Ausgabe 051 vom 17. November 1998
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Impulse für den Arbeitsmarkt
Stadt investiert über 127 Millionen Mark - Haushaltseckdaten für 1999
Die Sanierung des städtischen Haushalts kommt weiter voran. Der Fehlbedarf, der 1997 noch 26,7 Millionen Mark betrug, soll im nächsten Jahr auf 12,4 Millionen Mark sinken, so daß spätestens im Jahr 2001 wieder mit einem Überschuß gerechnet werden kann. Diese Zielvorgabe unterstrich Bürgermeister Michael Bouteiller noch einmal bei der Vorstellung der Eckdaten für den Haushalt 1999 vergangene Woche vor der Presse. Der "beschlußfähige Etatentwurf", so Bouteiller, weist ein Gesamtvolumen aus in Höhe von 1,13 Milliarden Mark. Im Vermögenshaushalt sind Investitionen von rund 127, 3 Millionen Mark vorgesehen(siehe auch "Abbau der Altlasten" auf dieser Seite). -
Abbau der Altlasten
Bürgermeister stellt Etatentwurf für 1999 vor
Der Verwaltungshaushalt für das Jahr 1999 wird voraussichtlich mit einem Fehlbedarf von 12,4 Millionen Mark abschließen. Damit wird die Zielvorgabe fast erreicht, die 11,3 Millionen vorsah, sagte Bürgermeister Michael Bouteiller bei der Vorstellung des Etat- entwurfs für das kommende Jahr. Das 1997 entwickelte Budgetierungsverfahren sei fortgesetzt worden bei der Festsetzung des Haushalts für 1999. Aus diesem Grund ergebe sich trotz des noch vorhandenen Fehlbedarfs zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder ein Überschuß, wenn auch nur strukturell: 14,3 Millionen Mark stünden im kommenden Jahr im Plus, wenn nicht Schuldenaltlasten aus den vergangenen Jahren abzutragen wären. -
Sachlicher Diskurs über Holcoaust
520 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereinte die internationale Konferenz "60 Jahre nach dem Novemberpogrom", die vergangene Woche zuende ging. 55 Referentinnen und Referenten aus aller Welt diskutierten die Ursachen des Holocaust und gingen der Frage nach, inwieweit die Deutschen schuldig an der historischen Entwicklung gewesen sind. -
Fachblatt berichtet über die Stadtzeitung
Das publizistische Interesse an der Lübecker Stadtzeitung (SZ) ist ungebrochen. Kürzlich hat sich das Medienfachblatt "Horizont" aus Frankfurt in einem längeren Artikel mit der Frage beschäftigt, ob Zeitungen aus dem Rathaus in Konkurrenz zu den etablierten Tageszeitungen stehen. Der Bundesverband der Zeitungsverleger (BDZV), heißt es in dem Artikel, betrachte "die steigende Bedeutung kommunaler Zeitungen mit Sorge". Ein besonderes Augenmerk wird in dem Bericht auf die Verhältnisse in Lübeck geworfen. Der vollständige Artikel kann im Internet nachgelesen werden unter der Webadresse: http://www.luebeck.de/news/hlpresse/hlpub.html -
Editorial
Das Parlament tagt unter Ausschluß der Öffentlichkeit - nicht, weil es etwas zu verschweigen gäbe, oder weil man am besten ohne das Wahlvolk regiert, sondern aus-schließlich deshalb, weil Fachleute in aller Ruhe die neue Anlage einstellen wollen. Anlage? Richtig! Dabei kann es nur um die Beschallungs anlage gehen. Würde man in der Hansestadt das Wort des Jahres zu wählen haben, hätte dieser Begriff die allergrößten Chancen, den ersten Platz zu belegen, angesichts der monatelangen Querelen. -
Stadtwerke: Bessere Steuerung
Im Haushalt 1999 sind Tarif- und Gebührenanpassungen unvermeidlich
