Ausgabe 046 vom 13. Oktober 1998
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Aqua Top bleibt ein Sorgenkind
Stadtwerke: Jährlich 4,7 bis 6,9 Millionen Mark für Bädersanierung nötig
"Es gibt viel zu tun; packen wir's an", spornt Jürgen-Dieter Hennig, seit Ende 1997 zuständig für die technischen Anlagen der Schwimmbäder, in der stadtwerkeinternen Zeitung "Wir über uns" die Mitarbeiter der Stadtwerke und der Schwimmbäder GmbH an. "Die waren teilweise schon recht frustriert wegen des desolaten Zustands der Bäder. Sie sollen nun sehen, daß es weitergeht und daß Aufträge für Instandsetzungsarbeiten für die Betriebspause im November vergeben werden." -
Millionen-Badespaß
4,7 Millionen Mark Gesamtkosten in 1999
994 000 Mark Unterhaltungskosten haben die Stadtwerke für alle Lübecker Hallen-, Frei- und Flußbäder in diesem Jahr veranschlagt. Den Löwenanteil verschlingt dabei eindeutig das größte aller Bäder, das Aqua Top, mit 634 000 Mark. Darin enthalten sind 250 000 Mark für die Reparatur des Thermalbaddachs. "Die kommen 1998 allerdings nicht mehr zum Tragen, weil es für eine Grundsanierung zu spät war", erklärt Jürgen-Dieter Hennig, Hauptabteilungsleiter Gas/Wasser bei den Stadtwerken und zuständig für die technischen Anlagen der Bäder. -
Marc Adam wird Generalintendant
Der Nachfolger Dietrich von Oertzens im Jahr 2000 als Generalintendant des Theaters Lübeck heißt Marc Adam.Am späten Sonnabendnachmittag wählte die Gesellschafterversammlung der Theater Lübeck GmbH auf Vorschlag des Aufsichtsrats unter vier Final-Bewerbern einstimmig den 1955 in Straßburg geborenen Theatermann, der zuletzt Chef der Opéra de Normandie in Rennes gewesen ist. Kultursenator Ulrich Meyenborg wertete die Wahl als "kluge Entscheidung", für die mehrere Kriterien ausschlaggebend waren: "Man traut ihm zu, das Theater ins neue Jahrtausend zu führen. Seine Vorstellungen mit überregionalem Ansatz setzen neue Akzente." Außerdem war bei der Suche vorgegeben, daß nach den Schauspiel-Intendanten Karl Vibach, Hans Thoenies und Dietrich von Oertzen die Position nun mit einem Mann des Musiktheaters besetzt wird. Marc Adam, der sich als Europäer fühlt, betrachtet die lange Vorbereitungszeit bis zu seinem Amtsantritt als großen Vorteil: "Noch in diesem Monat will ich beginnen, mich mit dem Lübecker Theater vertraut zu machen." Der Aufsichtsrat des Theaters wird den Vertrag mit Adam voraussichtlich am 20. November schließen. Mehr auf Seite 5 -
Leserbefragung: Freitag ist Einsendeschluß
Die Befragung der Leserinnen und Leser der Lübecker Stadtzeitung (SZ) endet in dieser Woche. Wer sich jetzt noch an der Befragung beteiligen möchte, muß sich beeilen: Einsendeschluß für die Fragebögen ist am Freitag, 16. Oktober. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Befragung verlosen wir attraktive Preise - insgesamt über 200. Die Ziehung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt unter Aufsicht. Alle Preisträger werden in der Stadtzeitung veröffentlicht. Der Rechtsweg bleibt ausgeschlossen. Mehrere hundert Fragebögen sind bisher bei der SZ eingetroffen. " -
Editorial
