Ausgabe 052 vom 24. November 1998
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Das Weltkulturerbe wird erfaßt
Bereich Denkmalpflege untersucht und bewertet die historische Altstadt
Bürgerinnen und Bürger, die in der Lübecker Altstadt wohnen, finden seit einigen Tagen Post vom Bereich Denkmalpflege in ihren Briefkästen. Darin wird der Besuch von Mitarbeitern angekündigt, die sich über die historische Bausubstanz im Innern der Gebäude informieren wollen. Diese systematische Erfassung ist Bestandteil des Projekts "Denkmalplan für die Lübecker Innenstadt", das seit 1993 läuft. Der Denkmalplan wiederum ist erforderlich, weil die Altstadt der Hansestadt Lübeck seit 1987 als Weltkulturerbe bei der UNESCO eingetragen ist. -
Aufwärtstrend
Höhere Schulen verzeichnen mehr SchülerInnen
An den allgemeinbildenden Schulen der Hansestadt Lübeck gibt es im Schuljahr 1998/99 mit 22 074 Schülerinnen und Schülern insgesamt 36 mehr als 1997/98. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. -
Anlage hat Test bestanden
Die neue Beschallungsanlage im Bürgerschaftssaal des Rathauses hat einen Test unter realistischen Bedingungen bestanden. Bei der Bürgerschaftssitzung Ende Oktober war das nicht der Fall. Am vergangenen Donnerstag nun spielten Schülerinnen und Schüler der Thomas-Mann-Schule (TMS) die Bürgerschaftsabgeordneten und probten eine Sitzung. Dabei konnten sie ihre Redebeiträge vom Platz aus vortragen. Denn auf jedem der Tische sind moderne Schwanenhalsmikrofone installiert worden. Auch die Aufzeichnung der Debatte mittels Aufzeichnungssystem Digivox funktionierte einwandfrei. Kritik wurde allerdings auch geübt. Insbesondere die Anbringung der fünf kastenförmigen Boxen oberhalb der Tischreihe des Stadtpräsidenten wurde bemängelt. Doch Hans-Jürgen Gramm vom Ingenieurbüro für Medien-Technik und Horst Jambor, Geschäftsführer der Telemann Mobilfunk GmbH, Hamburg, wiesen auf die akustischen Besonderheiten des denkmalgeschützten Sitzungssaales hin und erklärten die Funktionsweise der Tonanlage. -
Bürgerschaft diskutiert Haushalt 1999
Der Haushalt für die Hansestadt Lübeck für das Jahr 1999 ist ein zentraler Tagesordnungspunkt der nächsten Bürgerschaftssitzung, die am Donnerstag, 26. November, stattfindet. Aus diesem Grund beginnt die Sitzung im Rathaus bereits um 14 Uhr. Diskutiert wird aber auch über die Haushaltspläne der Stiftungen sowie über die Wirtschaftspläne für das Jahr 1999 der Verkehrsbetriebe, der Stadtwerke sowie der Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale. Die Bürgerschaftsmitglieder sollen darüber hinaus auch über mehrere Tarif- und Gebührenerhöhungen entscheiden. Die Sitzung ist öffentlich. -
Editorial
Eltern wissen, daß ein völlig neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn der Nachwuchs zu laufen anfängt. Das geschieht meist um das erste Lebensjahr herum. Nun ist die Lübecker Stadtzeitung (SZ) kein Kind, und sie kann auch nicht laufen, aber nach einem Jahr auf dem Medienmarkt können wir "Eltern" selbstbewußt sagen: es läuft. -
Das Konzept setzt sich durch
Verkehrsberuhigung: Zufahrten zu den Parkhäusern teilweise geändert
Seit zwei Wochen gilt das neue Verkehrsberuhigungskonzept für die Lübecker Altstadt. Zu größeren Schwierigkeiten ist es seither nicht gekommen, lautet eine erste vorsichtige Einschätzung der beteiligten städtischen Bereiche. Auch die Baumaßnahmen blieben im wesentlichen im Zeitplan, trotz der ungünstigen Witterung. Als gewöhnungsbedürftig haben sich allerdings die veränderten Verkehrsführungen rund um die Parkhäuser Schmiedestraße und Pferdemarkt sowie Karstadt und St. Marien erwiesen (siehe Grafiken). -
