Ausgabe 056 vom 22. Dezember 1998
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Ist 1999 "Ende der Vorstellung"?
Tierheim-Misere: Ohne höhere Zuschüsse und Spenden droht das Aus
"Wenn nicht sehr bald etwas Gravierendes geschieht, ist das für uns das Ende der Vorstellung", fürchtet Hilke Voss, neuerdings ehrenamtliche Leiterin des Tierheims in Kücknitz und Vorsitzende des Vereins "Tierschutz Lübeck und Umgebung". Bislang kam das Tierheim noch mit einer Erbschaft über die Runden, doch nun neigt sich das Geld dem Ende zu. "Ohne größere Zuschüsse und Spenden müssen wir Mitte 1999 dichtmachen", so die 68jährige. -
Schlimme Ferienzeit
Tierheim ist in Urlaubswochen völlig überlastet
"Nach Weihnachten ist es weniger dramatisch", weiß Tierheimleiterin Hilke Voss, "aber die Urlaubszeit ist katastrophal für uns." Denn in dieser Zeit würden die meisten Tiere im Heim am Resebergweg 20 in Kücknitz abgegeben - vor allem zur Sommer- und Herbstferienzeit. -
Grußwort zum Jahreswechsel
Die Bürgerschaft habe zusammen mit der Verwaltung im abgelaufenen Jahr wesentliche Schritte zur Konsolidierung des Haushalts unternommen, schreiben Stadtpräsident Peter Oertling und Bürgermeister Michael Bouteiller in ihrem traditionellen Grußwort zum Jahreswechsel. Das Ziel bleibe, im Jahr 2000 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, "um damit wieder die notwendige Handlungsfreiheit zu erlangen." -
Besseres soziales Klima in Moisling
"Das soziale Klima in Moisling hat sich verbessert. Es ist zu einer Abnahme von kriminellem Verhalten, insbesondere von Gewaltdelikten, gekommen." Zu diesem Fazit kommt der Abschlußbericht des Modellprojektes zur Gewaltprävention "Stadtteil und Schule", der am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Projekt wurde von 1993 bis 1998 wissenschaftlich begleitet. Zentraler Ansatzpunkt dieses Projekts sind die Moislinger Schulen: Sie wurden zu Orten, an denen auch an Nachmittagen, Wochenenden oder in den Ferien vielfältige Programme für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp bezeichnete bei der Vorstellung der Ergebnisse dieses Modell als Vorbild für Schulen mit ähnlichen Problemen. -
Das "Amtsblatt" stellt sein Erscheinen ein...
... für dieses Jahr! In drei Wochen aber, am 12. Januar 1999, halten Sie Ihre Lübecker Stadtzeitung (SZ) wieder wie gewohnt in Ihren Händen. -
Editorial
Neulich am kanarischen Strand: ein Paar, das mit sich höchst zufrieden war. Er 63, sie ein wenig jünger, knackebraun alle beide. Sie verbrachten viele Wochen im Süden, morgens an den Strand, dreimal ein Viertelstündchen schnorcheln, den Rest dösen, abends fernsehen. Ich brauche nichts, sagte er, ich bin jetzt Rentner und faul. Weihnachten wollten sie wieder zu Hause in Norddeutschland sein. Ob sie sich nun auf das Fest freuten? -
Gute Gründe für Gesamtschule
Die Verwaltung bereitet die Umsetzung des Bürgerschaftsbeschlusses vor
Die Bürgerschaft hat am 29. Oktober mit demokratischer Mehrheit den Stand- ort des Trave-Schulzentrums in Kücknitz als vierte Gesamtschule beschlossen. Der Grund für diesen Beschluß lag vorrangig in der nach wie vor anhaltenden großen Nachfrage nach Gesamtschulplätzen in Lübeck: So konnten zum Schuljahresbeginn 1998/99 wiederum rund 300 Gesamtschulanmeldungen nicht berücksichtigt werden (die SZ berichtete). Es gibt viele Proteste gegen die Errichtung der Gesamtschule (siehe unten), zugleich aber auch eine große Zahl von Befürwortern. Unbeeinflußt von dieser Diskussion bereitet der Bereich Schule und Sport der Hansestadt zur Zeit die Umsetzung des Bürgerschaftsbeschlusses vor. -
Gegen Gesamtschule
Schreiben an die Ministerpräsidentin
"Die Umwandlung in eine Gesamtschule nimmt den Eltern künftig die Möglichkeit, ihre Kinder im angestammten Stadtteil in eine weiterführende Schule ihrer Wahl zu schicken", heiß es in einem Schreiben, das kürzlich an die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) geschickt worden ist. Absender: Der Gemeinnützige Verein für Kücknitz und Umgegend (GMVK), einem Tochterverein der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit. Der Brief endet mit der Bitte, die Zustimmung der obersten Schulbehörde zur Umwandlung des Trave-Gymnasiums in eine Gesamtschule nicht zu erteilen. -
In Schönböcken kann gebaut werden
Der Bebauungsplan Schönböcken/ Bauernweg wird am Mittwoch, 23. Dezember, rechtskräftig (siehe auch die amtlichen Bekanntmachungen in dieser Ausgabe). Damit kann in Schönböcken gebaut werden. Es werden zirka 50 Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Damit wächst Schönböcken um rund 150 EinwohnerInnen. Zusätzlich bekommt der Stadtteil dadurch auch einen Spiel- und Bolzplatz. -
Experten wollen Lübecks Anbindung verbessern
Für die Hansestadt Lübeck sind die Elektrifizierung der Bahnlinie Hamburg-Lübeck-Travemünde sowie insgesamt die Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur von herausragender Bedeutung, erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Gröpel bei einem Expertengespräch im Lübecker Rathaus. Alle Beteiligten, unter ihnen Vertreter der Stadt, bewegten sich im Interesse der gemeinsamen Sache aufeinander zu, wurde nach der Gesprächsrunde mitgeteilt. Deshalb wolle man den konstruktiven Dialog schon bald fortsetzen, so Gröpel. -
LÜBECK STATISTISCH
Die Stadtwerke Lübeck versorgen die EinwohnerInnen mit Strom. Die Abgabe wird in 1000 Kilowattstunden (kWh) gemessen. So wurden 1997 insgesamt 873 980 000 kWh an die BürgerInnen abgegeben. Ähnlich wie bei der Gasversorgung gibt es unterschiedliche Tarife: Haushaltstarif, Gewerbetarif, Kleinabnehmer, Nachtstromtarif sowie den Eigenverbrauch der Stadtwerke. Seit 1980 nimmt der Stromverbrauch der Hansestadt kontinuierlich zu: Damals wurden rund 31 Prozent weniger Strom abgegeben als heute, nämlich 600 908 000 kWh. Im Bereich der Gewerbetarife blieb die Abnahme weitgehend konstant, im Bereich der Sonderverträge ist dagegen ein starker Anstieg zu verzeichnen: Von 254 309 000 kWh im Jahr 1980 stieg die Zahl auf 473 498 000 im Jahr 1997 an, eine Steigerung von rund 46 Prozent. Dagegen ist beim Nachtstromtarif ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen:von 34 055 000 kWh im Jahr 1980 sank die Anzahl auf 20 873 000 kWh im vergangenen Jahr. -
Flächenatlas: Wichtige Daten für Investoren
Die Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH hat einen Gewerbeflächenatlas für den Standort Lübeck herausgebracht. Senator Gerd Rischau (CDU) hat diesen Atlas am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf 27 Seiten sind die wichtigsten Daten erfaßt, die für Investoren notwendig sind für ihre Standortentscheidungen, erklärte Rischau. "Gleichzeitig soll der Gewerbeflächenatlas dokumentieren, daß Lübeck im Vergleich zu anderen Oberzentren in Norddeutschland über ein ausgezeichnetes Angebot von preiswerten Gewerbe- und Industrieflächen verfügt, unterstrich Uwe Mantik, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. Gegenwärtig stünden 60 Hektar zur Verfügung. Mittelfristig würden weitere 70 Hektar dazukommen durch die Erschließung von Gewerbeflächen im neuen Hochschulstadtteil, am Flughafen Blankensee und in Genin-Süd. Der Gewerbeflächenatlas kann kostenlos bei der Wirtschaftsförderung angefordert werden unter der Rufnummer (0451) 70 65 50 oder der Faxnummer 70 65 520. -