"Mit dem Etatentwurf wird die Linie fortgesetzt, einen sozial ausgewogenen Haushalt vorzulegen", sagte Bürgermeister Michael Bouteiller bei der Vorstellung der Zahlen für 1999 vergangene Woche (siehe auch Seite 1). Leistungseinschränkungen in den Bereichen Schule und Jugendarbeit seien daher nicht vorgesehen. Auch die Personalausgaben würden sich in dem Rahmen bewegen, die der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein vorgegeben habe. Dennoch werde es erforderlich sein, in Teilbereichen Tarif- und Gebührenanpassungen an die Kosten- und Auslastungsentwicklungen vorzunehmen, um den Haushalt weiter zu konsolidieren. -
Partnerschaft für fünf Jahre
SPD und CDU vereinbaren nach langen Verhandlungen Zusammenarbeit
Um "rasche und sachgerechte Entscheidungen in der Bürgerschaft zum Wohle der Hansestadt Lübeck zu ermöglichen", haben die SPD- und CDU-Fraktion eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit für die gesamte Wahlperiode bis zur Kommunalwahl im Jahr 2003 unterzeichnet. Stabilität und politische Verläßlichkeit sollten damit gewährleistet werden, "unter Zurückstellung der grundsätzlichen Unterschiede beider Parteien", heißt es in der Kooperationsvereinbarung, die von den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden und den Kreisvorsitzenden der beiden Parteien unterzeichnet wurde. -
Interessante Funde bei der Grabung Burgkloster
Reste eines hölzernen Hauses sowie eine Feuerstelle in rund sieben Metern Tiefe haben Archäologen bei Ausgrabungen im Bereich des ehemaligen Burgklosters gefunden. Der Hausgrundriß liegt mit 5,30 Metern über Normalnull am westlichen Steilhang des Burghügels. Auf der Lehmtenne des Hauses wurde gelebt und gearbeitet, so daß sich ein dicker Begehungshorizont ausbilden konnte. Die darin enthaltenen Funde belegen eine Nutzung des Hauses in den letzten Jahren des 12. Jahrhunderts. Bereits seit 1977 finden umfangreiche Ausgrabungen im Bereich des ehemaligen Burgklosters statt. -
Neue Frauenbüroleiterin: "Viel Handlungsbedarf"
Elke Sasse ist seit Anfang des Monats die neue zweite Leiterin des Frauenbüros. Die 33jährige sieht in Lübeck vor allem Handlungsbedarf für Frauen, die wieder in den Beruf einsteigen wollen. In Führungspositionen und im gewerblich-technischen Bereich seien Frauen stark unterrepräsentiert, die Chance, eine leitende Position als Teilzeitjob zu bekommen, sei bis jetzt noch nahezu hoffnungslos. -
LÜBECK STATISTISCH
Nach Angaben der Stadtwerke Lübeck beförderten die Priwallfähren 1984 im Pendelverkehr zwischen Travemünde Stadtseite und der Halbinsel Priwall2 763 037 Personen, 434 680 Kraftfahrzeuge, 29 766 Nutzfahrzeuge sowie 110 920 Zweiräder. Es konnte eine Einnahme von 2 001 970 Mark verzeichnet werden. In den darauffolgenden Jahren nahm die Anzahl der beförderten Passagiere leicht ab, während ungefähr die gleiche Anzahl an Fahrzeugen befördert wurde. 1988 wurden nur 2 187 399 Personen gezählt. Seitdem ist die Tendenz jedoch wieder steigend, nicht zuletzt aufgrund der Grenzöffnung. Im vergangenen Jahr wurden 4 262 235 Personen befördert, fast doppelt soviele wie 1984. Die Zahl der transportierten PKW verdreifachte und die der Zweiräder vervierfachte sich von 1984 bis 1997 sogar. Dadurch konnten die Stadtwerke Lübeck im Jahr1997 Einnahmen in Höhe von 4 663 541 Mark erzielen. -
Jugendliche bauen Stadtgeschichte nach