LTZ-Plan für 1999
Voraussichtlich 5 500 000 Mark Zuschußbedarf
Der Wirtschaftsplan der Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ) für 1999 stand in der jüngsten Sitzung des zuständigen Fachausschusses auf der Tagesordnung. Resümee: Der LTZ-Ausschuß empfiehlt einen Plan mit einem Zuschußbedarf von 5,5 Millionen Mark. Im Erfolgsplan stehen 4 524 700 Mark Erträge 10 024 000 Mark Aufwendungen gegenüber. Der Plan wird noch einmal im Hauptausschuß beraten, ehe die Bürgerschaft in ihrer Sitzung am Donnerstag darüber eine endgültige Entscheidung fällt. -
Amerikanische Kultur hautnah erleben
Für Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Lübeck bietet sich im kommenden Jahr die Möglichkeit, an einer dreiwöchigen Reise nach Spokane, Lübecks Freundschaftsstadt in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), teilzunehmen. Unter anderem sind Ausflüge an den pazifischen Nordwesten Amerikas (Washington, Idaho, Montana) sowie nach Seattle und in India-nerreservate geplant. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten, die Englischkenntnisse aufzubessern. Unterbringung und Unterricht erfolgen an der Universität Spokane. Die Reise findet statt vom 17. Juli bis zum 8. August 1999. Nähere Informationen gibt es bei Sara Meitner, Telefon (0451) 5 65 13. -
Aids-Aktionswochen in Lübeck
"Liebe, Glaube, Hoffnung" ist das Motto der Veranstaltungsreihe rund um den Welt-Aids-Tag, der traditionell am 1. Dezember begangen wird. Der Lübecker Positivengruppe ist es gelungen, zum ersten Mal die Aids-Aktionswoche des Bundesweiten Netzwerks der Menschen mit HIV und Aids nach Lübeck zu holen. Am Freitag, 27. November, 20 Uhr, wird die Fotoausstellung "Liebe, Glaube, Hoffnung" im kleinen Börsensaal des Rathauses eröffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 6. Dezember, täglich von 10 bis 18 Uhr. Für Sonnabend, 28. November, ist ab 20 Uhr ein lockeres Beisammensein geplant. Am Dienstag, 1. Dezember, startet um 18 Uhr am Koberg ein Gedenkmarsch bis zur Petri-Kirche, in der um 19 Uhr ein Aids-Gottesdienst stattfindet. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltungsreihe hat Ministerpräsidentin Heide Simonis übernommen. Weiter Informationen unter 72 551. -
LÜBECK STATISTISCH
Die Erdbestattungen auf den städtischen Friedhöfen sind seit Anfang der 90erJahre kontinuierlich zurückgegangen: Sie sanken von 1181 im Jahr 1992 auf 740 im vergangenen Jahr. Auf den kirchlichen Friedhöfen dagegen gibt es keinen eindeutigen Rückgang, vielmehr schwankte die Zahl der Erdbestattungen in diesem Zeitraum - wenn auch von einem niedrigen Niveau aus: Während es im Jahr 1993 noch 168 Erdbestattungen gab, waren es zwei Jahre später nur 106. Im Jahr 1997 lag die Zahl aber wieder bei 127. Das geht aus den Unterlagen des Bereichs Friedhöfe und der Kirchengemeinden hervor. -
Finanzierungskonzept für Eschenburg-Villa
Nach Angaben der neuen schleswig-holsteinischen Kultusministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) hat das Landeskabinett beschlossen, ein Finanzierungskonzept für die Eschenburg-Villa erstellen zu lassen. Die Gesamtsanierungskosten des bei einem Brand beschädigten Hauses werden auf 4,3 Millionen Mark beziffert. Die Possehl-Stiftung und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz haben bisher Gelder in Höhe von 1,5 Millionen Mark zugesagt. -
SPD will sich erst im Januar entscheiden
