Ausgabe 054 vom 08. Dezember 1998
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Infos statt Schnickschnack
Schon über fünf Millionen Besucher auf den Internet-Seiten der Stadt
Das LÜBECK-Fenster, der offizielle Auftritt Lübecks im Internet, schwimmt weiter auf einer Erfolgswelle: Schon über fünf Millionen Besucher wählten sich in das weltumspannende Datennetz unter http://www.luebeck.de ein, um Informationen und Fotos aus der Hansestadt abzurufen. "Mit diesem Erfolg hat keiner gerechnet, als wir vor drei Jahren als eine der ersten Städte in Deutschland ins Internet gingen", freut sich Bürgermeister Michael Bouteiller, der den Startschuß für das LÜBECK-Fenster am 3. Oktober 1995 per Mausklick gegeben hatte. -
Die Nachfrage steigt
1997/98: Rund 275 Gesamtschulplätze fehlen
Die Bürgerschaft hat einen Grundsatzbeschluß zur Einrichtung einer vierten Integrierten Gesamtschule (IGS) in Lübeck im Kücknitzer Trave-Schulzentrum beschlossen. Trave-Realschule und -Gymnasium sollen auslaufen. Diejenigen, die derzeit diese Schulen besuchen, können dort noch ihre Schulzeit beenden. Hauptgrund für die Einrichtung der IGS, so hatte die SPD ihren Antrag in der Bürgerschaft begründet, sei die große Nachfrage nach Gesamtschulplätzen in Lübeck. -
Weihnachtslieder aus Schweden
Am frühen Sonntagsmorgen schwebte sie wieder ein - Trelleborgs Lichterkönigin Lucia mit ihrem Gefolge. Sieben blonde Siebzehnjährige aus der schonischen Hafenstadt sangen nach dem Empfang durch Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp auf der Rathaustreppe schwedische, deutsche und englische Weihnachtslieder und brachten einen stimmungsvollen Eindruck des populären schwedischen Brauches nach Lübeck. -
"Bäume für Lübeck": Bei Tauwetter wird gepflanzt
Die Aktion "Bäume für Lübeck" des Bereichs Naturschutz der Hansestadt ist erfolgreich abgeschlossen worden: Je nach Witterung werden insgesamt 335 junge Laub- und Obstbäume bis zum kommenden Frühjahr in privaten Lübecker Gärten gepflanzt. Sobald es taut, wird sich die beauftragte Lübecker Gartenbaufirma bei den Bürgern telefonisch melden, um einen Pflanztermin abzustimmen. Die 126 Laubbäume und 209 Apfelbäume stellen Ersatzpflanzungen für in vergangenen Jahren im Stadtgebiet gefällte Bäume dar. Kauf und Pflanzen der Bäume kosten über 90 000 Mark. Das Geld wurde vom Ausgleichsmanagement der Hansestadt Lübeck bereitgestellt. -
Editorial
Ob die Völker der Welt auf unsere schöne Hansestadt gucken werden, ist zwar nicht gewiß, aber immerhin angestrebt. Wenn das Wirklichkeit wird, was zur Zeit noch in Planung ist, wird Lübeck im medialen Glanz erstrahlen - passend zur Vorweihnachtszeit. Das Weltkulturerbe, die Stadt der Dichter und Denker und der visionären Politiker schickt sich nämlich an, in das Buch der Bücher der Neuzeit zu gelangen - und weil wir von der SZ-Redaktion dies für angemessen für unsere Stadt halten, drücken wir selbstredend alle verfügbaren Daumen, damit auch alles so eintritt wie erhofft. -
Neues Leben auf der Brache
Guano-Gelände in Dänischburg wird saniert - Attraktives Gewerbegebiet
Das einstige Guano-Gelände in Lübeck-Dänischburg wird wieder als Gewerbestandort genutzt. Vergangene Woche nahm Wirtschaftssenator Gerd Rischau (CDU) symbolisch den ersten Spatenstich vor, um damit den offiziellen Beginn der Sanierungsarbeiten zu dokumentieren. Bereits in rund einem Jahr soll an der Stelle mit dem Bau neuer Fabrikhallen begonnen werden, denn die Koordinierungsbüro Wirtschaft in Lübeck GmbH (KWL ) als Erschließungs- träger präsentierte sogleich den ersten Investor: das Spezialmaschinenbauunternehmen IBGAutomation aus dem Sauerland. Die Kosten für die Sanierung werden auf zehn Millionen Mark veranschlagt. -
EU fördert Gemeinschaftsprojekt
Verbesserung der Wassertransporte im Ostseeraum - Start in Lübeck
Die Verbesserung der Wassertransporte im Ostseeraum ist Ziel des EU-Projektes "Inlatrans", das vergangene Woche in Lübeck offiziell gestartet worden ist. Dazu traf sich die Steuerungsgruppe der drei Partner aus Lübeck, Schweden und Finnland in der Hansestadt. Die Europäische Union bietet mit dem Programm "Interreg IIC", aus dem das Projekt gefördert wird, ein Instrument zur Förderung internationaler Kooperationen mit dem Schwerpunkt Ostseeraum. -
Erster Spatenstich für Parkleitsystem
Anfang vergangener Woche wurde mit dem Bau des neuen Parkleitsystems für die Hansestadt Lübeck begonnen. Wirtschaftssenator Gerd Rischau (CDU) nahm den symbolischen ersten Spatenstich an der Ecke Possehlstraße/Holstentorplatz vor. Flächendeckend werden rund um die Altstadt und die City 34 Displays installiert, die funkgesteuert nicht nur die Richtung zu den einzelnen Parkplätzen und Parkhäusern zeigen, sondern zugleich auch über die Funktion der "Restplatzanzeige" verfügen. Damit kann jederzeit aktuell angezeigt werden, wieviele Stellplätze am jeweiligen Standort tatsächlich noch verfügbar sind. Für das Projekt wurde eine Summe von insgesamt 1,5 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, die laut Uwe Mantik von der Koordinationsbüro Wirtschaft in Lübeck GmbH (KWL) auch nicht überschritten wird. Das Parkleitsystem stammt von der Firma Siemens und soll ab Frühjahr kommenden Jahres zum Einsatz kommen. Durch intelligente Leitung der Verkehrsströme soll das System im Rahmen des Verkehrskonzepts der Hansestadt Lübeck dazu beitragen, die Attraktivität der Altstadt für Touristen, Tagesgäste und Anwohner zu erhöhen. -
LÜBECK STATISTISCH
Bei Eis und Schnee sind die Entsorgungsbetriebe Lübeck für rutschfreie Straßen und Gehwege in der Hansestadt zuständig. Knapp 3600 Tonnen Streusalz wurden in den vergangenen vier Wintern auf den Straßen und Gehwegen verteilt. Spitzenreiter ist dabei der Winter 95/96, in dem 1875 Tonnen Salz verstreut wurden. 110 Frosttage und elf Tage mit Schneefall brachte die kalte Jahreszeit - 35 sogenannte Volleinsätze der Lübecker Streukräfte waren die Folge. Dagegen wurden im Winter 97/98 nur 60 Frosttage und acht Tage mit Schneefall verzeichnet. Insgesamt 235 Tonnen Streusalz wurden bei "nur" vier Volleinsätzen verteilt. -
Versicherung schenkt Theater alte Uniform
Vertreter der Provinzial Brandkasse übergeben am Dienstag, 8. Dezember, im Audienzsaal des Lübecker Rathauses eine über 100 Jahre alte Uniform eines Brandkassen-Bezirkskommissars aus Schleswig-Holstein und Dänemark an die Hansestadt Lübeck. Die Uniform ist eine symbolische Starthilfe für den Neuaufbau des Theaterfundus. Beim Brand am 3. Oktober im ausgelagerten Fundus des Lübecker Stadttheaters in einem von der Stadt bei der Firma Possehl angemieteten Gebäude an der Berliner Straße wurden von den rund 47 000 Stücken etwa 25 000 zerstört und weitere 7 000 beschädigt. Die drei Versicherungen Colonia, Deutscher Lloyd und Provinzial, handelten umgehend und einigten sich auf eine unbürokratische und schnelle Schadensregulierung. Schon wenige Tage nach dem Brand fanden die Vertragspartner Hansestadt, Theater und Versicherungen einen einvernehmlichen Weg, den Schaden zu regulieren. Dabei hat sich die Provinzial sehr großzügig gezeigt. -
KORREKTUR
Zu Mißverständnissen führte eine in der vorigen Ausgabe (Nr. 53) veröffentlichte Internet-Adresse, weil ein Trennzeichen als Bestandteil der Adresse interpretiert wurde. Deshalb noch einmal: Die Haushaltsrede des Bürgermeisters (Überschrift: "Noch haben wir die Pflicht zu erfüllen - nicht die Kür") ist zu finden unter: http://www.luebeck.de/news/hlpresse/index.html -
Koslowski
Eine Friedenserklärung
"Der Krieg", sagte Koslowski einmal, "ließe sich im Grunde ganz einfach verhindern. Man müßte ihn nur genauso streng verbieten, wie das Fahren in Gegenrichtung auf der Autobahn. Sobald sich ein Krieg im Ausbruch befände, würde der Rundfunk sein Programm mit einer kurzen Warnung unterbrechen, und alles Weitere wäre dann Sache der Polizei." -
Privatsanierung hebt Qualität des "Aalhof"-Blocks
Die Stadtentwicklung am östlichen Altstadtrand hat eine wichtige und ausbaufähige Ergänzungsfunktion
Am östlichen Altstadtrand, in dem Block 23 "Aalhof", wird seit über zwei Jahren privat saniert. Eine sehr begrüßenswerte Aktivität, ruht doch in diesem Bereich der östlichen Altstadt seit Mitte der 90er Jahren die öffentliche Sanierung mangels Mittelzuweisung aus der Städtebauförderung. -
Ein glückliches Ende
Die Baulücke Hundestraße 95 ist geschlossen
Mit der Fertigstellung des Gebäudes Hundestraße 95 im August dieses Jahres fand eine besonders mühsame Prozedur um die Finanzierung und den Bau des Mehrfamilienhauses im Sanierungsgebiet Block 13 ein Ende. -
Bald Musik im Hochbunker?
Stadt prüft zur Zeit Nutzungskonzepte für Schutzraum am Hüxterdamm
Der Hochbunker "Hüxterdamm" wurde in den Jahren 1940/42 als öffentlicher Schutzbunker errichtet und nach dem Krieg entfestigt. Das Gebäude besteht aus einem achtgeschossigen Turm mit Dachgeschoß und einem Anbau mit zwei Hauptgeschossen, einem Dach- sowie einem Kellergeschoß. Die Stahlbetonkonstruktion hat auch eine betonsteinsichtige Außenfassade. -
Neuordnung statt Abbruch
In den Gebäuden An der Mauer 1, 5, 7, 9 und 11 entstehen Wohneinheiten
Die ehemals städtischen Gebäude An der Mauer 5, 7 und 11, an historischer Stelle der alten Stadtmauer errichtet, waren ursprünglich aufgrund ihrer schlechten Bausubstanz für den Abbruch vorgesehen. Nach ihrem Ankauf zusammen mit Nr.9 beantragte der neue Eigentümer die Neuordnung und -gliederung der Grundstücke und begann Ende 1996 mit der Sanierung von Nr.11. Im Oktober 1997 war das dreigeschossige Gebäude fertiggestellt, es entstanden drei Wohneinheiten (WE) mit insgesamt 166 Quadratmetern Fläche. Nach einer völligen Entkernung aufgrund des schweren Schwammbefalls werden die Gebäude Nr. 5 und 7 zur Zeit ebenfalls saniert. Hier sollen bis Mai 1999 insgesamt sieben Wohneinheiten (Nr. 5: eine WE mit 100 Quadratmetern, Nr. 7: drei WE mit 105 Quadratmetern Fläche) entstehen. Beide Gebäude sind durch ein gemeinsames Treppenhaus erschlossen. -
Moderne Interpretation
Fischergrube 54 bis 66: Viergeschossige Häuser mit Schaugiebeln
Die Baulücken in der Fischergrube, eine historische Straße im Westen der Altstadt und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, zeugen noch heute von erlittenen Verlusten: den durch den Bombenangriff 1942 verursachten und den später durch Mißwirtschaft entstandenen. So zum Beispiel im Fall der noch bestehenden Baulücke Fischergrube 80 bis 84, wo rücksichtsloser Abriß, jahrelanger Leerstand und mangelnde Beaufsichtigung zur Verwahrlosung und zum Verlust denkmalgeschützter Bausubstanz geführt haben. -
Das Ende der Verwahrlosung
Fischergrube 80 bis 84: Schließung der Baulücke in Planung
Ein Ende der Verwahrlosung für die Grundstücke Fischergrube 80 bis 84 rückt in greifbare Nähe. Der Sanierungsträger, die Grundstücksgesellschaft "Trave" mbH, ersteigerte im Juni 1998 das Areal und beabsichtigt nun, die denkmalgeschützten Haupt- und Nebengebäude Fischergrube 84/82 durchgreifend zu sanieren und die benachbarten leerstehenden Grundstücke 80 und 82 neu zu bebauen. -
Großzügige Beschaffenheit der Räume
Margrit Edelhoff's Werkstatt ist ein Spiegelbild ihrer ungewöhnlichen Kreativität. In ihrem "Atelier" in der Fischergrube 66 zeigt die Modemacherin neben ihren textilen Produkten auch ihr plastisches Werk: Steinbildhauerei und Keramikgefäße. -
Besondere Bedeutung
Kulturdenkmale in der Fischergrube
Die Gebäude Fischergrube 84/82 gelten seit 1993 als Kulturdenkmale von besonderer Bedeutung. Das viergeschossige giebelständige Wohn- und Geschäftshaus Nr. 84 wurde um 1874 unter Einbeziehung der Brandmauern des Vorgängerbaues errichtet. Vermutlich ist der mittelalterliche Kernbau noch im Gebäude vorhanden, mit weiteren wertvollen Funden bei Freilegungen im Zuge der Sanierung ist zu rechnen. Im Innern ist die Raumausstattung komplett abhanden gekommen. -
Weltmeister im Verbrauch
Produktion und Entsorgung von Textilien belastet die Umwelt
Deutschland ist Weltmeister im Textilverbrauch:Jeder Bundesbürger und jede Bundesbürgerin verbraucht jährlich im Durchschnitt rund 26 Kilogramm textile Stoffe, worunter neben Bekleidung auch Wohntextilien wie Bett- und Tischwäsche oder Gardinen fallen. Doch der Titel Weltmeister ist in diesem Fall eher zweifelhaft, weil die Produktion und die Entsorgung von Textilien mit ökologischen und sozialen Belastungen verbunden ist, erläutert der Handlungsleitfaden, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion "Schleswig-Holsteiner Haushalte machen mit" an die Hand bekommen haben. Zum Abschluß der sechsmonatigen Aktion haben sich die TeilnehmerInnen mit dem Thema "Bekleidung" auseinandergesetzt. -
Vor dem Kauf an später denken
Praktische Tips für einen nachhaltigen Umgang mit Kleidungsstücken
Ein T-Shirt ist nicht gleich ein T-Shirt und eine Hose nicht gleich eine Hose - mit anderen Worten: Wer beim Kaufen von Kleidung nicht nur nach Markennamen oder Preis geht, hat den ersten Schritt im Sinne der Nachhaltigkeit getan, wie sie die Agenda 21 fordert. -
Es geht weiter
TeilnehmerInnen wollen Aktion fortsetzen
"Es hat mir Spaß gemacht, Leute zu treffen, die sich ihrer Verantwortung für die Zukunft bewußt waren", lobte der schleswig-holsteinische Umweltminister Rainder Steenblock die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der landesweiten Aktion "Schleswig-Holsteiner Haushalte machen mit" am Freitag in Lübeck. In der Waldorfschule in der Dieselstraße fand die Abschlußveranstaltung der sechsmonatigen Aktion statt, die im Mai begonnen hatte. -
Koslowski
Eine Friedenserklärung -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Mittwoch, 9. Dezember
Theater -
Donnerstag, 10. Dezember
Theater -
Freitag, 11. Dezember
Theater -
Sonnabend, 12. Dezember
Theater -
Sonntag, 13. Dezember
Theater -
Montag, 14.Dezember
Theater -
Dienstag, 15. Dezember
Theater -
Eine erfolgreiche (Kultur-)Partnerschaft
Der Bereich Kunst und Kultur pflegt intensive Kontakte mit Städten an der Ostseeküste
Mit der politischen Veränderung im vergangenen Jahrzehnt hat sich unversehens im Ostseeraum ein neuer Schwerpunkt von Lübecks Kulturarbeit gebildet. Dr. Ada Kadelbach, Leiterin des Bereichs Kunst und Kultur der Hansestadt, hat dafür natürlich eine Erklärung: Das Aufbrechen des politischen Ostblocks lasse besonders die Neugier der baltischen Staaten in Richtung Lübeck wachsen. Und so seien neben den Partnerstädten Kotka und Klaipeda die historischen Verbindungen mit Riga und Tallinn wieder aufgelebt. -
Mehr von Koslowski
Geschichten nach dem Hörensagen jetzt als Buch
Alle 14 Tage kommen Freunde des skurrilen Humors in unserer Rubrik "Koslowski" auf ihre Kosten. Wer nicht so lange auf neue Geschichten des stets in merkwürdige Situationen verstrickten Serienheldes warten möchte, kann jetzt auf das gleichnamige Buch zurückgreifen. In seiner um etliche Geschichten erweiterten Neuausgabe präsentiert Koslowskis geistiger Vater, der Rundfunkredakteur und Schriftsteller Michael Augustin, insgesamt 79 groteske Episoden, humorvoll illustriert von Manfred Bofinger, einem bekannten Cartoonisten und Buchgestalter. -
Großes Neujahrskonzert der Philharmoniker
Generalmusikdirektor Erich Wächter und die Lübecker Philharmoniker führen die Musikfreunde mit zwei Highlights ins Jahr 1999:Antonin Dvoraks 9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt" und George Gersh-wins rasantes Klavierkonzert in f (womit des 100. Geburtstags des großen ameri-kanischen Komponisten gedacht wird) stehen auf dem Programm des traditionellen Neujahrskonzerts am 1. Januar um 19 Uhr in der MuK. Solist ist der renommierte deutsche Pianist Rolf Plagge, der mit dem Orchester bereits eine hinreißende Wiedergabe des 2. Klavierkonzerts von Franz Liszt geboten hat. Der Vorverkauf an der Theaterkasse, bei tips & tickets, im Musikhaus Robert und im Pressezentrum läuft auf vollen Touren. -
Kurz notiert
Die neue Katalogzone der Stadtbibliothek wird am Donnerstag, 10. Dezember, eingeweiht:Dann stehen acht PC-Arbeitsplätze zur Recherche im elektronischen Katalog, in CD-ROM-Datenbänken oder im Internet zur Verfügung. -
Rückschau und Ausblick auf das Weltkulturerbe
Das Buch "Denkmalpflege in Lübeck 2 - 10 Jahre Weltkulturerbe" soll keine Festschrift sein, sondern nach dem Willen der Autorinnen und Autoren ein Buch, in dem die Diskussion um das Welterbe in Lübeck rückblickend dokumentiert und in dem von der Denkmalpflege ein Resümeé aus heutiger Sicht gezogen wird. Das sagte der Leiter des Bereichs Denkmalpflege, Dr. Horst H. Siewert, bei der Vorstellung des Bandes vergangene Woche. In Zusammenarbeit mit dem Verlag Schmidt-Römhild und mit Unterstützung der Possehl-Stiftung sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist so eine lesenswerte und informative Rückschau entstanden, die zugleich den Blick in die Zukunft lenkt. Der Band ist im Buchhandel erhältlich. -
Theaterporträts
Leben fürs Theater
Der Schauspieler Krafft-Georg Schulze -
Kinotip
Wasted!
"Wasted" ist ein Film von Ian Kerkhof über Techno und die Drogen, die dazugehören. Er läßt die Bilder rasen, bremst sie ab - je nachdem welche Substanzen sich seine Helden gerade reingepfiffen haben. In seinen besten Momenten erzählt der Film nicht nur von Techno, sondern ist Techno. -
Bauarbeiten
An der Obertrave: -
Informationen und Hilfe
Recycling-Höfe
Bürgerschaft% -
Streßfreier Einkauf ohne Gepäck
Stadtwerke und Lübeck Management bieten Aufbewahrungs-Service an
Einen kostenlosen Gepäck-Service bieten die Stadtwerke Lübeck und das Lübeck Management am Märchenwald in der Mengstraße (gegenüber vom Buddenbrookhaus) an, damit die Kundinnen und Kunden ihren Weihnachtsbummel streßfrei genießen können. Montags bis freitags von 13 bis 19.30 Uhr und sonnabends von 10 bis 18.30 Uhr können die Pakete und Einkaufstüten zur Aufbewahrung abgegeben werden. -
Kurz notiert
Studienberatung, berufliche Orientierungshilfe und Bewerbungstraining bietet am Dienstag, 15. Dezember, von 14 bis 15.30 Uhr, das Mädchen- und Frauencafé. Anmeldungen unter den Rufnummern (0451) 122 57 46 oder 122 51 42. -
Weihnachten in den 20er und 30er Jahren
Die Geschichtswerkstatt Herrenwyk zeigt vom 11. bis 20. Dezember im Rahmen einer Sonderausstellung einen Weihnachtsbaum und Geschenke in der typischen Art der 20er und 30er Jahre. Außerdem wird die Geschichte vom Fest in einer Arbeiterfamilie erzählt. Die Ausstellung ist freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, sonnabend und sonntags von 10 bis 17 Uhr. -
Betroffene für Selbsthilfegruppe gesucht
Für die Selbsthilfegruppe Angstneurose/Paniksyndrom werden Betroffene gesucht, die unter immer wiederkehrenden Ängsten leiden, und die versuchen wollen, mit anderen Betroffenen darüber zu sprechen. Kontakt und Informationen über die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) im Gesundheitsamt, Telefon (0451) 122 53 77. -
Holzsitzgruppe im Fundbüro abzuholen
Unter den im Laufe des Monats November beim städtischen Fundbüro abgegebenen Sachen befinden sich unter anderem eine Holzsitzgruppe, Rollstühle, Fahrräder, Sportkarren, Taschen und Geldbörsen. Die rechtmäßigen Besitzerinnen und Besitzer werden gebeten, sich im Fundbüro des Bereichs Meldestelle, Dr.-Julius-Leber-Straße 46 bis 48, Zimmer 109, zu melden. -
Kinderkurse im Museum für Natur und Umwelt
Die nächsten Kurse "Der Natur auf der Spur" für Mädchen und Jungen beginnen nach den Weihnachtsferien. Einmal wöchentlich treffen sich dann die Kinder, um gemeinsam unter pädagogischer Leitung das Museum für Natur und Umwelt sowie die Umgebung zu erkunden. Information und Anmeldung ist ab sofort am Infostand des Museums möglich - oder unter der Telefonnummer (0451) 122 41 22. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
Beleuchtete Türme: Idee ist hervorragend
Zur Beleuchtung der Lübecker Kirchen. SZ vom 1. Dezember -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der BürgerInnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. -
Hundesteuer nicht unangemessen hoch
Mich erreichte eine Anfrage zur Höhe der Hundesteuer in Lübeck und die Einsenderin bat ausdrücklich darum, diesen Punkt an dieser Stelle zu veröffentlichen. Das tue ich gern. -
Fasziniert vom Lübecker Weihnachtsmarkt
Viele Aussteller kommen schon seit Jahren - Weihnachtsmänner für Rekordversuch gesucht
Seit über 350 Jahren findet der Lübecker Weihnachtsmarkt bereits statt. Die älteste Spur von ihm findet sich im Jahre 1648, und seit 1673 heißt es in des Marktvogts Einkünften und Erhebungen: "Auf Weihnachten, Neujahr und Heilige Drei Königabend sammlet der Marktvogt von den Kramern, Beckenschlägern und allen, so am Markt und unter der Kanzlei was zu Kauf haben, sein Stedegeld." Seitdem hat der Markt immer stattgefunden, auch in Jahren höchster Not. -
Jetzt wird es hell
Lampen in Krummesser Baum und Kücknitz
Ein Vorhaben wird realisiert, auf das so mancher Bewohner der Siedlung Krummesser Baum bereits wartete, als er noch ein Kind war: Die rund 650 Meter des Geh- und Radweges entlang der Kronsforder Landstraße (von Krummesser Baum bis Kronsforde) werden beleuchtet. Zwölf vier Meter hohe Lampen werden aufgestellt. Die Kosten betragen rund 30 000 Mark. -
Spendenaufruf
Das Kinderhaus "Grauer Esel" ist durch den Brand in der vergangenen Woche in Schwierigkeiten: Der Kindergartenbereich samt Bewegungsraum ist zerstört, nur die Horträume sind noch erhalten. Die Leiterin des Kinderhauses, Ursula Klein, schilderte den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses die Situation. Ausschußvorsitzende Andrea Ohm sicherte ihr zu: "Sie werden von uns jede nur mögliche Hilfe bekommen." Derzeit kann nur eine Handvoll Kinder in der Friedrichstraße betreut werden. Nun wird nach einer Übergangslösung für die Betreuung der 69 Ein- bis Zwölfjährigen gesucht, aber dafür fehlt noch das Inventar. Dringend benötigt werden: Töpfe, Geschirr, Mikrowelle, Kinderbetten, Matratzen und Bettwäsche, Handtücher, Lätzchen, Kindertische und -stühle, Gardinen, Lampen, Bilderbücher, Bastelmaterial, außerdem Equipment fürs Büro. Damit das Kinderhaus in Zukunft vor Zerstörungen geschützt ist, werden Bewegungsmelder und eine Alarmanlage benötigt. Geldspenden können unter dem Stichwort "Esel" auf die Sparkasse Lübeck, Bankleitzahl 230 501 01, Konto 100 60 48, überwiesen werden. Wer Sachspenden zur Verfügung stellen will, kann sich unter Telefon 0171/320 53 85 mit Ursula Klein in Verbindung setzen. -
Krähen ziehen um
In Travemünde werden die Nester entfernt
Mehrere hundert Krähennester im Travemünder Kurpark Calvarienberg und entlang der Außenallee werden zur Zeit aus den Baumkronen entfernt. In schwindelerregender Höhe von 25 Metern werden die momentan verwaisten Nester aus den Baumkronen herausgestoßen, ohne die Bäume zu beschädigen. "Diese Aktion ist notwendig, da man ohne Regenschirm die Spazierwege kaum noch nutzen kann", so Kurdirektor Uwe Kirchhoff. Gäste und Bürger beklagten diesen Zustand bereits seit langem, zumal diese Wege eine wichtige Verbindung vom Strandbahnhof zur Vorderreihe darstellen. Bereits seit März plant die Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ) zusammen mit dem Bereich Stadtgrün, dem Fachbereich Umwelt und dem Landesamt für Natur und Umwelt die Reduktion der Saatkrähenkolonie. Die unter Naturschutz stehenden Vögel sollen durch diese rund 4000 Mark teure Aktion zum "Umzug" animiert werden. "Vor rund acht Jahren gab es eine ähnliche Aktion und die Krähen haben sich neue Nester im Naturschutzgebiet Priwall gebaut", erinnert sich die Travemünderin Hilde Stringer, die mit ihrer Initiative den Anstoß für die Aktion gab. -
Rückblick auf 1958
Bürgermeister zeichnet Arbeitsjubilare aus
40 Jahre im Dienst der Hansestadt Lübeck: Bürgermeister Michael Bouteiller dankte den Jubilaren beim Empfang im Rathaus vergangene Woche für ihre Arbeit und daß sie die Veränderungen von 1958 bis zur Jetzt-Zeit mitgestaltet haben. Er blickte zurück auf das Jahr 1958, als der Hafenumschlag von 2,6 Millionen Tonnen als großer Erfolg gefeiert wurde und die Frage die Lübecker bewegte, ob St. Petri wieder aufgebaut werden sollte. Bouteiller warf aber auch einen Blick nach vorn: "Sie sind die Crew, die wir brauchen, um die Zukunft, die wir wollen, zu erreichen." Als Anerkennung gab es für die Jubilare das Lübeck-Buch "Das alte Stadtbild". -
Kurz notiert
Über den Stand der Baumaßnahmen im Pennmoor informierte am Freitag der Deutsche Siedlerbund Schleswig-Holstein. Daran nahmen Vertreter der Bürgerschaft, der Verwaltung und der Politik teil. In Pennmoor entstehen derzeit 75 Doppel- und Reihenhäuser in Gruppenselbsthilfe. -
Nikolaus kam mit Lucia und Passatchor
Zu einer Nikolausveranstaltung begrüßte Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp am vergangenen Wochenende die Bewohnerinnen und Bewohner aus städtischen Altenpflegeheimen, ehemalige Mitarbeiter der Heime sowie Gäste und Bewohner nichtstädtischer Altenpflegeheime. "Wir wollen mit dieser Veranstaltung zum Ausdruck bringen, daß die in Heimen lebenden Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Teil unserer Gesellschaft sind, dem wir besonderen Dank und Anerkennung schulden", so die Sozialsenatorin. Der Nikolaus hatte für jeden Gast im Kolosseum eine kleine Überraschung mitgebracht. Das vorweihnachtliche Programm wurde unter anderem durch den Passatchor und den Auftritt der schwedischen Lichterkönigin Lucia bestritten. -
Die Beschallung ist eine ganz leichte Aufgabe
Zu "Beschallungsanlage bleibt mangelhaft". SZ vom 1. Dezember -
Der Haushalt 1999 ist verabschiedet
Die Kooperation von SPD- und CDU-Fraktion machte es möglich: Nach nur gut drei Wochen Beratungszeit einigten sich die beiden großen Fraktionen der Lübecker Bürgerschaft auf ein gemeinsames Haushaltspaket für das Jahr 1999. -
Bibliotheken ohne BibliothekarInnen
Der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Denkmalpflege hat vorgeschlagen, die Stadtteilbibliotheken mit ehrenamtlichen, nicht ausgebildeten und unbezahlten Hilfskräften zu besetzen. -
Jahresabschluß und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 1997 der Stadtwerke Lübeck
Gemäß § 14 Abs. 5 Kommunalprüfungsgesetz Schleswig-Holstein in der Fassung vom 1.4.1996 geben wir bekannt:




