Ausgabe 620 vom 01. Dezember 2009
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Bruchlandung für Flughafen
Rot-Rot-Grün schließt eine Insolvenz nicht mehr aus
Über sechs Stunden diskutierte die Bürgerschaft am vorigen Donnerstag über die Zukunft des Lübecker Flughafens. Das Ergebnis: Eine Insolvenz ist nicht mehr ausgeschlossen. Die Investorensuche soll aber bis Februar fortgeführt werden. Vor der Tür demonstrierten Flughafen-Mitarbeiter und Gegner. Im Bürgerschaftssaal ging es emotional zur Sache. Eigentlich sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit debattiert werden, doch der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Baasch hatte vorab ihren gemeinsamen Antrag mit den Grünen bekannt gemacht. Da es keine Geheimnisse mehr gab, durften die zahlreichen Zuschauer auf den Rängen bleiben. -
Neue Chance für den Koberg
Die weiteren Entscheidungen der Bürgerschaft in der Ganztages-Sitzung
Seit Jahren wird über die Gestaltung des Kobergs diskutiert. Jetzt gibt es eine neue Hoffnung, dass der Platz völlig neu gestaltet wird. Die Politiker in Lübeck sind sich einig, dass die Aufenthaltsqualität steigen soll. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Hansestadt Lübeck, Karl-Theodor Junge, berichtete von vielen Beschwerden der älteren Leute: Der Platz sei kalt. Man mag sich dort nicht aufhalten. Außerdem sei die Fahrbahn aus Granitpflaster nicht nur laut, sondern führe auch zu Erschütterungen in den historischen Gebäuden. -
Sechs Museen schließen früher
Am Mittwoch, 2. Dezember, sind die folgenden Lübecker Museen ab 13.30 Uhr wegen einer Personalversammlung geschlossen: Museum Behnhaus Drägerhaus, Kulturforum Burgkloster, Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Museum, Museum Holstentor und das Museum für Natur und Umwelt. -
Adventstreffen für Angehörige
Das letzte Treffen in diesem Jahr für Menschen in Pflegesituationen findet in vorweihnachtlicher Atmosphäre am Mittwoch, 2. Dezember, ab 16 Uhr im Marli-Café, St. Annen-Straße 1, statt. Jeden ersten Mittwoch im Monat können Angehörige, Nachbarn und Freunde, die einen kranken Menschen zu Hause pflegen oder im Heim betreuen, in ungezwungener Atmosphäre ihre Erfahrungen austauschen. -
Corpus-Band neu aufgelegt
Weit über die Landesgrenzen hinaus ist das St. Annen-Museum bekannt wegen seiner umfangreichen Sammlung mittelalterlicher Schnitzaltäre und Tafelbilder. Der Bestandskatalog des Museums, der sogenannte Corpus-Band, wurde jetzt dank großzügiger Spenden des Vereins der Freunde der Museen für Kunst und Kulturgeschichte neu aufgelegt. Der Druck des Buches wurde zudem von der Jürgen Wessel-Stiftung und der Buchhandlung Weiland gefördert. Am Mittwoch, 2. Dezember, um 18 Uhr wird das Werk im Remter des St. Annen-Museums präsentiert. Grußworte und eine Einführung sprechen Dr. Christian Dräger, erster Vorsitzende des Vereins, Hans-Jochen Arndt, stellvertretender Vorsitzende der Jürgen Wessel-Stiftung, und die Leiterin des St. Annen-Museums, Dr. Hildegard Vogeler. Der von Uwe Albrecht (Universität Kiel) herausgegebene Band erscheint unter dem Titel "Corpus der mittelalterlichen Holzskulptur und Tafelmalerei in Schleswig-Holstein, Band 1: Hansestadt Lübeck, St. Annen-Museum" im Verlag Ludwig in Kiel. Der Eintritt ist frei. -