"Der Kreisvorstand der Lübecker SPD wird den Kandidaten beziehungsweise die Kandidatin für die Bürgermeisterdirektwahl erst am 29. Januar 1999 nominieren. Das teilte die Partei jetzt mit. Damit hätten die Ortsvereine "aufgrund geänderter Rahmenbedingungen" genügend Zeit für eine politische Willensbildung. Nachdem Amtsinhaber Michael Bouteiller überraschend seinen Verzicht auf eine nochmalige Kandidatur angekündigt hatte (wir berichteten), hatte zunächst der Landtagsabgeordnete Bernd Saxe seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. Mittlerweile ist auch die ehemalige Umweltsenatorin Maria Krautzberger als mögliche Kandidatin im Gespräch. -
Moderator für Leitbilddiskussion
Im Beisein zahlreicher Vertreter gesellschaftlicher Gruppen und Verbände der Hansestadt Lübeck wurde am Freitag der Moderator für die Leitbilddiskussion in der Stadt gewählt. Vier Büros stellten im Großen Börsensaal des Rathauses ihre Konzepte vor. Bewertet nach einem Punktesystem setzte sich schließlich Dr. Frank Claus vom Institut Kommunikation&Umweltplanung (iku) aus Dortmund durch. Mit einem Leitbild soll eine Zielvorgabe für die Entwicklung der Hansestadt Lübeck erarbeitet werden. Das Leitbild soll Zielvorgaben festlegen. Dazu soll dann ein Handlungsprogramm unter dem Kriterium der Zukunftsbeständigkeit und ein Umsetzungsplan in den verschiedenen Handlungsfeldern aufgestellt werden. Koordiniert von einer Lenkungsgruppe mit städtischer Beteiligung, sollen sich möglichst viele Vereine und Verbände an der Leitbildentwicklung beteiligen. -
SZ im internet
Von Anfang an konnten Nutzer und Nutzerinnen des weltweiten Computerinformationsnetzes "Internet" die Lübecker Stadtzeitung (SZ) auf diesem Wege lesen. Unter der Adresse http://stadtzeitung.luebeck.de finden die Leserinnen und Leser alle bisher erschienenen Ausgaben der Zeitung - komplett. So entsteht im Laufe der Zeit ein elektronisches Vollarchiv, das - anders als bei anderen Presseorganen - ohne zusätzliche Gebühren zum Nachschlagen genutzt werden kann. Dank eines ausgeklügelten Suchprogramms können so innerhalb kürzester Zeit bestimmte Artikel aufgerufen werden, das lästige Durchblättern entfällt. -
Umkämpft, umstritten, unersetzlich
Städtische Öffentlichkeitsarbeit im Wandel: Vor einem Jahr erschien die erste SZ
Rund 1500 kommunale Zeitungen gibt es bundesweit - der Bund der Zeitungsverleger (BDZV) spricht sogar von 4000 Titeln, die von Städten und Gemeinden zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen herausgegeben werden. Die Rathauszeitungen sind jedoch nicht gleichmäßig über die deutschen Lande verteilt. Während in den südlichen und den neuen Bundesländern derartige Blätter schon lange selbstverständlich sind und eine völlig normale Informationsmöglichkeit darstellen, waren sie im Norden der Republik bislang weitgehend unbekannt. -
Sie schreiben und redigieren die SZ
Zwei Niedersachsen und eine Lübeckerin bilden den Kern der Redaktion der Lübecker Stadtzeitung, die im Kanzleigebäude des Rathauses untergebracht ist. -
"Gute und wichtige Ergänzung"
Die Lübecker Stadtzeitung im Spiegel der Presse - Lob und Kritik
"Lübecks Senat macht den Zeitungen Konkurrenz". Diese Schlagzeile stand in den Kieler Nachrichten und ist fast zehn Jahre alt. Entsprechend dick ist der Ordner mit Zeitungsartikeln über das "Amtsblatt" der Hansestadt, die Lübecker Stadtzeitung (SZ). Aber nicht nur Medien aus Norddeutschland berichteten und schreiben über die Wochenzeitung. Aufmerksam verfolgt wurde und wird das Projekt Stadtzeitung auch bei überregionalen Zeitungen, etwa Frankfurter Allgemeine (FAZ), Die Welt, Frankfurter Rundschau (FR), Die Tageszeitung (taz), Rheinischer Merkur und sogar "Bild". Immer wieder widmen sich Fachmagazine wie "Werben und Verkaufen" oder "Journalist" dem Thema "kommunale Zeitungen" und führen die SZ dabei als Beispiel an. -
Wer bezahlt die SZ?
