Ausgabe 080 vom 22. Juni 1999
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"Kinder erwarten die richtig"
Pausenbetreuung an Marien-Schule: Entspanntere Schüler
Große Pause an der Marien-Schule: Aus allen Richtungen stürmen Kinder heran, im Nu ist der Schulhof eine riesige Spiel- und Sportfläche. Während die einen Seilhüpfen, die anderen Tischtennis spielen, buddeln einige Jungs ganz intensiv im Sandkasten, in deren Mitte ein modernes Holzklettergerüst steht. Eine Pause, wie an jeder anderen Grundschule in Lübeck? Nur auf den ersten Blick. -
KontrolliertesWasser
Stadtwerke: Umwelt- und Energiesparbericht 1998
Aus Tiefen bis zu 135 Metern wird das Wasser geholt, das die Lübecker Bevölkerung trinkt. Diese und viele andere Daten enthält der Umwelt- und Energiesparbericht 1998 der Stadtwerke Lübeck. Er gibt unter anderem Aufschluß über die geleistete Energieversorgung wie Strom, Wärme oder Gas, über die betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen, den Emissionsschutz und die Trinkwasserversorgung. Der jährlich erscheinende Bericht wird am Donnerstag, 24. Juni, der Bürgerschaft vorgestellt. -
Mittsommerfest vorm Holstentor
Das Wetter spielte mit und Lübecks Wahrzeichen lag in strahlendstem Sonnenschein, als am Sonnabend Gäste aus dem südschwedischen Skurup vorm Holstentor einen Mittsommerbaum errichteten und die zahlreichen Zuschauer mit Folklore-Tänzen unterhielten. Morgens um 7.30 Uhr war die schwedische Delegation per Fähre angekommen. Im Gepäck viel Birkengrün, mit dem der einem großen Kreuz ähnliche "Baum" geschmückt wurde, und jede Menge Info-Broschüren, die insbesondere Touristen auf die schöne Heimat von Nils Holgersson aufmerksam machen sollten. Leif Forstenberg, Mitglied des Skuruper Kulturausschusses und Schauspieler, überbrachte die herzlichsten Grüße. Lübeck wurde durch den Ersten stellvertretenden Stadtpräsidenten Peter Sünnenwold repräsentiert. -
Simonis: "Beginn einer schönen Freundschaft"
Ministerpräsidentin Heide Simonis hat vergangene Woche in Lübeck den Startschuß für das von der Europäischen Union geförderte Kooperations-Projekt STRING gegeben. STRING steht für South Western Baltic Sea Trans Regional Area - Inventing New Geography. Übersetzt bedeutet es, daß die Öresund-Regionen (Schonen und der Großraum Kopenhagen), Westseeland, Storström, Hamburg und Schleswig-Holstein langfristig miteinander kooperieren wollen. Die fünf Partner wollen das Gebiet, in dem rund 13 Millionen Menschen leben, zu einem "Kraftzentrum Südwestliche Ostseeregion" machen. Simonis:"Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft." -
Editorial
Viele Köche verderben den Brei, lautet ein Sprichwort. Daß die Beteiligung vieler sinnvoll ist, um möglichst viele Interessen und Vorstellungen berücksichtigen zu können, zeigt die Lübecker Bauverwaltung. Sie hat ein bislang nicht praktiziertes, sehr umfangreiches, "dreistufiges BürgerInnenbeteiligungsverfahren" entwickelt, wie das Angebot, etwas umständlich in grammatikalischem Neudeutsch, dafür aber geschlechtsneutral, heißt. -
Neue Kontakte knüpfen
Erfolgreiche Messe für Lübecker Hafenwirtschaft in München
