Hansering in Lübeck vorstellen. Um diese Entwicklung in ganz Schleswig- Holstein voranzutreiben, wurde im Januar 2007 "KIWA" - die landesweite Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter - mit Sitz in Neumünster eröffnet. -
LÜBECK : kompakt für bessere Information
Neuer Internetdienst der Hansestadt Lübeck: E-Mail-Bürgerbrief für Jedermann
"L Ü B E C K : kompakt" nennt sich das neueste Informationsangebot des Lübecker Rathauses, das der Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hansestadt am 8. November gestartet hat. Es handelt sich um einen wöchentlichen sogenannten "Newsletter", einen elektronischen Nachrichtendienst, mit dem die Stadtverwaltung ihren Bürgern regelmäßige Kurz- und Langnachrichten aus der kommunalen Selbstverwaltung und der städtischen Politik liefern will. -
Hafenbahn
Anschluss an europaweites Streckennetz
Die Deutsche Bahn AG elektrifiziert bis Ende 2008 die Strecke Hamburg - Lübeck - Travemünde. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, die Lübecker Häfen an das europaweite elektrifizierte Streckennetz anzuschließen. Die Hansestadt Lübeck - Bereich Wasser und Hafen - führt zu diesem Zweck die Elektrifizierung von Teilen der Lübecker Hafenbahn durch. Bis Ende 2008 werden rund 23 der insgesamt 60 Kilometer langen Strecke der Lübecker Hafenbahn elektrifiziert. Die Elektrifizierung erfolgt auf rund acht Kilometern Gleis vom Bereich Marienbrücke bis zum Nordlandkai und auf rund 25 Kilometern Gleis vom Waldhusener Friedhof in Kücknitz bis zum Skandinavienkai. -
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum
Gratuliere! Die Lübecker Stadtzeitung hat sich in den 10 Jahren ihres Bestehens von einer politisch nicht unumstrittenen "Bürgermeister-Pos-tille" zu einer am Markt etablierten Wochenzeitung entwickelt. Dieses möchte ich zum Anlass nehmen, der Stadtzeitung mit ihrem Herausgeber und Journalistinnen und Journalisten Dank zu sagen für Ihre Arbeit. Zugleich wünsche ich Ihnen viel Erfolg für die Zukunft verbunden mit einem Appell an Ihre gesellschaftliche Verantwortung. Verantwortung der Presse bedeutet Verantwortung gegenüber Lesern, Hörern und Zuschauern. Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. In der Presse sollte sich die öffentliche Meinung artikulieren. Sie gibt den in der Gesellschaft sich unaufhörlich neu bildenden Meinungen Ausdruck, hält die öffentliche Diskussion in Gang, in dem sie Stellung bezieht und somit eine Grundlage politischer Entscheidungen der Bürger bietet. Da Politik zunehmend mit Unterhaltung konkurrieren muss, wird Politik auch unterhaltend inszeniert: So wird Politik zu einem Teil der öffent- -
Liebe Leserinnen und Leser,
heute halten Sie unsere Jubiläumsausgabe und nunmehr die 512. Nummer der Lübecker Stadtzeitung in den Händen. Am 31. Oktober 1996 beschloss die Bürgerschaft mit Stimmen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen für die "Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit der Hansestadt nach innen und außen durch Herausgabe einer eigenen Publikation". Ein Jahr später, am 18. November 1997 erschien die erste Ausgabe der Lübecker Stadtzeitung. -
Hoch sollst Du leben, liebe Stadtzeitung!
Zehn Jahre - ist das alt oder jung? Wenn ein lang ersehntes Kind endlich auf die Welt kommt, sind die Eltern ganz besonders glücklich und stolz. Vor allem, wenn die Geburt so schwierig verlief, wie bei der einzigen Neugründung in Lübecks Medienlandschaft des Jahres 1997. Zuvor hatten sich die Stadtväter und -mütter schon über 14 Jahre lang nach diesem Kind gesehnt und sich am Ende fast damit abgefunden, kinderlos zu bleiben. -
Eine Zeitung verbindet Lübeck und Trier
Geographisch liegen Lübeck im Norden und Trier im äußersten Südwesten, nahe zu Luxemburg, Frankreich und Belgien, ziemlich weit auseinander. Aber die beiden Städte verbindet doch mehr, als man im ersten Moment denkt. Mit dem Holstentor und der Porta Nigra haben Lübeck und Trier jeweils Stadttore als Wahrzeichen, auch wenn sie aus völlig unterschiedlichen Epochen stammen. Beide Städte gehören den "Historic Highlights of Germany" an, einem Bündnis der historischen Städte Deutschlands. Lübeck und Trier dürfen sich rühmen, Städte des Weltkulturerbes der UNESCO zu sein, wobei in Trier als der ältesten Stadt Deutschlands gleich neun Monumenten diese Auszeichnung gebührt. -
Das Titelthema der 1. Ausgabe vom 18. November 1997
Stadt sichert sich Kuchenstück
Tochtergesellschaft der Stadtwerke steigt in die Telekommunikation ein -
Titelthema der 119. Ausgabe vom 4. April 2000 - erstmals in Farbe
Lübecks Silber völlig wertlos?