Preiserhöhung ausgesetzt
Der Aufsichtsrat des Stadtverkehr Lübeck hat auf seiner jüngsten Sitzung die Preiserhöhung für alle Jahreskarten der Priwallfähre bis Ende März 2010 ausgesetzt. -
Modellhütten spalten die Generationen
Entwürfe der künftigen Weihnachtsbuden befremden und begeistern zugleich
Bis zum 24. Dezember können die Besucher des Weihnachtsmarktes abstimmen, wie die künftige Lübeck-Hütte aussehen soll. Sie haben die Wahl zwischen drei Buden, die in der unteren Breiten Straße nebeneinander aufgebaut sind. Die Gewinner-Hütte wird dann ab 2010 den Weihnachtsmarkt prägen - die Handelsbuden werden nach ihrem Design aufgebaut. Ausgenommen sind die gastronomischen Verkaufsstände; sie behalten ihr bisheriges Aussehen. -
Von geschmorten Priestern
Zum Nikolaustag, 6. Dezember, um 18 Uhr lädt das Kulturforum Burgkloster in Lübeck zu einem Ausflug ins späte Mittelalter. Im Kapitelsaal des Burgklosters gibt es Texte aus der Lübecker Ratschronik (1401-1482) zu hören. Darin finden sich die verschiedensten Ereignisse von schwankhaft-schauerlichen Kriminalfällen wie "geschmorten Priestern" bis zu subtilen Beschreibungen zeitgenössischer politischer Ereignisse in Lübeck, anderen Hansestädten und aus ganz Europa. Zwischen dem erläuterten Vortrag aus der Chronik gibt es Renaissancemusik aus dem gesamten damaligen Europa zu hören, von Kompositionen aus dem Rostocker und Glogauer Liederbuch bis zu Werken von Guillaume Dufay und Josquin Desprez. Es singt und spielt ein Spezialensemble, hauptsächlich bestehend aus Mitgliedern der Hamburger Hochschule für Musik und Theater geleitet von dem Historiker und Musikwissenschaftler Mathias Nagel. Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Weiland, Königstraße 67a. -
Bilanz für "Lübeck leuchtet!"
"Lübeck leuchtet" - so lautete die Aktion zur Unterstützung der neuen Weihnachtsbeleuchtung, die am 25. November mit dem "Adventsleuchten" feierlich illuminiert wurde. Dank der großzügigen Unterstützung der Possehl-Stiftung und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck und der großen Sammelaktion "Mein Euro leuchtet für Lübeck" konnte in diesem Jahr der erste Schritt des dreistufigen Konzeptes realisiert und Lübeck als Welterbestätte weihnachtlich illuminiert werden. Zahlreiche Sponsoren aus den Bereichen Wirtschaft, Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Kirche und Kultur sowie zahlreiche Privatpersonen haben sich in diesem Jahr für das neue Weihnachtslicht engagiert. Insgesamt sind 66.492,00 Euro bei der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) zur Deckung der jährlichen Betriebskosten in Höhe von 70.000 Euro eingegangen. Die Betriebskosten der neuen Weihnachtsbeleuchtung beinhalten Lagerung, Auf- und Abbau sowie anfallende Strom- und Reparaturkosten. Das Konzept "Lübeck leuchtet!" wurde in drei Schritte unterteilt und mit einem Realisierungshorizont von 2009 bis 2011 konzipiert. Erste Priorität in der Umsetzung hatten im Jahr 2009 die Entrees in das Welterbe. Alle kleinen und großen Beträge sind weiterhin willkommen, um Lübeck auch künftig in der Vorweihnachtszeit zum Leuchten zu bringen. Wer etwas beitragen möchte, kann direkt auf das Aktionskonto der Sparkasse zu Lübeck überweisen: Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, Konto-Nr. 333 333 3, BLZ 230 501 01 oder sich telefonisch wenden an LTM, Karoline Lenz, Telefon 0451/4091-928. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.luebecker-weihnachtsmarkt.de. -
Neugestalteter Schulhof
Kreatives Spielen in Schule Wilhelmshöhe
Die Schule Wilhelmshöhe an der Schwartauer Landstraße verfügt jetzt über einen aufwändig neu gestalteten Schulhof. Nachdem die vorhandenen Spielgeräte in den Sommerferien 2008 aus Verkehrssicherungsgründen entfernt werden mussten, wurde nun mit Hilfe des Schleswig-Holstein-Fonds Ersatz geschaffen. Die Kosten für die Schulhofgestaltung betragen rund 77.000 Euro, an denen sich das Land mit einem Zuschuss von 45 Prozent beteiligte. -
Stetige Kleinarbeit zahlt sich aus
Autor: Peter Reinhardt
Die Forderung nach Stromanschlüssen in den Lübecker Kleingärten stand für viele Jahre ganz oben auf der Tagesordnung der Politik. Dieser Wunsch aus vielen Kleingartenanlagen konnte jetzt von der SPD nach vielen Jahren gegen den Widerstand - nicht nur aus den Reihen der Lübecker CDU in der Bürgerschaft und ihren Ausschüssen durchgesetzt werden. Mit der Inbetriebnahme der ersten Anschlüsse in Travemünde konnten die Bemühungen der SPD zu einem ersten erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Die in der letzten Sitzung des Kleingartenausschusses deutlich gewordenen praktischen Probleme in einzelnen Kleingartenanlagen können konstruktiv im Dialog mit allen Beteiligten gelöst werden. -
Travemünde: Ja zur Markthalle
Autor: Christopher Lötsch
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Danke, Lutz Fähser!
Autor: Karl-Heinz Haase
Der Lübecker Forstdirektor geht in diesen Tagen in den Ruhestand. Das Resultat seiner 23-jährigen Tätigkeit lässt sich sehen. Sein Konzept der naturnahen Waldbewirtschaftung hat weltweite Anerkennung gefunden. Das klingt fast übertrieben, und doch ist es so. Das Konzept steht für minimalisierte Eingriffe, heimische Baumarten sowie für den Verzicht auf Pestizide und Kahlschläge. Längerfristig bringt nachhaltige Waldbewirtschaftung gute betriebswirtschaftliche Ergeb- nisse, die dann die "schnelle Mark" aus schnell aufgeforsteten Monokulturen übertreffen. Ökologie steht nicht gegen Ökonomie! Lutz Fähser hat in Lübeck eine für Waldarbeiter ganz ungewöhnliche Fortbewegungsart erlernen müssen, nämlich das Schwimmen gegen den Strom. Der Ökowald ist 1995 von der Bürgerschaft beschlossen worden. Das aber hinderte den gegenwärtigen Bürgermeister nicht, immer wieder zu versuchen, den Wald in andere Hände zu geben. Von Wertschätzung des Ökowaldes war wenig zu spüren, es ging Herrn Saxe stets nur um die pekuniäre Wert-Schätzung. Lutz Fähser hat unseren Wald bis zum Ausscheiden kraftvoll "auf Kurs" gehalten. Wir müssen jetzt aufpassen, dass nicht ein gefügiger Nachfolger an seine Stelle gesetzt wird, der gehorsam gute Gründe für ein schrittweises Abrücken von der naturnahen Waldbewirtschaftung findet und seinem Chef beim Verkauf behilflich ist. Wir müssen auch auf die Partei des besser verdienenden Waldbesitzer (kurz: FDP) aufpassen. Sie brachte pünktlich zu Fähsers Ausscheiden ein Papier in Umlauf mit dem Kernsatz: "Herr Fähser stellt den Naturschutz übermäßig in den Vordergrund". -
Schärfere Sanktionen im Hafen!
Autor: Carsten Stier
Mit Besorgnis hat die FDP-Fraktion die aktuelle Mitteilung der Wasserschutzpolizei Travemünde bezüglich des vermehrten Auftretens betrunkener Lkw-Fahrer im und um den Lübecker Hafen zur Kenntnis genommen. Wir sehen hier sofortigen Handlungsbedarf. Der Lübecker Hafen ist mit einer Gesamtfläche von mehr als 1,5 Mio. qm und einem Umschlagsvolumen von mehr als 29 Mio. Tonnen der größte Ostseehafen Deutschlands. Allein der Skandinavienkai (350000 Passagiere) ist mit seinen neun Anlegern die Drehscheibe für alle möglichen Arten von Ladung und einer der größten RoRo- und Fährhäfen Europas. Es ist nicht hinnehmbar, dass auf diesem Gelände das Fahren von Fahrzeugen aller Arten unter Alkoholeinfluss überhaupt nicht sanktioniert werden kann. Das ist ein unhaltbarer und gefährlicher Zustand. Man mag überhaupt nicht daran denken, dass auf dem Gelände auch betrunkene Fahrer mit Gefahrgütern zwischen den zu ihren Fähren gehenden Passagieren umherfahren. Die FDP fordert die sofortige Änderung der Hafenbenutzungsordnung durch die Lübecker Hafenbehörde. Außerdem fordern wir bei Zuwiderhandlungen für alle betrunkenen Fahrzeugführer hohe Bußgelder und ein mehrmonatiges Hafenverbot. Das schreckt ab! Weiterhin muss natürlich soweit wie möglich verhindert werden, dass solche betrunkenen Lkw-Fahrer überhaupt noch den Hafenbereich verlassen und sich anschließend als erhebliches Sicherheitsrisiko auf den öffentlichen Straßen umherbewegen können. Daher begrüßt die FDP die weiteren angekündigten polizeilichen Kontrollen in und um die Hafenbereiche sehr. -
Vorstandswahl Migrantenforum
Autor: Yavuz Berrakkarasu
Vor zwei Jahren wurde in Lübeck das "Forum für Migrantinnen und Migranten" gegründet. Inzwischen hat der Vorstand die Richtlinien erarbeitet, nach denen künftig gearbeitet werden soll. Ich möchte an dieser Stelle all jenen meinen Dank aussprechen, die an der Ausarbeitung der neuen Richtlinien mitgewirkt haben. Sie wurden auf der letzten Sitzung des Forums vor einer Woche mit großer Mehrheit angenommen. Da jetzt zwei Jahre um sind, muß auf dem nächsten Treffen des Forums ein neuer fünfköpfiger Vorstand gewählt werden. Dieser wird weitere 10 Personen bestimmen, die den Rat bilden, der den Vorstand in Fachfragen berät und in seinem Auftrag Aufgaben für ihn wahrnimmt. Das Forum hat die Aufgabe, die Interessen der in Lübeck lebenden Migrantinnen und Migranten gegenüber der Öffentlichkeit, der Bürgerschaft, den Ausschüssen der Bürgerschaft und bei der Stadtverwaltung zu vertreten. Es dient dazu, die politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und rechtliche Gleichstellung und Chancengleichheit von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern. Zurzeit hat das Forum knapp 200 registrierte Mitglieder. Etwa ein Viertel war bei der letzten Sitzung anwesend. Die nächste, 5. Forumssitzung findet im Dezember statt. Wer teilnehmen möchte, muss vorher seinen Beitritt zum Forum für Migrantinnen und Migranten erklären. Die Voraussetzungen sind 1. ein Migrationshintergrund, 2. ein erster Wohnsitz in Lübeck und 3. das Beherrschen der deutschen Sprache, um sich an den Diskussionen des Forums beteiligen zu können. Formulare gibt es auch bei der Fraktion DIE LINKE, Rathaus/Rathaushof, 2.OG. -
Rückkehr des (Un-)Sozialticket
Autor: Gregor Voht
Im Februar dieses Jahres beschloss eine rot-rot-grüne Mehrheit im Sozialausschuss ein Sozialticket für den ÖPNV. Im Frühjahr schwenkten SPD und Grüne um, bekannten sich gemeinsam mit den Bürgern für Lübeck zur Haushaltskonsolidierung und schworen somit dem unfinanzierbarem Sozialticket ab. Schon im Sommer hatten es sich die Grünen scheinbar wieder anders überlegt, den gemeinsamen Haushaltsbegleitbeschluss offensichtlich zumindest kurzzeitig vergessen. Ihr damaliger Vorstoß fand im Sozialausschuss jedoch keine Mehrheit. In der letzten Bürgerschaftssitzung dieses Jahres versuchten es die Grünen dann erneut. Der Antrag mit der bekannten Überschrift Sozialticket zielte zwar nicht auf die sofortige Einführung des Sozialtickets, sollte aber genau diese durch einen weiteren Bericht der Verwaltung und Gespräche mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung vorbereiten. Die BfL sehen hierin nur ein polittaktisches Manöver, ohne wirkliche Erfolgsaussichten. Statt ein Ende der Debatte weiter hinauszuzögern und falsche Hoffnungen zu schüren, sollten die Grünen die Wahrheit akzeptieren - ein Sozialticket, so wünschenswert es auch für den vorgeschlagenen Empfängerkreis wäre, ist für die Stadt momentan unfinanzierbar. Jährlich weitere Schulden machen wäre der einzige Weg der Finanzierung - hierdurch würden dann nachfolgende Generationen enorm belastet. Außerdem gilt auch weiterhin: Fahrtkosten z.B. zu Vorstellungsgesprächen werden Leistungsempfängern ohnehin ersetzt. Die BfL werden daher auch zukünftig gegen ein Unsozialticket sein! -
Neue Buden - alles nur Kosmetik?
Autorin: Dr. Hildegund Stamm
Jedes Jahr dasselbe Bild: Abgesehen von schönem Kunsthandwerk im Heiligen-Geist-Hospital, in St. Petri und auch auf dem Marienkirchhof, hat Lübecks Weihnachtsmarkt wenig Klasse. So stehen an den wichtigsten Plätzen der Altstadt die immer gleichen Buden mit ihren oft einfallslosen und zuweilen überhaupt nicht weihnachtlichen Angeboten. Weihnachtsstadt des Nordens? Na ja. Seien wir ehrlich: Wenn nicht heftiger Schneefall eine gnädige Decke ausbreitet, erblicken wir ein wenig heimeliges Bild. Schlimm zusammengenagelte Buden, umgewidmete Wohnwagen und stets die gleichen mobilen Wurstbratküchen - erträglich nur mit einem gehörigen Schuss Punsch in der Birne. Es wird also höchste Zeit, dass hier etwas passiert. Insofern kann man die Initiative der Stadt nur begrüßen, zu einem schöneren und auch einheitlicheren Budenzauber zu kommen. Wenn diese Hütten auch bei anderen Festen genutzt werden können, so ist das um so besser. Eine schönere Hülle nützt dem Weihnachtsmarkt aber letztlich wenig, wenn sich darin wieder das gleiche Angebot befindet wie zuvor. Hier muss es zu einem stärkeren Wechsel kommen. Der größte Teil der Bewerber für den Weihnachtsmarkt wird alljährlich abgewiesen, weil immer noch nach dem Schema "bekannt und bewährt" verfahren wird. Die veranstaltende LTM sollte hier mutiger sein und für größere Chancen sorgen, damit neue Gesichter in den Buden und in den Imbiss-Goldgruben zu sehen sind. Vielleicht täte es den Alteingesessenen ja auch mal gut, andere Weihnachtsmärkte mit Punsch und Bratwurst zu beglücken und mit neuen Eindrücken in ihre Lübsche Heimat zurückzukehren.