Als vollen Erfolg bewerten die Vertreter der Lübecker Hafen- und Verkehrswirtschaft ihre Teilnahme an der Messe "transport 99" in München. Insgesamt zwölf Aussteller aus der Hansestadt hatten sich vom 8. bis 12. Juni 1999 auf der wichtigsten europäischen Leitmesse für Verkehr und Logistik mit einem 85 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand präsentiert. Neben der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), dem Flughafen Lübeck und dem städtischen Bereich Hafen- und Verkehrsförderung waren die Lübecker Büros des Papierkonzerns UPM-Kymmene, der Reedereien Nordö Link und Transfennica, die Speditionen Lüders & Stange, Joachim Parbs GmbH und Bruhn Spedition GmbH, das Umschlagsunternehmen Lübeck Distribution GmbH (LDG), die Maklerfirma Andreas Hansen Baltic GmbH & Co und das EDV-Unternehmen Travemünder Datenverbund (TraDaV) beteiligt. -
Fachbuch statt Festschrift
Seit 25 Jahren Arbeitsgemeinschaft Historische Städte
Keine Festschrift, sondern ein Fachbuch, das den Zustand deutscher Innenstädte beschreibt, Problemfelder aufzeigt und einen Ausblick auf die Aufgabenfelder der nächsten 10 bis 15 Jahre gibt, hat die Arbeitsgemeinschaft (AG) Historische Städte herausgegeben. Diese AG, der die Städte Bamberg, Regensburg und Lübeck sowie seit 1989 Görlitz, Meißen und Stralsund angehören, besteht seit 25 Jahren. Das Buch kommt im Juli für 29,90 Mark in den Buchhandel. -
Aktion: Fairer Handel
Informationen zu Produkten der Dritten Welt
Lebensmittel wie Kaffee oder Tee, Blumen oder Kunsthandwerk sind im "Fairen Handel" oftmals nicht viel teurer, als herkömmlich angebotene Produkte. Doch trägt ein Produkt das Zeichen des "Fairen Handels" garantiert es, daß die Produzenten in den Ländern der Dritten Welt für ihre Arbeit eine angemessene Entlohnung erhalten, Mindestpreise über den Weltmarktpreis und Abnahmeverträge garantiert werden. Dabei soll Kinderarbeit vermieden, die Produkte umweltfreundlich angebaut und die ökologische Landwirtschaft unterstützt werden. -
Wie verhalten sich Nachtschwärmer?
Die urbanus GbR ist vom Bereich Hafen- und Verkehrsförderung beauftragt worden, eine Marktstudie zur geplanten Einführung von Nachtbussen zu erstellen. Damit bekommt der Beschluß der Bürgerschaft zum Probebetrieb eines Nachtbusses in Lübeck erste Konturen. Das Lübecker Planungsbüro urbanus soll Erkenntnisse über die Verhaltensweisen der Lübecker Bürgerinnen und Bürger im Abend- und Nachtverkehr liefern. Dazu wird die Bevölkerung seit vergangenen Freitag in Schulen, an zentralen Veranstaltungsorten, in Diskotheken sowie in den Bussen der Stadtwerke (jeweils freitags und sonnabens ab 23.15 Uhr) befragt. -
Lübecker Volksfest beginnt am Freitag
Rund 140 Aussteller werden auf dem 151. Lübecker Volks- und Erinnerungsfest vom 25. Juni bis 18. Juli auf dem Volksfestplatz, täglich ab 15 Uhr, vertreten sein. Zahlreiche Spiel- und Schießbuden, Karussells, wie das neue Fahrgeschäft Take off und das Tauchboot U 3000, sowie Imbißgeschäfte bieten Spaß und Unterhaltung. Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadtwerke oder der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft anreisen, können mit etwas Glück zwischen 17 und 21 Uhr Preise wie Bustickets oder Gutscheine der Schausteller am Glücksrad auf dem Volksfest erdrehen. -
Tag der offenen Tür: 50 Jahre Jugendaufbauwerke
Die Jugendaufbauwerke (JAW) gibt es in Schleswig-Holstein seit 50 Jahren. Zwei der insgesamt 22 haben ihren Sitz in Lübeck. Anläßlich dieses Geburtstages laden das BALI/JAW (Berufsvorbereitungs- und Ausbildungszentrum Lübeck Innenstadt) und JobB (junge Menschen in offener beruflicher Bildung Lübeck-Eichholz) am Sonnabend, 26. Juni, zu einem Tag der offenen Türen ein. Beide Häuser führen im Auftrag des Arbeitsamtes, zum Teil auch im Auftrag der Jugendhilfe/Jugendamtes, berufsbegleitende Lehrgänge, Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen sowie ausbildungsbegleitende Hilfen durch. Von 12 bis 18 Uhr informieren die Einrichtungen BALI, Dr. Julius-Leber-Straße 75, und JobB, Guerickestraße 6-8, über ihre Angebote und die vielfältigen Möglichkeiten. -