Heringe - einstmals Reichtum der Ostsee* Heute Freizeitvergnügen und Folklore -
Artikel aus der 150. Ausgabe vom 7. November 2000
Informationen aus erster Hand
Stadtzeitung: Öffentlich-private Partnerschaft ist Vorbild für andere Städte -
Der Titel der ersten Ausgabe, die komplett vom Wittich-Verlag erstellt wurde. Sie erschien am 12. Oktober 2004 mit der N
Das Projekt Kanzleigebäude
Bauarbeiten beginnen nächstes Jahr * Ziel: Belebung der Innenstadt -
Ausgabe 51 vom 17. November 1998
Interessanter Artikel mit Blick auf die kommende Kommunalwahl im Mai 2008
Partnerschaft -
Jubiläum wurde auch zur 150. Ausgabe am 7. November 2000 gefeiert
Sein oder Nichtsein: Keine Frage!
Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) feiert Geburtstag * 150 Ausgaben in drei Jahren -
Ausgabe 203 vom 20. November 2001
Der Beginn des Nachbaus der Kraweel "Lisa von Lübeck". Stapellauf beziehungsweise Stapelhub war am 27. März 2004. -
Ausgabe 51 vom 17. November 1998
Eine langjährige Tradition...
Seebären im Roten Saal des Rathauses -
Wissenswertes um die Stadtzeitung
Wussten Sie schon...
* dass die Lübecker Stadtzeitung die erste Zeitung deutschlandweit war, die die gedruckten Fotos komplett mit einer Digitalkamera (Agfa E 1280 1,3 Millionen Pixel) erstellte? -
Sicherung des Kulturerbes im Mittelpunkt
Im vergangenen Jahrzehnt machten Politik und Museen die größten Schlagzeilen
Zehn Jahre "Lübecker Stadtzeitung" sind auch eine Zehnjahreschronik der kulturellen Ereignisse in der Hansestadt. Und des steten Kampfes der Ins-titutionen mit den Finanzen: Die Politiker der überschuldeten Kommune verschonen beim Sparen auch die Kultur nicht - obwohl der Etat hierfür einer der kleinsten ist, obwohl die Sicherung der Kultur zur festgeschriebenen Daseinsfürsorge gehört. Es wurde einigen wenigs- tens das bewusst, dass Kultur auch ihre merkantilen Seiten hat und durch den wachsenden Kulturtourismus in dieser schönen Stadt einen wichtigen Einnahmefaktor darstellt. -
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum
Gratuliere! Die Lübecker Stadtzeitung hat sich in den 10 Jahren ihres Bestehens von einer politisch nicht unumstrittenen "Bürgermeister-Pos-tille" zu einer am Markt etablierten Wochenzeitung entwickelt. Dieses möchte ich zum Anlass nehmen, der Stadtzeitung mit ihrem Herausgeber und Journalistinnen und Journalisten Dank zu sagen für Ihre Arbeit. Zugleich wünsche ich Ihnen viel Erfolg für die Zukunft verbunden mit einem Appell an Ihre gesellschaftliche Verantwortung. Verantwortung der Presse bedeutet Verantwortung gegenüber Lesern, Hörern und Zuschauern. Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. In der Presse sollte sich die öffentliche Meinung artikulieren. Sie gibt den in der Gesellschaft sich unaufhörlich neu bildenden Meinungen Ausdruck, hält die öffentliche Diskussion in Gang, in dem sie Stellung bezieht und somit eine Grundlage politischer Entscheidungen der Bürger bietet. Da Politik zunehmend mit Unterhaltung konkurrieren muss, wird Politik auch unterhaltend inszeniert: So wird Politik zu einem Teil der öffent- -
Liebe Leserinnen und Leser,
heute halten Sie unsere Jubiläumsausgabe und nunmehr die 512. Nummer der Lübecker Stadtzeitung in den Händen. Am 31. Oktober 1996 beschloss die Bürgerschaft mit Stimmen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen für die "Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit der Hansestadt nach innen und außen durch Herausgabe einer eigenen Publikation". Ein Jahr später, am 18. November 1997 erschien die erste Ausgabe der Lübecker Stadtzeitung. -
Hoch sollst Du leben, liebe Stadtzeitung!