Zahl der Übernachtungen erneut gestiegen
Zahl der Übernachtungen in den Monaten Januar bis Oktober des Jahres 1998 stieg um drei Prozent von 671 000 auf 691 300. Diese positive Entwicklung präsentierte Tourismusdirektor Johann W. Wagner vergangene Woche in der Bilanzpressekonferenz der Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ). Diese Steigerung, so Wagner, werde auf das ganze Jahr berechnet wohl noch höher ausfallen, weil sowohl die "Marzipan"-Ausstellung im St. Annen-Museum als auch die Weihnachtsmärkte noch einmal große Publikumsanziehungskraft besäßen. Besonders erfreulich: Der Zuwachs in Travemünde beträgt sogar sechs Prozent gegenüber Lübeck mit einem Prozent - trotz des schlechten Sommerwetters. Kurdirektor Uwe Kirchhoff sah den Zuwachs in den vielen hochkarätigen (Sport-)Veranstaltungen - die neudeutsch als "Event" bezeichnet werden - begründet. Aber auch die Rückführung der Viermastbark Passat habe sicher einen beachtlichen Anteil daran. Das bewährte touristische Konzept wolle man jetzt kontinuierlich weiter ausbauen, versprach Wagner und kündigte als erstes sichtbares Zeichen noch für den Januar 1999 den Spatenstich für das touristische Leitsystem an. -
Das Jahr 1998: Ein Rückblick in Bildern
"Ziel bleibt Haushaltsausgleich"
Stadtpräsident und Bürgermeister: Das Grußwort zum Jahreswechsel -
Grüße von der Stadt
Glückwünsche an Partner und Freunde
Zum Weihnachtsfest und bevorstehenden Jahreswechsel haben Stadtpräsident Peter Oertling und Bürgermeister Michael Bouteiller im Namen der Stadt Grüße an Partner und Freunde der Hansestadt Lübeck gesandt. -
Koslowski
Erinnerung
Während eines Verdauungsspazierganges in Schwerin begegnet Koslowski einem unauffälligen Herrn, der ihm sofort auffällt und ihn an einen alten Schulkameraden erinnert, der freilich schon lange tot ist. -
Ausstellungen
Völkerkunde-Sammlung
Buddenbrookhaus -
Mittwoch, 23. Dezember
Theater -
Donnerstag, 24. Dezember
Theater -
Freitag, 25. Dezember
Musik -
Sonnabend, 26. Dezember
Theater -
Sonntag, 27. Dezember
Theater -
Montag, 28.Dezember
Musik -
Dienstag, 29. Dezember
Theater -
Mittwoch, 30. Dezember
Theater -
Donnerstag, 31. Dezember
Theater -
Freitag, 1. Januar
Musik -
Sonnabend, 2. Januar
Theater -
Sonntag, 3. Januar
Theater -
Montag, 4. Januar
Musik -
Dienstag, 5. Januar
Theater -
Mittwoch, 6. Januar
Theater -
Donnerstag, 7. Januar
Musik -
Freitag, 8. Januar
Musik -
Sonnabend, 9. Januar
Theater -
Sonntag, 10. Januar
Theater -
Montag, 11. Januar
Musik -
Dienstag, 12. Januar
Musik -
Ein Besuch lohnt sich
Museen und Ausstellungen zum Jahreswechsel
Die Feiertage und die Zeit "zwischen den Jahren" bieten reichlich Gelegenheit zum Besuch der Lübecker Innenstadt-Museen - allerdings haben sie zu Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag, zu Silvester sowie (wie stets) am Montag geschlossen. Aber am 2. Feiertag und zu Neujahr sind sie zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet - das Buddenbrookhaus bis 17 Uhr und das Puppentheater sogar bis 18 Uhr. Außer den ständigen Ausstellungen sind aktuell zu sehen im St.Annen-Museum: "Vom Fürstenkonfekt zur Konsumware - Marzipan weltweit" (bis 31. Januar); Museum Behnhaus: Dieter Zimmer "Aus der Ferne. NÄHE" (bis 10. Januar); Burgkloster: 45. Landesschau schleswig-holsteinischer Künstler (bis 17. Januar);Völkerkunde-Sammlung:"Totenkult in Mexiko" (bis 31. Dezember) und "Wolle, Silber, Seide aus Tunesien" (bis 31. Mai); Buddenbrookhaus: "Julia Mann - ein Leben zwischen zwei Kulturen" (bis 7. Februar). -
Die Gelegenheit ist günstig
Theater Lübeck bietet um Weihnachten einen Saison-Überblick
Fast alles, was bislang in dieser Spielzeit am Theater Lübeck herauskam, ist in den nächsten zehn Tagen zu erleben:Eine günstigere Gelegenheit gibt es wohl kaum, sich über die Feiertage einen anregenden Abend zu machen. -
"Mehr Qualität"
Interview mit Lübecks GMD Erich Wächter
Generalmusikdirektor (GMD) Erich Wächter steht mitten in seiner 10. Lübecker Saison - und ist damit der am längsten in der Hansestadt amtierende Musikchef in der 100jährigen Geschichte des Orchesters der Hansestadt Lübeck geworden. Die SZ führte ein Gespräch mit dem GMD -
Berühmte Werke
Neujahrskonzert mit Gershwin und Dvorak
Ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts startet das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck mit zwei be-rühmten Werken:GMD Erich Wächter hat für das Neujahrskonzert - am 1. Januar 1999 um 19 Uhr in der MuK - das Klavierkonzert von George Gershwin (1898-1937) und die 9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt" von Antonin Dvorak (1841-1904) ausgewählt. -
Kurz notiert
"Aus der Ferne. NÄHE." ist der Titel einer neuen Ausstellung (bis 10. Januar) mit Bildern von Bernd Zimmer im Museum Behnhaus. Es sind Arbeiten auf Papier aus den Jahren 1977 bis 1997, die Zimmers eigenwillige Natureindrücke wiedergeben. -
Lesetip
Distler und Kluge
Die wissenschaftliche Arbeit in der Lübecker Stadtbibliothek blüht, aber ein wenig im Verborgenen. Nicht zuletzt Musikbibliothekar Arndt Schnoor wird nicht müde, die Bestände aufzuarbeiten und zu erforschen. So hat er nun in der Dritten Reihe, Band 2, das Werkverzeichnis von Manfred Kluge herausgegeben (39 Seiten, fünf Mark). Der hochbegabte Kirchenmusiker, der zwischen 1957 und 1971 zuerst an St.Aegidien und dann bis zu seinem Tod an St. Jakobi wirkte, ist durch seine große Kantate "De Salvatore mundi" über den Aegidien-Lettner bekanntgeworden. Schnoor weist die 146 Kompositionen nach, vor allem Vokalmusik, aber auch Werke für Orgel, Klavier und Kammermusik, darunter eine Kantate zum Gedächtnis des ermordeten amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. -
Bauarbeiten
Die Stadtwerke und der Bereich Verkehr weisen darauf hin, daß die Angaben der Bauzeiten nur unter der Voraussetzung gelten, daß das Wetter mitspielt. -
Bürgerservice: Hinweise für die Feiertage
Die Bereiche der Hansestadt bleiben am 24. und 31. Dezember geschlossen. Ferner gelten folgende Regelungen: -
Bäume gibt es noch Heiligabend
Tannen- und Fichtenverkauf in den Förstereien Wesloe und Waldhusen
In den Förstereien Wesloe und Waldhusen gibt es noch Weihnachtsbäume in allen Größen: schmal, dick, dünn, überwiegend zwischen einem und vier Meter groß. Aber wenn jemand einen zehn Meter großen Baum will ? "Kein Problem, können wir auch besorgen", sagt Försterei-Praktikantin Constanza Hintz. Der beste und daher teuerste Baum ist die Nordmanntanne. Sie hat weiche Nadeln. "Die rieseln auch nach Wochen noch nicht herunter", verspricht Hintz. Die Nordmann-Tanne ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Mark auf 30 Mark pro Meter reduziert worden. Für sogenannte Edeltannen müssen die Kunden 25 Mark pro Meter berappen, für Omorika-Fichten 20 Mark und für Rotfichten, die den typischen Tannennadelduft verströmen, 15 Mark. Rotfichte und Edeltanne aus der Lübecker Schonung sind mit dem Naturland-Zertifikat ausgezeichnet. -
Feiertage: Märkte teilweise vorverlegt
Der Bereich Märkte weist darauf hin, daß aufgrund der Feiertage keine Wochenmärkte stattfinden beziehungsweise die Märkte verlegt werden. Folgende Termine gelten: Am Donnerstag, 24. Dezember, finden die Wochenmärkte Brink, Meesenkaserne und Travemünde (8 bis 12 Uhr), der Markt auf dem Markt (10 bis 13 Uhr) sowie auf dem Hanseplatz (8 bis 12 Uhr, vorverlegt vom 1. Januar 1999) statt. Am Dienstag, 29. Dezember, ist wie gewohnt Markt auf dem Koberg, Brink und Hanseplatz. Der Kücknitzer Wochenmarkt ist vom 1. Januar 1999 ebenfalls auf diesen Tag (8 bis 13 Uhr) vorverlegt worden. Am Mittwoch, 30. Dezember, findet der Markt auf dem Markt zwischen 10 und 18.30 Uhr zusätzlich statt. Der Moislinger Markt (8 bis 13 Uhr) und der Markt in Buntekuh (14 bis 18 Uhr) sind vom 1. Januar 1999 ebenfalls auf diesen Tag vorverlegt worden. Am Donnerstag, 31. Dezember, sind folgende Märkte: Brink, Meesenkaserne, Travemünde (jeweils 8 bis 12 Uhr), Markt auf dem Markt (10 bis 13 Uhr), Hanseplatz (8 bis 12 Uhr) und Koberg (10 bis 13 Uhr, vorverlegt vom 1. Januar). -
Öffnungszeiten der Recyclinghöfe
Die Recyclinghöfe St. Lorenz (Schwartauer Allee 52) und Herrenwyk (Masselbett) bleiben am 24. und 31. Dezember 1998 und am 2. Januar 1999 geschlossen. Der Recyclinghof im Eingangsbereich der Deponie Niemark ist wie folgt geöffnet: Donnerstag, 24. Dezember, 7 bis 12 Uhr; Donnerstag, 31. Dezember: 7 bis 12 Uhr; Sonnabend, 2. Januar 1999: 7 bis 13 Uhr. -
Sondertarif für Priwallfähren
Für die Priwallfähren werden die Jahreskarten 1999 für die Bewohner des Priwalls und der östlich benachbarten Gemeinden nach den Tarifbestimmungen des Sondertarifs ab 4. Januar 1999 verkauft. Auch für 1999 muß ein schriftlicher Antrag gestellt werden. Antragsformulare sind ab 4. Januar 1999 auf den Fähren, bei den Fährkassierern an beiden Abfertigungsstationen, im Fährbetriebsgebäude und für die Bewohner der Seniorenwohnanlage Rosenhof an der dortigen Rezeption erhältlich. Jahreskarten gibt es vom 4. bis 15. Januar im Fährbüro. -
Sonderfahrplan für Busse kostenlos erhältlich
Die Stadtwerke in der Moislinger Allee bleiben am 24. und 31. Dezember geschlossen, ebenso die Verwaltungsbereiche der Elektrizitäts-, Fernwärme-, Gas- und Wasserversorgung sowie der Verkehrsbetriebe. Das Servicebüro der Verkehrsbetriebe ist ebenfalls an beiden Tagen geschlossen. Auch das Anruf-Sammel-Taxi verkehrt Heiligabend und Silvester nicht. Die Busse der Stadtwerke fahren nach einem Sonderfahrplan, der im Servicebüro, am Zob und am Gustav-Radbruch-Platz sowie im Infozentrum erhältlich ist. Heiligabend und Silvester fahren die Busse nach dem Sonnabend-Fahrplan. An den beiden Weihnachtsfeiertagen fahren die Busse nach dem Feiertagsplan. Der Entstörungsdienst der Stadtwerke Lübeck ist an den Feiertagen rund um die Uhr besetzt. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
STICHWORT
Was ist ein Ombudsmann?
Die Bezeichnung kommt aus dem Schwedischen und bezeichnet eine Person, die die Rechte der BürgerInnen gegenüber den Behörden wahrnimmt. -
Ampelanlage an der Guerickestraße
Ein Bürger aus dem Bereich Guerickestraße hatte sich an mich gewandt, um zu erreichen, daß an der Einmündung Guerickestraße in die Brandenbaumer Landstraße eine Ampelanlage eingerichtet wird. -
Keine Starallüren im Hafen
Hafenmeister Günther Runge verläßt nach 30 Dienstjahren Travemünde
Die Seemannsmütze - im Sommer weiß, im Winter blau - ist das Erkennungszeichen vom Hafenmeister Günther Runge. Das weiß jeder im Passat-Hafen. Und noch etwas wissen alle Wassersportler: "Bei mir wird jeder gleich behandelt, egal ob das Boot groß oder klein ist", sagt Günther Runge, "Starallüren gibt's bei mir nicht". Seit 1965 ist er in Travemünde beschäftigt. Dabei dachte er nie an sich, sondern wollte es möglichst vielen recht machen. Jetzt, nach insgesamt 30 Jahren Dienst bei der Hansestadt Lübeck, geht Runge in den Ruhestand und übergibt sein Aufgabengebiet an seinen Nachfolger Manfred Brüggmann. -
Bürgerservice: Die Abfuhrtermine auf einen Blick
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck teilen mit, daß sich die Abholung der Braunen Tonnen, der Restmüllbehälter, der gelben Wertstoffsäcke, Altkleider und Altpapier zu den Feiertagen verschiebt. -
Schadstoffmobil steht auf dem Andersenring
Bürgerinnen und Bürger können am Sonnabend, 9. Januar, ihre Sonderabfälle aus privaten Haushalten kostenlos beim Schadstoffmobil auf dem Wochenmarktplatz Andersenring abgeben. Das Fahrzeug steht dort von 8 bis 12 Uhr. Das Schadstoffmobil nimmt allerdings keine Autoreifen oder asbesthaltige Abfälle, wie zum Beispiel Asbestzement-Faserplatten, entgegen und auch keine Feuerlöscher oder Elektrogeräte. -
Neuer Kleinbus für das Autonome Frauenhaus
Einen roten Transporter übergab Mathias Dziekan vom Autohaus Lorenzen am vergangenen Mittwoch an die Mitarbeiterinnen Anke Kock und Heidrun Stegen vom Autonomen Frauenhaus in Lübeck. Der Kleinbus wurde extra behindertengerecht umgebaut: Ein automatisch ein- und ausfahrbares Trittbrett erleichtert den Einstieg - und mittels Rampen können bis zu zwei Rohstuhlfahrerinnen im Auto transportiert werden. "Das Fahrzeug benötigen wir vor allem, um Sachen aus den Wohnungen der hilfesuchenden Frauen zu holen, um Behördengänge zu erleichtern oder um einen Tagesausflug mit Frauen und Kindern anbieten zu können", so Anke Kock. Finanziert wurde der Kleinbus durch zahlreiche Spenden anläßlich des 20jährigen Bestehens der Einrichtung in diesem Jahr sowie durch Erlöse bei der Jubiläumsparty und ein Benefizkonzert. Darüber hinaus hat die Possehl-Stiftung 20 000 Mark für die Anschaffung des Fahrzeugs gespendet. -
Personalien
Holger Groth wurde am 26. November von der Bürgerschaft zum Leiter des Rechnungsprüfungsamtes gewählt. Ab 1. Januar 1999 wird der 54jährige gebürtige Lübecker seine neue Aufgabe innerhalb der Stadtverwaltung übernehmen. -
Grüße zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel
Liebe Lübeckerinnen, -
Kein Abschiebeknast in Rendsburg und anderswo
Mit diesem Beitrag des Lübecker Flüchtlingsforums verabschieden sich Bündnis 90/ Die Grünen und wünschen ihren Leserinnen und Lesern einige Zeit des Erholens und Nachdenkens. -
Amtliche Bekanntmachung
Öffentliche Auslegung des Teillandschaftsplans "Brodten" im Rahmen der Verfahrensbeteiligung gem. § 6 Abs. 2 Landesnaturschutzgesetz Schleswig-Holstein.