LÜBECK STATISTISCH
Das Staatliche Umweltamt Itzehoe mißt im Rahmen der Lufthygienischen Überwachung Schleswig-Holstein die Luftbelastungen in der Hansestadt am Lindenplatz und in Schönböcken. Unter anderem werden die gemessenen Werte im Statistischen Jahrbuch des Bereichs Statistik und Wahlen veröffentlicht. -
Spielplatzstudie wird in Buntekuh vorgestellt
Der "Runde Tisch Buntekuh" lädt Bürgerinnen und Bürger zu seinem nächsten Treffen am Montag, 28. Juni, um 17 Uhr in die Integrierte Gesamtschule Buntekuh, Karavellenstraße 2 bis 4, ein. Bei dem Treffen sollen folgende Themen besprochen und diskutiert werden: Sicherheit im Stadtteil, Spielplatzstudie bezogen auf Buntekuh, Agenda 21 und fairer Handel. -
Kindertagesstätten Moisling stellen sich vor
Die städtischen und kirchlichen Kindertagesstätten im Stadtteil Moisling stellen sich im Rahmen eines Stadtteilfestes am Sonnabend, 26. Juni, 14 bis 17 Uhr, rund um die Kirche am Andersenring vor. Auf die Kleinen wartet ein buntes Programm, und die Eltern können sich über die besonderen pädagogischen Betreuungsangebote der einzelnen Kindertagesstätten informieren. -
Schadstoffmobil steht auf dem Meesenring
Lübecker Bürger können am Sonnabend, 26. Juni, ihre Sonderabfälle aus privaten Haushalten kostenlos beim Schadstoffmobil auf dem Wochenmarktplatz Meesenring abgeben. Das Fahrzeug der Entsorgungsfirma Rethmann steht dort von 8 bis 12 Uhr bereit. Das Schadstoffmobil nimmt keine Autoreifen, asbesthaltige Abfälle, wie zum Beispiel Asbestzement-Faserplatten, Feuerlöscher und Elektrogeräte entgegen. Bei Fragen zur Entsorgung steht die Abfallberatung unter den Telefonnummern (0451) 122 70 44, 122 70 41 und 122 70 70 zur Verfügung. -
Kinderkurse: "Der Natur auf der Spur"
Ab Mittwoch, 23. Juni, können sich Kinder für die Kurse "Der Natur auf der Spur", die nach den Sommerferien beginnen, beim Infostand des Museums für Natur und Umwelt, Mühlendamm 1-3, anmelden. Die Kurse für naturbegeisterte Mädchen und Jungen werden sechs Wochen lang jeweils dienstags und donnerstags angeboten. Unter pädagogischer Leitung können die Kinder gemeinsam das Museum sowie die Umgebung erkunden. Anmeldungen und Information beim Museum oder telefonisch unter (0451) 122 41 22. -
Michael Bouteiller: "Ich bin ein Nachbar"
Der Vormann der Hanse über die Bedeutung des Hansetages und die Zukunft des Hansebundes
Im Interview mit der Stadtzeitung erläutert Bürgermeister Michael Bouteiller, der zugleich Vormann der Hanse ist, die Bedeutung des Hansetages. Außerdem wagt Bouteiller einen Blick in die Zukunft des Hansebundes der Neuzeit. -
Hochburg des Karnevals
Die Stadt Oldenzaal trägt den Beinamen "das Lächeln von Twente"
Die niederländische Stadt Oldenzaal wirbt mit dem Beinamen "das Lächeln von Twente", ein selbstbewußter Hinweis darauf, daß die Bewohnerinnen und Bewohner sehr freundlich und aufgeschlossen sind. Das wird auch daran deutlich, daß Oldenzaal eine Karnevalsstadt ist - im östlichen Teil des Landes eine Besonderheit. Zurückzuführen sei dies vor allem auf den Einfluß der römisch-katholischen Kirche, heißt es in den gängigen Stadtbeschreibungen; der Karneval hat bekanntlich seine Ursprünge im ausgelassenen Feiern vor der sich anschließenden Fastenzeit. -
GeistReich
Wer überlebt wen?