Nicht mehr vorhandene Bauobjekte der Stadtgeschichte will die "Gesellschaft Weltkulturgut Hansestadt Lübeck" nachbauen lassen. Unter dem Titel "Zeit-Punkte" läuft seit dem 1. August eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des gemeinnützigen Vereins für zwölf Jugendliche, die unter Anleitung bis zum Juli 1999 zunächst zwei Modelle, das "Innere Mühlentor" und den "Blauen Turm", erstellen. Dies gaben Vereinsvertreter am Freitag bei der Präsentation der neuen Geschäftsstelle mit angrenzender Werkstatt in der Falkenstraße 56 bekannt. Geplant ist, die Modelle in Schaukästen an den ursprünglichen Standorten aufzustellen und mit einer Erklärung zu versehen. Vertreter der Hansestadt mit dem Ersten stellvertretenden Stadtpräsident Peter Sünnenwold (CDU) an der Spitze, nahmen an der Feierstunde teil. -
Seebären im Roten Saal des Rathauses zu Gast
"Was wäre die Lübecker Wirtschaft ohne die Hafenwirtschaft und was wäre die Hafenwirtschaft ohne die Kapitäne?", stellte Stadtpräsident Peter Oertling vergangene Woche beim mittlerweile traditionellen "Tag der Kapitäne" die enge Verbindung der Hansestadt zu den Seefahrern heraus. Zum 24. Mal lud die Stadt zum Empfang in den Roten Saal des Rathauses - und 23 Seebären ließen sich nicht lange bitten. Kapitän Gerhard Haucke bedankte sich im Namen seiner Berufskollegen für die Einladung durch die Stadt. Organisiert wurde das Treffen, das mit einem gemütlichen Beisammensein am Abend ausklang, wiederum von Wulf Schilling und Henning Redlich vom Hafenamt. -
KORREKTUR
Zum Jugendtreff Hudekamp: Zwar wird das Wohnquartier Hudekamp durch Landesmittel bezuschußt, wovon indirekt auch der Jugendtreff profitiert. Dieser bekommt jedoch kein ausdrücklich für ihn zweckbestimmtes Geld vom Land. -
Hoher Verbrauch ist teuer und umweltbelastend
Agenda 21: Energie und Wasser unter dem Gedanken der Nachhaltigkeit benutzen
In einem elektronisch "voll ausgerüsteten" Privathaushalt (zum Beispiel mit Computer, Fernseher, Anrufbeantworter, Stereoanlage, Videorekorder) würden jährlich rund 250 Mark Strom verpulvert allein für den sogenannten "Stand-by-"Betrieb, also den Leerlaufbetrieb. Dies hat eine Studie ergeben, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Auftraggeber waren das Bundesumweltministerium und das Bundesumweltamt. Hochgerechnet auf die Bundesrepublik ergibt das laut Studie einen Verzehr von 20,5 Milliarden Kilowattstunden Strom - elf Prozent des Gesamtverbrauchs in Deutschland. -
Es kann viel getan werden
Praktische Tips für einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser
"Was kann ich denn tun?" Mit dieser Frage leiten leider noch allzu viele Zeitgenossen ihre Begründung ein, warum sie zwar den Gedanken der Agenda 21 für wichtig halten (siehe auch nebenstehenden Kasten), warum sie aber dennoch das globale Problem nicht lösen können - und deshalb in ihrem Verhalten auch nichts zu verändern gedenken. Natürlich läßt sich nicht jedes Problem vor der Haustür lösen, aber globale Fragen haben in aller Regel auch lokale Auswirkungen -und umgekehrt. In diesem Sinne kann auch jede Verbraucherin und jeder Verbraucher einen kleinen Schritt für sich beim Energie- und Wasserverbrauch tun. Denn bekanntlich können viele kleine Schritte das Gesicht der Welt verändern. -
Agenda 21