Vorbilder sind an der Schwelle zum neuen Jahrtausend als Leitbilder für diese Epoche gefragter denn je. Ihre Stadtzeitungs-Redaktion hat dafür bereits einen absoluten Favoriten: Dieser Mann ist standhaft geblieben, als der Rest der Republik die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat. Damit hat er gezeigt, daß ein bekannter Lübecker Name nicht nur im technischen, sondern auch im kulturellen Bereich für Innovation steht: Mit dem Jahr 2000 wird es in der Bundesrepublik eine deutsche und eine schleswig-holsteinische Rechtschreibung geben - weil nicht falsch sein kann, was früher richtig war. Auch wenn es dann überall im deutschsprachigen Umland falsch sein wird, weil dort das Falsche jetzt als das Richtige gilt. -
Umbau ohne Verzögerungen
Kohlmarkt: Neugestaltung nimmt bereits Konturen an - "Zob im kleinen"
Mit den Umbauarbeiten am Kohlmarkt liegen wir gut im Zeitplan", freut sich Katrin Petereit vom Bereich Verkehr. In seinen Grundzügen ist bereits der verbreiterte Gehweg- und Wartebereich erkennbar: Die Bauarbeiten an der Markt-Seite sind weitgehend abgeschlossen, zur Zeit wird die Fahrbahn neu erstellt. Die Stadt hat zugesagt, daß die Umbaumaßnahme Ende November - und damit rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft - beendet sein wird (die SZ berichtete). -
Stadt behält Planungshoheit
Neue Satzung regelt Genehmigungspflicht bei Grundstücksteilungen
Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck hat am 25. Juni eine Satzung verabschiedet, nach der in bestimmten Wohn-, Industrie- und Gewerbegebieten Grundstücksteilungen der Genehmigungspflicht durch die Stadtverwaltung unterliegen. Der Grund für diesen Beschluß: Die Stadt behält damit die Planungshoheit in diesen Gebieten, erläutert Wolfgang Schlanert vom Bereich Stadtentwicklung. Die neue Satzung gilt seit dem 30. September. -
Wirtschaftsausschuß spricht über Haushalt
Der Wirtschaftsausschuß tritt am Montag, 19. Oktober, 16.30 Uhr, zu einer Sondersitzung in der Kleinen Börse im Rathaus zusammen. Im öffentlichen Teil wird unter anderem über das Haushaltsbuch 1999, den Verwaltungs- und Vermögenshaushalt 1999 sowie das Investitionsprogramm von 1998 bis 2002 diskutiert. -
Staatssekretär lobt neues Bürgerhaus
Sozialstaatssekretär Ralf Stegner lobte das neue Bürgerhaus Vorwerk als "generationsübergreifendes Zentrum der Begegnung" bei der offiziellen Eröffnung am vergangenen Freitag. Das Bürgerhaus solle nicht nur hilfsbedürftigen Bürgerinnen und Bürgern Informations- und Orientierungsmöglichkeiten geben, sondern auch benachteiligten jungen Menschen Hilfestellung bieten für ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Es sei erfreulich, so Stegner, daß es einem Jugendaufbauwerk gelungen sei, sich gemeinsam mit vielen Trägern unterschiedlicher Aufgabenstellung und unter Federführung von Kirche und Jugendamt an einem Projekt dieser Größenordnung zu beteiligen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat das Projekt mit 352 000 Mark gefördert. -
LÜBECK STATISTISCH
Die Versorgungssituation der älteren Menschen mit Wohn- und Pflegeplätzen hat sich in Lübeck in den letzten zehn Jahren stark gewandelt. Einerseits ist das Angebot entsprechend der Zunahme an älteren Menschen ausgeweitet worden, andererseits sind neue Versorgungsarten wie Seniorenwohnanlagen oder betreute Altenwohnungen entstanden. Während sich das Versorgungsangebot in den Lübecker Altenheimen 1988 auf lediglich 2637 Plätze belief, betrug die Anzahl der Heimplätze ohne Behindertenheimplätze im Jahre 1996 schon 3413. Dieser Anstieg um rund 30 Prozent ist hauptsächlich auf die Ausweitung des Pflegebereichs zurückzuführen. -
Ein neuer Abwasserkanal