Zehn Jahre - ist das alt oder jung? Wenn ein lang ersehntes Kind endlich auf die Welt kommt, sind die Eltern ganz besonders glücklich und stolz. Vor allem, wenn die Geburt so schwierig verlief, wie bei der einzigen Neugründung in Lübecks Medienlandschaft des Jahres 1997. Zuvor hatten sich die Stadtväter und -mütter schon über 14 Jahre lang nach diesem Kind gesehnt und sich am Ende fast damit abgefunden, kinderlos zu bleiben. -
Eine Zeitung verbindet Lübeck und Trier
Geographisch liegen Lübeck im Norden und Trier im äußersten Südwesten, nahe zu Luxemburg, Frankreich und Belgien, ziemlich weit auseinander. Aber die beiden Städte verbindet doch mehr, als man im ersten Moment denkt. Mit dem Holstentor und der Porta Nigra haben Lübeck und Trier jeweils Stadttore als Wahrzeichen, auch wenn sie aus völlig unterschiedlichen Epochen stammen. Beide Städte gehören den "Historic Highlights of Germany" an, einem Bündnis der historischen Städte Deutschlands. Lübeck und Trier dürfen sich rühmen, Städte des Weltkulturerbes der UNESCO zu sein, wobei in Trier als der ältesten Stadt Deutschlands gleich neun Monumenten diese Auszeichnung gebührt. -
Das Titelthema der 1. Ausgabe vom 18. November 1997
Stadt sichert sich Kuchenstück
Tochtergesellschaft der Stadtwerke steigt in die Telekommunikation ein -
Titelthema der 119. Ausgabe vom 4. April 2000 - erstmals in Farbe
Lübecks Silber völlig wertlos?
Heringe - einstmals Reichtum der Ostsee* Heute Freizeitvergnügen und Folklore -
Artikel aus der 150. Ausgabe vom 7. November 2000
Informationen aus erster Hand
Stadtzeitung: Öffentlich-private Partnerschaft ist Vorbild für andere Städte -
Der Titel der ersten Ausgabe, die komplett vom Wittich-Verlag erstellt wurde. Sie erschien am 12. Oktober 2004 mit der N
Das Projekt Kanzleigebäude
Bauarbeiten beginnen nächstes Jahr * Ziel: Belebung der Innenstadt -
Ausgabe 51 vom 17. November 1998
Interessanter Artikel mit Blick auf die kommende Kommunalwahl im Mai 2008
Partnerschaft -
Jubiläum wurde auch zur 150. Ausgabe am 7. November 2000 gefeiert
Sein oder Nichtsein: Keine Frage!
Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) feiert Geburtstag * 150 Ausgaben in drei Jahren -
Ausgabe 203 vom 20. November 2001
Der Beginn des Nachbaus der Kraweel "Lisa von Lübeck". Stapellauf beziehungsweise Stapelhub war am 27. März 2004. -
Ausgabe 51 vom 17. November 1998
Eine langjährige Tradition...
Seebären im Roten Saal des Rathauses -
Wissenswertes um die Stadtzeitung
Wussten Sie schon...
* dass die Lübecker Stadtzeitung die erste Zeitung deutschlandweit war, die die gedruckten Fotos komplett mit einer Digitalkamera (Agfa E 1280 1,3 Millionen Pixel) erstellte? -
Sicherung des Kulturerbes im Mittelpunkt
Im vergangenen Jahrzehnt machten Politik und Museen die größten Schlagzeilen
Zehn Jahre "Lübecker Stadtzeitung" sind auch eine Zehnjahreschronik der kulturellen Ereignisse in der Hansestadt. Und des steten Kampfes der Ins-titutionen mit den Finanzen: Die Politiker der überschuldeten Kommune verschonen beim Sparen auch die Kultur nicht - obwohl der Etat hierfür einer der kleinsten ist, obwohl die Sicherung der Kultur zur festgeschriebenen Daseinsfürsorge gehört. Es wurde einigen wenigs- tens das bewusst, dass Kultur auch ihre merkantilen Seiten hat und durch den wachsenden Kulturtourismus in dieser schönen Stadt einen wichtigen Einnahmefaktor darstellt. -
SPD - Lübecker Weihnachtsmarkt braucht neue Ideen und Konzepte
V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt
Die Forderung der SPD ist seit langem bekannt: -
Für das Klima: Städtische Gebäude umrüsten
V.i.S.d.P: Andreas Zander