Es gibt in der reichen Lübeck-Literatur ein Buch, in dem ich immer wieder lese, das ist das 1933 noch erschienende "Lübecker Kunstpflege 1920 - 1933", der Rechenschaftsbericht des Museumsdirektors Karl Georg Heise. Erschienen im Moment seiner Entlassung aufgrund des § 6 des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamten", das Instrument Hitlers, Gegner aus öffentlichen Positionen zu entfernen. Berufsbeamte waren in der Weimarer Republik abgeschafft, sind unter Adenauer wieder eingeführt worden und sind heute diejenigen, die die Hochschule zu einer unreformierbaren Immobilie machen. -
Ausstellungen
Aqua Top -
Mittwoch, 23. Juni
Theater -
Donnerstag, 24. Juni
Theater -
Freitag, 25. Juni
Theater -
Sonnabend, 26. Juni
Theater -
Sonntag, 27. Juni
Theater -
Montag, 28. Juni
Musik -
Dienstag, 29. Juni
Theater -
Ein klares Bekenntnis zur Erneuerung
19. Hansetag: Delegiertenversammlung verabschiedet "Oldenzaal-Erklärung" - Torte für die Königin
Mit der Verabschiedung der "Oldenzaal-Erklärung" haben die Delegierten des 19. Hansetages die Weichen für eine Professionalisierung und Demokratisierung des Hansebundes der Neuzeit gestellt. Damit werden Strukturen geschaffen, die langfristig die Arbeit der Hanse sichert. Der Beschluß über die Umsetzung der Veränderungen soll im kommenden Jahr in Zwolle gefaßt werden. Neu aufgenommen wurden die Städte Werben an der Elbe und Elblag in Polen. Außerdem haben die Delegierten beschlossen, daß die Stadt Wismar den Hansetag 2029 ausrichtet. -
Probleme der Gegenwart diskutieren
Der Hansebund der Neuzeit wurde 1980 in Zwolle ins Leben gerufen - Lübeck hat den Vorsitz
Die Geschichte des Hansetages der Neuzeit beginnt 1980 in der niederländischen Stadt Zwolle. Anläßlich der 750-Jahr-Feier lud die Stadt zu einem Hansetag ein. Sie wollte damit an die alte Tradition der Hanse anknüpfen. Bei der Vorbereitung des Jubiläums wurde im Stadtarchiv ein Brief aus dem Jahr 1294 entdeckt: Darin hatte Zwolle als erste Stadt des Hansebundes die Stadt Lübeck als "Haupt der Hanse" anerkannt. Von den damals 208 Städten aus 16 Ländern gehören der Hanse der Neuzeit mittlerweile schon wieder rund 150 Städte an. Von Jahr zu Jahr werden es mehr. -
Archivführer zeigt Hintergründe auf
Wenn im kommenden Jahr mit dem 20. Hansetag der Neuzeit bereits ein Jubiläum gefeiert wird, soll rechtzeitig dazu auch ein Hanse-Archivführer vorgestellt werden. Dieses Ziel hat sich der Archiv-Ausschuß während seiner Beratungen in Oldenzaal gesetzt. Dieser Führer soll die Beziehungen der (Hanse-)Städte untereinander beleuchten und erklären helfen, weshalb die Hanse eigentlich gegründet worden ist. Die Planung sieht vor, daß jede Hansestadt aus ihrem Archiv die entsprechenden Unterlagen aufbereitet und dann zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt. Die "großen" Hansestädte bekommen bis zu fünf Seiten Platz für die Darstellung, die kleineren müssen sich mit einer Textseite begnügen. Lübecks Archivleiterin Prof. Dr. Antjekathrin Graßmann, die für die Hansestadt im Archivausschuß sitzt: "Dann wissen wir endlich, weshalb wir jedes Jahr so eifrig zusammenkommen". -
Polnische Lehrerin erhält Umweltpreis
Den Umweltpreis der schwedischen Stadt Kalmar erhält in diesem Jahr Grazyna Jaromi-Wolniakowska aus Gdynia in Polen. Die Lehrerin arbeitet konsequent an der Umsetzung der Ziele der Agenda 21 - national und international. 1987 wurde auf dem Hansetag in Kalmar ein Fond eingerichtet mit dem jährlich eine Person oder Organisation bedacht wird, die sich für den Umweltschutz und besonders für die Umwelt der Ostsee und die Fahrwasser der Hanse eingesetzt hat. -