Am Montag wurde mit dem Neubau eines Schmutzwassersammlers in der Ratzeburger Allee begonnen. Wie die Entsorgungsbetriebe Lübeck mitteilen, dauern die Bauarbeiten voraussichtlich bis zum März 1999. Im ersten Bauabschitt soll dieser neue Sammler vorwiegend in gesteuertem unterirdischen Vortrieb zwischen der Hüxtertorallee und dem Mönkhofer Weg auf einer Gesamtlänge von rund 650 Meter hergestellt werden. Die Baumaßnahme kostet rund drei Millionen Mark. -
Volksentscheid: Endgültiges Ergebnis
Das endgültige Ergebnis des Volksentscheides "Wir gegen die Rechtschreibreform" für die Hansestadt Lübeck liegt jetzt vor. Danach entfielen von 110 602 Stimmen (Wahlberechtigte insgesamt: 165 841) 64 715 (entsprechen 58,51 Prozent) auf den Entwurf der Initiative, 29 031 (26,25 Prozent) auf die Vorlage des Landtages. -
Erweiterung des St. Annen-Museums entschieden
Possehl-Stiftung schenkt der Hansestadt Lübeck eine Kunsthalle - Modernes Ensemble inmitten der Altstadt
Der Preisträger steht fest: Im Architekturwettbewerb "St. Annen-Museum Umbau und Erweiterung" wurde die Arbeit des jungen Lübecker Architekten Ingo Siegmund mit dem ersten Preis ausgezeichnet - bei einer Konkurrenz von 48 Teilnehmern, zum Teil aus dem gesamten Bundesgebiet. -
Drei unsymmetrische Schiffe
Siegerentwurf besticht als unprätentiöser hochfunktionaler Bau
Die Arbeit des Architekten Ingo Siegmund überzeugte durch den unprätentiösen Entwurf einer hochfunktionalen Kunsthalle und seiner städtebaulichen Haltung: Der Kunsthallenbau ordnet sich stufenweise zwischen der des Museumsgebäudes und der benachbarten Synagoge ein. -
Hintergrund
Ein besonderer Wettbewerb
Aufgrund der komplexen äußeren Rahmenbedingungen und der besonderen Herausforderung der Aufgabe, wurde ein Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. -
Zuflucht für Töchter
Wechselvolle Geschichte der Klosteranlage
1502 kauften reiche Bürger der Hansestadt die Grundstücke an der ehemaligen Ritterstraße auf, um dort, am Vorabend der Reformation, ein Kloster als Zuflucht für ihre unverheirateten Töchter zu bauen. 1515 erfolgte die Gründung der Klosteranlage im spätgotischen Stil, die von Augustinerinnen bis 1542 übernommen und mit dem Auszug der letzten drei Nonnen aufgelöst wurde. -
Koslowski
Eine Ästhetiklektion
Man könne von ihm sagen, was man wolle, sagt Koslows-ki, aber er nähme für sich in Anspruch, ein Ästhet zu sein. So habe er in einem Groninger Café ein Pärchen beobachtet, das sich stundenlang anschwieg. Zwischendurch habe der Mann der Frau mit dem Handrücken ins Gesicht geschlagen - und sie ein wenig aus der Nase geblutet. Doch ihr gepunktetes Kostüm und sein zweifarbiger Anzug hätten derart gut zusammengepaßt, daß es eine Lust gewesen sei, den beiden zuzuschauen. -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Mittwoch, 14. Oktober
Theater -
Donnerstag, 15. Oktober
Theater -
Freitag, 16. Oktober
Theater -
Sonnabend, 17. Oktober
Theater -
Sonntag, 18. Oktober
Theater -
Montag, 19. Oktober
Musik -
Dienstag, 20. Oktober
Theater -
Mehr Zuschauer ansprechen
Marc Adam aus Straßburg wird Lübecks neuer Generalintendant