Der weltweiten Diskussion um eine Verstärkung der Bemühungen für den Klimaschutz müssen auch auf der kommunalen Ebene Taten folgen. Die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft setzt sich schon seit vielen Jahren dafür ein, dass die Gebäude in städtischer Eigentümerschaft durch professionelles, zentrales Energiemanagement auf moderne Formen des Energiesparens vorbereitet werden und dabei auch regenerative Energieformen zum Einsatz kommen. Dass die Aufträge an die Verwaltung nicht längst umgesetzt sind, ist vor allem der Verschleppung durch Bürgermeister Saxe (SPD) und seinen Bausenator anzulasten. Nur ein zentrales Gebäudemanagement kann die Erfordernisse an eine moderne Energieverwaltung leisten und hierdurch einerseits den weiteren Ausstoß von Treibhausgasen vermeiden helfen und andererseits die städtischen Kassen von erhöhnten Energiekosten entlasten. Beides gehört zusammen. Den Klimawandel zu verhindern ist ebenso eine Aufgabe im Sinne der Generationengerechtigkeit wie die Ordnung der städtischen Haushalte. Wer unseren Kindern und Enkeln eine gesunde Erde hinterlassen möchte, muss sich auch um gesunde Finanzen bemühen, denn beides benötigen zukünftige Generationen dringend. Die CDU-Fraktion hat daher den Bürgermeister beauftragt, möglichst zügig über den Stand der Umsetzung unseres Auftrages zu berichten. Das zentrale Energiemanagement der städtischen Gebäude soll dabei möglicherweise auch durch Kooperation mit der Lübecker Energiewirtschaft eingerichtet und betrieben werden, wenn eine diesbezügliche Prüfung Erfolg haben sollte. Lübeck hat schon viel zu viel Geld und Treibhausgas durch mangelndes Energiemanagement in die Luft geblasen. Es wird Zeit, dass Effizienz und moderne Technologien in die Amtsstuben einziehen. -
Arme Kinder
V.i.S.d.P.: Susanne Hilbrecht
Ein Drittel der Lübecker Kinder sind arm und ihre Eltern haben kein Geld für die Bezahlung der Mahlzeiten im Kindergarten oder in der Ganztagschule. An den Mahlzeiten können bedürftige Kinder nicht teilnehmen, obwohl diese Gruppe gerade besonders darauf angewiesen wäre. -
FDP fragt: "Goldener Handschlag" für scheidenden LHG-Boss?
V.i.S.d.P.: Thomas Schalies
"Hafen-Chef Manfred Evers gibt seinen Job auf", titelten die "Lübecker Nachrichten" am 14.11.2007. "Auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen" habe Evers um die vorzeitige Auflösung seines eigentlich noch bis April 2009 laufenden Geschäftsführervertrages gebeten. Gesellschafter (Stadt, vertreten durch Bürgermeister Saxe) und der aus CDU-Vertretern bestehende LHG-Aufsichtsrat hätten bereits zugestimmt. Abgesehen davon, dass die LHG mit dem Weggang Evers ganz sicher einen überaus erfahrenen und kompetenten "Steuermann" verliert, ist an dem Vorgang soweit noch nichts Aufregendes zu entdecken. Dies gilt erst recht, da weiterhin zu lesen ist, der langjährige Hafen-Chef bekomme "dem Vernehmen nach keine Abfindung". Wofür auch? Üblicherweise werden Abfindungen vom Arbeitgeber schließlich nur dann gezahlt, wenn die Aufhebung des Dienstverhältnisses jedenfalls auch in dessen Interesse ist. Hier hatte ja aber nur der "Arbeitnehmer" aus eigenem Interesse um Vertragsauflösung gebeten. Allerdings wissen wir aus der von CDU und SPD vor einigen Monaten beschlossenen "Wagner-Abfindung" (Kosten: 190.000 Euro), dass derartige Sacherwägungen in Lübeck nicht unbedingt die Regel sind. Stutzig macht uns der Hinweis, dass Herr Evers auch nach seinem Ausscheiden am 10.12.2007 noch bis April 2009 weiterhin sein Gehalt erhalten soll! Ein Rechtfertigungsgrund hierfür ist kaum ersichtlich. Wir müssen daher vermuten, dass die "alten politischen Seilschaften", die bereits dem ehemaligen MuK-Geschäftsführer Wagner zu einem unverhofften Geldsegen verholfen hatten, jetzt auch zugunsten des scheidenden LHG-Chefs wirken. Die Kosten dürften mindestens ähnlich hoch sein wie im Fall Wagner. Die FDP-Fraktion verlangt mit einem Antrag zur nächsten Bürgerschaftssitzung lückenlose Aufklärung!