Die Landesregierung hat das Projekt "Schleswig-Holsteiner Haushalte machen mit" im Mai 1998 ins Leben gerufen. Sechs Monate lang sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versuchen, im Sinne der Agenda 21 zu leben. In Lübeck nehmen 26 Haushalte mit insgesamt 34 Personen an dem Projekt teil. Die Abschlußveranstaltung findet am Freitag, 4. Dezember, in Lübeck statt. -
GeistReich
Domspitzen
Haben Sie davon schon einmal etwas gehört? Domspatzen kenne ich, die sind aus Regensburg; aber Domspitzen sind eine neue Erfindung. Auch Baumkuchenspitzen sind einem vertraut, sowas führt ja sogar eine Firma, die auf einen bei Hunden beliebten Namen hört. Vielleicht sind Domspitzen so etwas ähnliches wie Spargelspitzen, eine neue Lübecker Leckerei in der Stadt des ewigen Vorweihnachten? Nein! -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Mittwoch, 18. November
Theater -
Donnerstag, 19. November
Theater -
Freitag, 20. November
Theater -
Sonnabend, 21. November
Theater -
Sonntag, 22. November
Theater -
Montag, 23. November
Theater -
Dienstag, 24. November
Theater -
Innige Beziehung zu den Kindern
Buddenbrookhaus zeigt Stationen aus dem Leben Julia Manns
Brasilien, Lübeck und München sind drei zentrale Stationen auf dem Lebensweg von Julia Mann, der Mutter von Heinrich und Thomas Mann. Diesen Stationen ist eine Ausstellung im Buddenbrookhaus gewidmet, die am Sonntag, 22. November, 11 Uhr, eröffnet wird. -
Zwei Sieger
Possehl-Musikpreis ging an Instrumentalisten
Der zum 35. Mal an der Musikhochschule entschiedene Possehl-Musikwettbewerb zeigte ein erneut angestiegenes Niveau in allen Fachrichtungen. Nach langen Jahren wurde der Preis wieder einmal geteilt - punktgleich gingen als Sieger die Pianistin Ilka Schibilak (Klasse Prof. Konrad Elser) und der Posaunist Volker Schöler (Klasse Prof. Erhard Wetz) hervor, die jeder mit 4000 Mark bedacht wurden. Eine Prämie in Höhe von 2000 Mark erspielte sich der Klarinettist Jens Thoben (Klasse Prof. Rainer Wehle). Die Jury im Großen Saal der Musikhochschule tat sich angesichts der Leistungen in den beiden Durchgängen letztlich leicht. Ilka Schibilak brachte das Kunststück fertig, nach 1993 (als Mitglied des leider aufgelösten Miro-Trios) den Possehl-Musikpreis zum zweiten Mal zu gewinnen. Das Preisträgerkonzert findet am 11. Januar statt. -
Eine Farce im Studio
"Fette Männer im Rock" hat Premiere
Der Amerikaner Nicky Silver, Jahrgang 1960, zählt derzeit zu den meistgespielten Autoren in den USA. Das Theater Lübeck stellt ihn nun erstmals im Studio vor und macht mit seiner Farce "Fette Männer im Rock" bekannt. Es geht darin um die Familie Hogan, in der alles geregelt scheint: die Liebe, das Essen undsoweiter. Bis dann eines Tages ein Flugzeug abstürzt mit Mutter Phyl-lis und Sohn Bishop an Bord - die aber mitsamt einigen Leichen auf einer einsamen Insel landen. Eine Katastrophe also, ohne Aussicht auf Rettung, ohne Proviant, denn in der Ödnis gibt es noch nicht einmal eine Kokosnuß. Doch Inseln sind bekanntlich rund, und gerade im Kreis-Lauf offenbart sich der tägliche Wahnsinn. Auf einer einsamen Insel kommt häufig erst recht das Fressen - und wie steht es mit der Moral? -
Kurz notiert
Eine neue Broschüre "Museumspä-dagogische Angebote im Museum für Natur und Umwelt" hat das Museum jetzt vorgelegt. Bei diesen Angeboten ist Mitmachen von Kindern, Schülern und Erwachsenen erwünscht. Informationen und Beratung vormittags unter Telefon 122 22 96 (Petra Schuhr). -
Adventliche Ausstellung
Eine adventliche Ausstellung der Künstlergemeinschaft "Galerie 69" wird vom 21. November bis 6. Dezember täglich von 10 bis 18.30 Uhr im Großen Börsensaal des Rathauses (Eingang vom Markt) gezeigt. Die zweite stellvertretende Stadtpräsidentin Charlotte Harnack wird die Ausstellung am Sonnabend, 21. November, um 11 Uhr eröffnen. -
Specksteine in Bibliothek
Noch bis zum 18. Dezember ist in der Stadtbibliothek St. Lorenz-Nord, Richard-Wagner-Straße 7, die Ausstellung "Specksteine" des Erziehers und Künstlers Ullrich Lutz zu sehen. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten montags, dienstags, mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr besucht werden. -
Theaterporträts
Eigene Dynamik
Der Schauspieler Rainer Luxem -
Bauarbeiten
An der Obertrave: -
Informationen und Hilfe
Recycling-Höfe
Bürgerschaft% -
Gelbe Säcke werden reißfester
Fragebogenaktion ist ausgewertet: 58 Prozent lehnen Gelbe Tonne ab
Die häufigen Beschwerden, daß Gelbe Säcke auf Straßen und Gehwege geweht werden oder entzweireißen, waren Anlaß für eine Fragebogenaktion der Entsorgungsbetriebe Lübeck, der Firma Altroh sowie der Fachhochschule Lübeck. Die Befragung fand im August statt. Sie wurde von Heiko Fritschen, Student an der Fachhochschule Lübeck, wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden vergangene Woche vorgestellt. -
Auch ein Rollstuhl ist unter den Fundsachen
In den vergangenen Wochen wurden im Fundbüro, Dr.-Julius-Leber-Straße 46/48, Zimmer 109, verschiedene Dinge abgegeben, die bislang nicht von den Verlierern abgeholt wurden. Dazu zählen Schmuck, Schlüsselbunde, Rucksäcke, Fahrräder, Kameras, Brillen, Handys, Baustellenlampen, ein Schlafsack, ein Zelt und ein Rollstuhl. -
Baum- und Strauchabfuhr an zwei Tagen
Bis zum 5. Dezember haben die Bürger der Hansestadt Lübeck und Krummesses wieder die Möglichkeit, Baum- und Strauchschnitt bis zu einer Menge von einem Kubikmeter kostenlos an den jeweiligen Sammelstellen abzugeben. In dieser Woche gibt es zwei Termine. In St. Jürgen/Blankensee/Krummesse/Beidendorf/Kronsforde: Freitag, 20. November, 13 bis 18 Uhr: Gustav-Falke-Straße/Lerchenweg, Libellenweg Höhe Haus-Nr. 30, Blankenseer Dorfplatz (Buswendeschleife), Beidendorfer Weg (Festplatz), Einfahrt zum See (gegenüber der DLRG). Am Sonnabend, 21. November, können in der Zeit von 8 bis13 Uhr an folgenden Stellen die pflanzlichen Reste abgegeben werden: Gustav-Falke-Straße/Lerchenweg, Libellenweg Höhe Haus-Nr. 30, Beim Stadthof (Parkstreifen), Kalkbrennerstraße/Parkplatz der St. Jürgen Realschule, Kronsforder Hauptstraße (Hinter der Feuerwehr, gegenüber Hausnummer 33). -
Einsicht in die Vorlagen der Bürgerschaftssitzung
Für die nächste Sitzung der Lübecker Bürgeschaft am 26. November können Bürgerinnen und Bürger ab Montag, 23. November, die Vorlagen einsehen. Es handelt sich dabei um Beschlußvorschläge mit Begründung und Berichte für den öffentlichen Teil der Sitzung. Einsicht in die Unterlagen ist möglich im Büro der Bürgerschaft, Rathaus, Zimmer 7, während der Dienststunden, am Sitzungstag jedoch nur bis 12 Uhr. Tribünenkarten für diese Sitzung, die um 14 Uhr beginnt, werden ab Montag, 23. November, kostenlos vom Rathauspförtner abgegeben. -
Allergiebund lädt zu Gesprächskreis ein