Kinotip
High Art
Die Regisseurin und Autorin Lisa Cholodenko kokettiert in ihrem Debüt "High Art" mit dem Heroin-Chic bestimmter Kreise in Manhattan. -
Buntes Programm
Vier schöne Tage im niederländischen Oldenzaal
"Halten wir alle das Lächeln lebendig, auch im nächsten Jahrtausend", hatte Bürgermeister Michael Bouteiller in seiner Rede zur Eröffnung des 19. Hansetages der Neuzeit aufgefordert. Und mit diesem Lächeln sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 120 Hansestädten aus insgesamt 12 Ländern am Sonntag nachmittag auch zurück nach Hause gefahren. Die Oldenzaaler hatten sich als fröhliche und charmante Gastgeber erwiesen und ihren internationalen Gästen ein buntes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Über 60 kulturelle Gruppen sind an den vier Veranstaltungstagen auf den vielen Bühnen in der Innenstadt Oldenzaals aufgetreten. Reges Treiben herrschte überdies auf dem Hansemarkt, der sich über die gesamte Altstadt erstreckte und den Hansestädten Gelegenheit bot, für sich zu werben - mit Informationen über die Stadt und Region, aber auch mit typischen Leckereien. -
OMBUDSMANN
Gerhard Burmester, 60, ist Leiter der Kanzlei des Bürgermeisters. Er arbeitet seit über 40 Jahren in der Verwaltung der Hansestadt Lübeck und hat dabei alle Ämter kennengelernt. An dieser Stelle beantwortet er für die Lübecker Stadtzeitung die Anfragen, Eingaben und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger. -
Verschmutzungen im Bahnhofsbereich
Wiederholt kommt es jetzt zu Beschwerden von Touristinnen und Touristen, die den Grad der Verschmutzungen im Durchgangsbereich zwischen Bahnhofsvorplatz und ZOB beanstanden. Diese Beanstandungen bestehen nach meiner Auffassung zu Recht. -
Auf dem Meer der Möglichkeiten
Hansebund rückt durch neue Kommunikationswege enger zusammen
Die Hanse hat eine lange Tradition einer engen und gleichzeitig offenen Zusammenarbeit. Dieses Konzept war das Geheimnis einer kraftvollen Handelsorganisation, die über 300 Jahre bestand. Das was die Hansestädte miteinander verband war die See. "Heute ist es ein anderer Ozean, den wir nutzen können: die globalen Kommunikationsmöglichkeiten. Laßt uns dieses Werkzeug erfolgreich für die Hanse nutzen!", lautete ein Appell, den die Arbeitsgruppe Internet in Oldenzaal an die Hansedelegierten richtete. -
Kommission sichert Kontinuität
Jugendhanse diskutiert Konzept für zukünftige Arbeit
Die Delegierten der Jugendhanse diskutierten in Oldenzaal die weitere Struktur ihres Verbundes. Die künftige Arbeit sicherstellen soll eine sogenannte Kommission, die Hanseatic youth commission (HYC). Ihr gehören eine Delegierte oder ein Delegierter aus Lübeck und aus Visby an sowie aus weiteren drei Hansestädten. Die Kommission wird gewählt für zwei Jahre. Die Wahl der ersten Kommission soll im kommenden Jahr auf dem Hansetag in Zwolle erfolgen. -
Hansegeflüster
Reisen wie zu Zeiten der alten Hanse -
Eine neue Dimension
Hansetag als Kontaktbörse für Unternehmen