Unter den vier von der Findungskommission vorgeschlagenen Kandidaten für das Amt des Generalintendanten ab der Spielzeit 2000/2001 wählten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Theater Lübeck GmbH den als Außenseiter betrachteten Elsässer Marc Adam. 1955 in Straßburg geboren, war Adam zunächst Schauspieler, darunter in München und Rotterdam, leitete ab 1982 das Schauspiel in Rennes und ab 1986 das französische Theater-Festival "Perspectives" in Saarbrücken. Von 1990 bis 1998 war er Generalintendant der Opéra de Normandie in Rouen, die er wegen einschneidender Sparmaßnahmen verließ. Noch im vergangenen Jahr hatte er den französischen Kritikerpreis für seine Inszenierung der wiederentdeckten Oper "Wozzeck" von Manfred Gurlitt erhalten. Derzeit unterrichtet Adam an der Schauspielschule des Theaters seiner Heimatstadt. -
Der spielende Mensch
Tanz Companie bringt "Brandenburgische Konzerte" zur Premiere
Die Tanz Companie Lübeck tritt wieder mit einer Premiere ins Rampenlicht der Kammerspiele: "Brandenburgische Konzerte" ist der Titel des Tanzstücks, das Prinzipalin Juliane Rößler auf Musik von Johann Sebastian Bach konzipiert hat - in einer Choreographie, die die dynamische Unmittelbarkeit gerade dieser Musik des Barockmeisters in die Bewegungssprache unserer Zeit, des ausgehenden 20. Jahrhunderts, überträgt. Im Mittelpunkt steht der "homo ludens", der spielende Mensch, den Javier Baez-Velez, Ulla Benninghoven, Susanne Boetius, Ulli Gebauer, Juliane Rößler und Caroline Zemotjel interpretieren. Premiere in den Kammerspielen ist am Sonntag, 18. Oktober, 19.30 Uhr. -
Auftakt mit Mahler
7. Sinfonie im ersten Saison-Konzert der Lübecker Philharmoniker
Die Konzertsaison der Lübecker Philharmoniker beginnt Generalmusikdirektor Erich Wächter stets mit einem Großwerk. Nach Bruckner steht die Mahler-Serie an - und nun die 7. Sinfonie e-moll. Das fünfsätzige Werk ist Gustav Mahlers letzte Sinfonie, die Bezug auf die Romantik und "Des Knaben Wunderhorn" nimmt - und die letzte, in der bei allem Dur-moll-Wechsel gelöste, ja heitere Passagen aufklingen. Selbst die Sätze zwei und vier, "Nachtmusiken" betitelt, haben nichts Entsagendes: In der ersten erklingen Herdenglocken, in der zweiten auch Mandoline und Gitarre. Und nach dieser Serenade geradezu ein fröhliches Rondo. Dennoch braucht Mahler wieder ein großes Orchester, um seine Gefühle Klang annehmen zu lassen. -
Hüsch kommt nicht
Das für Dienstag, 24. November, geplante Gastspiel von Hans-Dieter Hüsch im Theater Lübeck fällt wegen Erkrankung des Künstlers aus. Bereits gelöste Eintrittskarten können an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. -
Chanson-Abende
Beate Rysopp und Dirk Bleese kommen wieder in das Forum Theater in der Gutenbergstraße 15 (Telefon: 605 606): "Zu heiß für diese Welt" sind die Chanson-Abende am Freitag, 16., und Sonnabend, 17. Oktober, überschrieben. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. -
Interessante Konzerte im neuen Semester
Das Semester der Musikhochschule hat wieder begonnen und damit wird das Musikprogramm in der Hansestadt um eine ganze Reihe von Abenden vor allem mit jungen Künstlern bereichert. Zunächst steht ein Konzert zum 70. Geburtstag von Professor Roland Ploeger an: am 15. Oktober, 20 Uhr. Studienstiftler spielen für Studienstiftler am 16. Oktober, 19.30 Uhr. Herausragend ist ferner das Sinfoniekonzert unter Leitung von Gerd Müller-Lorenz am 17. Oktober (20 Uhr)mit der Uraufführung von Carsten Borkowskis "Be Deeper", Dvoraks Sinfonie "Aus der Neuen Welt" und Bartoks Violakonzert (Konzertexamen, Klasse Prof. Westphal). -
Kinotip
Justino, der Mordbube
Der Film "Justino, der Mordsbube" ist eine pechschwarze Komödie, die eine bizarre kriminelle Karriere schildert. -
Theaterporträts
Ein Quereinsteiger
Der Sänger Klaus Esch -
Bauarbeiten
An der Tränke: -
Informationen und Hilfe
Recycling-Höfe
Bürgerschaft% -
Beruhigung in Schlutup beginnt
Maßnahmen zur Verkehrsreduzierung finden aber nicht nur Beifall
Der sechsmonatige Versuch zur Verkehrsberuhigung der Mecklenburger Straße im Stadtteil Schlutup wurde am Donnerstag vergangener Woche offiziell gestartet (die Sz berichtete). Im Beisein von Senator Dr. Volker Zahn und Mitarbeitern des Bereichs Verkehr, enthüllten Anwohner das Schild, das die Autofahrer schon von weitem auf den Versuch aufmerksam macht. Die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wurden mit den Betroffenen vor Ort erarbeitet, dennoch wurden am Donnerstag auch Bedenken geäußert. Die Bürgerschaftsabgeordnete Ingrid Schatz (CDU) etwa befürchtet Engpässe auf der Straße, die zu Unfallschwerpunkten werden könnten. Man werde den Versuch daher "kritisch begleiten", unterstrich Schatz. -
Umweltausschuß tagt erst Ende Oktober
Der Ausschuß für Umwelt und öffenliches Grün verschiebt seine Sitzung vom 15. Oktober auf Dienstag, 27. Oktober, 16.30 Uhr, Kleiner Bauhof 11, Sitzungsraum. -
Mobilitätsberater im Stadtteilbüro
Das Info-Mobil der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Lübeck kommt am 15. Oktober von 10 bis 15 Uhr zum Stadtteilbüro Travemünde. Die Mobilitätsberater stehen von 9 bis 16 Uhr für alle Fragen zum Angebot der Tarifgemeinschaft Lübeck (Stadtwerke Lübeck, Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft und Deutsche Bahn AG) zur Verfügung stehen. -
Tiergeschichten im Museum
Tiergeschichten einmal anders bietet das Museum für Natur und Umwelt. Für Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren - gemeinsam mit ihren Eltern - erzählt "Hunna von Heu" (Marion Lindner-Seiffert) die spannende und lustige Geschichte des versteinerten Wals und lädt ein, selbst aktiv zu werden. Die Kinder sollten einen Kittel oder ein altes Oberhemd zu den Veranstaltungen an den Sonntagen 25. Oktober, 1., 8. und 15. November sowie 6. Dezember mitbringen. Die "Traumreise" wird jeweils von 11 bis 12.30 Uhr erzählt. Anmeldungen werden unter Telefon (0451) 122 41 22 entgegengenommen. -
Gemeinsame Sitzung der Ausschüsse verschoben
Die gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Sozial- und Wohnungswesen und Kriegsopferfürsorge mit dem Gesundheitsausschuß und dem Ausschuß für Sicherheit und Ordnung, die ursprünglich am Mittwoch, 14. Oktober, stattfinden sollte, wird auf den 19. November verschoben. Die turnusmäßige Sitzung des Sozialauschusses ist aber wie geplant am Mittwoch, 14. Oktober, 16 Uhr, im Haus Trave, Kronsforder Allee 2 bis 6, siebtes Obergeschoß, im Großen Sitzungssaal. -
Gebiß und Hörgerät warten auf Besitzer
Im Fundbüro in der Meldestelle in der Dr.-Julius-Leber-Straße, Zimmer 109, haben sich im vergangenen Vierteljahr allerhand Fundsachen angesammelt, die bislang noch nicht von ihren Besitzern abgeholt worden sind. Darunter befinden sich - neben Schlüsselbunden, Geldbörsen, Schmuck, Bekleidungsgegenständen, Taschen, Fahrrädern, Booten, Brillen und Handys - auch ein Hörgerät und ein Gebiß. -
Der Kasper kommt in die Bibliothek
Mit dem Stück "Kaspers Abenteuer im Räuberwald" gastiert das "Bunte Puppentheater" am Donnerstag, 22. Oktober, 15.30 Uhr, noch einmal in der Stadtteilbibliothek St. Lorenz Nord. Die kostenlosen Eintrittskarten werden ab Montag, 19. Oktober, während der Öffnungszeiten (Montag bis Mittwoch, 14 bis 18 Uhr) ausgegeben. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der BürgerInnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. -
Erneuerung des Straßenbelags
Ein Bürger fragte an, wann der schlechte Straßenzustand des Mönkhofer Weges von der Haltestelle Kahlhorststraße bis zur Haltestelle Kalkbrennerstraße beseitigt wird. -
Zustand der Straßen in der Hansestadt
Eine Reihe von Eingaben beschäftigen sich mit dem schlechten Zustand der Lübecker Straßen. Es ist nach meiner Auffassung von Interesse, wenn hierzu noch einmal die Stellungnahme des zuständigen Bereichs Verkehr veröffentlicht wird: -
Asphaltierung der Ziegelstraße
Vor einiger Zeit rief mich ein Anwohner aus dem Musikerviertel an und bemängelte, daß die Ausbesserung der Asphaltdecke in der Ziegelstraße zwischen Beethovenstraße und Plaza-Kreuzung außerordentlich mangelhaft ausgeführt sei. -
Wichtige kulturelle Einrichtung
Kommunales Kino weist Kritik des Bundes der Steuerzahler zurück
Die Hansestadt Lübeck müsse sich vom Kommunalen Kino (KoKi) verabschieden, weil es nicht zum Pflichtprogramm einer Verwaltung gehöre, forderte vergangene Woche der Bund der Steuerzahler Schleswig-Holstein in einer Einschätzung der Lübecker Haushalts- und Finanzpolitik. Das Kommunale Kino ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil der Kulturförderung der Hansestadt, deren Notwendigkeit vom Bund der Steuerzahler erfreulicherweise nicht bestritten wird - ebensowenig wie die Daseinsberechigung von Theater, Museen, Bibliotheken, Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen. -
Vielfältige Hilfe
Arbeitsamt und gab ziehen Tätigkeitsbilanz
Erfolgreich sei die Zusammenarbeit von Arbeitsamt und der Gemeinnützigen Ausbildungs- und Beschäftigungs-GmbH (gab) verlaufen, hieß es vergangene Woche auf einer gemeinsamen Bilanzpressekonferenz beider Einrichtungen. -
Eine neue Schule
Umbau der Jenisch'schen Schulstiftung beendet
Der Umbau des Schulgebäudes der Jenisch'schen Schulstiftung in der St.-Annen-Straße ist abgeschlossen. Vergangene Woche nahm Senator Ulrich Meyenborg die offizielle Übergabe vor. Die Gründung der Hotelfachschule an der Gewerbeschule II erfolgte schon zum Schuljahresbeginn 1992/93. -
Noch Plätze frei im Naturkurs für Kinder
Im Kinderkurs "Der Natur auf der Spur" im Museum für Natur und Umwelt sind noch Plätze frei. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag nach den Herbstferien, also am 29. Oktober, und dauert sieben Wochen. Naturbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von neun bis zehn Jahren können jeweils donnerstags von 15 bis 17 Uhr unter pädagogischer Leitung das Museum und die Natur in der Umgebung erkunden. Die Teilnahme kostet 70 Mark, alle benötigten Materialien werden vom Museum gestellt. Anmeldungen am Informationsstand im Museum für Natur und Umwelt, Mühlendamm 1 bis 3, oder telefonisch unter der Nummer (0451) 122 41 22. -
Ausschuß spricht sich fürNachtbus aus