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund lädt Betroffene und Interessierte zu monatlichen Gesprächskreisen ein. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 25. November, 19.30 Uhr, in der Löwen-Apotheke, Dr.-Julius-Leber-Straße, Ecke Königstraße, dritte Etage (Aufzug vorhanden). Die Zahl der von Asthma, Allergien, Bronchitis und Neurodermitis Betroffenen wächst unaufhörlich und daher auch das Bedürfnis nach unterstützenden Maßnahmen, mit der Erkrankung besser zurechtzukommen. Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) im Gesundheitsamt, Telefon 122 53 77, oder beim Deutschen Allergie- und Asthmabund, Telefon (0 41 54) 8 22 03. -
Ausschüsse treffen sich zu öffentlichen Sitzungen
In den kommenden Tagen finden mehrere Ausschußsitzungen statt. Am Donnerstag, 19. November, 16 Uhr, tagt der Schul- und Sportausschuß im Roten Saal des Rathauses. Am selben Tag zur selben Uhrzeit, jedoch im Alten- und Pflegeheim Solmitzstraße, kommen der Ausschuß für Sicherheit und Ordnung, der Gesundheitsausschuß und der Ausschuß für Sozial- und Wohnungswesen und Kriegsopferfürsorge zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Die Tagesordnung enthält insgesamt 14 Punkte, die überwiegend den Haushalt 1999 betreffen. Am Dienstag, 24. November, 16 Uhr, beginnt die Sitzung des Hauptausschusses im Roten Saal. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Diskussion um Nachfolge niveaulos
Zu "Bouteiller tritt nicht mehr an". SZ vom -
Einkaufen soll schnell gehen
Zur Verkehrsberuhigung in der Altstadt -
Wir stellen eine spürbare Entlastung fest
Zur Verkehrsberuhigung in der Altstadt -
Anlage mit den Nutzern planen
Zur Inline-Skate-Bahn Kanalstraße -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
Grabeinfassungen: Keine Satzungsänderung
Ich hatte in einer der Ausgaben der Stadtzeitung darüber berichtet, daß in den letzten Monaten häufig der Wunsch an mich herangetragen wurde, dafür zu sorgen, daß die Friedhofssatzung dahingehend verändert wird, daß auch bei den Gräbern Steineinfassungen möglich werden. -
Minister der ersten Republik
Geburtstag von Gustav Radbruch jährt sich am Sonnabend zum 120. Mal
Am kommenden Sonnabend, 21. November, jährt sich zum 120. Mal der Geburtstag von Gustav Radbruch. Der gebürtige Lübecker war Rechtsphilosoph und Justizminister der Weimarer Republik. Radbruch trat 1918 der SPD bei und schrieb dazu: "Nur eine solche nüchterne und glanzlose, völlig unballadeske und unpittoreske Politik konnte Deutschland durch die schwere Zeit nach 1918 hindurchretten." -
Wahl ist an Bedingung geknüpft
Ausschuß schlägt Grenzkontrollgebäude als Jugendtreff für Schlutup vor
Der Jugendtreff Schlutup soll im Gebäude der ehemaligen Grenzkontrollstelle an der Mecklenburger Straße 12 errichtet werden: Dafür sprach sich die Mehrheit - SPD und einige Parteilose - im jüngsten Jugendhilfeausschuß aus. Dieser Beschluß wird der Bürgerschaft in der Novembersitzung zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. -
Kurz notiert
Das zweite Lübecker Jugendforum veranstalten der Lübecker Jugendring und der Unabhängige Lübecker Jugendrat am Sonnabend, 21. November, von 14 bis etwa 18 Uhr im Bürgerschaftssaal im Rathaus. Gemeinsam mit Jugendlichen soll unter anderem ein Forderungskatalog erarbeitet werden, in dem die Vorstellungen zu Schule, Sport, Freizeit und anderen Themen aufgenommen werden. -
Altenpflegeheim: Offene Türen zur Einweihung
Mit einem "Tag der offenen Tür" wurde das sanierte Altenpflegeheim Schönböckener Straße am Wochenende eingeweiht. Sozialsenatorin Dagmar Pohl-Laukamp begrüßte die Besucherinnen und Besucher und lud anschließend zur Besichtigung des Hauses ein, das seit dem Frühjahr 1996 für rund 7,5 Millionen Mark vom Alten- zum Pflegeheim umgebaut worden ist. Das Haus an der Schönböckener Straße 55 bietet nun in 28 Doppel- und ebenso vielen Einzelzimmern 84 pflegebedürftigen alten Menschen Platz. Damit hat sich die Funktion des Heims fast völlig verändert. Gebaut worden war es ursprünglich als eine Altenwohnanlage mit 72 Altenheim- und 50 Pflegeheimbetten sowie mit 30 Einzimmer-Altenwohnungen. -
Schaltanlage offiziell übergeben
Nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit wurde am vergangenen Freitag die neue Schaltanlage des Umspannwerkes St. Jürgen offiziell den Stadtwerken Lübeck übergeben. Vom Umspannwerk, das sich auf dem Gelände des Wasserwerkes Wakenitz befindet, werden über 10 000 Haushalte und Gewerbebetriebe sowie die Uniklinik/ Fachhochschule in den Stadtteilen St. Jürgen, Strecknitz und Blankensee mit elektrischer Energie versorgt. Mit der Erneuerung der Schaltanlage waren umfangreiche Kabellegungsarbeiten verbunden, ebenso eine aufwendige Anpassung der Schutz- und Fernwirktechnik. Die Kosten für das Projekt einschließlich Montage betragen rund 3,8 Millionen Mark. Die Anlage mußte erneuert werden, weil sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprach. -
Kochwettbewerb bei den Stadtwerken
Vergangene Woche fand im Lehrhaushalt der Stadtwerke Lübeck der Landesentscheid für den Wettbewerb "Eurotoques Trophy" von Amateurköchen und -innen statt. An dem Wettbewerb beteiligten sich vier Teams. Sieger wurden Thomas Schaefer (Dassendorf) und Jörg Boy. Sie werden jetzt zur Endausscheidung nach Stuttgart fahren, um am 28. November die Landesfarben Schleswig-Holsteins zu vertreten. -
Kurz notiert
Der nächste Klima-Stammtisch beginnt am Donnerstag, 19. November, um 19 Uhr, in der Neuen Rösterei in der Wahmstraße 43 bis 45. Diskutiert wird über das Thema Tourismus. -
Endlich verbindliche Mehrheiten in der Lübecker Bürgerschaft
Am 6. November 1998 haben SPD und CDU nach langen, zähen Verhandlungen endlich eine Vereinbarung über die Kooperation in der Wahlperiode 1998 bis 2003 geschlossen. -
Günstiger Einheitstarif muß erhalten bleiben
Seit fünf Jahren versuchen die Stadtwerke nun schon, den Zonentarif in Lübeck einzuführen. Jetzt liegt für die November- Bürgerschaftssitzung wieder eine neue Vorlage von den Stadtwerken auf dem Tisch. Danach soll Lübeck in drei Zonen eingeteilt werden. Für einen Einzelfahrschein bezahlen Erwachsene je nach Zone dann drei, vier und fünf Mark. Die Monatskarten werden um zehn Mark erhöht, das heißt, Jugendliche bezahlen anstatt der 42 Mark jetzt 52 Mark, und wenn sie in Travemünde wohnen, müssen sie 59 Mark auf den Tisch legen. -
Öffentliche Ausschreibung Nr. 245
1) Der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck -
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck
hier: Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Entwurfes des Bebauungsplanes 32.09.00 - Vogteistraße - gemäß § 3 (2) BauGB