50 mal im Jahr kommt die SZ kostenlos in alle Lübecker Haushalte. Für Redaktion, Anzeigenverkauf, Druck, Papier, Transport und Hausverteilung müssen jährlich rund zwei Millionen Mark aufgebracht werden - eine Summe, die aus dem städtischen Haushalt nur schwer zu finanzieren wäre. -
Redaktionsstatut
Die SZ ist keine gewöhnliche Zeitung und darf laut Gemeindeordnung nicht den Anspruch erheben, ein Organ der freien Presse zu sein. Genauso wenig kann sie aber ein Propagandablatt des Bürgermeisters oder von Parteien sein. Sie darf lediglich im Rahmen der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit wirken und beschränkt sich daher auf Berichte und Informationen über die städtische Selbstverwaltung. Dazu gehören Informationen über die Fachbereiche und Betriebe der Hansestadt sowie ihrer politischen Gremien. -
Modernste Technik
Wie die Lübecker Stadtzeitung gemacht wird
Ein Jahr Lübecker Stadtzeitung (SZ) - und noch immer spukt in einigen Köpfen der Begriff "Bouteiller-Blatt" herum. Gemeint ist damit, daß die stadteigene Informationszeitung ausschließlich vom Bürgermeister (und Verwaltungschef) genehmigte Berichte abdruckt. Doch wer so denkt, irrt - oder will es nicht besser wissen. "Ich sehe die Zeitung wie alle anderen Bürger auch erst am Dienstag, wenn sie der Verteiler ins Rathaus bringt", betont Bouteiller. -
Führender Anbieter
Partner der Stadt: Verlag + Druck Linus Wittich
Zwar räumlich getrennt, aber doch eng miteinander verbunden sind die Redaktion (mit Sitz im Kanzleigebäude des Rathauses) und der Verlag der Lübecker Stadtzeitung. Die Verlag+Druck Linus Wittich KG hat ihr hiesiges Büro in der Krähenstraße 32 bis 34 und ist zuständig für die Anzeigenwerbung, den Druck und den Vertrieb der SZ, der mit über 100 Austrägern bewältigt wird. Die Zeitung wird von dem Verlagshaus der Unternehmensgruppe im rund 180 Kilometer von Lübeck entfernten Sietow an der Müritz (MV) gedruckt. -
Klares Votum für Stadtzeitung
Erste Ergebnisse aus der Leserbefragung - Hohe Akzeptanz
Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Lübecker Stadtzeitung (SZ) ist beliebter, als man angesichts der kontroversen Diskussionen um das stadteigene Informationsmedium erwarten konnte. Dies ist die wichtigste Erkenntnis aus der Umfrage, die Anfang Oktober stattgefunden hat. 847 Fragebögen sind zurückgesandt worden, in die Bewertung sind schließlich 830 eingeflossen. Eine beeindruckende Zahl für ein noch so junges Medium: In der Zeitungsbranche gilt als Faustregel, daß eine Publikation dann als "akzeptiert" angesehen werden kann, wenn bei aufwendigen Leseraktionen wie beispielsweise Umfragen rund ein Promille der Auflage (Stadtzeitung: 115 000 Exemplare) zurückkommt. Diese Zahl hat die Stadtzeitung mithin fast erreicht. -
Koslowski
Ein Bekenntnis