Der Stadtwerke-Ausschuß hat sich vergangene Woche für die Einführung des sogenannten "Nachtbusses" ausgesprochen. Zunächst für ein Jahr solle dieses Angebot als Modellversuch eingeführt werden. Vor allem der Unabhängige Lübecker Jugendrat hat sich in der Vergangenheit für dieses Angebot stark gemacht. Dabei gehe es nicht um einen "Disco-Bus", der vor allem an Wochenenden die entsprechenden Lokale anfährt, sondern um ein regelmäßiges, erweitertes ÖPNV-Angebot, machte der Jugendrat im Vorfeld der Ausschußsitzung noch einmal deutlich. Die Stadtwerke Lübeck argumentierten dagegen - mit einem erheblichen Kostenaufwand bei nur schwer einschätzbaren Einnahmen. In ihrer Stellungnahme zur Sitzung haben sie daher auf das bereits bestehende ASTi-Angebot in den Abendstunden als ausreichende Alternative verwiesen. Die endgültige Entscheidung über die Einführung eines Nachtbusses trifft jetzt die Bürgerschaft, vermutlich bereits in der Sitzung am 29.Oktober. -
Kurz notiert
In dem Anfängerkurs "Deutsch als Fremdsprache" bei "Limone" (Lübecker internationale Mädchengruppe), An der Untertrave 97, gibt es noch einige frei Plätze für junge Frauen. Weitere Informationen gibt es unter den Rufnummern (0451) 122 57 38 oder 7 38 72. -
Gute Ergebnisse
Auszubildende der Hansestadt ausgezeichnet
Für ihre überdurchschnittlichen gu-ten Prüfungen sind jetzt vier junge Leute, die ihre Ausbildungen bei der Hansestadt Lübeck abgeschlossen haben, geehrt worden. Ihnen wurden vom Leiter der Verwaltungsschule Bordesholm, Dr. Dietrich Loeber, Anerkennungsurkun -den überreicht. -
Aktive Zusammenarbeit auf internationaler Ebene
Lübecks Partnerstädte - Eine Serie in lockerer Folge - Letzter Teil dieser Reihe: Die Hansestadt Wismar
Ende 1987 schloß die Hansestadt Lübeck mit der Stadt Wismar einen Vertrag über eine deutsch-deutsche Städtepartnerschaft. Vereinbart wurden ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch. -
Daten und Zahlen
Rund 50 000 Einwohner leben in der Partnerstadt Lübecks, die eine Gesamtfläche von 41,5 Quadratkilometern hat. Davon sind 1,8 Quadratkilometer Wasserfläche. -
Gesundheit der Menschen ist der Maßstab
Tagung im finnischen Turku formuliert Ziele einer lokalen baltischen Agenda 21
Claus Strätz vom Zentralen Controlling und Ralf Giercke von den Stadtwerken Lübeck haben kürzlich als Vertreter der Hansestadt Lübeck an einer Konferenz für gesunde und nachhaltige Städte teilgenommen, die in Turku (Finnland) stattfand. Diese Tagung fand im Rahmen der sogenannten baltischen lokalen Agenda 21statt. -
Stichwort
Baltic 21
Bei der Sitzung des Ostseerates in Nyborg am 22. und 23. Juni 1998 beschlossen die Außenminister der Ostsee-Anrainerstaaten eine Agenda 21 für die Ostseeregion, die "Baltic 21". Sie behandelt sieben Themenfelder: Landwirtschaft, Energie, Fischerei, Waldwirtschaft, Industrie, Tourismus und Transportwesen. Die Baltic 21 entwickelt ein Aktionsprogramm in diesen Bereichen mit 30 kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen. Diese Planung reicht bis zum Jahr 2030. Weitere Informationen im Internet: http://www.ee/baltic21 -
Einige SPD-Anträge für die nächste Bürgerschaftssitzung
Die SPD-Fraktion hat zur nächsten Bürgerschaftssitzung am 29. Oktober einige Anträge eingereicht, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten: -
Zur Casino-Diskussion: Hat Travemünde Stil?
von Bernd Möller -
Anerkennung des Naturerlebnisraumes "Moislinger Aue und Krähenwald" in der Hansestadt Lübeck, Ortsteil Moisling
Bekanntmachung des Bürgermeisters der Hansestadt Lübeck als untere Naturschutzbehörde vom 29.9.1998. -
A M T L I C H E B E K A N N T M A C H U N G
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck




