Ausgabe 688 vom 05. April 2011
-
Lübeck: „Stadt der Wissenschaft 2012“
Zweiter Anlauf überzeugte die Jury • Zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten folgen
Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Die Hansestadt Lübeck ist „Stadt der Wissenschaft 2012“. Die Bewerbung der Norddeutschen überzeugte die Jury des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft beim Finale in Mainz am vergangenen Dienstag. Wenige Minuten nach 13.30 Uhr, als fest stand, dass sich Lübeck gegen die Wettbewerber aus Halle und Regensburg durchgesetzt hatte, sagte Bürgermeister Bernd Saxe: „Das ist ein großer Erfolg für unsere Stadt. Ein Erfolg, den sich Lübeck nicht nur verdient, sondern auch hart erkämpft hat.
-
Bauarbeiten an Fußwegbrücke
Die Fußwegbrücke über die Schwartau muss wegen Bauarbeiten voraussichtlich bis Freitag, 8. April, voll gesperrt werden. Während dieser Zeit finden Arbeiten an den Widerlagern statt. Im Anschluss wird der Belag der Brücke erneuert, so dass es vom 11. bis 29. April zu weiteren kurzfristigen Teilsperrungen kommt. Während der Sperrung erfolgt für Fußgänger und Radfahrer eine Umleitung über Bad Schwartau und Sereetz. Diese ist entsprechend beschildert. Der Uferweg wird jeweils auf beiden Seiten der Brücke bis zur Baustelle begehbar bleiben.
-
Beratung für Senioren
Für Lübecks ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die seniorenrelevante Fragen haben, stehen einmal im Monat – zusätzlich zu den üblichen Sprechzeiten – Mitglieder des Seniorenbeirates der Hansestadt Lübeck als Gesprächspartner in der Zeit von 10 bis 12 Uhr zur Verfügung. Die nächste Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 7. April, in der Kleinen Börse des Rathauses, Breite Straße 62, statt.
-
Kinoabenteuer der Freunde
Zum Familienkino lädt das Kommunale Kino (KoZi), Mengstraße 35, am Sonnabend, 9. April, um 16 Uhr ein. In Kooperation mit der VHS und der Röhre wird der Film „Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde“ gezeigt. Franz von Hahn, das Schaf Wolke, Hund Bello und Schwein Waldemar leben auf dem Bauernhof Mullewapp und sind die dicksten Freunde.
-
Ergebnisse der Bürgerschaftssitzung
Beratungen zum Katastrophenschutz, Bettensteuer, Kleingartenausschuss
Am Donnerstag tagte die Lübecker Bürgerschaft. Die Tagesordnung reichte von der Bettensteuer bis zur Zukunft des Grenzmuseums. Die Debatten waren sehr lebhaft. Lesen Sie die Ergebnisse zusammen gefasst:
-
Politik vertröstet Feuerwehr
Es werden immer noch neue Kameraden gebraucht
Eine Posse beschäftigt die Lübecker Berufsfeuerwehr: Es werden dringend neue Leute gebraucht. Alle Politiker stimmen den Einstellungen zu. In der Sitzung der Bürgerschaft Ende Februar hat man allerdings vergessen, einen Beschluss zu fassen, am Donnerstag wurde das Thema vertagt. Seit fünf Jahren sind 30 Planstellen nicht besetzt.
-
Treff für pflegende Menschen
Das nächste Treffen für Menschen in Pflegesituationen findet am Mittwoch, 6. April, ab 16 Uhr im Marli-Café, St. Annen-Straße 1, statt. Hintergrund: Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes, Bereich Soziale Sicherung der Hansestadt Lübeck, laden Menschen in Pflegesituationen regelmäßig ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
-
Umstellung der Touren
Sicherlich haben Sie in der letzten Woche erstaunt festgestellt, dass es neue Abfuhrtermine für Ihre Restabfall-, Bio- und Papiertonnen gibt. Alle Haushalte in Lübeck und Krummesse haben einen Abfuhrkalender erhalten und enthält alle Informationen zur Tourenumstellung. Wenn Sie Fragen zu dieser Umstellung oder Probleme haben, die Mitarbeiter im Kundenservice beraten Sie gerne.
-
Plakatwettbewerb zur Neuproduktion
Jugendliche beschäftigen sich intensiv und gestalterisch mit Kleists Komödie
Gemeinsam mit der Gesellschaft der Theaterfreunde Lübeck e.v. hat das Theater Lübeck die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen aus Lübeck und Umgebung zu dem mittlerweile zur festen Institution gewordenen Plakatwettbewerb eingeladen. Die Aufgabe in dieser Spielzeit war, für die Komödie „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist ein Plakat zu entwerfen, mit dem für die Inszenierung öffentlich geworben werden wird.
-
Chagall-Ausstellung verlängert
Das Kulturforum Burgkloster in Lübeck verlängert die Sonderausstellung Marc Chagall. „Aus dem Herzen heraus ...“ bis zum 29. Mai. Etwa fünfzig Werke aus dem Kunsthaus Lübeck und aus Privatbesitz werden im Kreuzgang des Kulturforums Burgkloster gezeigt. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt 2,50 Euro. Öffnungszeiten des Museums im März: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, ab April Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
-
Wanderung durch „Falkenfeld“
Der Frühling hält Einzug in Lübecks Kleingärten! Interessierte Erwachsene haben die Möglichkeit, am Mittwoch, 6. April, Ilse Franz auf einer Halbtageswanderung (etwa zehn Kilometer) durch die Kleingartenanlage „Falkenfeld“ zu begleiten und das Frühlingserwachen zu beobachten.
-
Frischer Wind für Travemünde
Autor: Harald Quirder
Beharrlichkeit zahlt sich aus. Die immer wieder von der SPD im Rathaus vorangetriebene Einigung mit der Maritim-Gruppe hat es möglich gemacht. Das marode Aqua Top ist Geschichte. Die Herausforderung der kommenden Jahre ist die städtebauliche Neuordnung des zentralen Kurgebietes. Diesem Ziel hat sich das laufende Inves-torenauswahlverfahren unterzuordnen. In erster Linie gilt es, eine Architektur zu entwickeln, die dieser exponierten Stelle in Travemünde gerecht wird.
-
Lübeck: Stadt der Wissenschaft 2012
Autor: Peter Sünnenwold
Es hat geklappt, und wir freuen uns sehr. Lübeck wird den Titel „Stadt der Wissenschaft“ im Jahr 2012 mit Stolz tragen. Die Jury in Mainz erkannte das Zusammenwachsen von Stadt und Hochschulen in Lübeck als vorbildlich an. Dies gilt einerseits ganz sicher für den Kampf um den Erhalt der Universität. Doch auch darüber hinaus hat es in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen gegeben, Stadt und Hochschulen enger miteinander zu verknüpfen.
-
Ein Tag im März
Autor: Daniel Zafferi
…irgendwo in St. Lorenz… Bürger zahlen Steuern und die Stadt baut ihnen dafür Straßen. Straßen, die das Haus mit dem Rest der Stadt verbindet, zum Arbeitsplatz, zur Schule und zum Supermarkt. Sie sind ein Ort für einen Klön-schnack, Kinder spielen darauf, es ist ein Stück der kleinen Welt in der Menschen sich zu Hause fühlen. Viele Anwohner fühlen sich für ihre Straßen verantwortlich. Wenn die Beleuchtung oder der Straßenbelag erneuert werden muss, zahlen sie ein Teil der Kosten.
-
Der Urwelt-Mammutbaum
Autorin: Gunhild Duske
Ein „lebendes Fossil“ wird er genannt, weil er bis vor zirka 70 Jahren als ausgestorben galt. Über seine Existenz wusste man nur aus Fossilienfunden aus der Kreidezeit. Dann fanden chinesische Botaniker 1941 in einem unzugänglichen Gebirgstal noch einige lebende Exemplare. Von diesen stammen unsere zwei Urwelt-Mammutbäume am Eingang zum Rudolf-Groth-Park am Tor der Hoffnung und im Schulgarten ab.
-
Naturschutz: Motive entscheidend!
Autor: Olaf Wegner
Im Hinblick auf die jüngste Berichterstattung zur Entstehung schützenswerter Natur auf dem E.on-Gelände in Siems ist darauf hinzuweisen, dass der Schutz von Natur und Landschaft nur eines von vielen Abwägungskriterien bei der Aufstellung von Bauleitplänen ist. Daneben sind nach den gesetzlichen Vorgaben u. a. auch wirtschaftliche und soziale Aspekte objektiv zu erheben und in eine Gesamtabwägung einzustellen. Der mit der Berichterstattung erweckte Eindruck, der Naturschutz bedeute einen absoluten Ausschluss einer gewerblichen Nutzung weiter Teile des E.on-Areals, trifft so nicht zu.
-
Neonazi - Demonstration
Autor: Carsten Stier
Für alle Demokraten war der Anblick dieser ewig gestrigen, unbelehrbaren und verfassungsfeindlichen Neonazis am 26. März in Lübeck mal wieder eine Zumutung. Es ist von der Versammlungsbehörde alles versucht worden, rechtlich war ein Verbot jedoch nicht möglich. Positiv werten wir die friedlichen Gegendemonstrationen und Prozessionen. 1200 Bürger brachten eindrucksvoll und nachhaltig ihren Protest zum Ausdruck.
-
Nur im Schritttempo kommen wir voran
Autorin: Dr. Hildegund Stamm
Noch ist er eine Großbaustelle inmitten Lübecks, doch schon wird der umgestaltete Klingenberg als Ruhezone von den Bewohnern in Beschlag genommen. Bei den ersten Sonnenstrahlen waren in den letzten Tagen bereits alle Bänke rund um den zurückeroberten Platz besetzt, sodass man befürchten muss, dass wieder mal zu wenige Sitzmöbel eingeplant worden sind.