Als Koslowski vor etlichen Jahren seine Konfession wechselte und von der protestantischen zur katholischen Kirche übertrat, löste diese Entscheidung im Bekanntenkreis unverhohlenes Erstaunen aus: Man habe schlicht keine Ahnung gehabt, daß er, Koslowski, ein gläubiger Mensch sei. "Davon kann auch nicht die Rede sein", erwiderte Koslowski, "ich empfinde im Gegenteil einen tiefen Unglauben - und den wiederum kann ich als Katholik am besten verwirklichen." -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Mittwoch, 25. November
Musik -
Donnerstag, 26. November
Theater -
Freitag, 27. November
Theater -
Sonnabend, 28. November
Theater -
Sonntag, 29. November
Theater -
Montag, 30. November
Theater -
Dienstag, 1. Dezember
Musik -
Komposition ist rekonstruiert
Uraufführung in der Musikhochschule - Symposium über Hugo Distler
Am kommenden Sonnabend, 28. November, wird in der Musikhochschule Lübeck in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek ein "Tag für Hugo Distler" anläßlich seines 90. Geburtstages ausgerichtet. Geplant sind Konzerte mit Werkeinführungen, ein Symposium zu Distler und eine Ausstellung mit Manuskripten aus den Beständen des Hugo-Distler-Archivs der Stadtbibliothek. -
Lesungen und Vorträge
Umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung über Julia Mann
Zur Ausstellung "Brasilien-Lübeck-München. Eine Ausstellung zum Leben der Mutter von Heinrich und Thomas Mann", die am Wochenende im Buddenbrookhaus eröffnet wurde, wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. Alle Veranstaltungen finden im historischen Gewölbekeller des Buddenbrookhauses statt. -
Konzerterlös für das Autonome Frauenhaus
Am Sonntag, 29. November, beginnt um 17 Uhr im Audienzsaal des Lübecker Rathauses ein Benefizkonzert. Der Erlös ist für das Autonome Frauenhaus in Lübeck bestimmt. Das Frauenhaus besteht jetzt 20 Jahre (wir berichteten) und benötigt im Jubiläumsjahr einen Kleinbus mit behindertengerechter Ausstattung. Über 40 000 Mark sind bisher zusammengekommen (etwa zwei Drittel der Gesamtkosten), davon allein 5 000 Mark von der Possehl-Stiftung. Das Benefizkonzert bestreiten Lübecker Musikerinnen und Mitglieder des Philharmonischen Orchesters. Erklingen werden Werke von Clara Schumann, Alma Mahler, Arnold Cooke, Carl Nielsen und Bernhard Krol. -
Zwei Premieren
Oper und Schauspiel im Theater Lübeck
Zwei Premieren stehen im Monat November noch auf dem Programm des Theater Lübeck. Am Freitag, 27. November, 19.30 Uhr, hebt sich im Großen Haus der Vorhang für "Die Perlenfischer" von Georges Bizet (1838-1875). Es ist die Oper, mit der 1863 der Schöpfer des "Carmen"-Welterfolges seinen Personalstil gefunden hat. -
Kinotip
Walkabout
Der Film "Walkabout" läßt mit suggestiven Bildern und emotionaler Kraft, jedoch ohne Heile-Welt-Klischees zu strapazieren, eine Glücks-Utopie von unschuldigem und wahrem Leben aufscheinen, um sie nachhaltig zu zerstören. Doch verantwortlich sind die Menschen selbst, nicht ein mystisches Unheil. -
Theaterporträts
Ein Organisator
Der Orchestermusiker Bernd Rodenberg -
Bauarbeiten
An der Obertrave: -
Informationen und Hilfe
Recycling-Höfe
Bürgerschaft% -
Gerber und Gaumenfreuden
Markt rund um Rathaus und auf dem Koberg seit Montag geöffnet
In der Vorweihnachtszeit ist Lübecks historische Altstadt Anziehungspunkt für Tausende von Touristen aus aller Welt. In den mit Lichterketten und Tannen geschmückten Altstadtstraßen rund um das historische Rathaus und auf dem Koberg bieten rund 100 Schausteller und Händler ihre Waren an - vom 23. November bis 22. Dezember täglich von 10 bis 20 Uhr, sonntags von 11.30 bis 20 Uhr. Unter den Ausstellern dieses 350 Jahre alten Weihnachtsmarktes finden sich auch seltene Handwerksbetriebe wie Drechsler und Gerber. Viele Gaumenfreuden erwarten die Besucher. Für die Kleinen gibt es ein Karussell. -
Kunsthandwerkermarkt vor der Marienkirche
Auf dem Kunsthandwerkermarkt zu Füßen der Marienkirche zeigen professionelle Kunsthandwerker und Künstler aus Lübeck und Umgebung sowie aus Mecklenburg und Niedersachsen ihre Arbeiten aus allen Bereichen des Kunsthandwerks. Der Markt ist vom 27. November bis zum 20. Dezember täglich von 10 bis 19, sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. -
Weitere Termine für Baum- und Strauchabfuhr
Bis zum 5. Dezember haben die Bürger Lübecks und Krummesses die Möglichkeit, Baum- und Strauchschnitt bis zu einer Menge von einem Kubikmeter an den Sammelstellen abzugeben. In dieser Woche gibt es zwei Termine. Kücknitz/Dänischburg/ Siems/Herrenwyk/Herreninsel: Freitag, 27. November, 13 bis 18 Uhr, in der Solmitzstraße (vor dem ehemaligen Festplatz), Im Brunskroog / Kücknitzer Scheide, Kirchweg (Wendeplatz), Dänischburger Landstraße (bei den Sammelcontainern) und Herreninsel. Sonnabend, 28. November, 8 bis 13 Uhr: Solmitzstraße (vor dem ehemaligen Festplatz), Hochofenstraße/Dockstraße, Moränenweg (Parkbucht gegenüber Hausnummer 6), Tannenstraße/Eggersstraße. -
Kurz notiert
Über den Stand der Planung des Herrentunnels informiert Bausenator Dr. Volker Zahn am 25. November, 19 Uhr, im Trave-Gymnasium Kücknitz. Die Veranstaltung ist öffentlich. -
180 Kunsthandwerker zeigen ihre Arbeiten
Der Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im Heiligen-Geist-Hospital beginnt am Freitag, 27. November. Er ist bis zum 7. Dezember täglich von 10.30 bis 19 Uhr geöffnet. Etwa 180 Kunsthandwerker aus Deutschland, Skandinavien, dem Baltikum und Irland präsentieren eine Vielfalt kunsthandwerklicher alter und neuer Techniken. Das Organisationsbüro im Heiligen-Geist-Hospital ist unter der Rufnummer (0451) 7 23 29, montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Gruppenanmeldungen bei Ursula Rasem, Gravensteinstraße 12, 23556 Lübeck, Telefon (04 51) 4 22 80. -
Mutter-und-Kind-Bereich bleibt noch geschlossen
Sauna und Hallenbadbereich des Aqua Top werden nach den dreiwöchigen Reparaturarbeiten am 30. November wieder geöffnet sein. Der Mutter-und-Kind-Bereich bleibt allerdings wegen aufwendigerer Sanierungsarbeiten noch über einen längeren Zeitraum geschlossen. -
Betreute Grundschule: Finanzierung gesichert?
Nach der Empfehlung des Schul- und Sportausschusses an die Bürgerschaft soll die Finanzierung der Betreuten Grundschule gesichert sein. Ab 1999 steigt die Zahl der Betreuten Grundschulen, die keine Fördermittel mehr von der Bundesanstalt für Arbeit erhalten. Wegen der drohenden Schließung einiger Einrichtungen müsse - nach Ausschöpfung aller anderen Fördermöglichkeiten - die Stadt bis zur Einführung der Vollen Halbtagsschule finanziell in die Bresche springen, so der Ausschuß. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Werden Menschenrechte zur Privatsache?
Zu "Kurden-Familie genießt Schutz". SZ vom 10. November -
In Lübeck laufen die Uhren anders
Zu "Partnerschaft für fünf Jahre". SZ vom 17. November -
Neue Verkehrsführung ein Chaos
Zur Verkehrsberuhigung in der Altstadt und zur A 20 -
Försterei fällt nicht mehr in Privatgärten
Zu "Wohin mit dem zu großen Baum". SZ vom 27. Oktober -
Anlage mit den Nutzern planen
Zu "Vierte Gesamtschule". SZ vom 3. November" -
Doch kein freies Parken in der Altstadt?
Zur Verkehrsberuhigung -
Ausschuß ist gegen Zonentarif
Empfehlung: Einheitsverkehrstarif - Wasser verbrauchsabhängig verteuern
Die völlige Neuordnung der Verkehrstarife hat der Stadtwerkeausschuß in seiner jüngsten Sitzung einstimmig abgelehnt. Laut Beschlußvorlage sollte der Einheitstarif entfallen und ein entfernungsabhängiger Zonentarif eingeführt werden. Die Stadtwerke erhofften sich davon Mehreinnahmen von jährlich sechs Millionen Mark. -
Empfang für langjährige Polizeigewerkschaftsmitglieder
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag - ein Jubiläum, das die Hansestadt Lübeck zum Anlaß nahm, Vertreter der Gewerkschaft, die bereits 25, 40 oder 50 Jahre dabei sind, vergangene Woche zu einem Empfang in den Audienzsaal des Rathauses einzuladen. -
Zweite Weltkulturerbe-Party
In der MuK soll am 10. Dezember ein rauschendes Fest steigen
Nach dem Erfolg der Weltkulturerbe-Party 1997, genau zehn Jahre nach der Eintragung in die Unesco-Liste, soll auch in diesem Jahr wieder ein rauschendes Fest in der Musik- und Kongreßhalle steigen. Einlaß zu der Veranstaltung am Donnerstag, 10. Dezember, ist um 19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. -
Keine leichte Aufgabe
Senatorin würdigt Arbeit der Ehrenamtlichen
Die Arbeit der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer würdigte Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp während einer durch die Betreuungsstelle der Hansestadt Lübeck organisierten Veranstaltung. Bei dem Treffen in der "Gemeinnützigen" tauschten die Ehrenamtlichen - rund 30 waren zugegen - ihre Erfahrungen aus, wandten sich aber auch mit konkreten Fragen an den Mitarbeiter der Betreuungsstelle Bernd Großmann. -
Kurz notiert
Kunsthandwerk gibt es beim Adventsbasar vom 29. November bis zum 3. Dezember (Sonntag 11.15 bis 17 Uhr, wochentags 14 bis 17 Uhr) im Gesellenhaus in der Altentagesstätte "Paradestuben". -
Therapietrakt soll populärer werden
Der Beirat für SeniorInnen hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Problem der rückläufigen Patientenzahlen des Therapietraktes Behnckenhof befaßt (wir berichteten). Um diesen populärer zu machen hat der Beirat, gemeinsam mit der Leitung des Behnckenhofes, ein Faltblatt erstellt, in dem die Vielzahl der Therapiemöglichkeiten aufgeführt sind. Für Anfang 1999 ist ein Tag der offenen Tür geplant, an dem besonders auf die individuelle Betreuung aller Altersgruppen durch einen Masseur und drei Krankengymnastinnen aufmerksam gemacht werden soll. -
Wenig Interesse am Bauspielplatz
Enttäuschend für die Veranstalter war die Resonanz auf eine Einladung an Bürgerschaftsmitglieder, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, den Bauspielplatz Buntekuh zu besichtigen: Lediglich Andrea Ohm und Kai Burmeister (SPD) sowie der Landtagsabgeordnete Bernd Saxe (SPD) informierten sich vergangene Woche vor Ort. Hintergrund für die Einladung, die drei junge Lübecker Pädagogen ausgesprochen hatten: Die drei möchten selbst einen Bauspielplatz errichten, und zwar im Stadtteil Kücknitz (die SZ berichtete). -
Lohnsteuerkarten in der Meldestelle beantragen
Arbeitnehmer, die noch keine Lohnsteuerkarte erhalten haben, aber am Stichtag 20. September 1998 mit Hauptwohnung in Lübeck gemeldet waren, sollten diese in der Meldestelle, Dr.-Julius-Leber-Straße 50/52, Zimmer 1, beantragen. Für Änderungen der Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte kann das Finanzamt Lübeck oder die Meldestelle zuständig sein. Zu entnehmen ist dies der Broschüre "Lohnsteuer 1999". In Zweifelsfällen erteilt die Meldestelle Auskunft, Telefon (0451) 122 33 00. Hat jemand eine Lohnsteuerkarte erhalten, obwohl er keine benötigt, sollte er sie der Meldestelle zurückgeben. -
Gewerbeschule stellte Modellprojekt vor
Zehn Vertreter aus sieben Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) informierten sich kürzlich in der Gewerbeschule III in Lübeck über den Modellversuch "Qualitätsmanagement und berufliche Bildung". In diesem von Land und Bund geförderten Versuch wurde in zwei Berufsschulen in Itzehoe und Neumünster sowie in der Fachschule Technik der Lübecker Gewerbeschule untersucht, inwieweit Inhalte des Qualitätsmanagement sinnvoll in die berufliche Aus- und Weiterbildung integriert werden kann. Im Rahmen des Versuchs wurden in Lübeck mehrere Projekte gemeinsam mit ortsansässigen Unternehmen erarbeitet. Als wichtigstes Ergebnis des in diesem Jahr beendeten Modells sei festzustellen, daß die Aus- und Weiterbildung an der Schule praxisorientierter werden müsse, erläuterten die am Versuch beteiligten Lehrkräfte den internationalen Gästen. Daher wolle man auf dieser Basis weiterarbeiten. Mittel- bis langfristig könne sich daraus eine Art Qualitätsmanagement der Schule entwickeln. -
Abfallwirtschaftskonzept für die Stadtverwaltung durchsetzen
Wenn die Stadt von den Bürgerinnen und Bürgern umweltfreundliches Verhalten verlangt, sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen. -
Nach MuK Mess oder: Wie steuert Lübeck neues Millionengrab an?
Die Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am 19. Januar 1998 den Bürgermeister aufgefordert, einen Bericht zu erstellen, der die planerischen und infrastrukturellen Voraussetzungen für einen Messehallenbau am Holstenhafen schafft. Der Bericht liegt nun vor. -
Öffentliche Erinnerung:
Am 15.11.1998 sind Gewerbesteuer, Grundsteuer, Zweitwohnungssteuer und Straßenreinigungsgebühr fällig geworden. Beträge, die bei der Stadtkasse innerhalb einer Woche nicht eingegangen sind, werden ohne Zahlungsaufforderung eingezogen. -
D-Lübeck: Fernwärmeleitungen und Tiefbau
(Bauauftrag)