Ein Schwerpunkt des 19. Hansetages der Neuzeit war den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen gewidmet, also der ursprünglichen Idee des mittelalterlichen Hansebundes. Im Vorfeld der Veranstaltung waren Firmen aus den Hansestädten angeschrieben worden mit dem Angebot, in Kontakt mit regionalen niederländischen Firmen zu treten. 30 internationale Unternehmen und 100 holländische nutzten diese Kontaktbörse. Bereits am ersten Tag wurden konkret mehrere Kontrakte ausgehandelt. "Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen", freute sich Bram Hulshof von der Twenter Industrie- und Handelskammer. Es habe einen lebhaften Austausch gegeben, auf dem man aufbauen könne im nächsten Jahr in Zwolle. -
Viele Gäste beim Lübeck-Abend
Die Hansestadt lud zum traditionellen "Lübeck-Abend" ein - und viele Gäste kamen. 180 wurden erwartet, mehr als 250 waren es schließlich, die mit der lübschen Delegation feiern wollten. Unter den Gästen wurden auch die Hanseradler gesichtet, die seit einigen Jahren auf eigene Faust von Lübeck mit dem Drahtesel aufbrechen und rechtzeitig zur Eröffnung des Hansetages in der jeweiligen gastgebenden Stadt ankommen. In Oldenzaal außerdem mit dabei die Altherrenmannschaft des SVEichholz, die an einem Fußballturnier in der niederländischen Stadt teilnahm. -
Ferienpaß 1999 gegen Langeweile
300 Angebote für Kinder und Jugendliche Ermäßigung mit Paßcard
Das Ferienpaßheft 1999 liegt druckfrisch vor. Rechtzeitig vier Wochen vor Beginn der Sommerferien wird die Broschüre in den Lübecker Schulen verteilt. Die - in der Regel schriftliche - Anmeldung kann ebenfalls sofort beginnen. -
Anmeldung für Berufsschulen
Frist endet am 30. Juni - Vorher mit Ausbildungsbetrieb abstimmen
Alle berufsschulfpflichtigen Jugendlichen - ohne Ausbildungsverhältnis bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und mit Ausbildungsverhältnis ohne Altersbegrenzung - müssen sich nach Mitteilung des Bereichs Schulförderung in den nachstehend genannten berufsbildenden Schulen zur Berufsschule anmelden, wenn sie nicht bereits von ihrem Ausbildungsbetrieb angemeldet wurden. Um eine doppelte Anmeldung zu vermeiden, sollten die Auszubildenden im Zweifelsfall bei ihrem Ausbildungsbetrieb nachfragen, ob die Anmeldung bereits vom Betrieb vorgenommen wurde. -
Kurz notiert
Die traditionelle Festschrift zum 151. Lübecker Volksfestzug am Sonntag, 27. Juni, und für das dreiwöchige Volks- und Erinnerungsfest 1999 ist ab sofort kostenlos im Lübecker-Info-Zentrum LIZ, Breite Straße 62, oder bei der Lübeck- und Travemünde Tourismus-Zentrale, Beckergrube 95, erhältlich. -
SPD-Fraktion besuchte Lübecker Hafen
Anfang Juni besuchte die Lübecker SPD-Fraktion die Lübecker Hafengesellschaft am Nordlandkai. LHG-Geschäftsführer Manfred Evers berichtete über die positive Entwicklung der Häfen. Sowohl bei Umschlag als auch bei Arbeitsplätzen waren deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Diese Zuwächse zählen um so mehr, da die Entwicklung in den anderen Häfen an Nord- und Ostsee eher rückläufig ist. -
Entwicklung braucht Entschuldung
Wenn ein Wirtschaftsbetrieb in finanzielle Nöte kommt, kann er Konkurs anmelden. Dieses Recht muß es auch für die Ärmsten Länder der Erde geben, denn wer Schulden hat, hat keine Zukunft. In ihrer Sitzung am 24. Juni wird sich die Lübecker Bürgerschaft mit diesem Thema befassen. Ziel eines Antrages von SPD und Grünen ist es, die internationale Kampagne "Erlaßjahr 2000" zu unterstützen, die von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen und den Kirchen getragen wird. -
Amtliche Bekanntmachung
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck




