Ausgabe 602 vom 28. Juli 2009
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TraWo: Alkohol an Jugendliche?
Aktionsbündnis gegen Alkoholmissbrauch soll Kinder und Jugendliche schützen
Landesweit verzeichne man eine stetig steigende Zahl Kinder und Jungendlicher, die mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden müssen. Deswegen formierte sich im Vorfeld der TraWo ein Aktionsbündnis, das zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes motivieren und über Risiken des Alkoholkonsums aufklären möchte. -
Kinder entdecken das Buddenbrookhaus
Mit "Line und Strich" gibt es keine Langeweile
Das Lübecker Buddenbrookhaus weitet sein museumspädagogisches Programm pünktlich zu den Sommerferien aus. Bis zum 25. August bietet das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum jungen Besuchern im Alter von sechs bis zwölf Jahren eine eigene bunte Kinderetage an, in der Jungen und Mädchen malen, basteln, spielen, puzzeln, lesen, schreiben und sich verkleiden können. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde dieser neue Aktionsraum mit seinen Kreativ-Angeboten am vergangenen Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt. -
Geschäftsstelle geschlossen
Die Geschäftsstelle des Lübecker Seniorenbeirates, Fischstraße 1-3, bleibt bis einschließlich Dienstag, 18. August, wegen Urlaubs geschlossen. Auch die Senioreninteressenbörse ist während dieser Zeit nicht zugänglich. -
Treffen für Pflegepersonen
Der Pflegekinderdienst des Bereiches Familienhilfen/ Jugendamt der Hansestadt Lübeck bietet am jeweils letzten Donnerstag des Monats einen offenen Stammtisch für interessierte Pflegepersonen an. -
Erste öffentliche Sitzung
Der Kreiswahlausschuss für die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag, die am 27. September stattfindet, tritt am Freitag, 31. Juli, um 9 Uhr im Roten Saal des Rathauses zu seiner ersten öffentlichen Sitzung zusammen. -
Architektur der Natur
Im Rahmen der Sonderausstellung "BIONIK - Lernen von der Natur" lädt das Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, am Donnerstag, 30. Juli, um 19.30 Uhr zum Bildervortrag ein. Prof. Dr. Dr. h. c. Berndt Heydemann stellt in seinem Vortrag "Bio-Architektur" spannende Beispiele der Architektur aus der Natur vor: Beispiele die faszinieren, das Denken anregen und zu technischen Nachbauten inspirieren. Die Veranstaltung, die ursprünglich für den 9. Juli angekündigt und auf den 30. Juli verlegt werden musste, findet in Kooperation mit dem Naturwissenschaftlichen Verein zu Lübeck statt und wird noch bis 18. Oktober gezeigt. Der Eintritt ist frei. -
Lübecker Volksfest - wie geht es weiter?
Beschicker und Organisatoren kommen zu Wort
Mitten im Volksfesttrubel - drei Tage nach Eröffnung - überreichte Lübecks Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel Urkunden an langjährige Be- schicker des Lübecker Volks- und Erinnerungsfestes. Der Start stellte alle zufrieden, am Ende jedoch baute der Festzeltbetreiber frühzeitig ab, "um nicht weiter pro Tag drauflegen zu müssen". Beschuldigungen wurden laut - Parkplätze seien rar und zu weit weg, die Stadt unterstütze zu wenig und schreibe zusätzlich noch Knöllchen an die Beschicker, die den Platz befahren, zu viele Veranstaltungen zögen die Gäste vom Platz ab. -
Gewinner des Designwettbewerbes
Voting der Weihnachtsmarktbesucher 2009 entscheidet das neue Hüttendesign
Lübecks Weihnachtsmarkt soll attraktiver werden und ein geschlossenes Gesamtbild erhalten. Dafür setzt sich die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) ein, die seit 2009 für die Organisation und Durchführung der Lübecker Weihnachtsmärkte verantwortlich zeichnet. Um eine optimale Gestaltung der einheitlichen Handelsstände in den einzelnen Marktarealen zu schaffen, hatte die LTM in Kooperation mit dem ArchitekturForumLübeck e.V und der Fachhochschule Lübeck, Fachbereich Bauwesen im Mai einen "Design-Wettbewerb" ausgelobt. Nun wurden die vier besten Hüttenentwürfe von einer Jury ermittelt. -
Barockes Konzert im St. Annen-Museums
Spanische und englische Barockmusik erklingt am Donnerstag, 30. Juli, um 18 Uhr im Remter des St.-Annen-Museums, St. Annen Straße 15. Der Blockflötist Julian Fricker aus Lübeck und der norwegische Cembalist Arve Stavran gehen der Frage auf den Grund, inwieweit sich die Vorstellungen, die man von leidenschaftlicher südländischer Musik und introvertierten angel- sächsischen Kompositionen hat, bewahrheiten. Dafür haben die Musiker Stücke unter anderem von William Byrd und Antonio Correa Braga ausgesucht und arrangiert. Der Eintritt ist frei. -
Öffnungszeiten der VHS in Sommerferien
Die Geschäftsstelle der VHS, Hüxstraße 118-120, und die Außenstelle der VHS, Schwartauer Allee 44-44a bleiben während der Sommerferien noch bis Freitag, 28. August, geschlossen. Telefonisch ist die VHS jeweils dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 0451/122-4021 zu erreichen. -
17 weitere "Stolpersteine"
Der Kölner Künstler Gunter Demnig wird am Mittwoch, -
FH-Absolventen verabschiedet
Deutsch-chinesisches Studienmodell graduiert zweiten Jahrgang
Die chinesischen Absolventinnen und Absolventen des zweiten Jahrganges, die das Studium an der Fachhochschule Lübeck im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Studienmodells absolviert haben, wurden in der vergangenen Woche durch Lübecks Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer und die FH feierlich im Audienzsaal verabschiedet. -
SPD wackelt nicht
Die SPD im Rathaus wackelt nicht. Wir stehen zum in der Bürgerschaft einstimmig bei einer Enthaltung verabschiedeten Grundsatzbeschluss in Sachen Weihnachtsmarkt und zur Übertragung der Durchführung der Weihnachtsmärkte vom Bereich Wirtschaft, Hafen und Liegenschaften auf die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH. Anders als berichtet wird: Es gibt keinen Bürgerschaftsbeschluss, der eine Erhöhung der Standgebühren um das 3,5-fache vorsieht. Vorgabe der Bürgerschaft ist, dass Organisation und Durchführung der Weihnachtsmärkte und die gemeinsamen Marketingmaßnahmen und Service-Maßnahmen für die LTM mindestens kostendeckend sind. Wer den vernünftigen Kompromiss zerreden will, handelt unverantwortlich. Der Wirtschaftsausschuss hat keinen Kurswechsel beschlossen. Von einer erfolgreichen Lobby-Arbeit der Schausteller kann also keine Rede sein. Der Wirtschaftsausschuss hat in seiner letzten Sitzung einen Schritt zur Umsetzung der Vorgaben der Bürgerschaft getan. Er hat die von der Bürgerschaft in den Aufsichtsrat der LTM entsandten Mitglieder aufgefordert, für 2009 eine dem Stand der Umsetzung der Bürgerschaft entsprechende Lösung zu beschließen. Die Vorgabe gilt ausdrücklich nur für das Jahr 2009, bis die ab 2010 durch die Bürgerschaft beschlossenen Maßnahmen vollständig greifen und so die Qualität der Lübecker Weihnachtsmärkte weiter gesteigert worden ist. Die LTM ist auf einem guten Wege, Lübecks Ruf als Weihnachtsstadt des Nordens wieder aufzuwerten und in die erste Liga der Weihnachtsstädte zurückzuführen. -
Der Neue: Lars Rottloff
Ich freue mich darüber, mich seit Juli dieses Jahres als neues Mitglied der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft für unsere Heimatstadt engagieren zu dürfen. Seit 16 Jahren bin ich in der CDU und der Lübecker Kommunalpolitik engagiert. Aus meiner Berufserfahrung heraus ist mir die Wirtschaftspolitik in unserer Stadt wichtig. Zurzeit erleben wir, wie zu viele Projekte zerredet und verschoben werden. Die SPD mit ihren Mehrheiten aus Linkspartei, B'90 /Die Grünen und ,Bürger für Lübeck' macht es Investoren in Lübeck unnötig schwer. -
Luftblase über Blankensee
Die Hansestadt Lübeck ist wieder auf der Suche nach einem privaten Teilhaber für den Flughafen Blankensee. Sollte sich auf dem Weltmarkt herumgesprochen haben, dass ein 'global player' hier nach verlorenem Spiel seinen Einsatz aus der Stadtkasse zurück bekommt, werden die Interessenten womöglich noch Schlange stehen. Das ist nicht einmal mehr 'Casino-Kapitalismus': da bekommt man das, was am Roulette-Tisch verloren wurde, am Ausgang nicht wieder in die Tasche geschoben. Der Firma Infratil, die sich aus der Lübecker Flughafen GmbH verabschiedet, ist kaum ein Vorwurf zu machen. Mit dem Großflughafen Hamburg in der Nachbarschaft bleiben für Lübeck die Billigflieger übrig, die keine seriösen Nutzungsentgelte zahlen und die nur billig sein können, weil die Allgemeinheit teuer draufzahlt. Vergleichbare Regionalflughäfen zeigen es ebenso: Weeze am Niederrhein hatte 590 tausend Fluggäste im Jahr 2005 und machte dabei 4,5 Millionen Euro Verlust. Hahn bei Frankfurt hatte 3,7 Mio. Passagiere plus Frachtflüge und 16 Mio. Euro Verlust. Beide Flughäfen werden von der Firma Ryan Air genutzt. 3,25 Millionen Fluggäste strebt Lübeck bis zum Jahr 2020 an, und Ryan Air wird vom Senat gebeten sie herbei zu schaffen. Wir GRÜNEN haben es aus diesem und vielen anderen Gründen in der Bürgerschaft abgelehnt, Geld für die weitere Investorensuche unter der Voraussetzung eines solch irrationalen Geschäftsmodells auszugeben. Die Billigfliegerei auf Regionalflughäfen ist kein Luftverkehr, sondern eine Luftblase: mit unwahren Ti-cketpreisen, unwahren Nutzungsentgelten, unwahren Treibstoffpreisen. -
Kein freiwilliger Polizeidienst!
Die Lübecker Liberalen lehnen die Einrichtung eines freiwilligen Polizeidienstes entschieden ab. Einen entsprechenden Antrag der Wählervereinigung ,Bürger für Lübeck' (BfL) in der vergangenen Sitzung der Bürgerschaft am 16. Juli 2009 hat die FDP scharf zurückgewiesen. Gleichzeitig fordern wir, die geplanten Stellenstreichungen im Bereich des Polizeidienstes uneingeschränkt zurückzunehmen. -
Lübeck zahlt private Verluste
Die Fraktion DIE LINKE fühlt sich durch den Bericht des Rechnungsprüfungsamtes, der die Verträge zum Waterfront-Projekt kritisiert, in ihrer ablehnenden Einschätzung bestätigt. Der Vertragsabschluss ist überstürzt erfolgt und birgt große Risiken für die Stadt Lübeck. Bereits im März hatte ich in der Bürgerschaftssitzung auf die vielen Risiken des Waterfront-Vertrages hingewiesen. Die Pflicht der Stadt, Altlasten zu entsorgen, die nicht vorliegende aber juristisch nötige Zustimmung bestehender Nutzer des Priwalls und die ungeklärte Finanzierung einer millionenteuren, neuen Strandpromenade auf dem Priwall sind Punkte, die wir von Anfang an angesprochen haben. -
Kooperation - keine Chancen vergeben
Eine geschickte Bündelung von Verantwortlichkeit und Kompetenz ermöglicht Kostensenkung, effiziente Prozesse, Synergien, Qualitätssteigerung sowie Know-how-Zuwachs. Dies gilt nicht nur in der privaten Wirtschaft sondern auch für die kommunale Verwaltung. Daher haben die Bürger für Lübeck in der Bürgerschaftssitzung im Juni 2009 beantragt, der Bürgermeister möge für eine intensivere Zusammenarbeit der Verwaltung und aller Gesellschaften mit städtischer Beteiligung Sorge tragen und dem Hauptausschuss laufend über Stand und Resultat der Anstrengungen Bericht erstatten. Zielführende Kooperationen sind beispielsweise denkbar beim Energiemanagement städtischer Gebäude, zur Vermeidung unnötiger Straßenbauarbeiten (wie oft hat sich der Bürger schon über das Ende einer Baustelle gefreut um sie kurze Zeit später an gleicher Stelle erneut vorzufinden), bei der Kfz-Beschaffung, -Wartung und -Nutzung, in der Fortbildung oder beim Einkauf von z.B. Kraftstoff, Büromaterial/-geräten oder Servicedienstleistungen. Wir erwarten, dass sich aufgrund dieser eigentlich selbstverständlichen Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung sowie zwischen Verwaltung und städtischen Gesellschaften positive Effekte vor allem auch für den Lübecker Haushalt ergeben. Wir Bürger für Lübeck möchten das Bewusstsein für die Chancen, die sich aus solchen Kooperationen ergeben, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hansestadt Lübeck und den betroffenen Gesellschaften stärken. Nur Schritt für Schritt, miteinander und nicht nebeneinander, bekommen wir die finanziellen Probleme unserer Hansestadt in den Griff. -
Santa Anna - steh uns allen bei!
Die St. Annen Straße ist als Fahrradstraße ausgewiesen. Das sollte den Autoverkehr eigentlich fern halten, tut es aber nicht: Viele Autofahrer benützen sie als "Abkürzung" und rasen mit deutlich überhöhtem Tempo hindurch. Dieses Verhalten stellt eine echte Gefahr für alle Radfahrer oder querenden Fußgänger dar. Die Gefahr besteht besonders auch nachts, wenn die St. Annen Straße nur schwach beleuchtet ist. Die Raserei verursacht zudem rund um die Uhr unnötigen Lärm. Beim Ortstermin mit Politikern in der Fahrradstraße am 22. Juni berichteten Anwohner sogar von Autofahrern, die gefährliche Nachtrennen veranstalten und sie somit massiv im Schlaf stören. Andere Rüpel erdreisten sich auch, gegen die Einbahnregelung von der Wahmstraße in die Ägidienstraße hineinzufahren. Unglaublich aber wahr: Als Radfahrer muss man in einer eigens eingerichteten "Fahrradstraße" höllisch aufpassen, um nicht von Autorasern angefahren zu werden. Man wird vielfach genötigt, abzusteigen und zwischen parkenden Autos Schutz zu suchen, bis die motorisierte Blechkiste passiert hat. Das ist kein haltbarer Zustand und muss umgehend geändert werden! Der (zu leise?) Hilferuf der Anwohner kann nicht länger ungehört bleiben. Sie wollen eine echte Verkehrsberuhigung der St. Annen Straße und schlagen eine Beschränkung auf den Anwohnerverkehr vor. Es gibt viele und auch günstige Möglichkeiten, den unerwünschten Fremdverkehr zu unterbinden. Beispielsweise mit versenkbaren Sperrpollern, die nur per Chipkarte ausgelöst werden können. Dies hat sich in anderen Städten seit Jahren bewährt. Warum nicht auch in Lübeck?




